Beiträge von Eluna

    Liebe Teafriend und Lucia0605 , danke für eure Rückmeldungen, dass ihr auch mit trockener Haut zu kämpfen hattet. Rotfleckig bin ich vor allem im Gesicht, einseitig :rolleyes: eine Wange, aber es klingt langsam ab. Habe mir jetzt eine reichhaltigere Creme zugelegt, sowohl Gesicht als auch Bodylotion, und das hilft schon deutlich. Vor allem, wenn einen die Lieben auch am stark betroffenen Rücken eincremen, da komm ich selbst nicht ran :S

    Mein Flaum fühlt sich schon recht kräftig an, aber er ist halt sehr weiß. ;( Ich übe mich in Geduld, bin erst 2 Wochen nach Pacli, aber da die Haare ansonsten nicht flaumig, sondern so kräftig sind wie vorher auch, bin ich nicht so optimistisch.

    Hallo ins Rund, ich habe meine letzte Pacli vor 2 Wochen erhalten. Allgemeinbefinden ist soweit gut, aber seit ca. 1 Woche habe ich einen total unangenehmen Juckreiz. Anfangs am Kopf, ich dachte, das sind halt die nachwachsenden Haare. Aber inzwischen juckt es überall. Meine Haut fühlt sich sehr trocken an - okay, creme ich halt öfter. Aber Linderung ist nur von kurzer Dauer, ich könnte mich den lieben langen Tag irgendwo kratzen. An Kopf, Gesicht, Rücken ist es besonders arg. Kennt das noch jemand?

    Von den DKMS-Kursen hab ich viel Gutes gehört, aber es sollte bisher nicht sein. ?(Erst war ich krank. Im nächsten Monat die Kursleiterin. Nun wurde wegen Corona abgesagt, frühestens wieder im Mai (da glaub ich auch nicht dran, außerdem liegt in dem Zeitraum meine OP), und dann hoffe ich, dass die Brauen schon wiederkommen. Bin seit Mitte März mit Chemo durch.

    isaleolu Unter den Paclis waren die ersten 2 Anschlusstage die besten der Woche, bei EC ja eher andersherum. Den Chemotag hab ich immer verschlafen, sowohl mit Fleecedecke in der Ambulanz als auch danach Zuhause. Aktivitäten habe ich mir bewusst auf Tag 2+3 gelegt, da ging es mir prima. An Tag 4 wurde ich mit schöner Regelmäßigkeit krätzig und gereizt, was ich sonst von mir nicht kenne. Bis zum Ende des Wochenzyklus fühlte es sich in der Tat schwanger an - auch in den Essensgelüsten.

    Mir wurde im BZ gesagt, dass das Pacli in den Hormonhaushalt eingreift. Dazu passt, dass ich unreine Haut bekam, wie ein Teenager.


    Ach ja: Ich habe trotz Kühlens erste NPs schon nach Pacli Nr. 5 bekommen. Das wurde im Laufe der Wochen auch noch etwas mehr, gerade auch noch mal jetzt die allerletzte Infusion, an den Füßen. Bleibt abzuwarten, ob es langsam verschwindet.

    Ihr Lieben, ich habe übermorgen meine allerletzte Pacli :) Die Zeit verging doch recht schnell.

    Die Fingerspitzen kribbeln etwas, die Zehen fühlen sich eingefroren an wie nach einem langen Winterspaziergang... drückt mal die Daumen, dass es aufs Ende hin nicht noch mehr wird an typischen Pacli-Wehwehchen.

    Die unter EC dunkel verfärbten Fingernägel sind schon fast wieder rausgewachsen, nur die Zehennägel haben, jetzt mit Pacli, noch arg gelitten.

    Danke für deine Antwort, Sonnenblümchen . Solche Überlegungen könnten für mich demnächst auch anstehen. Leider ist es alles noch nicht fix, in welchem Umfang die 2. OP demnächst bei mir ansteht. Das letzte Arzt-Gespräch hat die Fragen eher vertieft als geklärt. Kann mich deshalb gar nicht so recht übers Chemo-Ende freuen...

    Nach meinen Erfahrungen in den letzten Jahren muss ich feststelllen: Ich hätte an der einen oder anderen Stelle meines Weges, wohl schon ganz am Anfang, anders entschieden, wenn ich denn gewusst hätte...

    Betrifft das auch deinen Weg mit Implantaten? Hättest du an dieser Stelle im Detail irgendwo anders entschieden?

    Gonzi , heißt das, die kommen bei dir viel grauer nach? Das ist ja auch meine Befürchtung, bislang gab's nur vorn helle Strähnen, aber hinten war ich dunkel. Ich hoffe so, dass das genau so wiederkommt. Noch zähle ich die ersten Millimeter und kann das nicht ganz ausmachen.

    Stress ist ja nicht gleich Stress. Es gibt sicherlich auch positiven Stress, auch im Job, wenn es grundsätzlich der richtige ist -, aber auch meiner Erkrankung gingen eher schwierige Jahre voraus. Beruflich Einbrüche als Selbständige, da nicht in einer der aktuellen Boombranchen tätig (ich hätte gern mehr Stress gehabt), und so ohne äußeren, auch der Außenwelt gut zu vermittelnden Sooo-viel-zu-tun-Stress statt dessen viel unsichtbarer familiärer Mental Load. Mein Mann fährt selbst am Limit und merkt es aber leider kaum...

    Ich grübel darüber viel, auch wenn ich weiß, dass es retrospektive letzte Antworten nicht gibt. Es gilt der Blick in die Zukunft. Aber dennoch: aus Fehlern will man ja lernen.

    Oh, danke für die schnelle Antwort, liebe Ardnas . Bist du dann nach der Bestrahlung direkt zur Arbeit oder noch mal nach Hause, um dich einzucremen o.ä.? Oder hast du direkt in der Bestrahlungspraxis dir noch Pflege angedeihen lassen?


    Oops, hatte nur die letzte Antwort gelesen. Aber bei euch, Milli und SusiSum , klingt das ähnlich.

    Mein Arbeitstag geht idR bis 18.30 h, fange erst 10 h an. Das Bestrahlungszentrum liegt auch in der Nähe, vor Arbeitsbeginn ließe sich gut einrichten.

    Aber tägliche Termine sind trotzdem blöd. hmpf

    Hallo, bislang habe ich eine BET (Nachresektion ist allerdings gesetzt, und humangenet. Endergebnis steht noch aus), es folgt danach also wahrscheinlich Bestrahlung.


    Einige von euch haben dann schon wieder gearbeitet, lese ich, aber sagt mal, wie sind diese vielen Termine eigentlich getaktet? Über eine relativ kurze Zeit häufig bis täglich oder wie sind da die Abstände?

    Hintergrund: Ich arbeite freiberuflich, halbtags geht da nicht, um anschließend ggf. zur Bestrahlung zu dackeln. Ich kann mir Buchungen um Termine legen (und würde die auch sehr überschaubar halten), das geht aber nicht, wenn die Bestrahlungen quasi täglich stattfinden.

    Kann mich jmd. aufklären?

    Mir hat das Dex nicht gut getan, weil die einzige Wirkung rote Bäckchen und ausgeprägte Schlaflosigkeit waren. Ich wollte es also eh an den Folgetagen ab EC 2 nicht mehr nehmen (Übelkeit hatte ich nicht, Akyn**o sei dank). Hab das der Ärztin nur mitgeteilt, die fand das voll ok.

    Meine Dosis (8 mg am Chemotag, 4 mg an den beiden folgenden) sei allerdings schon sehr niedrig angesetzt gewesen, es gebe Patienten mit bis zu 10facher Verordnung. Das wird also durchaus sehr individuell gehandhabt.


    FrauSockenbart und Teafriend Bin zeitgleich jedoch über eine Info zum Zusammenhang von Stresshormonen (Cortisol) und Metastasierung gestolpert. Hatte den auch hier woanders verlinkt.

    Demnach kann ein erhöhter Cortisolspiegel wohl Schläfer-Krebsstammzellen aktivieren, während die normalen proliferanten Krebszellen gerade die Keule kriegen.


    Irgendwo bin ich auch auf die Info gestoßen, dass man das "Wach"-Enzym in den Stammzellen schon kennt und daran forscht, wie man es gezielt ausschalten kann. Aber sorry, ich müsste selbst erst suchen gehen.


    Der andere Link war dieser: Stresshormone und Metastasierung


    Ach ja, edit:

    Stressmanagement wird in meinem BZ ja großgeschrieben. Wahrscheinlich sind die deswegen dort auch alle so nett :love:

    Auf jeden Fall gehört zu den Hausaufgaben unter Chemo nicht nur mind. 30 Minuten Bewegung täglich, möglichst im Kardio-Bereich, sondern auch eine halbe Stunde Achtsamkeitsübungen oder Entspannungstechniken (das könne für die eine Yoga, für die andere aber auch zB das Lösen von Matheaufgaben sein lach)

    Herzlich willkommen hier im Forum, liebe linkswodasherzist , auch wenn der Anlass kein guter ist. Ich drück dir die Daumen für die Besprechung, auf dass alles, auch das DCIS, vollständig mit sauberen Rändern entfernt wurde.


    Und zur Tumorgröße:

    4 mm sind zum Glück noch ganz klein, so dass du bestimmt gute Chancen hast ohne Chemo durchzukommen.

    In meinem BZ hieß es, ab 5 mm gibt es Chemo. Allerdings habe ich keinen TN, sondern gehöre zu den HER2-positiven Betroffenen.

    .Such dir weiterhin bei der Chemo jemanden zum Plaudern, das hilft und bringt auch viel Spaß! Ich war bei meiner ersten Sitzung im falschen Raum, bei uns gibt es nämlich zwei! Ich habe immer Gelächter aus dem anderen Raum gehört, die hatten da echt Spaß! In meinem Raum war tote Hose, da hat irgendwie niemand geredet... bei der nächsten Sitzung bin ich dann in den anderen Raum gegangen und da fing dann auch bei mir der Spaß an! Ich habe tolle Leute kennengelernt und ich habe noch immer Kontakt zu denen!

    Ich hatte auch auf eine nette Runde gehofft, da die Chemo immer am gleichen Wochentag stattfindet. Aber das ist schwierig, man kennt zwar irgendwann die Gesichter, aber die Zeiten liegen immer unterschiedlich, mal früh, mal eher gegen Mittag, und der Sitzplatz wechselt auch bei jeder Cocktailparty. Wobei die Schwestern Wünsche berücksichtigen, hier gibt's ebenfalls zwei Räume, und in einem ist mir klaustrophobisch, da werde ich netterweise nicht mehr platziert.

    Der hb-Wert war bei 8,3 und daher haben sie mir einen Wachstumsfaktor gespritzt und mich wieder nach Hause geschickt. Mir geht's ganz gut, hab gar nicht damit gerechnet, dass der Wert so im Keller ist. Hatte das schon mal jemand?

    Mein Hb-Wert sank auch kontinuierlich nach unten. Hab zunächst Kräuterblut genommen, aber während eines Infekts ging's dann rapide runter auf 7 -> Bluttransfusion.

    Wachstumsspritzen gab's hingegen prophylaktisch nach jeder EC, wegen der niedrigen Leukozyten.


    Ich habe eine andere Frage: Seit geraumer Zeit sind meine Mundwinkel eingerissen. Kenne ich sonst so gar nicht. Ist das auch eine bekannte NW oder deutet es auf irgendwelche Mangelerscheinungen?