Beiträge von Eluna

    Ich war auch um diese Zeit nach OP auf Reha. Irgendwie habe ich darüber gar nicht weiter nachgedacht. War alles gut verheilt, also bin ich schwimmen gegangen. Brustschwimmen war im Bewegungsbad eh nicht der Fokus, ich bin ansonsten gern auf dem Rücken geschwommen. Aber es ging alles, vom Gefühl her. Hat mir ausgesprochen gut getan, übrigens.

    bluemchen154 Mir hat man gesagt, bei Mastektomie kann es sowieso 4 Wochen dauern. Die sehen ja auch die Diagnose.


    Aber ich habe es auch schon mal woanders geschrieben: Mir hat eine Dame bei der DRV gesagt, am besten noch in der Klinik den AHB-Antrag ausfüllen, also genau dieses Formular, aber AHB durchstreichen und AGM einsetzen. Das ist ebenfalls eine Anschluss-Reha (Anschluss-Gesundheits-Maßnahme), für die man allerdings 8-12 Wochen regulär Zeit hat. Ist wohl nicht so bekannt.


    Aber so wie bei der AHB hat man dabei automatisch Anspruch auf eine weitere onkolog. Reha. Und man wird bevorzugt terminiert, bei den Reha-Anträgen dauert dies ja teils viele Monate. Bei Anschlussmaßnahmen wird man bevorzugt zwischengeschoben.


    Edit: Ich hatte den AGM-Antrag 14 Tage nach OP gestellt. Dachte, ich sei früh dran (geht, wie gesagt, auch noch nach 8 Wochen, wohl auch die Antragstellung selbst). Es hat dann über 2 Monate mit der Bearbeitung gedauert. 3,5 Monate nach OP habe ich meine Anschluss-Reha angetreten. Ich lief bei denen unter AHB.

    Petra-

    Es tut mir leid, dass du schon soviel mitgemacht hast.


    Ich dachte immer, die untersuchen das Gewebe schon während der OP.=O

    Mir wurde es so erklärt: Beim Entfernen eines invasiven Tumors wird während der OP geprüft, ob die Ränder sauber sind. Beim DCIS funktioniere der Schnellschnitt nicht, deshalb passiert es ja so oft, dass noch mal nachresiziert werden muss.


    Petra- Es tut mir leid, dass du dich gleich mit so "besonderen" Parametern auseinandersetzen musst. Ich hatte auch ein DCIS (+Tumor), das viel größer war als vermutet. Bei invasiven Tumoren, so mein Eindruck, sind die Therapiewege lt. Leitlinie viel klarer, beim DCIS steckt der Teufel im Detail und es wird anfangs auch oft runtergespielt, weil "nur DCIS" nicht streut.

    Aber es tritt oft sehr großräumig auf, ist in bildgebenden Verfahren nicht präzise erkennbar, und nicht selten versteckt sich darin doch schon ein invasiver Anteil.

    Meine Nachsorge, mit einer Silikonbrust, sieht so aus: aller 3 Monate Gyn (nimmt Blutwerte inkl. Tumormarker und tastet ab), aller 6 Monate Radiologe mit Mammographie der erkrankten Brust (gesunde Seite nur jährlich) und Ultraschall. Ich hatte ein MRT im April (vor OP), ob's das später evtl. braucht, entscheidet dann wohl die Radiologin.


    Ich habe in der gesunden Brust als "gutartig" probe-biopsierten Mikrokalk (quasi symmetrisch zu dem der erkrankten Seite), der mich jetzt langfristig nicht sooo entspannt in die Zukunft gucken lässt. Aber der humangenetische Test war negativ und es bleibt nun erst mal unter Beobachtung.

    Wie die Radiologin Nachsorge-technisch so tickt, weiß ich erst im Dezember.

    Liebe Tinki , das ist manchmal wirklich unglaublich, wie unterschiedlich die Infos ausfallen. Ich weiß gar nicht, was ich ohne Kompressions-BH gemacht hätte. Ich besitze auch zwei gut sitzende Sport-BHs (angeschafft für meine 1. BET), aber trotzdem lagen zwischen dem Tragegefühl Welten.

    Und ich bilde mir ein, dass sich der Kompressions-BH auch positiv auf die Form auswirkte. Also, als ich anfing, mal zu wechseln zwischen Kompressions-, Sport- und Normalmodell. Auch jetzt nach 5 Monaten trage ich den Kompressions-BH noch stundenweise (er trägt leider wegen der Klettis unter Kleidung sehr stark auf, sonst würde ich ihn noch öfter anziehen).

    Ich bin ja erst operiert worden, dann Chemo. Ob's noch aktive Tumorzellen (und damit die Option auf Kadcyla) gegeben hätte, weiß ich nicht. Die Kadcyla-Option kannte ich zu Beginn auch noch nicht, sonst hätte ich diesen Punkt bei der Frage Chemo adjuvant oder neoadjuvant angesprochen.

    Aber ich bin hormon-negativ ohne LK-Befall und habe beide AK bekommen. Sicherheitshalber habe ich das nach meiner Anfangsgoogelei direkt angesprochen und explizit darum gebeten, und mir wurde die Doppelblockade zugesagt.

    Aber vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon wieder etwas verändert? Wie gesagt, von Kadcyla-Gabe, wenn ohne PCR, war vor einem Jahr auch überhaupt nicht die Rede.


    Nachtrag: In meinem BZ heißt es jetzt übrigens, nur noch 17 statt 18 Infusionen. Zumindest via Port.

    Du hast auch Anspruch auf ein Rezept für Kompressionsbhs. Das wusste ich auch nicht. 🤷🏻‍♀️

    Also hier kam am 2. Tag gleich jemand aus dem Sanitätshaus zur Anprobe. Für die Größenermittlung und auch mit verschiedenen Marken und Modellen im Gepäck. Noch im Kh wurde der neue Busen schön fest eingepackt.

    Tinki , was hattest denn "an", wenn ihr keine Kompressions-BHs verschrieben bekommen habt? Deinen normalen?

    Wenn der invasive Tumor innerhalb eines DCIS liegt, ist es vllt. auch noch einmal eine extra Abwägung wert, ob BET+Bestrahlung oder Mastektomie. Oft stellt sich das DCIS als größer heraus als in den bildgebenden Verfahren (nicht wenige Frauen haben eine oder sogar zwei DCIS-Nachresektionen), und es ist auch grundsätzlich nicht so präzise darstellbar. Auch nicht im MRT, sagte man mir.


    Ich hatte mich daher doch für eine Mastektomie entschieden. Und das war im Nachhinein genau richtig, da man noch ein weiteres kleines DCIS im Gewebe fand. Das wäre sonst durchgerutscht, und mein Onkologe sagte, es sei auch nicht sicher, dass es durch Bestrahlung weggegangen wäre. DCIS reagiert leider auf Chemo und Bestrahlung nicht so wie invasive Tumoren. Hat ja auch keinen Anschluss an Blutgefäße.

    Stimmt! Teafriend ! Mein Podologe sagt, das gilt ab dem 1.7. 2020.

    Er hat dafür eine Zulassung

    und dann lasse ich mir das verschreiben ...

    wobei es sicher 10 € Zuzahlung gibt ...

    Ich hüpfe kurz rein, um noch mal DANKE <3 für diesen Hinweis zu sagen. Chemo ist ein halbes Jahr her, und jetzt kriege ich richtig Probleme mit den Fußnägeln :rolleyes:

    Die Praxen kennen das noch nicht so (bei mir weder Haut- noch Hausarzt), aber nun konnte ich mich gezielt drum kümmern und den Wortlaut "diktieren".

    Die Heilverordnung wird jeweils für 3 Sitzungen ausgestellt (Abstand 4-6 Wochen), und zuzahlen musste ich 21 Euro noch was.

    Also zum Aussehen: Ich habe schon lange nicht mehr so viele Komplimente bekommen wie zu meiner Chemo-Zeit. Sicher, das war auch der Erkrankung geschuldet und die Leute wollten ganz einfach was Nettes sagen. Aber es war auch nicht nur geschleimt, sondern zeigte mir eher, dass viele beim Stichwort "Chemo" offenbar an hochleidende Patienten denken, die nur noch ein Schatten ihrer selbst sind. Schon der Umstand, dass Dexa*** frische rote Bäckchen macht, kommt in dieser Vorstellung nicht vor.


    Meine Ärzte haben zu den Nebenwirkungen gar nicht so viel gesagt. Das ist wie mit Beipackzetteln, nur noch ärger: Wenn man sich alles zu Gemüte führt, mag man keine einzige Tablette mehr einnehmen. So wie Jueli schreibt, fand auch ich Müdigkeit und den allg. körperlichen Leistungsabfall am schwersten auszuhalten. Ich war gefühlte 80. Auf einem Marathon. Mein Hirn hat aber zu jeder Zeit prima funktioniert. Begegnet einem auch gar nicht mehr so oft, dass man sich sehr schnell zwangsweise in ein neues Thema einlesen und damit auseinandersetzen muss (sofern man grundsätzlich der Typ dafür ist; das ist ja gar nicht jedermanns Sache).


    Jetzt ist die Chemo ein halbes Jahr her und ich merke immer noch, dass sie nachwirkt. Nichts dramatisch Schlimmes, aber eben Zipperlein. Doch so oder so, ob mit oder ohne Chemo, ist das eh keine Erkrankung, wo man nach Therapieende einfach wieder zur Tagesordnung übergeht.

    Mareeni Ich habe nach einiger Zeit auch so einen Knubbel gefühlt. Weich, wegdrückbar. An anderer Stelle fühlte ich eher etwas wie eine Blase. War gerade vor Kurzem bei meinem Operateur deshalb. Der meinte, das sei eine Faltenbildung, die öfter vorkomme und normal sei. Gerade, weil onkologisch das ganze Gewebe ja wirklich sehr sehr gründlich ausgeschält wird und kaum Fettgewebe bleibt.

    Tinki Ich bin an einem Dienstag operiert. Sonntags Zuhause das erste mal geduscht. Montag hatte ich schon das Arztgespräch, und als ich sagte, ich hätte mich jetzt getraut zu duschen, meinte der Doc, das sei eine gute Idee ^^ Klang so, als sei ich damit schon spät dran :/

    Die SteriStrips haben dabei übrigens ganz gut gehalten, die habe ich erst etwas später abgezupft. Bei mir gingen die auf der langen Unterbrustnaht nicht von alleine ab. Natürlich hab ich den weichen Strahl nicht direkt drauflaufen lassen, das Areal wurde nur mit nass.

    und seit einigen Monaten habe ich zu hohen Blutdruck, das hab ich halt mit etwas stärkerem Rauchen und Stress erklärt...

    Ein Jahr vor meiner BK-Diagnose wurde bei mir bei einem Routine-Check auch Bluthochdruck festgestellt. Ich hatte vielleicht ein bisschen mehr Bewegungsdrang (typisch bei hohen Drücken), mehr nicht. Drei Monate zuvor war bei einer ärztlichen Messung noch alles ok gewesen. :/

    In diesem Jahr vor der Krebsdiagnose war ich nicht abgeschlagen, nein. Im Gegenteil, ich fing an zu sporteln, habe endlich den lange avisierten Yoga-Kurs besucht, mich im Fitnesscenter angemeldet und auch etwas abgenommen (bei einem nur leicht erhöhten BMI).

    Aber es gab private Baustellen, die letzten Jahre waren sicher nicht meine glücklichsten.

    Ich habe jetzt morgen einen Termin beim Internisten(entfernen der Saugkompressen) und Montag bei der Gyn zum Fäden ziehen.

    wann kamen eure Fäden raus? 🤔

    Hallo Tinki, ich hatte über der Wundnaht nur SteriStrips. Die sollten nach spätestens einer Woche runter (dafür musste ich mutig sein, ging aber tatsächlich vorsichtig unter der Dusche ganz gut). Fäden wurden nicht gezogen. Waren selbstauflösend.

    Mir wurde in der Praxis für Strahlentherapie gesagt, dass es zur Zeit lange Wartezeiten gibt.

    Bei einer Reha sind die Wartezeiten doch noch viel länger. AHB werden bevorzugt bearbeitet, und auch die verzögern sich derzeit stark.

    Hat jemand mit einem Fußmassagegerät gute Erfahrungen gemacht?

    War ja gerade in der Reha. Dort arbeiten sie mit elektrischen Zahnbürsten. Mit (ausgedientem) Aufsatz, aber vor allem ohne. Der vibrierende Stift, auf dem sonst die Aufsätze stecken, diene der Tiefenstimulation.

    Für meine Beschwerden gilt ansonsten 'mühsam ernährt sich das Eichhörnchen'...


    Die dunklen Verfärbungen wachsen laaaaangsam wieder raus, an den Füßen dauert es halt viel länger.

    Tinki Schön, dass der Eingriff soweit erst mal ganz gut lief. Bei mir war die Seite anfangs auch größer, es dauerte, bis alles abgeschwollen war - und nun ist die neue Brust sogar etwas kleiner (früher war es die etwas größere, also symmetrisch waren sie eh nie).

    Nach vier Wochen sieht es bestimmt auch bei dir noch mal ganz anders aus. :)

    Ich bin mir nicht sicher, ob das in diesem Jahr noch so hinkommt, weil die Wartezeiten für eine Reha durch Corona-bedingte Überhänge deutlich länger sind. Es könnte daher mit einer Reha im Januar knapp werden, besonders, falls Scout bestimmte Kliniken präferiert (und die für AHB in Frage kommenden sind auch nicht unbedingt die gleichen wie für eine Reha). Manch eine arbeitet dann schon wieder, bevor die erste Reha angetreten wird.

    Keine einfache Entscheidung...

    Vielleicht ist in den Wintermonaten aber sowieso weniger los in den Kliniken oder man weicht auf Einrichtungen im Binnenland aus.