Beiträge von Oupps

    Ich bin Kaninchen-Lebensgefährtin und Kaninchenomi, da meine große Liebe * Hoppel * einmal Babys bekommen hat, nach einem wilden Faschingsdienstag (ohne Alkoholeinfluss - sie roch einfach dufte und ein kleiner Rammler wollte ihr das ins Ohr flüstern....Vier Wochen später begann eine leidenschaftliche Mutterschaft und monatelanges Säugen von acht kleinen Jungtieren). Sie wird Ende Oktober sechs Jahre alt und ist mehr oder weniger solange schon bei mir. Krankenhausbehandlungen sind deshalb immer ein ziemliches Problem, die Haserls kennen keinen Käfig außer für ein paar Stunden auf Reisen oder auf Turnieren. Bisher haben wir die Krankenhaussuchen und -touren aber mit Hilfe unserer zweibeinigen Familienanteile gut gemanaged.

    Danke euch für die hilfreichen Beiträge! Mutze 70 Ja, G2 ist natürlich viel besser, alles Rückläufige ist die richtige Richtung. Dann war deine Behandlung richtig erfolgreich ? Glückwunsch !

    Das G3 sagte mir der Arzt von der ersten Biopsie bei der Besprechung des Gutachtens so leise, dass ich erstmal richtig unter Schock stand. Meine Schwester hatte schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht und brachte mich dann wieder auf den Teppich, da ich davon ausging, innerhalb weniger Wochen tot umzufallen. Sie wusste es bereits besser. Allerdings kommt bei mir eine Allround-Belastung hinzu, entsprechende Untersuchungen anderer Organe stehen noch an. Meine Wohnung war jahrelang umzingelt von Bauarbeiten /Parkplatz-Umbau/ Neubau - massiver Luftverseuchung, Radonwerte sind regional viel zu hoch und das Leitungswasser bei uns ist eine Katastrophe.

    Warum darf man Brokkoli während der Chemo nicht essen ?

    Hallo Leidensgenossinnen, insbesondere Mutze 70 und Dany76 , waren/sind das wirklich 11 x 14 cm^2 Mikrokalk ? Das klingt ja furchtbar. Ich habe gerade das entgegengesetzte "Problem": Bei mir wurde maligner Mikrokalk bei 5 Uhr festgestellt, G3 DCIS ohne Lymphknotenbefall. Habe gleich für subkutane (hautsparende) MAstektomie entschieden, da meine Brust völlig dürr und zerfallen war (relativ schlank mit Problemzonen andernorts). Von dem sofortigen Wiederaufbau mit EIgengewebe vom Gesäß habe ich optisch quasi um dreißig Jahre profitiert. Leider muss jetzt nachoperiert werden, weil das DCIS bei 2 Uhr in das sehr flach-knochige Dekollté gewandert war und dort ein Resektionsrand 0mm entstanden ist. Ich hoffe, dass jetzt keine scheußliche Narbe entsteht, aber ich bin eigentlich in der Hand von absoluten MeisterInnen und vermute, dass es optisch so gut ausgeht wie Ergebnis 1.

    Jetzt zum Thema Mikrokalk: In der Mammo wurden erst 'mehr als sechs' Zentimeter Mikrokalk entdeckt, unten mittig, Schwerpunkt bei 5 Uhr. Dann in einem MRT ein NME (das eigentliche DCIS) mit Zentrum bei 2 Uhr. Im MRT waren es noch > 6 qcm.

    Jetzt das Verblüffende:

    Das post-operative Gutachten ergab, dass das DCIS nur 3 cm groß ist (keine Quadratinformationen über Ausläufer allerdings), also nur ein DCIS 2 statt 3.

    Außerdem keine Verkalkungen ! Da ich den Kalk nach Biopsie mit eigenen Augen gesehen habe und der Erstpathologe auch "Oxalatkalk" vor sich hatte, bin ich jetzt ziemlich irritiert. Die Ärztin hat sämtliches Gewebe entfernt, auf nochmalige Nachfrage.

    Hat schon mal jemand die positive Erfahrung gemacht, dass sich malignes Gewebe im Vorstufenstadium oder speziell maligner Mikrokalk verkleinert ? Ich hatte einen ziemlich langen Zeitraum zwischen Screening-Biopsie und OP, ca. acht Wochen.

    Da bei der Erstbiopsie auch 95% Östrogen-Rezeptivität festgestellt wurde, habe ich alles Östrogenische vom Speiseplan gestrichen und zudem mit Spezialdiät aggressiv 'entgiftet' (Wasser, Tee und Obstsäfte statt Milchkaffee, absolut kein Alkohol, Blumenkohl (roh), Brokkoli (roh), Kartoffeln, Obst, Nüsse etc.).

    Hat jemand schon mal solche Erfahrungen gemacht, dass der Kalk von selbst verschwindet ? Die Ärztin konnte mir glaubhaft versichern, dass sie das gesamte betroffene Gewebe entfernt hat, aber wie genau der Kalk verschwunden ist, wusste sie auch nicht.

    Hallo Buecheroma, danke für den Beitrag. Das hört sich gut an. Ich habe jetzt auch meinen Wunschtermin bekommen mit allem Drum und Dran. Die Ärztin war dann auch sehr nett und fachlich instruktiv. Wenn alles klappt wie wir beide es besprochen haben, ist meine Nachoperation dann fünf Wochen nach der Erst-Op, da die Wunde bislang gut verheilt ist, hätte ich noch drei oder vielleicht sogar vier Wochen zur Bestrahlung. Wann muss ich denn anfangen, die Bestrahlungstermine zu organisieren ?

    Ich habe auch gerade ein Terminproblem. Bei mir wurde eine subkutane Mastektomie vorgenommen, mit sofortigem Wiederaufbau aus Eigengewebe. Damit bin ich superzufrieden. Leider muss nachoperiert werden, weil das DCIS ziemlich groß und ausgreifend war, direkt unter der Haut und die Brust nahezu fettlos. Die OP habe ich nicht am Wohnort machen lassen. Jetzt soll ich für die Nachoperation Anfang Oktober wieder in die Klinik (drei Wochen nach der OP) und dann gleich eine ganze Woche dort bleiben. Ist mir komplett unverständlich ! Allerdings war mein Vorstufenkrebs ziemlich seltsam, im Juni bei der Mammo entdeckt, damals sechs Zentimter maligner Mikrokalk mittig unten in der Brust. Nach Biopsie im Juli habe ich dann im August einen Krankenhaus-Such-Marathon begonnen. GLücklich gelandet bin ich im Septembeer. Dazwischen wurde ein MRT gemacht, dabei wurde das DCIS bei drei bis vier Uhr und mittig lokalisiert und ein Non-Enhancement bei zwei Uhr. Bei der ersten Mammo hatte man noch weiteren Mikrokalk rechts festgestellt.

    Im Pathologischen Gutachten nach der Mastektomie ist jetzt von Mikroklak nicht mehr die Rede und das DCIS nur 3 Zentimeter bei zwei Uhr, dort auch leider zu knapp weggeschnitten ( 0 'Absand, also gegebenenfalls mitten rein :roll).

    Irgendwie hat sich der TUmor dort neu kristallisiert, wo im August noch ein Non-Enhancement (das ist ja eigentlich ein Gewebe'loch') zu sehen war.

    Leider ist die Ärztin nur vertretende Chefärztin und sehr 'latschig', sie meint wohl, das würde beruhigend wirken. Ich hatte auf jeden Fall noch niemanden, der mir erklärt, wie sich der Tumor seit Juli geändert hat und wo der Mikrokalk geblieben ist.

    Kann es sein, dass der Mikrokalk nicht im Drüsengewebe ist und deshalb nicht entnommen wurde ? Sechs zentimeter Kalk verschwinden doch nicht einfach so....

    Naja jetzt wegen des Termins für die Nachoperation: Die Haut über dem EIgengewebe ist ziemlich empfindlich, wenn die Schnittstelle noch einmal geöffnet wird, könnte es kritisch werden. Dann sollte der Abstand zur Bestrahlung schon recht groß sein. Wie lange kann man längstens warten bis man mit der Bestrahlung anfängt?

    Bin seit Sommer dieses Jahres auch mit dem Schalentier unterwegs (soweit bekannt, umhüllt), das mich schon als Kind in der Nordsee in Panik versetzte. In dieses Forum bin ich auf der Suche nach vielen Informationen geraten, die mir die beteiligten ÄrztInnen nicht geben können oder nicht wollen und habe auch gleich entdeckt, dass es sehr unterschiedliche Therapiekonzepte gibt. Zur Zeit bin ich noch ganz zufrieden, zwischen den Operationen - nach subkutaner Mastektomie erwartet mich jetzt noch eine Nachoperation, was zum Glück nicht so ungewöhnlich zu sein scheint. Mein Wiederaufbau aus Eigengewebe war super, ästhetisch habe ich bisher gewonnen. Ich hoffe, es bleibt dabei.....

    Mich interessieren Fragen wie Optimale Ernährung, Länge des Klinikaufenthaltes, Symptome für das Misslingen von OPs, Nebenwirkungen, Standardtherapien, Reha. Bisher habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass die Wahl der Klinik und der richtigen ÄrztInnen extrem wichtig sein kann und Zufriedenheit auch damit verbunden ist, dass man eigene Entscheidungen getroffen hat. Deshalb hoffe ich auf viele Informationen hier, um die weiteren Behandlungen einigermaßen selbstbestimmt hinzubekommen. :)