Beiträge von Tendresse

    Liebe Hase Ingrid,


    uups… - nicht aufgepasst...

    Auch von mir noch nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag: Gottes Segen und alles Gute daraus!

    Hoffe, dass es Dir sehr gut gehen möge und Du gebührend verwöhnt worden bist zu Deinem Ehrentag.

    Alles Liebe

    Tendresse

    Liebe Mery , beides:


    I.d.R. kriegt man "automatisch" eine ganze Batterie an NW-vorbeugenden/bekämpfenden Medikamenten verschrieben, mit genauer Medikations-Anweisung, die man auch tunlichst befolgen sollte. Und diese Batterie ist auch hochwirksam!

    Wenn dann trotzdem, quasi wider Erwarten, noch Nebenwirkungen auftreten, darf und sollte man es umgehend den Ärzten sagen, damit die dann entsprechend reagieren können - es gibt immer noch weitere Möglichkeiten!


    Alles Gute Dir!

    Liebe Grüße

    Tendresse

    Liebe Hasenwidder ,

    es tut mir furchtbar leid, was Du grade verkraften und durchmachen musst. Kann mir vorstellen, wie niederschmetternd es zunächst mal ist, dass nach dem ganzen bisherigen Kampf nun die zweite Brust auch betroffen ist und Du nun so mit dem Vertragen der Chemo und nun auch noch mit der Gürtelrose geplagt bist. Habe ich recht verstanden, dass bei Deiner Erstdiagnose links noch nicht von inflammatorischem BK die Rede war, sondern erst jetzt bei der rechten Seite?


    Auch ich habe inflammatorischen BK rechts (allerdings hormonreagibel), habe die Chemotherapie (4xEC, 12xTaxol) letzte Woche grade abgeschlossen und stehe nun vor der einseitigen Ablation rechts Ende Februar, vmtl. inkl. Axilladissektion. Und wie sehr hat mich in den letzten Wochen die Frage beschäftigt: einseitige oder doch lieber gleich beidseitige Ablatio?? - Bin jetzt aber der Empfehlung sämtlicher Ärzte an meinem Brustzentrum gefolgt, es wird also die einseitige Abnahme. Das Risiko, dass die derzeit gesunde Brust erkrankt, sei nicht als exorbitant höher einzuschätzen...


    Dir, liebe Hasenwidder , wünsche ich von Herzen, dass Dir jetzt erst mal bezüglich der Gürtelrose schnell Linderung verschafft werden kann - und dann die Fortsetzung der Chemo gut und verträglich möglich sein wird und die Behandlung vor allem auch gut anschlägt.

    Wünsche und erbitte Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen dabei!!


    In Gedanken bei Dir, alles Gute

    Tendresse

    Liebe ani64 ,

    besonders Hase und Busenwunder haben mir die Worte quasi mal wieder aus dem Mund und Herzen genommen:

    Auch ich freue mich sehr, dass Du mit Deinen Eltern so sprechen konntest, wie es der Fall war, und dass das offenbar ein für alle segensreiches Treffen war!

    Wünsche Dir sehr, dass die Chemo so sanft wie möglich zu Dir sein möge, auf der anderen Seite aber auch bestmöglich wirkt.

    Was die Schmerztherapie anlangt: Gut, dass Du die Möglichkeit hast, unter "Eigenkontrolle" und je nach Deinem Bedarf auf die Morphine zurückzugreifen.


    Alles LIebe und Gute

    Tendresse

    Liebe Muffensausen

    habe mich im Rahmen meiner eigenen Diagnose intensiv mit dem Morbus Paget der Mamille beschäftigt. Dabei gelernt, dass die "Paget-Zellen" eine SEHR typische Charakteristik haben, die pathologisch eigentlich recht leicht zu erkennen ist. Insofern würde ich den Pathologen, die Dein Gewebe befundet haben, jetzt einfach mal vertrauen und mich freuen, dass es nicht Morbus Paget ist!!


    (in meinem eigenen, anders gelagerten Fall war es so, dass entweder Morbus Paget oder Inflammatorisches Mamma-CA die in Frage kommenden Diagnosen waren. Wobei bei mir eine ausgedehnte Hautverdickung um die Brustwarze herum UND unterhalb die Indikatoren waren, nicht so sehr die Ekzem-Ähnlichkeit. Die Biopsie ergab dann leider das inflammatorische Mamma-CA.)


    Ich wünsche Dir, dass sich bald ein Weg findet, der zu einer Besserung des Ekzems führt.

    Viele Grüße

    Tendresse

    Liebe Loewenzahn60 ,

    auch ich wünsche Dir eine wohlbehütete Zeit in möglichst großer Geborgenheit!


    Zur medizinischen Betreuung nur eine Anmerkung: ja, "im Prinzip" gilt das Hausarztprinzip.

    In dem mir durch ehrenamtlichen Einsatz bekannten Hospiz werden die Gäste nichtsdestotrotz in medizinischer/ärztlicher Hinsicht fast immer von Palliativteams betreut - und somit auch von den dort tätigen, erfahrenen Palliativmedizinern. Das ist ganz wichtig, denn nur die haben die nötige Erfahrung bezüglich optimaler Schmerzmedikation und Symptomkontrolle. Ebenso wie bei der häuslichen Versorgung oder der im Pflegeheim verordnet der Hausarzt dazu die SAPV - und dann startet die Betreuung durch die Palliativteams, idealerweise in Kooperation/Absprache mit dem Hausarzt. Wohlgemerkt: hier geht es um die ärztliche/medizinische Betreuung - die palliativpflegerische ist durch das Pflegeteam im Hospiz selbst allemal garantiert.


    Alles Gute und viele Grüße

    Tendresse

    Liebe Annett1972 , Teafriend   Caro_caro

    danke für Eure sehr ehrlichen Zeilen, was das Thema "wirkliche Verarbeitung" anlangt.

    Klar ist es wichtig, sich die Therapie hindurch Mut und Zuversicht zu erhalten, so weit es nur irgendwie möglich ist. Und sich dabei unterstützen und tragen zu lassen so weit es nur irgend möglich ist. Aber alles muss auch wirklich und zutiefst im Inneren verarbeitet werden, und das kann man letztlich nur ganz alleine - wenngleich hoffentlich eingebettet in ein stabiles seelisches Gerüst aus Geborgenheit. woher immer sie eine jede bezieht. Und da hilft auch der berühmte Appell "postiv denken" (der mich manchmal eben deswegen fast wütend macht) nichts. Auch wenn ich selbst trotzdem nach außen stets die Strahlefrau abgebe oder abzugeben versuche...


    Euch allen alles Gute beim Aufarbeiten - Verarbeiten - und DANN Frohen-Mutes-Weiterleben!


    Liebe Grüße

    Tendresse

    Liebe Vael ,

    verstehe, dass es für Dich nicht einfach ist, so aus der Ferne zu agieren/zu raten...


    Rike hat es m.E. schon ganz richtig auf den Punkt gebracht: Wenn schon mal ein Palliativteam da war, dann hier unbedingt dran bleiben: Dieses TEAM kann ganz viel organisieren, das muss nicht Deine Mutter tun - medizinische, pflegerische, psychologische, seelsorgerliche Hilfe - alles was jetzt hilfreich sein kann, kann/soll/darf beigeschafft werden. Offenbar ist eine SAPV schon verordnet worden - das ist sehr gut.


    Kann hier nur ein bisschen aus meinen (relativ reichhaltigen) Erfahrungen als Hospizhelferin erzählen:

    Die Symptomatik wird heißen: Schmerzen, Atemnot - sehr gravierendes Symptom, niemals zu unterschätzen -, evtl. Übelkeit, evtl. noch die Auswirkungen auf Magen-Darm-System durch die Schmerzmittel (Verstopfung u.a.), Bewusstseinseintrübung durch die Schmerzmittel. Hohe Kunst, die richtige Schmerzmittelkombi (Mittel und Darreichungsform - Tabl., i.V., Pflaster, Spray, Perfusor...) zu finden - aber das genau ist ja die Domäne der Palliativmediziner. In ganz gravierenden Fällen (was die Symptomatik anlangt) gibt es die Möglichkeit der palliativen Sedierung (Kombi von Schmerz- und Schlafmittel). Ist aber immer grenzwertig.


    So wie Du Deinen Schwieger-(oder Stief)vater beschreibst, verdrängt er perfekt und möchte am liebsten am Ruhe zu Hause bleiben.

    Auf der einen Seite verständlich, aber sehr schwer für Deine Mutter. Auch die Verordnung eines Hospiz-Aufenthaltes wäre u.U. sehr hilfreich für ALLE Beteiligten - im Hospiz läuft die pflegerische und medizinische Versorgung i.d.R. sehr gut (und nirgendwo ist der Personalschlüssel so gut wie dort und die Ausstattung mit echten Fachkräften), während Deine Mutter sich ganz in Ruhe auf die Rolle der Begleiterin/Gesellschafterin etc. konzentrieren könnte. Aber wie gesagt: wahrscheinlich würde es sehr schwer werden, Deinen Schwiegervater von dem Ortswechsel zu überzeugen. Falls das aber doch eine Option sein könnte (und ein Hospiz überhaupt in der Nähe ist): nicht zu spät angehen, sonst haben alle Beteiligten nicht mehr viel davon.


    Wünsche Euch gute Entscheidungen und einen sanften Weg für Deine Eltern

    Tendresse

    Liebe Kampfjule ,

    vielen Dank für deine Infos - es ist gut, dass Du "lange" geschrieben hast, daraus kann ich auch gute Hinweise/für mich selbst zu klärende Fragen gewinnen.


    Verstehe Deinen Gefühlsmix sehr gut.

    Deine Wut, z.B. über Genauigkeit/Auswertbarkeit der bildgebenden Verfahren, Sinnhaftigkeit der höchst groben/bedingt aussagefähigen sonografischen Zwischen-Checks... - das trieb und treibt auch mich immer wieder um.

    9 LK entnommen und keiner war befallen - uuups - ich glaube, da würde ich "schreien"...

    War bisher davon ausgegangen, dass man schon während der OP da gewisse Einsichten gewinnen und DANN gemäß dieser entscheidet, welche/wieviele LK entnommen werden??…

    Seit wann und wodurch weißt Du eigentlich von der Meta im 1. LWK?

    Sollen Bestrahlung und AHT parallel bei Dir starten, oder sequentiell hintereinander??


    Ach je, Fragen über Fragen. Ich wünsche Dir in der Tat, dass Deine Gespräche mit Gyn, Strahlenklinik und auch das Pathologieergebnis Dir zum konkreten Einsortieren der Dinge helfen werden und Dir eine möglichst optimale Folgetherapie zuteil wird, die auch für Dich selbst plausibel und stimmig ist und in die Du Dich dann mit allen Kräften und guter Hoffnung wieder hineinbegeben kannst!!


    Viele liebe Grüße:hug:

    Tendresse

    Liebe Pschureika ,

    Du bist in meinen Gebeten, und ich hoffe, dass Du sehr schnell die Befundergebnisse bekommst.

    Was einige hier schon auf den Punkt gebracht haben, ist sicher korrekt: Knochen ist Knochen, und Hirn ist Hirn...

    ….Dennoch wünsche ich Dir von Herzen, dass Dein Kopf weder in der einen noch der anderen Hinsicht betroffen ist.


    Gott befohlen!

    Ganz viele liebe Grüße

    Tendresse

    oh - na, dann ist bei dem kurzen Abstand zum ersten "Anstechen" das Kühlen im Anschluss an OP um so wichtiger - natürlich vorsichtig, mit Tuch dazwischen usw.

    Hallo Annabelle1609 ,

    falls es zur Beruhigung beiträgt: Ich bin auch eine totale "Schisserin vor dem Herrn", die Port-OP war meine erste OP im Leben überhaupt, und klar hatte ich Angst... Habe die "mittlere Variante" auf Wunsch bekommen - und ich denke mal, die kann und darf Dir niemand verwehren: also Lokalanästhesie plus Sedierung (per Spritze bzw. intravenös) - und ich habe wirklich NICHTS, rein gar nichts mitbekommen - beim Aufwachen war alles vorbei, und ich habe zumindest das "Ambiente" wiedererkannt, war ansonsten tiefenentspannt, wollte gar nicht aufstehen, weil alles grade so fein war...:)


    Durfte noch etwas liegen bleiben, bis die Realität mich ganz wiederhatte. Dann hat mich meine bis dahin wartende Begleitung wieder in Empfang genommen und ich konnte mich anziehen.

    Das Aufklärungsgespräch mit dem Anästhesisten vorher ist Pflicht - kriegst Du beim Termin vor Ort. Die "Kleidungsordnung" kriegst Du dann auch zwangsläufig vor Ort genau gesagt; wenn ich mich recht erinnere, musste ich bis auf Unterhose alles ablegen, und dann kam das schöne OP-Hemdchen und eine warme Decke drüber, bis es so weit war - die Schwestern waren sehr fürsorglich.


    Falls es Dir nicht gesagt wird: Es ist gut, anschließend dann die Stelle mit normalen Kühlpads zu kühlen, dann "regt" sich alles schneller ab und es entsteht nicht so leicht bzw. so doll eine Schwellung. Wodurch der Port auch schneller einsatzfähig ist bzw. dann leichter angestochen werden kann. Er ist ja ein sehr wichtiger Helfer bei allem, was kommt!


    Das Ganze fühlt sich natürlich noch eine ganze Weile ungewohnt an, spannt, die Armbewegung ist zunächst ein bisschen eingeschränkt, aber alles nicht schlimm. Wie gesagt: das sagt eine "Schisserin"...


    Viel Erfolg morgen - und nur Mut! Viele Grüße

    Tendresse

    Liebe TanjaJ1972 ,

    auch ich freue mich sehr mit Dir über das Super-Ergebnis des MRT-Checks! (und danke für Idee und Anregung bzgl. Ganzkörper-MRT). Herzlichen Glückwunsch!! Dann genieße mal nach Kräften Dein Leben - und natürlich auch besonders Deinen Ski-Urlaub im April!


    Alles Gute weiterhin und liebe Grüße

    Tendresse

    Ja, die Leinsamen-Bäder sind fürs Hand-Fuß-Syndrom. Hatte ich unter EC (Hände/Füße "schälten" sich), und sie haben, neben Cremen, sehr gut geholfen.


    Zu den PNPs Tiscali : Auch bei mir "ungleichmäßige Verteilung":

    Zunächst nur Hände betroffen, rechts/links jeweils etwas anders, mit lediglich leicht "komischem" Gefühl an den Fingerkuppen, aber ohne Einschränkung der Feinmotorik (bis dato, Stand nach 6. Taxol). Inzwischen Kribbeln und "Einschlaf"-Symptome an Händen wie Füßen, letzteres besonders in der Nacht. Auch bei mir fragen die Ärzte das regelmäßig besorgt ab und stellen ggf. Dosis-Reduzierung in Aussicht (was ich aber bisher noch nicht wahrgenommen habe).

    Vermutlich wäre ein gutes Fußmassagegerät gut; habe bisher so eine EMS-Fußmatte, von der ich aber nur halb überzeugt bin und die ich bisher wohl zu selten nutze...


    Wünsche allen gute Bewältigungsstrategien...

    Grüße

    Tendresse

    Liebe Kampfjule ,

    dann wünsche ich Dir jetzt erst mal noch ein erholsames Wochenende und nächste Woche dann alles Gute für Deine OP am Mittwoch:

    guten Verlauf, möglichst wenig Schmerzen und schnelles Heilen!! :thumbup::thumbup: - und natürlich nette Leute im KH ;)


    Viele Grüße

    Tendresse