Beiträge von Annanas

    Hallo ihr Lieben :)


    Mir wurde mal gesagt, dass ich hier gerne auch positives berichten soll, daher hier meine bisherigen Erfahrungen mit dem Port.

    Habe ihn am Mittwoch eingesetzt bekommen und hatte eine ambulante OP. Ich hatte ein wenig Bammel davor, aber es war absolut nicht so schlimm wie ich erwartet hatte. Es war zwar merkwürdig mitzubekommen wie die Ärzte an mir herumgeschnibbelt und gedrückt und genäht haben aber ich hatte zwischendurch und nur ganz geringe Schmerzen und immer nur kurz. Es war also sehr aushalttbar. Da ich nur eine Beruhigungtablette bekommen habe, konnte ich danach auch relativ schnell nach Haus nachdem ich gerönt wurde.

    Zuhause hatte ich bisher keine Schmerzen am Port und konnte gestern Nacht schon ohne Probleme auf der Seite des Ports schlafen :)

    Heute hatte ich meine erste Chemotherapie und auch da hat der Port keine Probleme gemacht. Ein bisschen weh tat es als die Schwestern die Venen angestochen haben aber es war aushaltbar und war wahrscheinlich auch der frischen Wunde von der OP geschuldet.


    Also bisher kann ich den Port nur loben. Denn er erspart mir das Anstechen der Venen. Ich war sehr erleichtert, dass das Blutabnehmen nun auch darüber geschehen kann, den das war für mich immer eine Tortur.

    Liebe Brianna , Tiscali , Biggi58 , Tempi ,


    danke für eure Antworten :D

    Zum Antworten bin ich nicht mehr gekommen vor der Chemo, ich hatte so viel zu tun mit den Vorbereitungen und meiner neuen Wohnung. Aber ich habe alles gelesen und werde eure Tipps auf jeden Fall beherzigen, danke :)


    Heute hatte ich die erste Chemo und im Moment gehts mir gut, mir ist ein bisschen übel aber das ist nicht weiter schlimm. Habe ja Medis dagegen. Port scheint aber wie gewollt zu funktionieren und ich habe keinerlei Beschwerden, das ist schonmal super :D

    Ich hoffe, dass es so bleibt aber das bleibt wohl abzuwarten.

    Die Chemovergabe war übrigens sehr angenehm. Das Pieksen mit der Nadel durch den Port tat kurz weh aber das liegt wohl eher daran, dass der Port noch so frisch ist. Aber es war viel kürzer als erwartet und alle waren sehr nett :)

    Mir wurde mal gesagt, dass ich hier auch positives Berichten soll, daher schreibe ich euch meine bisher sehr positiven Erfahrungen :)

    Hallo ihr Lieben,


    mir steht am 13.12. meine erste Sitzung in meiner bevorstehenden Chemotherapie bevor und so langsam bekomm ich doch Bammel. Ich bekomme die "übliche" Chemo mit 4x EC und dann 12x Pacli.

    Ich wollte einfach mal bei euch nachfragen wie das bei euch so war oder ist. Was habt ihr für Nebenwirkungen gehabt? Wann merkt man diese am schlimmsten? Und vor allem: kann man da irgendwie gegen angehen? Ich hab jetzt mehrfach etwas über Sport gelesen. Was macht man denn da am besten? Ich fahre gerne Fahrrad und gehe spazieren. Reicht das schon? Ansonsten bin ich eher unsportlich und auch immer sehr unmotiviert gewesen, wenn ich ehrlich bin. Aber vielleicht finde ich ja jetzt die Motivation dazu :)


    Mit dem Haarausfall habe ich mich inzwischen abgefunden. Fand den ersten Besuch im Perückenladen schrecklich aber das lag wohl eher am Laden als an allem anderem. Habe jetzt einen anderen gefunden, wo ich mich sehr viel wohler fühle.

    Allerdings habe ich dazu noch ein paar Fragen: Wann hat das bei euch angefangen, dass die Haare ausfielen? Und wie lange hat es gedauert bis sie wiederkommen? Habe jetzt auch ein paar mal gelesen, dass sie ganz anders aussahen als sie wiederkamen. Wie war das bei euch? Hätte danach schon gerne meine Haare zurück und nicht etwas völlig anderes :/

    Hey :)


    Ich wollte mich nochmal bei euch allen bedanken. Habe das Gespräch jetzt ja hinter mich gebracht und tatsächlich habe ich jetzt die Notwendigkeit der Chemotherapie, der Anti-Hormon-Therapie und der erneuten OP verstanden und allem zugstimmt.

    Durch den Arzt, meine Familie und euch bin ich nun auch der Meinung, dass ich jetzt in meinen jungen Jahres alles tun sollte um den Krebs zu besiegen und das Rückfallrisiko zu verringern. Gerade, weil ich noch so jung bin.

    Werde mir vorher Eizellen entnehmen lassen um später die Chance zu haben noch schwanger zu werden, falls meine Eileiter sich nach der Chemo nicht mehr regenerieren. Das ist für mich nicht die ideale Lösung aber ich bin froh, später die Möglichkeit noch zu haben schwanger zu werden und ein Kind auszutragen.

    Im Moment fühle ich mich sogar tatsächlich sehr gut. Scheinbar hilft es mir genau zu wissen was jetzt kommt. Auch, dass meine Arbeit mir versichert hat, dass ich mir absolut keine Gedanken machen zu brauche. Ich kann wenn ich wieder fit bin wieder einsteigen.


    Also danke für eure Antworten und tolle Beratung :hug:<3

    Liebe Tempi ,

    ich glaube die genaue Tumorformel hat der Arzt mir schon gesagt, allerdings konnte ich das in dem Moment alles nicht speichern. Werde da aber nochmal nachfragen um mich besser informieren zu können.

    Und danke für die beiden Threads, werde da gleich mal ein bisschen drin herumstöbern :)


    Liebe Ontsch ,

    danke für deine ehrliche Antwort. Über sowas mache ich mir eben viele Gedanken. Aber eine Angleichung kann man ja zur Not immernoch machen. Auch wenn das wieder eine OP wäre, die ich mir lieber ersparen möchte.


    Liebe bela63 ,

    ich denke da werde ich bei meiner Arbeitstelle einfach mal nachfragen müssen. Aber dafür möchte ich zuerst wissen wie lang meine Ausfallzeit ca. sein wird und das werde ich ja hoffentlich am Dienstag erfahren.


    Liebe Katha-Pult ,

    na das hört sich doch gut an. Mein Operateur hat ja meine BET auch sehr gut hinbekommen, da kann ich also hoffentlich auch ein schönes Ergebnis hoffen :)

    Okay, da werde ich dann mal nachhaken wenn ich weiß ob die Chemo bei mir wirklich durchgeführt werden muss, danke :)

    Ich hoffe dann einfach mal, dass mir zumindest die Bestrahlung danach erspart bleibt. Du hast das ganze jetzt auch noch vor dir, wenn ich das richtig verstanden habe, oder? So oder so wünsche ich dir ganz viel Kraft auf deinem weiterem Weg und danke für deine Antworten, die helfen mir grade echt gut weiter :)

    Liebe Cookie ,

    ja, mir wurde im ersten Gespräch eben auch gesagt, dass eine Chemo bei mir nicht nötig ist und eine lokale Bestrahlung reicht. Ich hatte sogar Angst vor der Bestrahlung und jetzt eben vorgesetzt zu bekommen, dass ich doch höchtswahrscheinlich eine Chemo machen muss... war im ersten Moment eben echt heftig für mich. Jetzt wo ich ein paar Tage Zeit hatte, freunde ich mich allerdings mit dem Gedanken etwas an. Was sind schon ein paar Haare wenn man danach gesund ist?

    Darf ich fragen wie die Chemo so allgemein abläuft? Wie lange dauert sowas ca? Habe schon gelesen, dass es sehr individuell ist aber würde gerne eine ungefähre Zeitspanne wissen. Immerhin werde ich in der Zeit nicht arbeiten können, oder?


    Liebe Katha-Pult ,

    jetzt wünschte ich mir auch sofort die Mastekomie gemacht zu haben aber ändern kann man es jetzt wohl auch nicht mehr.

    War deine Mastekomie einseitig? Weil das wäre bei mir der Fall und irgendwie habe ich Angst das es asymetrisch wird. Besonders, da die linke Brust ja jetzt durch die BET schon verkleinert worden ist.

    Und, dass es Bestrahlung und Chemo in Kombi gibt wusste ich auch nicht. Wird das dann gleichzeitig gemacht oder wie kann ich mir das vorstellen?

    Ich werde wohl erstmal dem Arzt am Dienstag Löcher in den Bauch fragen. Wenn dann noch irgendwas unklar ist werde ich mich mal nach einem zweiten Brustzentrum umschauen. Den Krebsinformationsdienst anzurufen, darüber hatte ich auch schon nachgedacht nur stelle ich mir das schwierig vor wenn ich mein Problem nicht so ganz erklären kann. Ich denke damit warte ich dann auch bis Dienstag, bis ich dann alles so richtig verstanden habe.


    Liebe Britt ,

    Schwerbehindertenausweis ist schon beantragt, den Antrag hatte ich schon im Krankenhaus bekommen. Kündigungschutz hört sich gt an. Ist nur die Frage ob der auch in der Probezeit gilt? Denn in der befinde ich mich derzeit. Weißt du das zufälligerweise? Weil das wäre dann ne Sorge weniger, die ich mir machen muss.

    Ja, inzwischen bin ich der Chemo auch nicht mehr so abgeneigt. Es wird vielleicht heftig, ich verliere vielleicht meine Haare aber immerhin sind die Chancen danach wieder gesund zu sein höher.

    Wie lange hat die Chemo denn bei dir gedauert? Versuche grade herauszufinden womit ich da ca rechnen muss wegen der Dauer.

    Liebe Ontsch ,

    okay, 8 Wochen hören sich inzwischen gar nicht mehr so schlimm an und das macht mir auch ein bisschen Mut, danke :)

    War es bei dir eine einseitige Mastekomie? Weil die hätte ich ja vor mir und habe etwas Angst, dass das Ergebnis nicht so wird wie ich es gerne hätte. Und hast du das Implantat auf oder unter dem Brustmuskel, dass es so schnell verheilt ist bei dir? Ich glaube ich soll das Implantat zuerst auf den Brustmuskel gesetzt bekommen, wenn das dann ästhetisch nicht ansprechend ist, kommt es unter den Brustmuskel. Wäre dann also wieder eine Op mehr...



    Danke an euch alle für die lieben Antworten <3 Es hilft mir wirklich total mit euch darüber zu sprechen und ich bin unheimlich dankbar, dass ich hier immer auf offene Ohren treffe :)

    Eine Frage hätte ich aber noch an alle, die in einer ähnlichen Situation waren, oder sind, wie ich: Da ich ja an der linken Brust schon brusterhaltend operiert wurde und die Brust damit kleiner ist als die alte, wäre es rein theoretisch möglich die Brust mit dem Implantat wieder auf die alte Größe zu bekommen um eben eine evtl. Angleichungsop der anderen Brust zu vermeiden? Oder wird das dann allgemein so gemacht, dass das Implantat die Größe bekommt, die die Brust nach der BET hat?

    Liebe SanniKa ,

    erstmal danke für deine Antwort :)


    Leider weiß ich meinen K67 Wert nicht, vielleicht erwähnte der Arzt in diesem Zusammenhang 30-40%? Ich weiß es nicht, es kommt auf meine Frageliste. Kinderwunsch steht auch schon drauf.

    Und ja, ich bin in einem verifizierten Brustzentrum und bisher fühle ich mich dort sehr gut beraten und aufgenommen.


    Ich hatte nicht damit gerechnet nochmal so eine Nachricht zu bekommen deshalb dachte ich, dass ich auch gut alleine zu dem Termin kann. Tja, falsch gedacht. Aber zum Glück hat der Arzt gemerkt, dass mich das alles vollkommen überfordert hat und mir dann direkt ein anderen Gesprächstermin angeboten und gebeten, dass ich dann in Begleitung komme.


    Darf ich fragen ob du die Mastektomie dann auch durchgeführt hast? Und wenn ja, wie kamst du damit klar? Habe hier im Forum viel darüber nachgelesen als ich mich über Op-Mehtoden informiert hatte und der Heilungsprozess und das "Danach" scheint da ja nicht ganz so angenehm zu sein wie bei einer BET.


    Chemo stelle ich mir halt einfach total schlimm vor. Besonders das Haar-Thema beschäftigt mich. Darf ich fragen wie das bei dir so war? Ist eine Chemo wirklich so heftig wie man sich die vorstellt?


    Aber auch der lange Ausfall, der durch die erneute OP und die Chemo entstehen würde beschäftigt mich. Ich bin grade erst in meinen Beruf eingestiegen und dann direkt so lange krank zu sein ist eben auch nicht das tollste. Ebensowenig dann evtl. vom Krankengeld abhängig zu sein. Ich habe mich von meinem Freund getrennt und bin grade auf Wohnungssuche, habe den Führerschein angefangen... All das kostet Geld und das macht mir eben auch Sorgen. Aber ich versuche das erstmal hinten anzustellen. Die Gesundheit ist wichtiger. Und eigentlich will ich das ganze ja auch schnell hinter mich bringen.

    Hallo,


    kurz zu mir: Ich bin 28 Jahre alt und habe die Diagnose DCIS. Hatte mich deshalb für eine BET entschieden. OP habe ich schon hinter mir, bin total zufrieden mit dem Ergenbis, was ich niemals gedacht hätte und es verheilt alles gut, ich komme in meinem Alltag wieder vollkommen normale zurecht. Außer eben das schwere Tragen aber das übernimmt dann eben jemand anders. Ich hatte mich jetzt schon total mit dem Gedanken angefreundet in 3 Wochen die Bestrahlung zu machen und dann in 6 Monaten die andere Brust angleichen zu lassen, da man den Unterschied schon sehen kann.

    Nun war ich beim Nachgespräch der OP und plötzlich soll die BET nun doch nicht gereicht haben. So ganz habe ich das ganze noch nicht verstanden, ich war zu geschockt und leider konnte meine Mutter dieses Mal nicht mit zum Gespräch, sodass ich mir kaum etwas merken konnte und irgendwie nichts richtig aufnehmen konnte. Das ärgert mich sehr, da ich mich bis zum nächsten Gespräch am Dienstag gerne informiert hätte. Naja.

    Man hat wohl im DCIS selbst aggressive kleine Tumore gefunden und die liegen so, dass man sich nicht sicher sein kann ob im im dahinterliegenden Gewebe auch noch welche sind. Der Arzt rät mir nun zu einer Mastektomie. Über diese hatte ich vorher auch nachgedacht und ärgere mich jetzt ziemlich sie nicht sofort gemacht zu haben. Das ich absolut zufrieden bin mit dem Ergenbis der OP macht es nur noch schlimmer.

    Der Arzt meinte außerdem, dass es noch die Möglichkeit gibt der Brust noch eine Scheibe Gewebe zu entnehmen um zu schauen ob dieses frei von Tumoren ist. Allerdings habe ich hier Angst, dass das dann wie die BET eine weitere sinnlose OP wäre wenn dann doch festgestellt wird, dass dort noch mehr sitzt.


    Und dann kam noch die Aussage meines Arztes: "Sie sind eine Kandidatin für Chemotherapie." Hat mich im ersten Moment total geschockt. Von Chemotherapie war bei mir nie die Rede und plötzlich soll ich eine machen? Wieso, frage ich mich. Ich bin ehrlich, eine Chemotherapie stelle ich mich für mich sehr schlimm vor und ich will sie nicht machen wenn sie nicht absolut unumgänglich ist.

    Dann ließ der Arzt noch etwas fallen, dass ich eine Anti-Hormon Therapie brauchen würde und, dass man meine Eileiter für 5 Jahre stilllegen würde. Ich bin 28 Jahre, ich wollte immer Kinder haben. Ich habe solche Angst, dass ich das nach der Chemo und nach dem Abstellen der Eileiter nicht mehr kann. Das es dann zu spät ist.


    Ich bin einfach vollkommen durch den Wind seit dem Gespräch gestern, bin aber froh in einer Woche das nächste Gepräch zu haben, wo meine Mutter mich begleitet und ich nochmal Fragen stellen kann. Habe mir schon eine kleine Liste angelegt aber mir fällt es im Moment schwer Fragen zu formulieren, weil ich das Problem nicht so ganz verstanden habe. Er hat es zwar zweimal erklärt aber ich war absolut nicht aufnahmefähig in dem Moment. Irgendwas von 30-40 % Risiko, irgendwas wegen meinem Alter... Ich weiß es nicht. Und es macht mich verrückt.


    Warum ich euch jetzt hier schreibe ist, weil ich fragen wollte ob jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mir davon berichten könnte. Wie seit ihr mit sowas umgegangen? Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben?

    Ich wäre einfach dankbar über jede Art von Austausch, das hat mir bei der ersten Entscheidung über die OP- Methode auch sehr geholfen.


    PS: Eine positive Nachricht gibt es aber: Die Lymphknoten sind frei ^^

    So, ein kleines Update von meiner Seite aus.

    Ich habe die Op inzwischen auch hinter mir. Brusterhaltend und drei Lymphknoten wurden mir entfernt. Alles gut verlaufen, war 2 Nächte im Krankenhaus bis mir meine Drainagen gezogen wurden, was mir auch defintiv gereicht hat. Das war das erste Mal länger im Krankenhaus und es war unangenehm aber defintiv aushaltbar. Nächsten Mittwoch dann Tumorgespräch und Wundkontrolle.

    Jetzt wo die Drainagen raus sind und ich endlich nicht mehr dieses Kompressionshemdchen oder was auch immer das war, tragen muss, habe ich auch so gut wie keine Schmerzen mehr, war heute auch endlich wieder duschen, was ein sehr schönes Gefühl war.

    Alles in allem war es sehr viel weniger schlimm als angenommen.


    Jetzt meine Frage an auch? Wie lange hat es bei euch gedauert bis die andere Seite angeglichen wurde? Mein Arzt sprach im ersten Gespräch von etwa 6 Monaten, was mir viel zu lange vorkommt. Ich bin mit dem Ergenbis zwar zufrieden aber die ungleichheit der Brüste sieht man eben schon wenn man genauer hinsieht. Und das stört mich eben, weshalb ich die zweite Op am liebsten so schnell wie möglich haben möchte. Mir ist klar, dass man erstmal warten muss bis die eine Seite abgeheilt ist aber sind diese 6 Monate wirklich dafür wirklich nötig?

    Vielleicht hat ja der ein oder andere damit Erfahrungen und kann mir berichten :)

    Liebe Leonie Leo ,

    na das hört sich ja alles gar nicht so schlimm an, wie ichs mir ausgemalt hatte. Da bin ich doch gleich ein bisschen beruhigter, danke :)


    Liebe Pinki ,

    Reha? Davon wurde mir im Krankenhaus noch gar nichts gesagt. Aber gut, dann weiß ich ja was noch auf mich zukommen könnte. Aber erstmal habe ich jetzt eh die OP und die Bestrahlung vor mir. Und dann eben die OP der gesunden Brust. Mal sehen wies wird.

    Aber mit euren Erfahrungsberichten bin ich schonmal gut bedient, hört sich alles wirklich weniger dramatisch an als man es sich selbst vorstellt.

    Danke fürs Daumen drücken und den Erfahrungsbericht:hug:

    SanniKa , bisher wurde mir davon noch nichts gesagt aber vielleicht kommt das noch beim OP-Vorgespräch, mal sehen. Dann müsste ich auf jeden Fall noch einen kaufen gehen denn bisher habe ich nur Bügel Bhs getragen.

    In jedem Fall werde ich mal bei einem Sanitätshaus vorbeischauen, daran habe ich noch gar nicht dran gedacht. Aber die sollten ja Erfahrung genug mit dem Thema haben und mich gut beraten können, danke für dne Tipp :)


    Lavara18 , danke für deinen Bericht. Das ganze hört sich bei dir gar nicht mehr so dramatisch an, wie ich es mir vorgestellt habe. Danke damit hast du mir ein bisschen Angst genommen :)


    BirgitDoT , ich habe sowieso schon Probleme mit dem rücken, vielleicht ist er mir ja ganz dankbar für die Verkleinerung ^^

    Das mit der Größe werde ich wirklich mal beim Sanitätshaus nachfragen, die können mir da sicher weiterhelfen.


    Ally , habe ich schon gemacht, danke :)


    Annettle , Sonne70 , Mutze 70 , Milli , BirgitDoT , scheinbar werde ich mich da einfach mal überraschen lassen müssen wie das in meinem Krankenhaus abläuft 8o


    Kumiori , genau deshalb habe ich mich letzendlich jetzt doch für eine BET entschieden, da es mir wichtiger ist gesund zu werden als meine alten Brüste zu behalten. Die habe ich danach ja immernoch, nur eben ein wenig kleiner :)

    Danke jedenfalls nochmal, hier sind wirklich alle toll und lieb, ich fühl mich hier wirklich gut aufgehoben mit meinen ganzen Fragen :hug:<3

    Hallo :)

    ich bin noch neu hier im Forum. Habe seit letzter Woche Donnerstag meine Diagnose. Ich habe die "Vorstufe" vom Brustkrebs. Der Krebs sitzt also in meinem Milchkanal und hat noch nicht gestreut. Gestern habe ich mich für eine Brusterhaltende OP entschieden und wollte euch jetzt einfach mal nach euren Erfahrungen fragen. Denn vor der OP habe ich schon ziemlich Bammel, weil es meine erste große Op mit Vollnarkose und auch mein erster Krankenhausaufenthalt. Deshalb wären mir alle Erfahrungsberichte von euch sehr lieb, einfach damit ich mich ein bisschen besser auf das ganze einstellen kann.

    Meine erste Frage wäre ob es üblich ist, dass zuerst eine Brust operiert wird und dann später wenn diese abgeheilt ist, die andere anzugleichen? Denn bei mir würde das so ablaufen, meinte mein Arzt.

    Wie lange wart ihr ca. im Krankenhaus und wie lange hat es gedauert bis ihr wieder arbeiten durftet? Ich denke das hängt sicher auch vom Beruf ab. Ich selber arbeite als Erzieherin und mich interessiert einfach eine ungefähre Angabe, damit ich und meine Arbeitsstelle sich darauf einstellen können.

    Wie lange hat es gedauert bis ihr wieder Auto oder Fahrrad fahren konntet? Ich mache gerade meinen Führerschein und bin gerade bei den Fahrstunden angelangt, die ich gerne frühstmöglich wieder aufnehmen würde. Bis dahin bin ich eben auch auf das Fahrrad angewiesen um z.B. zur Arbeit zu kommen.

    Ansonsten würde mich noch interessieren wie das mit euren Narben aussieht? Sieht man die stark? Mein Arzt meinte er schneidet einmal von unten zur Brustwarze rauf und dann um die Brustwarze herum. Ich habe gernerell kein Problem mit Narben, es interessiert mich einfach.


    Ich wäre für jede eurer Erfahrungen wirklich dankbar, weil ich im Moment einfach etwas verunsichert und ängstlich bin :)

    Liebe Busenwunder , Hanka und DerKnuppimussweg ,

    danke für eure Erfahrungsberichte :)

    Tatsächlich habe ich mich nach einem ausführlichen Beratungsgespräch für eine Brusterhaltende OP entschieden, also für die Verkleinerung. Ich hatte bevor ich in den letzten Monaten etwas zuegenommen habe, sowieso etwas kleinere Brüste und ich habe nach einigem Grübeln und der Empfehlung des Arztes dann nocheinmal darüber nachgedacht ob ich wirklich nicht mit etwas kleineren Brüsten leben könnte. Ich finde meine Brüste schön und mag sie auch sehr aber auch das war ein Grund mich für diese Variante zu entscheiden. Denn so bleiben es komplett meine eigenen und wachsen und schrumpfen mit mir. Das war ein großer Grund, der für mich gegen das Implantat gesprochen hat. Ich bin noch so jung und möchte irgendwann auch Kinder haben. Eine Schwangerschaft verändert den Körper und die Brüste. Da die linke dann aber immer gleich aussehen würde, ist mir das Risiko einer Asymmetrie einfach zu groß. Außerdem kann ich mit dieser Variante auch noch mein Kind stillen, was ich auch gerne mit beiden Brüsten tun würde.

    Außerdem kann ich mir, laut Arzt, immernoch ein Implantat einsetzten lassen wenn ich absolut unzufrieden bin.


    Hanka , ich wünsche dir auch ganz viel Kraft auf deinem Weg und hoffe, dass du dich für den richtigen Weg entscheiden kannst :hug:Und natürlich, dass du auch wieder ganz schnell gesund wirst! :)


    Jetzt habe ich natürlich allerhand Fragen zu dieser Brusterhaltende OP. Eine Menge hat der Arzt mir schon beantwortet. Aber ein paar sind übrig geblieben.

    Ich frage mich z.B. ob es üblich ist zuerst nur die befallene Brust zu operieren, dann etwa 6 Monate zu warten und anschließend die andere zu operieren. Mir ist klar was dafür spricht. Das die Brust erstmal vollständig verheilt sein muss und so aber trotzdem kommt es mir ein wenig komisch vor, da ich davon noch nie so gelesen habe.

    Hat jemand damit Erfahrungen, bei dem es vielleicht genauso war?

    Auch würde ich gerne wissen wann ihr danach wieder arbeiten wart. Da ich noch neu auf meiner Arbeit bin habe ich schon ein bisschen Angst davor so lange auszufallen, gerade am Anfang.


    Vor der OP habe ich natürlich auch etwas Angst, da es die erste große OP in meinem Leben sein wird und auch mein erster Krankenhausaufenthalt. Irgendwie stelle ich mir das alles ganz schlimm vor aber wahrscheinlich auch, weil ich null Krankenhauserahfreung habe. Wie war das denn bei euch so? Ist es wirklich so schlimm wie ich mir das vorstelle?


    Und noch eine dumme Frage: Der Arzt meinte zu mir, dass ich danach wahrscheinlich eine Cup Größe kleiner habe. Im Moment trage ich BHs mit der Größe 80D aber wenn ich ganz ehrlich bin habe ich keine Ahnung ob die auch passgenau sind. Sie drücken nicht und sitzen defintiv besser als meine 80C Bh's aber ganz sicher war ich mir bei meiner Größe nie.

    Wo kann ich sowas herausfinden? Ich habe zuhause mal nachgemessen wie es im Internet steht aber da kommen immer ganz merkwürdige Zahlen wie 85A oder 85B oder sogar 85E raus. Woher weiß ich denn jetzt welche Körbchengröße ich habe? Denn tatsächlich würde ich gerne wissen ob ich nun später einen C-Cup oder eben "nur" einen B-Cup haben werde :/

    Hallo Lavara18 ,

    ich habe eben mal mit Krebsinformationszentrum telefoniert und ein paar Fragen gestellt. Fühle mich jetzt deutlich besser informiert, auch wenn viele Fragen nur individuell in einem Arztgespräch beantwortet werden können. Aber dazu habe ich dann ja Montag die Gelegenheit.

    Genau, mit dieser "Überhängung" hätte ich dann wahrscheinlich erst später Probleme, daher die Frage ob es möglich ist die rechte Brust später noch anpassen zu lassen. Auf jeden Fall würde ich aber die komplette Heilung abwarten, da hast du Recht. Sonst kann ich ja gar nicht wissen ob ich mit dem kompletten Endergebnis zufrieden bin oder nicht.

    Also danke für deine Schilderung. Das Risiko der Kapselfibrose hatte ich noch gar nicht bedacht, das werde ich auch mal ansprechen müssen.


    Viele liebe Grüße

    Anna

    Hallo Lavara18 ,

    danke für all diese Infos, die helfen mir echt weiter grade :)

    Ich denke auch, dass ich damit gut leben kann wenn die eine Brust ein wenig anders aussieht als die andere. Wenn man im BH nichts davon sieht, ist das vollkommen in Ordnung. Ohne BH sehe ich mich ja sowieso nur selbst und sollte ich wieder jemanden finden nach meiner Trennung jetzt, dann eben auch mein Freund. Aber wenn der mich nicht mit ein bisschen ungleichen Brüsten haben will, dann ist es wohl auch nicht der richtige, denk ich mir.

    Vor diesem Fremdkörpergefühl hatte ich auch etwas Angst aber ich bin auch ein gewöhnungsmensch. Ich trage seit kurzem auch eine Brille und habe mich unheimlich schnell daran gewöhnt, daher glaube ich, dass ich damit auch gut zurecht kommen könnte.

    Die zweite Methode mit dem Rückenfett und -muskel habe ich ehrlich gesagt so langsam sowieso ausgeschlossen. Aber danke für deine Anmerkung. Es ist einfach die heftigste Op mit dem längsten Heilungsverlauf und zwei Narben, die ich nicht unbedingt haben muss. Da ist mir eine Narbe untenan der Brust (oder wo auch immer sie dann am Ende bei mir liegt) sehr viel lieber.


    Hallo Heideblüte ,

    auch danke an dich, dass du deine Erfahrungen mit mir teilst. Im Internet liest man ja leider sehr viel Mist, der mir immer wenn ich zu einer Methode tendiert habe, wieder Angst eingejaft hat. Mit euch zu sprechen, die das ganze selber durchgemacht haben ist deutlich vertrauensvoller und macht mit eher Mut als mir Angst einzujagen.

    Ich habe meine Liste eben noch ein wenig erweitert. Den Krebsinformationsdienst werde ich morgen auch anrufen und diese Liste mit ihnen durchgehen.

    Ich tendiere im Moment auch zum Silikon, fühle mich derzeit aber noch zu wenig informiert um mich komplett festzulegen. Daher hoffe ich, dass all meine Fragen beim Arztgespräch und beim Telefonat geklärt werden können.

    Aber ja, inzwischen sehe ich das wie du. Eine Heilung ist deutlich wichtiger als Arbeit, Fahrschule und all das. Es war halt vorgestern als ich es erfahren habe ein derber Schlag ins Gesicht. Endlich rafft man sich mal zum Führerschein auf, endlich hat man seinen Traumberuf gefunden und dann kann man beides nicht weitermachen. Aber da es sich nur um eine kurze Verzögerung handelt, die ich im Zuge meiner Gesundheit natürlich gerne in Kauf nehme, ist das inzwischen vollkommen in Ordnung für mich.


    Auf jeden Fall danke für all die lieben Worte. Ihr helft mir bei meiner Entscheidung wirklich weiter.


    Was mich noch interessieren würde: Falls ich mit dem Implantat in der linken Brust vollkommen unzufrieden bin, weil es -was weiß ich- meiner Meinung nach z.B. so gar nicht zu meiner rechten Brust passt, kann ich mir in die rechte Brust dann auch ein Implantat setzten lassen? Oder eben die Brust liften lassen?

    Wer trägt dann die Kosten, da die Brust ja gesund ist. Hat da jemand von euch Erfahrungen? Ansonsten steht das defintiv auch auf meiner Frage-Liste .

    Hallo Sonnenschein 10,

    danke für die lieben Worte. Ja, ich denke auch, dass ich mich zuallerst jetzt auf das Gesund werden konzentrieren sollte. Alles andere hat ja auch noch Zeit. Ist nur blöd, weil ich nun endlich mal den Führerschein angefangen habe und jetzt doch wieder eine Pause machen muss. Aber ja, es ist wichtiger gesund zu werden als so schnell wie möglich Auto fahren zu können.

    Meine Freunde und Familie stehen zum Glück hinter mir und geben mir schon jetzt ganz viel Kraft :)

    Liebe Charlottaa und DerKnuppimussweg ,

    ich werde da auf jeden Fall gleich mal anrufen und ein paar Fragen stellen, die mir auf der Seele brennen, dankeschön :)

    Auf das Thema Kinderwunsch hatte mich tatsächlich schon meine Mutter aufmerksam gemacht. Das steht also auch schon auf meiner Frage-Liste.