Beiträge von Mompeli

    Kessu


    Wir wissen auch nicht mehr, was wir glauben sollen und was nicht.

    Die hätten es ja eigentlich mit 1,7cm bei der OP sehen müssen.

    Wenn es da verteilt worden wäre, wäre es binnen 8 Tagen auf 1,7cm gewachsen, was ich für unwahrscheinlich halte.


    Dass es von der OP sein kann leuchtet mir auch ein.

    Aber keiner weiß wieder mal irgendwas und man steht da und muss wieder mal alles mit sich selber klarmachen.

    Diese unerträgliche Angst ist so ätzend.

    @ kessu


    Hatte heute zweites CT weil ich morgen mit der Chemo anfangen wollte.

    Nun haben die eine Raumforderung gesehen von 3,5cm, was aber im ersten CT auch mit 1,7cm darstellbar war.

    Sieht laut Radiologe und auch Onkologe aus, wie eine Lymphozele ( zystenartig halt ).

    Wäre wohl nach so größeren OPs normal.


    Kann aber eben auch von dem Ding sein.

    Nur komisch dass keiner das im ersten CT seltsam fand.


    Jetzt soll die Chemo nicht angefangen werden und ich soll wieder ins Sarkomzentrum zur Abklärung und Entscheidung.


    Bin gerade echt down, denn wenn es von dem Ding wäre, war es ja schon bei der OP da und keiner hat es beim ersten CT beachtet.


    Hatte mich nun durchgerungen die Chemo zu machen und nun stehe ich da wie der Ochse vorm Berg.

    Rebecca


    Wie geht es Dir mit der Chemo?

    Mußt Du dafür immer stationär ? Wie sind Deine Zyklen festgelegt ?

    Was hat er denn zur Wirksamkeit gesagt?

    Warum sind die Meinungen so verschieden?

    Man sollte ja eigentlich meinen, daß Mediziner das gleiche lernen und für alle auch das Richtige wollen.


    Kessu


    Als wir gestern da waren, war das Gespräch für mich auch wirklich frustrierend.

    Klar kann er nicht sagen, dass alles aufeinmal wieder ist, als wäre nichts gewesen, aber er hat mir jeglichen Mut genommen.

    Dabei haben wir nun doch einige Betroffene gefunden oder Verläufe gelesen, wo die Frauen lange und wirklich lange gesund gelebt haben und frei geblieben sind.

    Kurven und Statistiken haben wir auch gesehen.

    Aber er hat wirklich alles aufgrund des Gradings und der Größe mies gesprochen.

    Ich fühlte mich wie am Tag, wo ich das überhaupt erfahren hatte, dass es nicht ein Myom war.

    Ich sah mich gestern wieder auf dm Hochhaus, weil es ja doch nichts bringt.


    Das blöde ist ja echt, was ist denn nun der richtige Weg?!?!

    Für den Kopf ist vielleicht eine Chemo richtig, weil man denkt, jetzt wird das was VIELLEICHT noch rumgammelt , direkt versenkt und man kann danach aufatmen.

    Dann aber die Gegner der Chemo, die sagen, es bringt nichts. Haha.

    Cool.


    Was wird denn bei Dir jetzt gemacht ?

    Nur Hormone?

    Auch durch Essen so verordnet, oder bist du woanders ?



    Viviane1968


    Wo hast Du die Meinungen eingeholt ?

    Du hattest doch auch ein G3 oder? Welche Prognose hattest Du ?


    Werde mir noch eine dritte Meinung einholen. Weiß absolut nicht, was richtig ist von den beiden Aussagen, da ja beide renommierte Mediziner sind auf dem Gebiet.

    Du bist bis jetzt auch frei geblieben, trotz G3, oder?


    War so gefrustet, dass ich nun gestern schon angefangen habe abzustillen.

    Jetzt hadere ich wieder ob es das Richtige ist, denn ich hatte mich sooooo auf die Stillzeit gefreut.

    Nachdem er aber sagte, dass unbedingt Chemo sein soll, war ja klar, dass in dem Falle nicht gestillt werden darf.

    Also nächster Frust.

    Nächste Woche habe ich einen Termin bei einer Psychologin.

    Da bin ich sehr froh drüber, denn dieses Suizid-Denken und immer nur die andere Richtung sehen, möchte ich endlich ändern und positiv denken.

    Unsere Tochter damals war ein herber Schlag, was wir alles alleine mit uns klargemacht hatten.


    Jetzt ist es so, dass der Kopf ein Blödmann ist und die Gedanken auch nach fünf Wochen nicht so sortiert, wie ich das will.



    Wölfin


    Du bist nach wie vor für mich ein Antrieb, sich in den A..... zu treten.

    Du bist so positiv eingestellt, verrate mir wie Du das hinbekommen hast!

    Ich möchte auch so positiv denken.


    Du warst ja nicht in Essen oder?

    Daher hat man Dir diese Chemo gar nicht vorgeschlagen? Macht das nur der Prof. In Essen?


    Er hat noch erklärt, daß diese Chemo nur bei G3 was bringt. Laut Statistik bringt die bei G2 wohl nichts .

    Warum verstehe ich nicht so ganz, da es ja dennoch das gleiche Ding ist ob G2 oder G3.

    Vor allem haben wir G2 und G3 von den Pathologen gesagt bekommen.

    Er meinte dann man muss G3 nehmen, weil er den Pathologen kennt und dieser renommierter ist.

    Aber beide so unterschiedlich und beide reden einen platt.

    Das ärgert mich am meisten.

    Denn die sind alle keine Hellseher und kennen meine Zukunft wohl kaum.


    Pschureika


    Das Gefühl ist echt so mies, wenn man von den Leuten, wo man sich Zuversicht und Therapie erwartet, platt geredet wird.

    Habe nach dem Gespräch nur geheult.

    Wenn ich ehrlich bin, habe ich da schon geheult, vor dem Prof. Als er meinte ich müsste ja an die längste Überlebenszeit denken muss, wegen der Kinder.

    Da war einfach der Ofen aus.

    Kessu


    Wie geht es Dir?

    Danke für die lange und ausführliche Antwort.

    Hattest Du irgendwelche Beschwerden? Also hast Du irgendwelche Anzeichen gehabt ? Wahrscheinlich nicht, oder?


    Kessu , Viviane1968


    Wir waren gestern in Essen und haben uns die zweite Meinung eingeholt.

    Der Professor meinte also, dass er zu 100% davon ausgeht, dass stellen verblieben sind und er meint, wenn man eine Chance auf Heilung hat, dann muss man Chemo machen.


    Ist natürlich was ganz Anderes als Greifswald gesagt hat.

    Ja, was macht man nun ?!

    Er sagt, er hat mit dieser Chemo schon gute Erfolge erzielt, dass die Dinger auch ansprechen darauf.

    Wenn ich es machen lasse, dann muss das in den nächsten 2-3 Wochen gestartet werden.



    Ich selber bin natürlich verunsichert und weiß nicht was ich denken soll.

    Er hat meine Diagnose schon sehr mies geredet und mich natürlich damit auch wieder in eine Mega Depression gepackt.

    Immer dieses Geheule dann 🙄.

    Aber es ist wirklich so, dass ich echt manchmal denke, ich bin einfach reif für die Klapsmühle.

    Hatte schon ernsthaft überlegt mich einzuweisen für ein paar Tage.


    Zuhause schmerzt die Seele am meisten, beim Anblick meiner Kinder.

    Es ist fast ein Gefühl, wie vor elf Jahren, als ich meine kleine Tochter tot im Arm hielt.

    Es zerreißt einem die Seele.


    Bin jetzt für ein paar Tage bei meinen Eltern, um mich zu ordnen und wieder hoch zu kommen.

    Um nicht immer zu heulen vor meinen Kindern.


    Viviane, Hattest du schon mal eine Therapie ?

    Kyscia


    Danke, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Aber da hast Du Recht.

    Es ist auch wirklich so, dass jedesmal wo man googlet und wieder irgendwelche Geschichten liest, die Gedanken kreisen.

    Hatte bei fb eine amerikanische Seite gefunden über diese Dinger. Hab nachher aufgehört zu lesen, weil es einfach depressiv gestimmt hat.

    Die positiven Berichte müsste man eben mehr finden und lesen können.


    Habe jetzt schon von vielen gehört.

    Diese Geschichten zu den Personen müsste man ebenfalls lesen können.

    Hallo Viviane1968 Kessu   CrapCrab ,


    ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll.

    Naja, würde ich die heutige Stimmung beschreiben.

    Ja, es gibt auch viele Frauen, die es geschafft haben und da möchte man zugehören. Es auch schaffen.

    Zu denen gehören, die nach der OP für immer gesund bleiben.


    Solche Dinge wie bei Kessu ziehen einen gedanklich runter.

    Das ist aber keineswegs ein Vorwurf oder doof gemeint.

    Dadurch wird aber eben alles wieder in die Gedanken gerufen.

    Die Prognosen, die Leute wo man eben nicht Gutes gelesen hat und der ganze Mist, den man verdrängt hat .

    Da ist sie dann wieder, die Angst, dieses Kribbeln im Bauch, was man sonst nur vor Aufregung hatte. Plötzlich will man dieses Gefühl nicht fühlen.



    Es soll doch einfach alles nur wieder normal sein.

    Hallo Wölfin ,


    momentan bin ich psychisch wieder in einem Loch.

    Mich hat die Geschichte der Dame aus dem Forum dermaßen in die depressive Stimmung gesteckt, die ganze Angst wieder im Kopf.

    Das ist ja genau das, wovor man so eine Angst hat. Gute Karten, gute Ausgangsposition und man ist positiv und dann bei ihr sowas.


    Bin seit gestern nur am Heulen.

    Ich hatte mich die letzten Tage ganz gut im Griff.

    Habe versucht alles normal zu machen, normal zu denken und einfach normal zu leben.

    Seitdem ich das nun gelesen habe, denke ich wieder so bescheuert.

    Motivation null, positive Gedanken null, Sinn in dem Ganzen, die Überlegung direkt alles zu lassen im Kopf.

    Ich glaube echt ich bin nicht ganz dicht.

    Ich gehöre in die Psychiatrie.


    Einerseits ist der Alltag gut, aber an so Tagen wie gestern und heute, ist der Elan nicht groß und dieses ständige Geheule will ich vor den Kindern ungern.


    Du bist ein gutes Vorbild, Beispiel in jeder Hinsicht und es gibt auch noch andere Frauen ( meine Frauenärztin hat noch eine andere Patientin, die seit 15 Jahren nach OP gesund lebt ).

    Ich will auch so denken und das erreichen.

    Hallo Viviane1968


    die lieben aufbauenden Worte sind wirklich super.

    Ja dieser doofe Husten hat mich immer darüber nachdenken lassen, obwohl auch ich gedacht habe, so ein Quatsch, das hat keinen Zusammenhang.

    Mittlerweile ist er noch da, aber hat keine Oberhand mehr in meinen Gedanken.

    Er ist auch schon besser geworden.

    Dennoch ist diese Angst halt nicht zu leugnen.


    Habe übrigens auch gelesen, dass die Dinger keine Beschwerden machen.

    Demnach ist das unpassend und der Husten hat eine harmlose Ursache.


    Nächste Woche haben wir einen Termin in Essen zur Zweitmeinung.


    Bin mal gespannt ob die Meinungen auseinandergehen.


    Habe nämlich gehört, dass auch G2 und G3 subjektive Einschätzungen der Pathologen sind.

    Ist ja cool, dann kann man sich damit ja schon den Poppes abwischen.



    Wölfin


    Wie war das nochmal bei Dir?

    Du solltest doch zur Bauchspiegelung, wann hättest Du das machen lassen sollen und warum?

    Warum reicht denn da kein CT? Ist das nicht gut genug ?

    Du hast ja gar nichts mehr machen lassen nach der OP, richtig ? Nur noch Kontrollen per CT und Gyn, richtig ?

    Wieso hast Du so entschieden?

    Ist das CT sicher genug? Wir sehen nicht, warum ein CT keinen Aufschluss geben soll und die Bauchspiegelung sein muss.

    Mein Bauch fühlt sich jetzt nach der OP endlich wieder gut an und mir widerstrebt es , wieder auf den OP Tisch zu gehen.

    Wir sind sehr unschlüssig was man nun als Kontrolle am besten macht.

    Es spricht ja laut meinen Befunden alles für jetzt gesund zu sein, wo das Ding rausoperiert wurde.

    Was sagten die Ärzte zu Dir?



    Busenwunder


    Danke!


    pelerixi

    Kenne mich nicht aus, was hattest Du denn genau und wie sah es für Dich aus?

    Sechs Jahre und gesund ist doch super!

    Das schaffe ich auch 👍!

    Viviane1968


    Hallo Du,


    Danke der Nachfrage!

    Die Kleine hat nun endlich die 1kg Grenze geknackt und macht sich auch sonst weiterhin super.

    Bei mir ist es so, dass die Gefühle halt mal so und mal so sind.

    Was mit Mega Angst macht, habe seit zwei oder drei Wochen so einen doofen Reizhusten und fühle mich beklemmt.

    Da aber das CT unauffällig war, hoffe ich die ganze Zeit, dass es wieder mal allergisches Asthma ist oder verschleppte Erkältung. Aber die Panik, da könnte ja schon wieder was sein, ist riesig.

    Wobei die Frage ist, hat man überhaupt Anzeichen dann, denn vor vier Wochen war ja definitiv nichts zu sehen und alles frei.

    Oder vielleicht Hypochonder?! Man steigert sich auch gerne kopfmäßig in Dinge rein.


    Ansonsten lebe ich eben mein Leben.

    Mache meinen Haushalt, versorge meine Kinder, unternehme was, freue mich aufs Reiten nächste Woche, denn dann sind die sechs Wochen Schonfrist nach OP geschafft.


    Es gibt Tage , da fühle ich mich völlig normal und denke daran, dass es mehrere Damen gibt, die nach der OP seit 6,15 oder 30 Jahren gesund leben und ermutige mich, dass ich das nun auch so schaffen werde.


    An anderen Tagen bin ich so depressiv, dass ich denke, leben mit dieser ständigen Angst schaffst du nicht.

    Steigere mich dann in den Husten mit der Angst noch mehr rein und bin sehr interessenlos allem gegenüber.

    Ja, auch Suizid würde ich in diesen depressiven Phasen nicht für unmöglich halten, weil man einfach so gefühlsleer ist.

    Da fragt man sich dann, warum weiter machen.


    Dann gibt es noch Person drei, die das die ganze Zeit im Kopf hat, aber versucht normal zu sein für alle Anderen und ihr Programm abspielt.


    Schizophrenie könnte nicht besser beschrieben sein.

    Diese drei Geister teilen sich die Tage. Warum wann welcher Geist dran ist, weiß ich nicht.


    Welche Beschwerden hat man denn bei Metas? Und hat man erst Beschwerden wenn die Fortgeschritten sind?

    Kenne mich da nicht aus.


    Diese Verrücktmacherei ist bescheuert, aber eben nicht mal eben per Knopfdruck abstellbar.

    Vor allen Dingen habe ich nachts - KEINEN HUSTEN.

    Da ist aber der Kopf auch ausgeschaltet.


    Aber wehe ich Wache mal geschwitzt auf - was im wochenbett auch durchaus hormonabhängig sein kann ( hatte ich bei den anderen Kindern in der Stillzeiz durchaus öfter ), direkt wieder P!!!!!!!!!



    Naja, vielleicht bin ich auch einfach völlig verrückt.

    Liebe Wölfin ,


    Ich werde es genauso schaffen.

    Es ist ja wirklich alles gut um in eine gesunde Zukunft zu leben.


    Ja, das Ding war zerfallen und nekrotisch.

    Da sah man in der Schwangerschaft schon, daß es immer größere Vakuolen bekam.

    Auch das Wachstum stagnierte und die Durchblutung wurde immer weniger und das Ding fing an zu zerfallen.


    Nach der OP sagte man uns schon, dass das Ding gemüffelt hat und voll zerfallen war.


    Für uns ist das auch ein gutes Zeichen, denn irgendwas oder irgendwer hat dem Teil schon vor der OP den Gar ausgemacht.

    Somit hatte das Ding keine Möglichkeit weiter zu wachsen und Unfug zu machen.



    Ja, das mit dem Zerschnibbeln und der Angst deswegen kommt mir ja nun auch bekannt vor, aber an Dir sehe ich ja, daß das gar keine Auswirkungen haben muss.

    Das stimmt mich happy.


    Ich möchte nur das Kopfkino endlich wieder normalisieren. Wie habt ihr das gemacht ?


    Wir unternehmen viel und ich mache meinen Haushalt und das Meiste wieder ganz normal.

    Das lenkt ab, aber Kopf frei vom Denken wäre auch cool.


    Mariana


    Danke für die Info.

    Wölfin

    Viviane1968


    Heute kam das Schreiben des Professors.

    Es ist wohl folgendermaßen:

    Pt1b PNX M0 V1 R0

    CT unauffällig

    Prognose 49% Überlebensrate


    Dann haben die wohl bei dem Kaiserschnitt den Tumor angeschnitten, welcher zerfallen war und riesige Nekroseherde hatte.

    Daher Prognose nochmal Kackwurst.


    Er will nur eine Bauchspiegelung machen in 3-6 Monaten um zu sehen ob alles sauber bleibt.

    Man kann auch CT machen.

    Mehr will er nicht machen.


    Wir wissen nicht was wir davon halten sollen.

    Wir gehen davon aus, dass die Ärzte sauber gearbeitet haben, zudem der Operateur selber gyn. Onkologe ist und direkt erkannt hat, dass das Ding kein normales Myom war.


    Zudem haben wir natürlich die Hoffnung, dass es definitiv positiv ist, dass das Ding bereits zerfallen und nekrotisch war, denn unvitale Zellen sind unvital.

    Demnach sehen wir das als etwas Positives an.

    Das Ding ist also während der Schwangerschaft noch verkackt.

    Da hat unsere Tochter ihm den Gar ausgemacht.

    Aber ob wir mit der Behandlung so zufrieden sind?

    Wir haben halt keine Ahnung von dem Ganzen.


    Wölfin

    Wie war denn Dein Befund?

    G2, aber die anderen Details?

    Hattest Du auch Prognosen bekommen?


    Für heute heißt es nun den Brief aus dem Kopf kriegen und mit gutem Gefühl nach vorne schauen.

    Wölfin


    Ich finde es echt Mega, dass Du für dich alles entschieden hast.

    Hattest du von Anfang an dieses Gefühl, dass es so richtig ist?

    Ich habe auch gelesen, dass die beste Voraussetzung die OP ist und wenn ansonsten alles frei ist, man wirklich gute Karten hat.

    Das sage ich mir täglich mehrmals auf und baue darauf .

    Wir warten noch auf die Auswertung von Greifswald, aber wie ich höre rät der Professor wohl immer von Chemo und Bestrahlung ab erstmal.

    Bei Dir war das wohl dann auch richtig.

    Bestrahlung kann ja auch andere Dinge beeinflussen.

    Was mit meinen Eierstöcken gemacht wird, werden wir sehen.

    Das Ding war jedenfalls nicht hormonabhängig.

    Daher weiß ich nicht was es für einen Vorteil bringen würde?

    Aber wir werden hören, was man vorschlägt.


    Wolltest du nicht in ein Zentrum?

    Ja dieses blöde G3 hat mich echt genervt, denn warum müssen zwei Pathologen zwei unterschiedliche Ergebnisse haben ? Sollte ja eigentlich identisch sein, denn wem glaubt man nun?


    Momentan versuche ich so zu sein, als wenn alles ganz normal ist.

    Neige nur gerne dazu die Narbe dabei zu vergessen und mache mehr als man sollte.

    Aber das tut mir gut, nur rumhängen und dann wieder grübeln ist doof.


    :hug:

    Rebecca

    Ja, es wird nun alles nach Greifswald gesandt und dort soll dann gesagt werden, was nun sinnvoll ist.

    Momentan sind wir noch in der Gyn wo der KS gemacht worden ist vor zwei Wochen.

    Das mit der Narbe steht natürlich jetzt völlig hintenan.

    Bin ja nur auf den Beinen. Habe an der Naht nun ein Hämatom, nur 2-3cm aber eben organisiert und hart, weil wir nur on the road waren.

    Bei jedem Zipperlein kommt immer direkt wieder diese Angst. War dabei nun auch. Oder beim Reizhusten oder was auch immer.

    Ist Essen gut?

    Das wäre von der Entfernung für uns das, was gut zu erreichen ist.

    Wie lange musst du mit dem Mist schon klarkommen?

    Danke, dass ihr da seid! Es hilft schon enorm mit Euch zu reden



    Wölfin


    Danke, dass Du sich gemeldet hast.

    Jemanden kennenzulernen, der ebenfalls betroffen ist und sich so wacker schlägt, motiviert einen selbst sich nicht nur hängen zu lassen.

    Bei mir wechseln sich die Gefühle ab, von mit dem Ausgangspunkt schaffst du es super, bis zu .... .

    Das Schreiben hier, habe ich nun eine Woche vor mir hergeschoben, aber jetzt muss ich sagen, soviele liebe Worte und vor allem, Verständnis und das Nachvollziehen können meiner Gefühle, baut schon auf.


    Ich hatte ja in der ersten Histo auch G2 und war da noch voller Motivation, da das CT unauffällig und somit gut ist.

    Nun nach der zweiten Histo mit G3 war für mich heute ein Loch.

    Erstens kann ich den Unterschied nicht verstehen, wie die so verschieden beurteilen können und zum Zweiten war halt G2 irgendwie noch „ok“.

    Warum hast du keine Therapien gebraucht ?

    War das Deine Entscheidung?

    Meine Gyn hat auch eine Frau die schon seit Jahren damit lebt.

    Das gibt auch wieder Mut, ebenso wie deine Geschichte!



    Viviane1968

    Die Kleine macht sich super. Sie hatte 610 Gramm und war 31cm groß.

    Sie atmet fast ausschließlich selbständig, da ich die Lungenreife 3x bekommen hatte vorher.

    Mittlerweile hat sie auch schon zugenommen auf 760Gramm.

    Ich pumpe immer ab und wir fahren die Milch hin.

    Ich muss versuchen positiv zu schauen, du hast vollkommen Recht, die Befunde sind ja gut.

    In der Gyn wo ich betreut werde wurde vieles so platt geredet und uns nicht viel Hoffnung gemacht.

    Ich fühlte mich dort die ganze Zeit platt geredet.

    Daher vllt auch dieses Kopf im Sand.

    Es ist gut, dass ich hier geschrieben habe, auch wenn ich es mich erst jetzt getraut habe, aber Eure Erfahrungen und Zusprüche geben einem einen positiven Gedankenantrieb.


    Dani1507

    Danke!

    Liebe @ Rebecca,


    Bisher wissen wir noch nicht was gemacht werden soll.

    Die kompletten Unterlagen werden nun an den Sarkom-Papst weitergeleitet und dieser soll dann sagen was sinnvoll ist.

    Ich möchte gerne leben, lese dann soviele Geschichten von Leuten, die überzeugt gekämpft haben und dann doch..... .

    Daher hatte und habe ich oftmals den Gedanken, es gar zu lassen.


    Viviane1968


    Ist das CT so ausschlaggebend? Ich dachte viele hätten beim ersten CT unauffällige Bilder.

    Laut Patho war das Ding auf die Gebärmutter beschränkt und nicht hormonabhängig.

    Aber warum ist es ausgerechnet nach einigen Wochen in der SS dann immer mitgewachsen?

    Abpumpen für die Kleine ist demnach möglich.

    Ich kenne mich mit den ganzen Dingen nicht aus. Was heißt dein Sarkom genau?

    G3 ist doch ein „k . ck“ Grading oder? Oder spielen hier mehrere Faktoren zusammen? Dann das Risiko Frührezidiv was in der einen zweiten Patho stand. Muss das denn immer eintreffen? Zumal das Ding ja in der Gebärmutter beschränkt war.

    Ich frage mich seit einer Woche, wie kannst du normal essen, duschen, shoppen gehen?!

    Geht das irgendwann wieder mit klarem Kopf?

    Hallo Ihr Lieben,


    Ich bin gerade ziemlich am Boden und weiß gar nicht was ich denken soll.

    Vor zwei Wochen musste unsere Tochter in der 26 SSW als extremes Frühchen auf die Welt geholt werden.

    Ich hatte von Anfang an ein kleines Myom in der Gebärmutterwand, welches in der Schwangerschaft plötzlich anfing zu wachsen.

    In der 21 SSW kamen Blutungen hinzu und so einige körperliche komische Verhaltensweisen, dass ich schon selber Angst hatte und tatsächlich googlete, ob sich ein Myom verändern kann.

    Als ich las, dass die Wahrscheinlichkeit bei 1% und dann hauptsächlich in den Wechseljahren der Fall ist, tat ich den Gedanken ab.

    Am 02.08. war es dann so, dass wir auf einen Kaiserschnitt bestanden um die Maus zu retten, da das Fruchtwasser blutig war.

    Dank einer lieben Oberärztin, die sich uns annahm, wurde es durchgesetzt. Die Gebärmutter wurde direkt mit entfernt weil bei der OP das Myom schon so seltsam aussah.

    Eine Woche nach der OP dann der Schock, es handelte sich nicht um ein Myom, sondern ein Leiomyosarkom.

    Laut der Pathologie G2, aber eben in der Schwangerschaft auf 10cm gewachsen.

    Heute bekamen wir die Werte der zweiten Pathologie und demnach lautet das Grading G3.

    Ich verstehe nicht, wieso es mal G2 und dann mal G3 ist.


    Es wurde schon ein CT gemacht, welches unauffällig ist.

    Lymphknoten alle unauffällig und ob es Gefäßeinbrüche gab, ist laut Pathologie fraglich.


    Wenn man sich den Bericht des Pathologen durchliest, brauche ich nicht weiter an ein Leben denken.

    Natürlich habe ich viel gegoogelt und auch das macht einen nur depressiv und lässt einen nicht positiv in eine Zukunft schauen.


    Ich habe jetzt 10 Kinder mit der Kleinen und die Vorstellung diese nicht aufwachsen sehen zu können, macht mich wahnsinnig.

    Die sind alle noch so klein und brauchen doch ihre Mama.


    Betroffene oder Erfahrungen findet man nicht viel online, was auch nicht wirklich hilfreich ist.


    Momentan bin ich einfach verwirrt, wie im Film und habe mir Mischungen oder Höhe der Hochhäuser angesehen, die einem Leid ersparen würden.

    Ich könnte nur heulen, vor allem wo wir in die zweite Histo noch soviel Hoffnung gesteckt hatten.