Beiträge von YBERION

    Hallo zusammen,


    leider findet man im Netz jetzt auf die Schnelle kaum Informationen über den Wirkstoff und seinen Mechanismus. Aber was man findet, zielt auf Zellen mit Egfr Mutation ab, sofern ich das richtig entnommen habe und die haben leider nur 15% aller Patienten. Auch in Deutschland gibt es gute und wirksame Medikamente bei Egfr Mutation. Einfach mal den Onkologen fragen und auf eine molekular pathologische Untersuchung bestehen, da wird das dann getestet, falls das noch nicht erfolgt ist.


    Zu der Spritze an sich kann ich jetzt nur wenig sagen aber wenn sie auf egfr abzielt ist es eben nicht für jeden Patienten zielführend sondern nur für die 15%, die diese Mutation wirklich haben...


    Und die Ausgangsfrage zu beantworten, das dass fake ist glaube ich nicht aber am besten mal mit dem Onkologen besprechen, der wird dafür ausgebildet sich da eingehend zu informieren und hat auch andere Möglichkeiten und Quellen als nur das Internet...


    LG YBERION

    Hallo Bonny und Frieda ,


    aktuell ist es so, dass sie Oberbauchschnerzen hat, die Ärztin stellte unmengen an Luft im Bauch fest und ordnete Lefax an. Anstatt das zu nehmen will sie lieber Morfium gegen die Schmerzen was aber noch mehr Magen und Darm Probleme verursacht. Wohin gegen sich das eigentliche Problem mit Lefax ja im warten Sinne des Wortes in Luft auflösen würde...


    Habe aber heute dann auch resigniert. Ich kann sie nicht zwingen es zu nehmen. Sie ist alt genug und wenn sie meint sich mit Morfium abschießen zu müssen, damit sie den ganzen Tag schlafen kann, dann kann ich ihr da auch nicht viel helfen.


    Ab morgen kommt eine Pflege Kraft ich hoffe, dass sie da wenigstens mitspielt denn bei fremden macht sie das ja meistens. Nur bei mir eben nicht...


    Silvester wollte ich ihr ein Glücksbringer schenken den hat sie mir verbal ins Gesicht zurück geschmissen.


    Fühle mich richtig mies bei meinem verhalten aktuell weil ich das jetzt so hinnehmen..


    Nächste Woche wird ein CT gemacht um zu gucken ob der Pneumothorax sich verschlossen hat oder die Drainage dicht ist und daher vielleicht die Oberbauchschnerzen kommen...


    Mir geht's bescheiden. Habe seit einer Woche Magen und Darm Probleme kann kaum noch was essen und bin sehr verzweifelt...


    LG YBERION

    Hallo zusammen,


    die Feiertage sind vorbei und es war ziemlich viel los oder auch nicht, das kommt auf den Blickwinkel an. Meine Mama hat Weihnachten zu 90% verschlafen. 1. Weihnachtstag war abends der Notarzt hier, weil sie höllische Bauchschmerzen hatte. Da rückte sie dann mit der Sprache raus, dass sie seit 1 Woche keinen Stuhlgang hatte. Jetzt gibt der Bauch ruhe und sie hat vermehrt starke Rückenschmerzen. Habe den verdacht, dass sie sich wundgelegen hat. Der Pflegedienst wird das nachher mal anschauen.


    Ansonsten liegt sie nur da, start aus dem Fenster oder schläft. Wenn sie spricht versteht man sie kaum und sie ist wird dann sehr schnell sauer oder weint, wenn man sie nicht direkt versteht. Sie kann sich kaum konzentrieren und hat nur sehr wenige wirklich klare Momente. Dann streckt sie z.B. wortlos die Hand aus und wenn man nicht direkt errät was sie möchte, wird sie ausfallend oder weint ebenfalls.


    Körperpflege oder auch ein bisschen Bewegung im Bett will sie alles nicht. Der Physio hat sie eigenständig abgesagt. Der Palliativdienst sagte zu mir, dass sowohl die Pfleger als auch die Ärzte nicht sehen, dass sie akut im sterben liegt, davon wäre sie weit entfernt (was auch immer das heißen mag). Am Montag kommt die Ärztin und will mal ein Antidepressiva versuchen.


    Eine andere Ärztin meinte, dass ein Platz im Hospiz frei wäre. Ich weiß aber, dass sie da überhaupt nicht hin will, weil das für sie der größte Horror ist. Daraufhin meinte diese Ärztin, dann müssten wir mehr mit ihr machen... Wo ich jetzt auch nicht weiß, was das heißen soll...


    Denn wenn ich ihr sage, dass sie ihre Tabletten nehmen muss, oder mal Zähneputzen, mal ein paar Übungen im Bett oder sich mal Aufsetzten, mal etwas TV schauen oder lesen, werde ich soft angefahren. Von Essen und Trinken ganz zu schweigen...


    Ich trau mich schon gar nciht mehr was zu sagen und habe ein ultra schlechtes Gewissen, weil ich das jetzt einfach so hinnehme...


    Dann liegt sie im Bett und stöhnt, wenn ich sie frage ob sie schmerzen hat, nein hat sie nicht ich soll sie nicht nerven. Gucke ich sie an, fragt sie was ist und warum ich so gucke... Wenn sie starke Schmerzen hat und ich ihr sage, wenn das so stark ist, dann muss ich einen Arzt rufen ist sie plötzlich völligklar und sagt mir, dass sie keinen Arzt will.


    Wenn die Pfleger oder die Physio da sind, ist sie auch wie ausgewechselt, sind die wieder weg, ist alles wieder so wie vorher. Ich komme 0 an sie rann. Ich ertappe mich bei Gedanken, in denen ich mich frage, ob sie das mit Absicht macht und fühle mich hundeelend dabei. Sobald man eine Besserung feststellt und ihr das mitteilt um sie aufzuabauen - kann man die Uhr nach stellen - ist es am nächsten Tag wieder schlechter. Gestern erzählte mein Vater - in ihrem Beisein - dass sie gestern für ihre Verhältnisse viel gegessen habe und heute schmeckt wieder nichts und sie verweigert alles.


    Alles was ihr helfen würde und gut tun würde, dass nimmt sie nicht an. Sagt aber, der Physio, dass sie eigentlich den Plan hat, mal wieder etwas laufen zu können. Das Knie ist so viel besser und der Beutel ihrer Thoraxdrainage füllt sich nicht mehr mit Luft oder Flüssigkeit. Auch hatte ich vor Weihnachten den Eindruck, dass sie etwas zu Kräften gekommen ist. Das ist eigentlich mit Heiligabend oder den Tag davor schon, sehr in sich zusammen gefallen.

    Ich trau mich schon gar nicht mehr, das positive zu sehen, weil sie es dann direkt zu Nichte macht...

    Ich fühle mich so schlecht, sowas über meine Mutter schreiben zu müssen, für die ich sogar tauschen würde, wenn es ginge...


    Ich habe mich über die Weihnachtstage stark zurück gezogen, weil ich nicht wusste, was ich machen sollte...

    Daraufhin hat sie mir heute gesagt (ich zitiere) "das kommt davon, weil du nie da bist" .... Das tat verdammt weh...


    Ja ich bin im Moment wenig zu Hause (wir wohnen in einem Haus in 2 verschiedenen Wohnungen) weil ich arbeiten muss. Ich komme dann meist erst so gegen 17/18 Uhr nach Hause. All die Wochen vorher war ich immer da. Habe sogar ärger auf der Arbeit deshalb bekommen, weil natürlich alle wussten, oder sich denken konnte, warum ich krank geschrieben war...


    Ich kann es aktuell keinem mehr recht machen, auf der Arbeit sind alle sauer auf mich, weil ich so viel gefehlt habe und zu Hause ... naja das habe ich ja gerade geschrieben.


    Ich kann mich nicht räumlich zurück ziehen, da wir im selben Haus wohnen. Habe einen beste Freundin, die aktuell hochschwanger ist und einen behinderten 1,5 Jahre alten Sohn hat, der ihre volle aufmerksamkeit braucht und somit verstädnlicher weise auch nicht viel Zeit. Ansonsten war ich eigentlich immer mehr der Einzelgänger und fühle mich damit auch eigentlich nicht unwohl. Nur merke ich gerade, dass mir irgendwie eine Schulter zum Anlehnen fehlt. Die Schulter, die sonst immer meine Mutter war.



    So genug gejammert, ich hoffe ihr hattet zumindest einen schönes Weihnachtsfest.


    LG

    YBERION (Sebastian)

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die tollen Vorschläge an MoKo , Duy , Bonny und Frieda , Caro_caro und Jessi.c


    Nachdem sie mit ihrer Physiotherapeutin ihr inneres Chi entdeckt hat und ihr das wahnsinnig gut gefallen hat und genrell leicht in die Richtung Buddismus denkt, habe ich ihr ein Buch über die Reise zu innerer Ruhe gekauft und eine Kerze für Zuversicht und eine schöne Handcreme. Ich hoffe, dass ich damit ihren Geschmack getroffen habe.


    Ansonsten geht es ihr aktuell durchwachsen. Schmerzen halten sich in Grenzen dafür ist sie recht genervt von allem und hat aktuell Probleme mit dem Magen. Hätte ich aber auch, wenn ich nichts esse (Ernährung läuft ja über den Port) und nur Schmerztabeltten nehme und dann noch ein Glas Sekt trinke. Ich weiß auch nicht woran ich es fest mache, vielleicht bilde ich es mir ein oder Wunsch ist Vater des Gedanken aber irgendwie meine ich, dass sie etwas kräftiger ist und leicht besser aussieht. Bin mir aber nicht sicher.


    Ich wünsche Euch - auch im Namen meiner Mutter - allen von Herzen frohe Weihnachten, viel Gesundheit, Zuversicht, Kampfgeist und besinnliche Feiertage im Kreise eurer Liebsten!


    LG YBERION

    Hallo zusammen,


    Wir hatten heute erneut ein Gespräch beim Onkologen. Wir wolle noch einmal eine molekular pathologische Untersuchung machen, da bis jetzt keine Therapie relevanten Mutationen gefunden werden konnte. Der Tumor diese aber im Laufe der Zeit auch entwickeln kann. Ein letzter Strohhalm, dass man dort noch etwas findet. Auch wird geprüft ob sie evtl. an einer Studie noch teilnehmen kann. Sie hat heute fürchterlich geweint, weil sie nicht sterben will. Hoffe so sehr das eine Mutation gefunden wird für die es ein zielgerichtetes Medikament gibt.


    Jetzt mal was anderes? Was schenke ich meiner Mama zu Weihnachten? Habe Angst was falsch zu machen oder das sie materielle Dinge evtl falsch versteht. Einen Ausflug geht ja im Moment auch nicht und Filme, lesen etc. Mag sie im Moment nicht. Habt ihr eine Idee?


    LG YBERION

    Hallo zusammen,


    nach all den nicht so schönen Tagen und Nachrichten, möchte ich Heute einmal etwas Positives mit euch teilen.


    Ich habe eine Physiotherapeutin für meine Mutter gefunden, die einfach super ist. Sie hat festgestellt, dass meine Mama Wasser im Knie hat, was diese starken Schmerzen verursacht. Sie hat gestern mit manueller Lymphdrainage begonnen und über nacht einen Kompressionsverband angelegt. Heute ließ sich das Knie (zwar noch unter Schmerzen) wieder ganz leicht bewegen, etwas was Gestern noch unmöglich erschien.


    Dieser unmögliche Arzt vom Palliativdienst hatte uns gesagt, dass das mit dem Knie wohl nichts mehr werden wird und man das nur mal versuchen könnte unter Vollnarkose ordentlich durchzubewegen, damit das wieder besser wird. Die Physiotherapeutin hat - als wir ihr das erzählt haben - die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Der Arzt hätte damit alles nur noch schlimmer gemacht, weil dann wohl noch meher Wasser in die Gelenkkapsel gelaufen wäre.


    Das Wissen, dass dieser Arzt wohl unrecht hatte, hat sie heute wieder ziemlich aufgebaut. Sie hat sich heute (fast) selbstständig im Bett einmal komplett gewaschen und umgezogen, etwas was sie vor ein paar Tagen gar nicht wollte und ihr viel zu anstregend war. SIe hat heute das erstemal wieder etwas gegessen. Kuchen mit Sahne und Kaffe mit Sahne. Hat ein Glas Sekt auf ihr Knie getrunken und sieht wieder viel besser aus. Auch macht sie schon wieder Pläne für das neue Jahr.

    Husten ist weiterhin im leichten bis max. mittleren Bereich einzuordnen und ihr war heute das erstemal seit fast 1 Jahr mal wieder zu warm. Sonst hat sie nur gefrohren.

    Auch die Pflegerin die ihr die hochkalorische Nahrung angehangen hat, war sehr zufrieden heute.

    Ich hoffe, auf weitere positive Fortschirtte.


    LG
    YBERION

    Hallo Bonny und Frieda


    wie es meiner Mutter geht kann ich aktuell echt schwer sagen. Seit dieser dumme Arzt da war eher verhalten. Gestern war ein Pfleger des Paliativteams da der ihr ein paar Physio Übungen im Bett gezeigt hat die sie machen soll. Hab sie gefragt ob sie das heute gemacht hat, sie nein. Gefragt ob wir sie zusammen machen sollen war sie direkt genervt und wurde ungehalten mir gegenüber.


    Ist der Pfleger da, lacht sie und es geht ihr "gut" ist der wieder weg ist alles wieder beim Alten und sie ist wieder ein Häufchen Elend.


    Heute wurde der Verband der Drainage gewechselt sieht alles gut aus. Ist auch keine Flüssigkeit mehr nachgelaufen in den letzten Tagen. Heute hat sie auch den Tee verweigert den sie sonst mit Begeisterung trinkt. Liegt im Bett und ist sehr "wehleidig" und gefühlt ertrinkt sie gerade in selbstmitleid. Man soll sie nix fragen wie es ihr geht und auch nicht ob sie was essen oder trinken möchte. Unterhalten ist auch schwer weil nur seufzen und stöhnen von ihr kommt. Wenn ich sie dann frage ob sie schmerzen hat fährt sie mich direkt an.


    Aktuell hat sie auch vermehrt leichten Husten. Natürlich bin ich bei jedem Husten in Alarmbereitschaft wegen dem was der Arzt über das Blut husten gesagt hat und ich vermute sie auch.


    Es ist schwer an sie ranzukommen. In mir macht sich Wut und verzweiflung breit. Auch wenn ich nicht auf sie wütend sein will und es mir ein unendlich schlechtes Gewissen macht es doch zu sein, so kann ich es gerade nicht abstellen.


    Denn alles was ihr gut tun und helfen würde will sie nicht.


    Keine Ahnung was ich jetzt machen soll.


    LG YBERION

    Hallo zusammen,


    meine Mama bekommt nun nachts über den Port hochkalorische Nahrung in der Hoffnung das sie dann wieder etwas zu Kräften kommt. Leider haben wir mit einem der Ärzte des SAPV Teams jetzt sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Der Arzt der am Anfang da war, war sehr nett leider war gestern einer da, der sie in ein ziemliches Loch gerissen hat und mich gleich mit.


    Er sprach mit mir über meine Mutter während sie im Raum war und sagte Sachen zu mir wie: "haben sie ein schwarzes Handtuch? Wenn sie demnächst Blut spuckt. Damit man das nicht sieht, denn viele geraten dann in Panik." Und mehrere dieser Sachen Bezogen darauf dass sie Blut husten wird und das man dann nicht mehr mehr viel machen können außer sie mir Medikamente ruhig zu stellen damit sie davon nichts mit bekommt. Auch sagte er dass sie sich keine großen Hoffnungen machen soll, dass es wieder besser werden wird.


    Ich verstehe, dass man solche Dinge sagen muss aber das wie ist eine andere Sache. Meine Mama hat nun wieder richtig Angst. Sie sagte, dass sie eigentlich noch Hoffnung hatte, er ihr dieses aber genommen hat. Habe versucht sie wieder aufzubauen. Die letzten Tage ging es jeden Tag ein bisschen besser aber seit der Arzt gestern da war, schläft sie heute nur noch und ist total neben sich.


    Fühle mich hilflos. Vor allem weil ich ja irgendwie reagieren muss wenn das passiert. Meine Mama hat (Gott sei Dank) noch nie Blut gehustet. Sitze neben ihr und überwache ihren Schlaf und bin total unruhige sobald ich sie nicht atmen höre.


    Der Arzt gestern kennt meine Mama überhaupt nicht nur ihre akte und hat sie gestern das erste Mal für ein paar Minuten gesehen und haut sowas raus. Die Ärzte im Krankenhaus die sie betreuen und den Tumor kennen haben davon noch nie was gesagt.


    Mache mir große Sorgen weil sie schon den ganzen Tag schläft. Gestern war sie recht fit und wach.


    LG YBERION

    Hallo Duy ,


    meine Mama hat beschlossen nicht aufzugeben. Sie kämpft. Aktuelles Ziel wieder etwas fitter werden und vielleicht wieder mit Krücken laufen zu können. Sie bekommt ab Montag hochkalorische nahrung über den Port weil sie aktuell nicht viel Hunger hat. Der Arzt des palliativ teams kommt regelmäßig und vielleicht bilde ich es mir ein aber ich meine zwischeb den Zeilen verstanden zu haben, dass er etwas irritiert war, das die Ärzte so früh die Flinte ins korn geworfen habe was ihre Therapie angeht.


    Auch war er sehr erstaunt das sie keine Luftnot hat, trotz ihrem Befund. Ihr aktuelles Problem ist einzig und alleine das Knie und die Kraft fehlt ein bisschen. Weshalb sie auch heute das Bett nicht verlassen konnte. Aber ein kleiner Erfolg war heute da, sie konnte urin lassen. Was wohl durch den blasenkatheder im Krankenhaus nicht so ging, nachdem der gezogen wurde. Heute hat sie auch wieder 1liter trinken können. Gestern war es nur ein Glas. Sie schläft viel.


    Auch wenn es wohl kein großes Wunder mehr geben wird aber vielleicht bekommen wir ja ein kleines in Form dessen dass sie nochmal ein bisschen fitter wird.


    Mir geht es so lala. Es ist halt sehr anstrengend und kostet viel Kraft.


    LG YBERION

    Hall zusammen,


    vielen Dank für eure lieben Worte. Auch wenn wir uns alle irgendwie nicht kennen so ist dieses Forum eine Art Zuflucht für mich geworden und dafür wollte ich einmal Danke sagen.


    Obwohl der Seelsorger der Kat. Kirche ihr gesagt hat, dass sie sich keine Illusionen machen soll Weihnachten noch zu erleben (was ich ein sehr starkes Stück finde sowas zu sagen) hat meine Mama beschlossen trotz allem nicht aufzugeben und zu kämpfen. Auch wenn sie gerade sehr schwach ist nimmt sie die Physiotherapie wieder an. An manchen Tagen geht es an anderen wieder nicht.


    Heute hat sie auch mal wieder was gegessen. Sie möchte eine neue Mütze haben und wir sollen (ja sollen) ihr einen Fernseher kaufen. Sie mischt sich aktuell wieder in Familiendinge ein und wirkt fast wie ausgewechselt.


    Heute hat sie sich mit der Physiotherapeutin an einem Gehwegen bis zur Tür und zurück gekämpft. Ihre Sauerstoffsättigung liegt in Ruhe bei fast 100%. Nur unter Anstrengung leidet sie an Atemnot.


    Heute wurde sie von Intensive auf Normalstation verlegt und ist so stabil das sie keine Überwachung braucht.


    Ich hoffe, dass Sie nicht umsonst kämpft und ich auch hoffen darf....

    Hallo zusammen,


    die Therapie hat wieder nicht angeschlagen. Der Tumor ist weiter gewachsen. Medizinisch kann man nichts mehr für meine Mama tun. Vielleicht können wir noch Weihnachten zusammen feiern. Sie wird jetzt mit palliativ Dienst zum Sterben nach Hause kommen. Die Ärzte sagen es sind nur noch Wochen bis es so weit ist.


    Weiß nicht mehr weiter...

    Hallo zusammen,


    aktuell sieht es nicht gut aus. Meine Mama hat auf gegeben. Sie sagt es hätte alles keinen Sinn mehr. Die physio soll nicht mehr kommen, wobei diese gestern zu ihr meinte sie wäre die fitteste auf Station. Aber auch das hat ihr nicht gepasst. Sie wollte nicht mal auf der bettkante sitze. Weil es bringt ja nix mehr. Die Ärzte sollen am liebsten auch nicht mehr kommmen...


    Zu mir meidet sie auch den Kontakt wobei das gerade auf Gegenseitigkeit beruht. Weiß halt gerade nicht damit umzugehen.


    Aktuell ist die Informationsübertragung recht schwer. Da ich mit Lungenentzündung im Bett liege. Ich habe mit dem Arzt gestern telefoniert und der war gar nicht so negativ wie meine Mutter. Ich weiß halt nicht wo sie die Informationen her nimmt. Meine Schwester und mein Dad glauben auch das man nicht mehr machen kann. Als ich meine Schwester fragte meinte sie das hätte ihr ein Arzt gesagt.


    Der Pneumothorax ist wohl durch Tumor Wachstum entstanden und das unter Therapie.


    Erneut punktieren geht nicht weil der Tumor so fragil ist das er anfängt zu Bluten sobald man in die nähe kommt.


    Bin total verzweifelt weil jeder was anderes sagt. Habe meine Mama jetzt auch nicht mehr angerufen weil ich auch nicht weiß was ich da jetzt sagen soll.


    Morgen gibt es ein Gespräch mit den Ärzten, meiner Mutter, meinem Vater und meiner Schwester. Ich kann leider nicht dabei sein. Nur weiß ich dass keiner der 3 richtig zu hören wird.


    Ich bin recht verzweifelt, weil ich nichts machen kann.


    LG YBERION

    pupi1230


    dann hoffe ich, dass sie keine Ursache finden, denn der Arzt meinte, dass es unter umständen sein könnte, dass der Pneumothorax auch durch Tumorwachstum entstehen kann, aber zuzeit sieht er keinen Grund zu dieser Annahme, da sich die Lunge halt nicht gut auf dem CT darstellen lässt, weil sie ja komplett kollabiert ist.


    Sobald die Lunge wieder in Ordnung ist, wird ein CT gemacht und zu schauen ob die Chemo angeschlagen hat.


    Werde mal versuchen etwas zur Ruhe zu kommen und mich auszukorieren. VIelen Dank, für dein offenes Ohr.


    LG

    YBERION

    pupi1230


    danke. Ich bin total unruhig. Mein Vater und meine Schwester waren heute bei ihr und nachdem ich die beiden heute gesehen habe, habe ich das Gefühl, dass es sehr schlecht um meine Mutter steht. Ich war Donnerstag das letzte mal bei ihr und da hatte ich eigentlich das Gefühl, sie trägt es mit Fassung. Die Ärzte mit denen ich vor ein paar Tagen gesprochen habe meinten, dass sowohl der Pneumothorax als auch das akute Nierenversagen gerade nicht lebensbedrohlich und reversiebel wären. Auch war meine Mama ganz gefasst. Jetzt wo ich 2 Tage nicht da war, sondern nur meine Schwester und mein Papa geht sie nicht ans Telefon wenn ich sie anrufen, entweder weil sie keine Lust hat oder weil sie zu müde ist. Mein Vater meinte, es ginge ihr sehr schlecht, ich habe das bisher nicht so empfunden, habe sie jetzt aber auch 2 Tage nicht gesehen.


    Ich hoffe das es ihr bald wieder besser geht. Vielleicht bin ich auch einfach zu naiv, weil ich den letzten Funken Hoffnung eigentlich nicht aufgeben möchte.

    WIe lange hat das von der Portsetzung bis zum Pneumothorax bei Dir gedauert? Frage nur, weil bei der PortOP meiner Mama, wurde wohl ausversehen, die falsche Vene angestochen und sie wäre fast verblutet. Das ist aber schon ein paar Monate her, kann das trotzdem noch in Zusammenhang stehen?

    LG

    YBERION

    Hallo zusammen,


    seit Mittwoch Nacht ist meine Mama wieder im Krankenhaus. Wir sind in die ZNA gefahren, weil sie blutige Durchfälle und Erbrechen hatte. Dort wurd noch ein CT gemacht, wegen verdacht auf erneute Lüngenentzündung. Dabei kam raus, dass sie einen Pneumothorax hat, und der eine Lungenflügel komplett kollerbiert ist. Dies wurde sofort mit einer Drenage versogt und seit dem liegt sie auf der Überwachungsstation (Zwischending zwischen Normal und Intensivstation). Leider bessert sich der Pneumothroax wohl nicht so wirklich und evtl. muss dieser Operativ versorgt werden. Weiterhin hat sie nun wieder Husten und kann das Bett gar nicht mehr verlassen.


    Ich selber liege mit dicker Grippe und Fieber auf dem Sofa und darf so nicht zu ihr. Ich mache mir große Sorgen und habe mächtig Angst.

    Kann mich jemand etwas beruhigen?


    LG

    YBERION

    Hallo zusammen,


    ich wollte mal wieder ein kurzes Update geben. Ich war ja vor 2 Wochen übers Wochenende bei meiner Tante, wie ich in einem vorherigen Post bereits erwähnt hatte. An diesem Wochenende hatte meine Mama sich mehrfach übergeben. Das besserte sich aber die als bald und das mit dem Essen klappt aktuell bedingt besser. Viel isst sie nach wie vor nicht. Darauf bekam sie dann die nächste Chemo und diesmal nicht mit 50% sondern mit 75%. Seitdem ist sie so schwach, dass sie nur noch liegen kann, selber laufen klappt auch an Krücken nicht mehr. Sie nutzt jetzt auch in der Wohnung den Rollstuhl. Heute kamen noch Halzschmerzen und Schmerzen beim Schlucken hinzu. Auch das Sprechen scheint ihr schwer zu fallen. Laut ihrer Aussage aber alles nicht sehr schlimm. Mir gefällt das alles gar nicht, alleine schon wegen Thrombose gefahr. Zum Glück haben wir Freitag (also übermogen) einen Termin beim Onkologen. SIe wirkt schwach, müde und ihr Gesicht ist recht eingfallen und die Augen ganz dunkel (vorher hatte sie hellblaue Augen). SIe ist mit 73kg in die Chemo gestartet und wiegt nun 61kg auf 1,75cm. SIe sagt aber, dass der Husten fast weg sei und die Schmerzen auch fast weg sind. Auch ist mir aufgefallen, dass ihre Atemnot sich sehr gebessert hat und die Atmung sehr klar ist, kein rascheln oder Pfeiffen mehr. Sie hat auch nach wie vor noch keinen Sauerstoff. Sie kam bis jetzt zum GLück immer ohne aus. Über Tag ist sie alleine zu Hause und schafft es wohl auch mit Rollstuhl alleine auf die Toilette und in der Küche sich essen warm zu machen. Wenn ich übertag anrufe habe ich das Gefühl es geht ihr ganz gut, komme ich Abends nach Hause liegt sie auf dem Sofa und ist das komplette Gegenteil. Da kann sie dann auch nichts mehr alleine. Ich will gar nicht so denken, aber irgendwie fühle ich mich veräppelt?


    Ich mache mir große Sorgen, auch wegen der Halsschmerzen, nicht dass der Tumor in den Hals eingewachsen ist und diese Beschwerden verursacht? Oder habe ich gerade nur panisches Kopfkino?

    Ich merke gerade, dass ich an meine persönliche Belastungsgrenze stoße und beginne mich zurück zu ziehen, was ich eigentlich gar nicht will.


    Alles was man ihr geraten hat, vor allem Bewegung und Physiotherapie hat sie unter "Ausreden" abgelehnt. Auch ihr Onkologe hat ihr mehrmals gesagt, dass sie sich bewegen und essen soll. Zu Hause will sie davon nichts mehr wissen, wenn man sie drauf anspricht wird sie recht schnell, sehr ungehalten. Bin ich zu hart zu ihr? Ich will gar nicht so von meiner eigenen Mama schreiben, aber ich weiß überhaupt nicht mehr weiter....


    LG YBERION

    bela63 das wäre tatsächlich eine Überlegung wert. Aktuell überlegen die Ärzte ihr Kortison als Langzeitmedikament zu geben und nicht nur 2 Tage vor und nach der Chemo. Denn davon bekommt sie immer Hunger.


    Aktuell bin ich sehr unruhig und mache mir große Sorgen.


    LG

    YBERION

    Hallo zusammen, aktuell mache ich mir wieder große Sorgen. Meine Mama hatte heute Chemo und dort meinten die Ärzte, dass sie viel zu dünn sei. Jetzt soll sie hochkalorische Nahrung zu sich nehmen. Das Zeug aus der Apotheke schmeckt echt widerlich. Man sagte uns dann eben Baby Gläschen. Problem sie verträgt keine Laktose. Ich mache mir wirklich Sorgen, denn sie wird von Tag zu Tag schwächer. Aber sie mag auch nicht wirklich etwas essen. Irgendjemand einen Tipp was ich tun kann?

    Danke für die Aufmunternden Worte. Aktuell geht es ihr ein bisschen besser. Hat wieder Hunger und Husten und Schmerzen halten sich in Grenzen. Heute ist die 5. Chemo. Danach wird ein erneutes CT gemacht. Hoffe das es nun geholfen hat und sie vielleicht noch ein paar schöne Jahre hat.


    LG YBERION

    Duy ,


    Danke für die Aufmunterung. Aktuell geht er Mama nicht gut. Ich war übers Wochenende bei meiner Tante. Mein Onkel ist vor ein paar Wochen verstorben und ich musste Papiere regeln. Als ich Heim kam habe ich erfahren dass sie sich mehrmals übergeben hat. Heute hatte sie Magenschmerzen und gegen Abend leichtes Fieber. Von 36,1 auf 37,5. Werde das beobachten. Wenn es morgen nicht besser ist fahren wir ins Krankenhaus. Bin wieder total unruhig..


    LG YBERION