Beiträge von Wanda2

    Liebe Teafriend


    Raussuppen sollte das nicht. Am besten heilt es unter einem grossen hydrophilen transparenten Plaster, welches wirklich grosszügig abdeckt. Üblich kleben diese Chirurgen auch drauf, halten problemlos bis fünf Tage. Vorher gut mit Wundalkohol das Areal reinigen und entfetten. Die Haut nimmt keinen Schaden unter hydrophiler Wundversorgung. Der Schnitt sollte nach 10Tagen so verschlossen geheilt sein, dass keine Bakterien mehr eindringen können.


    🤗Wanda

    Liebe Teafriend


    Supi 🤩 Du hast es hinter Dir 🥳


    Duschen darf ich auch, habe aber noch immer ein Pflaster, dass wasserdicht ist drauf. Krafttraining soll ich zehn Tage nicht machen, aber sonst gabs keine Verbote. Inzwischen ist die Haut ziemlich grünblaugelb, ein Hämatom. War laut Chirurg aber zu erwarten.


    Toll ist, dass es sich sofort wieder besser anfühlte, beim Arm durchstrecken, aber auch nachts beim seitlich und auf dem Bauch liegen.


    Ein neues krebsfreies Kapitel beginnt.

    🍀 das wünsch ich Dir von Herzen.

    Liebe Teafriend


    Stimmt, Du hast doch morgen Deine Portexplantation👍🏼
    Ich habs im KH machen lassen, in der dortigen ambulanten Chirurgie, mit neckischen hintenoffen Nachthemd, Riesenschlüpper und Kopfhaube. Der OP war eiskalt, aber ich habe eine warme Decke und Warmluftföhn zwischen den Beinen gegen die Frostbeulen erhalten. Die lokale Anästhesie war fies, aber nach Sekunden vorbei. Dann hats etwas geruckelt und plopp 20Minuten später war ich wieder auf dem Weg ins Überwachungszimmer. Weisheitszähne ziehen war definitiv schlimmer und dauerte auch viel länger.
    Das schaffst Du auch, ganz bestimmt👍🏼

    Ich denk an Dich morgen 🍀🍀🍀🍀😘

    Wow Angel12 🦋

    wie schön!

    Ich bin auch ohne Tattoos, habe mir das aber auch schon mal überlegt und das ist gleich sehr inspirierend. Ich würde wohl eine Feder stechen lassen, weil ich ein paar Raubvögel aufgezogen habe.🦅

    Liebe Hanka

    Das ist doch gut so, dass Du Deinen Port weiter behältst, wenn Du Dich dadurch sicherer fühlst. Wir machen ja alle die Erfahrung, dass wir über die Dauer der Therapie hinweg, sehr unterschiedliche Informationen erhalten. Je nach Klinik und Arzt. Daher poste ich auch nicht was mir meine Ärzte in Bezug auf einen neuerlichen Port gesagt haben. Meine Onkologen meinten ja, ich soll ihn drei Jahre drinnen lassen. Wie soll man das denn bitte schön interpretieren? Drei Jahre weil sie mir noch mindestestens so lange geben oder drei Jahre weil sie davon ausgeht, dass ich den Port sowieso wieder brauche? Für mich wars einfach nur ein Fremdkörper, der nachts beim schlafen auf der rechten Seite störte, beim Sport und sehr auffällig hervorstand. Ich bin auch TN mit non-PCR und Palb2, bin beidseitig mastektomiert und hatte auch gleich noch die Ovarektomie vor einem Jahr. Wie Du musste ich auch mit Tablettenchemo nachschippen. Nun habe wir alles gemacht was geht, der Rest steht in den Sternen💫ob nun mit oder ohne Port.

    Dir auch alles Gute 🍀

    Gonzi

    Ich hatte das auch nicht geplant, den Port mitzunehmen. Mein Chirurg fragte mich, bevor er begann ihn rauszuholen, ob ich in als Souvenir möchte. Finde ich so gesehen nett, denn anscheinend ist das nicht überall selbstverständlich.

    Allerdings ist dieser Arzt auch selber an einem Hirntumor erkrankt gewesen in seinen Jugendjahren und hatte einige Probleme mit den insgesamt drei Ports die er erhalten und wegen Infektionen wieder rausnehmen musste. Wahrscheinlich sind Ärzte welche auch unsere Seite, die der Erkrankten selbst erfahren haben, sensibilisierter. Er war auf jeden Fall, der Zugewendetste, aller meiner Ärzte. Ein OP Gespräch auf Augenhöhe. Da könnten sich meine Onkologen, ein Stück von abschneiden. 👍🏼

    Liebe Teafriend


    Propofolräusche sind toll! Heute brauchte ich nicht mal das, weil das ganze nur 20Minuten dauerte. Die Lokalanästhesie war schmerzhaft, aber dauerte nur Sekunden. Mit Propofol wirst Du nicht mal das mitkriegen. Das ist wirklich kein Vergleich mit dem implantieren, da hat Gonzi völlig recht. Jetzt 12Stunden danach spühre ich dass da was ging, aber keine Schmerzen. Der Chirurg meinte, dass sei auch von der Fettschicht abhängig die er durchschneiden müsse und da hab ich wohl Glück mit meiner Hühnerbrust.

    Liebe Bonny und Frieda ja da tut sich was in der Seele! Egal ob pink oder blau, hauptsache ein nächster Schritt in eine gesunde Zukunft ist gemacht.

    Liebe Gonzi , ich war auch überrascht über die Farbe, aber die sind nach Grössen so farblich kodiert, was beim Implantieren zusätzliche Sicherheit bietet. Kompostierbare Ports gibt es meines Wissens nach nicht😁😉 Ich hatte aber bei der Implantation auf Nickelfreiheit wert gelegt, auch bei den Nadeln, d ich Nickelallergikerin bin. In der Schweiz werden deswegen aber schonseit geraumer Zeit nur noch Nickelfreie Portsysteme benutzt.

    Grün wie die Hoffnung und Zuversicht liebe Busenwunder .

    Mai kommt bald, freu Dich! Du kannst Dir dann ja auch Deinen Talisman als Schlüsselanhänger oder Ketteanhänger umkreiren oder einfach nur als Handschmeichler mit Dir mittragen, wenn Du ihn seelisch brauchst. Kreative Wege gibt es ne Menge.

    Ich assoziiere mit meiner rosa Maus meine Chemo, die NW die ich fast ausnahmslos alle mitgenommen hatte und in Form von starken Polineuropatien, Leberschaden und Fatique auch noch immer habe. Daher wird das „Souvenier“ nach gebührlicher Respektzollung dann eher aus dem Sichtfeld verschwinden😉

    IBru , Busenwunder , Artea


    Lieben Dank für Eure netten Kommentare. Bin auch über die pinke Maus erstaunt, damit habe ich nicht gerechnet😉 Vielleicht kriegen Männer hellblaue?

    Der Eingriff dauerte unkomplizierte 20Minuten mit Lokalanästhesie, trotzdem habe ich mir vorgenommen, nie mehr einen Operationssaal zu besuchen. Die Atmosphäre ist nicht so meins. Eine Vollnarkose wäre da völlig unverhältnismässig, beim Zahnarzt braucht man das ja auch nicht.

    Nun ist eine Etappe geschafft und ich wünsche Euch allen, dass nie mehr was kommt🤗 Das Weiterleben ohne Port, hat auch grossen Symbolwert. Mein Onkologe riet mir in drei Jahre zu behalten. Ich wollte nicht auf „Nummer sicher“ gehn, sondern den Fremdkörper raus haben.

    Als ich erfuhr, dass ein BMI unter 25 besser noch einen gesunden von 23, definitiv die wichtigste selbstpraktikable Prophilaxe gegen eine Krebsprogression ist habe ich ein Fitnessabo gekauft und auf 16/8 mit wenig Kohlenhydrate umgestellt. Ich hab nun 11Kilo seit Chemoende Mitte März abgenommen und bin wieder auf dem Ausgangsgewicht vor der Krebsdiagnose. Ganz nebenbei habe ich keine Hungerattacken mehr, da der Körper sich schnell auf 18/6 umstellte und mit dem Intervalltraining die Muskelmasse zunahm, was ja auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbrennt. Der Grund für die Massnahme war nicht das Übergewicht an sich, sondern die Polyneuropathie in den Füssen. Ich dachte weniger Gewicht=weniger Schmerz. Leider hat sich das bis jetzt auf die Gehprobleme nicht positiv ausgewirkt. Dafür ist die Gesammtfitness deutlich besser.

    Liebe Aenneken

    Ich wollte Dich nicht beunruhigen. Ich glaube es gibt hier im Forum nur wenige, welche mit diesen Folgeschäden der Chemo weiterleben müssen.

    Alles kann, nichts muss. Daher geh einfach mal davon aus, dass Du es gut verträgst. Gerade wenn EC belastend war, kenne ich, hatte auch sehr damit zu kämpfen, ist Pacli in Sachen Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden geradezu angenehm. Pacli kumuliert sich auf, daher wirds anstrengender mit der Anzahl Zyklen. Man wird dann möglicherweise erschöpfter und müder. Bei mir war auch die Herzfrequenz auf Hochtouren, was schon Spazieren mit meinem Hund im Schneckentempo bewirkte. Der Bauch schwoll an, wie im achten Schwangerschaftsmonat. Aber auch da gibt es wohl grosse Unterschiede bei den Patienten.

    Alles Gute für Deine Therapie 🤗

    Ich hatte in Eigeninitiative bei Pacli gekühlt und so gut es ging komprimiert. Vom Onkolgen müde belächelt, da nicht evidenzbasiert , wollten mir die Onkopflegefachfrauen das Kühlen gar verbieten. Mit der Begründung, es könnte andere Onkopatienten verunsichern. Ich habe dann aus Diskretionsgründen ein eigenes Zimmer beim Einlauf erhalten, mir war der Kompromiss recht. Denn sorry, meine Gesundheit, da kümmert mich das evt. Befinden anderer Patienten nicht. Leider hat die Kühlung nichts gebracht. Mein Onkologe meinte ca. die Hälfte der Pacli Patienten hätten danach mit Polineuropatien zu kämpfen, 30% langfristig. Daher sei es auch Dosislimitierend. Ab der dritten Gabe begann es mit den typischen Neuropatien. Ab der Hälfte Dosisreduktion, Behandlungsende nach der 10.Gabe. Resultat nach 4x EC und 10 mal Pacli eine non - PCR und Polineuropatien welche mich bis heute, ein Jahr nach Pacli Gehbehindert machen. Die Xeloda hat dann meinen Händen und vorallem Füssen den Rest gegeben. Die Hände sind indess wieder besser. Ich habe nicht mehr das Gefühl mich unter kalt Wasser oder metallischen Flächen wie z.Bsp. Tür-/Küchenschubladengriffen zu verbrühen. Lasse auch nicht mehr täglich einiges runterfallen. Die Finger sind aber noch immer schnell taub, z.Bsp. beim Schreiben von Textnachrichten. Die Füsse sind taub beim Sitzen und Liegen, also bei Nichtgebrauch was dann beim Gehen nach anfänglicher Steifheit der Fussgelenke sofort in Schmerzen umschlägt. Ich bin 52 und muss nun damit leben, Krebs vielleicht geheilt, Gehbehindert bis auf weiteres. Ich bin darüber total frustriert, denn einem Bewegungsnaturell wie mir, fehlt einfach joggen und wandern. Shoppingausflüge nur unter heftigen Schmerzen. Ich weiss dass es auch Medikamente gibt, bloss mag ich mir nicht Neuroleptika oder Anridepressiva reindonnern, welche bloss max. 50% Schmerzreduktion bringen, dafür aber meine von der Chemo geschrottete Leber weiter schwächen. Ich sollte dankbar sein, dass mein TNBK noch behandelt werden konnte in kurativer Absicht. Zurzeit gehe ich ins Fitnessstudio und trainiere die Beinmuskulatur um wenigstens etwas mehr Stabilität zu erhalten und nachts beim Toilettengang nicht mehr umzukippen. Ich freue mich für jede Patientin, welche von diesen harten NW verschont bleibt und wünsche allen die mitten drin stecken viel Kraft und Heilung🤗

    Liebe Jacqueline81


    Ich hatte mich für beidseitige Mastektomie ohne Aufbau im Sept. 19 entschieden. Mir war Gesundheit wichtiger als Ästhetik. Nun ist bald ein Jahr nach OP verstrichen, ich treibe Sport um gegen die diversen Chemoschäden anzukämpfen. Bei mir wurde eine modifiziert radikale Mastektomie, inklusive Pectoralisfascien durchgeführt. Weil ich schlank bin und wenig Unterhautfettgewebe habe sieht man nun die Rippen. Langsam mit dem Kraftsport bessert der Anblick. Ein grossflächiges Serom, dass sich rechter Seite bildete, brauchte mit zweimaliger Punktion 8Monate, bis es nicht mehr gluckerte unter der Haut. Die OP beinhaltet eine grosse subkutane Wundfläche, daher hatte ich ca. vier Wochen lang nach OP starke Schmerzen. Die Haut ist noch immer grösstenteils gefühlstaub. Und dennoch bereue ich diesen Schritt nicht, denn ich bin beidseits flach und nichts künstliches mit Komplikationspotential steckt in mir drin. Unter Kleidung, ich trage keinen BH mit Prothesen, hat noch nie jemand bemerkt, dass ich eine Amazone bin. Sogar mit einem hübschen Badeanzug fühle ich mich wohl oben herum flach. Mir war es auch psychisch wichtig alles weg zu haben obwohl man mir die einseitige Mastaktomie mit Aufbau anpries, als wäre eine Frau ohne Busen keine Frau mehr. Meine Chirurgin hat mich von Anfang an unterstützt und verstanden, somit hat der plastische Chirurg nichts an mir verdient.

    Der Entscheid darf meiner Meinung nach von niemanden beeinflusst werden, weder Ärzte, Kostengründe oder sonstwer hat letztendlich mit dem Resultat zu leben, als die Patientin alleine. Was wohl öfters vergessen geht, ist dass die Brust der Erdanziehung mit den Jahren nachgibt und hängt. Sogar wenn sie mal klein und fest war. Bei einseitigem Aufbau, wird man der Alterung nie gerecht. Dann hängt die eine und die andere steht jugendlich. Das hätte ich nie gewollt.

    Liebe Pschureika 🌸


    Eribulin hat bei einer Bekannten auch so verzögert heftige NW gemacht, allerdings auch die Methas schnell geschrumpft. Das wird bei Dir sicher auch der Fall sein. In welchem Zyklus erhältst Du Eribulin, hast Du genügend Pausen?

    Ich hoffe, dass es Dir bald viel besser geht!

    Liebe Grüsse Ela

    Hallo Ars20


    Wow, was für eine schwierige Überlegung!

    Ich bin Mutter einer 17jährigen und BK erkrankt. Für mich ist die Angst meine Tochter nicht mehr lange begleiten zu können schlimmer als alles was ich in Zusammenhang und Therapie an Krebs erlebt habe. Hätte ich kein Kind, wäre es erträglicher.


    Liebe Grüsse

    Liebe Pschureika

    Ich lese nicht mehr so viel im Forum, versuche Distanz zu bekommen. Du bist seit meiner Erkrankung ein Lichtblick und Vorbild im Umgang mit der Krankheit.

    Ich verstehe Deine Frage zur Lebensqualität gut. Die einen erkennen Lebensqualität im Chemokampf bis zum letzten Tag und der Gewissheit nichts unversucht gelassen zu haben. Die anderen lassen los, akzeptieren und machen noch die Dinge, die ihnen wichtig sind, solange sie können. Diese Gedanken machen wir uns alle, wenn wir irgendwann austherapiert scheinen und in uns kehren, und uns nicht mehr von Ärzten sagen lassen wollen, was wir noch tun sollen, für einen Gewinn an Zeit.....aber zu welchem Preis. Ich bin kein Fan von Kampfparolen, denn vor lauter kämpfen, kann man einiges übersehen. Aber das ist nur meine Meinung und ich fürchte mich genauso vor diesem Entscheid wie alle anderen. Vielleicht gibt es einen Mittelweg für Dich und Deine Ärzte, die Dich indess gut kennen, sollten genau wissen, was sie Dir noch zumuten können.
    Bin bei Dir in Gedanken.

    Hi Mamimagnolia


    Vielleicht hilft Dir eine andere Sicht auf Dein Problem.

    Ich bin Triple negativ. Wenn BK, dann doch gerne einen hormonabhängigen.

    Für TN gibt keine Disskussionen pro/kontra Chemo. Denn für uns gibt es nur die Chemo und sonst nichts. TN ist das Sorgenkind unter den BK‘s und Erfolge sind in den letzten zwanzig Jahren nicht wirklich zu verzeichnen. Immuntherapie wirken nur bei wenigen, der vier Subtypen.

    Hätte mir jemand gesagt, ich könnte den Mist bis zu zwanzig Jahren und mehr überleben dank Tabletten, hätte ich gejubelt vor Glück. Denn bei TN lassen sich keine Rezidive oder Metastasen mit einer Tablette verhindern. Im Falle eines Wiederauftretens des TN ist Lebensdauer natürlich wieder mit Chemo, auf Monate reduziert.

    Also kannst Du es auch als Glück betrachten, dass es für Deinen BK Typ lange und gute Prognosen, dank Tamoxifen oder Aromatasehemmer gibt. Wenn ich so mitbekomme, welche NW möglich sind, diese Symptome kann auch die Menopause allein verursachen.


    Es braucht sicher etwas mehr Gedult als zwei Wochen. Der Körper braucht Zeit, sich an den neuen Hormonstatus zu gewöhnen.
    Vergib Dir diese Chance nicht. Schwitzen, Gelenkschmerzen, Sehminderung, trockene Schleimhäute, Stimmungsschwankungen ect. sind immer noch besser als sterben.


    liebe Grüsse

    Wanda2

    Hallo Debo30


    Ich habe Palb2 und Triple Negativ.


    Es würde mich auch sehr interessieren, was es zum Thema Androgenrezeptor gibt.

    Ich habe zum dritten mal Krebs in meinem Leben und habe nie irgendwelche Risikokriterien erfüllt. Daher hat man mir auch eine beidseitige Mastektomie und Ovarektomie nicht gerade empfohlen, aber auch nicht abgeraten. Auch mit dem Argument, dass man einfach noch zu wenig über diese selteneren Mutationen weiss.

    Als Alleinerziehende belastet mich dieses Schicksal auch sehr und gleichzeitig ist mein Tochter für mich der grösste Motivator.