Beiträge von Stevie

    Hallo zusammen,
    das ist wirklich nicht wahr, was man/frau sich so anhören muss. Ich bin entsetzt. Soviel Blödheit......
    Der einzig gute war von Gartenfees Mann: " Guck mal, der trägt sein Haar auch offen!" Spaß muss ja auch sein - unter Vertrauten.


    LG

    bHallo ihr Lieben,
    habe eure Beiträge seit gestern gelesen und bin irgendwie tief gerührt. Meistens lese ich ja nur mit und finde es sehr interessant. Ich habe seit März die Diagnose Brustkrebs, also noch recht frisch, und denke auch viel darüber nach, wie es mein Leben beeinflusst. Zuerst war die Angst auch sehr groß. Habe zwei Kinder (10 und 16), bin getrennt lebend seit letzem Jahr. Für mich war die Trennung positiv und ich hatte begonnen nach vorne zu schauen, war zufrieden. Dann diese Nachricht und die Frage, ob die lezten anstrengenden Jahre in der Ehe zuviel waren. Nun ja, es ist eh nicht mehr zu ändern. Nach der anfänglichen Traurigkeit beginnt jetzt eine Zeit, in der ich auch positives sehen kann. Habe nette Menschen kennengelernt und dieses Forum gefunden, was ich sehr positiv finde. Hier ist alles kein MUSS sondern ein KANN. Das Verständnis füreinander ist auch ohne große Erklärungen da. Ich fühle mich auch im Familien- und Freundeskreis gut aufgehoben, aber wirklich nachvollziehen kann es natürlich keiner. Ist ja irgendwie auch gut so. Ich denke auch, dass man eine andere Sichtweise für Dinge bekommt. Bis vor kurzem fühlte ich mich jung und fit, zuviel gearbeitet, zuviel Stress. Das Thema Endlichkeit hatte keinen Stellenwert. Manchmal denke ich, musste es eigentlich soweit kommen, dass ich verstehe, dass es so wie es war nicht weiterging. Nun ja, ich versuche jetzt nach vorne zu schaun und zufrieden zu sein, den Tag zu genießen und mich daran zu erfreuen, dass es so viele wunderschöne Momente gibt. Ich denke, so eine Krankheit beeinflusst immer, und auf irgendeine Weise tatsächlich auch positiv.
    Ich wünsche allen einen schönen, sonnigen Tag mit vielen positiven Gedanken (die trüben haben heute Pause).
    LG
    Stevie

    Hallo Keinohrhase,
    das ist ja echt komisch. Bei mir haben sie auch immer gesagt, ich soll mir keine Gedanken machen wegen der Markierungen. Sie könnten die jederzeit neu machen. Habe nicht gepudert, nnur die roten Stellen gecremt (Bepanthol). Es lief besser als ich dachte. Den Antrag für die AHB hat die Frau vom Sozialdienst der Klinik für mich ausgefüllt. Lass dich nicht verrückt machen, die Bestrahlungen gingen im nachhinein gesehen echt schnell rum. Drücke dir die Daumen.
    LG
    Stevie

    Liebe Ute,
    herzlich willkommen hier im Forum. Auch ich bin im März brusterhaltend operiert worden, der Wächterlymphknoten war frei und ich bekomme nun diese Woche bereits die letzten Bestrahlungen. Bisher lief alles gut. Die Bestrahlungen waren bei mir zum Glück nicht so schlimm. Allerdings hatte ich nicht so starke Wundschmerzen wie du. Die Aufs und Abs habe ich nach wie vor. Aber der Austausch hier im Forum bzw. die Informationen sind sehr hilfreich. Du bist nicht alleine. Und das ist, denke ich, ein gutes Gefühl. Auch wenn du gerade alleine bist, ist hier immer jemand, der dir zuhört.
    Ich wünsche dir alles Gute
    Liebe Grüße
    Stevie

    Liebe Nicoline,
    auch von mir ein herzliches Willkommen. Als ich deinen Text las, hatte ich das Gefühl von mir selbst zu lesen. Ich hatte Anfang März die Diagnose BrustVerkrebs. Bin auch noch im März operiert worden (brusterhaltend) und werde die nächste Woche bereits meine Bestrahlungen hinter mich gebracht haben. Das Auf und Ab der Gefühle wird glaube ich bleiben. Es ist halt kein Schnupfen, der uns da erwischt hat. Trotz allem muss ich sagen, dass der Verlauf bisher sehr gut war und auch die Bestrahlungen nicht so schlimm waren. Hier in diesem Forum auf Frauen zu treffen, die die Ängste, Überlegungen und alles was einem so im Kopf herumschwirrt, verstehen und nachvollziehen können, ist sehr hilfreich. Ausserdem hat man immer jemanden, den man ansprechen kann, bzw. wo man Themen nachlesen kann.
    Sicher wird alles gut werden bei dir. So schlimm im Moment alles erscheint, irgendwie stellt frau sich auch auf diese Situation ein. Du schaffst das.
    Wünsche dir alles gute.
    Bis bald
    Stevie

    Hallo Ninja,
    schön, dass du hier bist. Ich bin auch noch recht neu hier und finde das Forum sehr hilfreich.
    In deinem Bericht finde ich vieles von mir wieder. Meine OP war im März, momentan bin ich bei 28 Bestrahlungen angelangt und mir geht es,
    bis auf eine Rötung der Haut, noch gut. Gestern wurden die Markierungen entfernt, da nun 8 mal die Tumorstelle bestrahlt wird. Allein das
    Entfernen der Markierungen war schon ein tolles Gefühl. Ich bin sehr froh, dass alles bisher gut verläuft und bin meist positiv gestimmt. Tage,
    in denen ich negativen Gedanken nachhännge gibts natürlich auch, aber irgendwie komm ich immer wieder raus. Im Juli findet die Reha an der
    Ostsee statt. Immer wieder muss ich einen Gang zurückschalten, weil ich dachte, ich könne früher wieder arbeiten gehen. Aber mir gehts ähnlich
    wie dir. Wenn ich die neue Situation im Kopf habe, schaffe ich es dann doch mich wieder darauf einzustellen.
    Alles gute für dich. Würde mich freuen wieder von dir zu hören.
    Liebe Grüße
    Stevie

    Hallo,
    habe lange überlegt, ob ich schreibe, finde den Austausch toll und möchte mich euch vorstellen.
    Im März wurde mir ein hormonabhängiger Tumor (G2) aus der linken Brust entfernt. Ich benötige keine Chemo,
    habe mit den Bestrahlungen begonnen und nehme Tamoxifen. Ich bin 47, habe zwei Töchter.
    Ich wünsche allen entspannte Ostertage.
    Liebe Grüße