Beiträge von Sternchen76

    Liebe Mimosa   Pschureika   Charly 57   FriederikeH   EvaFee   paetzi   Marlin48   Grisu .... ich hoffe ich habe niemand vergessen 🤔.....

    VIELEN lieben Dank für euren Zuspruch und eure Hilfe. Ich bin sehr dankbar mich hier mit euch austauschen zu dürfen. Es hilft mir sehr, auch andere Sichtweisen zu beleuchten ....


    Marlin48 der Radiologe erklärte übrigens den Grössenunterschied der Lebermetastase zwischen CT und MRT damit, dass das CT im Befeich der Leber nicht mit Kontrastmittelphase gelaufen wäre. Die Kontrastmittelphase wäre beim CT nur für Thorax/Lunge gewesen, deshalb wären die Angaben aus dem Ct nicht repräsentativ. Er war sehr nett, und erklärte mir am Telefon auch genau seine Sichtweise auf den Progress in der Leber (habe ich weiter oben in einem anderen Beitrag erklärt). Es war gar kein Problem mit ihm zu telefonieren. 1/2 h nach meiner Bitte rief er schon zurück. vielen Dank für deinen Tipp !
    Das mache ich jetzt künftig immer so, wenn mir etwas unklar ist.

    Liebe Rose_S

    Zum Pseudoprogress erklärte der eine Arzt, dass es bekannt wäre, dass unter Immuntherapien in einigen Fällen nicht sofort eine Positive Wirkung eintreten würde. Sondern zuerst eine Verschlechterung, und dann erst eine Verbesserung. Das wäre zwar selten, aber möglich.


    Der Radiologe gab als Grund für seine Einschätzung das sehr deutliche Wachstum der Metas in der Leber (zb eine von 11 auf 35 mm, eine andere von 7 auf 17 mm) an. Außerdem sagte er, die vielen neuen, kleinen „Pünktchen“ rundherum (in einer bestimmten Sequenz des MRT gemessen, genaue Bezeichnung hab ich vergessen) wären für ihn ein Indiz dass neue Mikrometastasen hinzu gekommen. Diese Fakten machen ihn so sicher, dass es ein richtiger Progress ist. Zumindest in der Leber, über Lunge und Knochen kann man diskutieren.


    Da die Leber aber lebenswichtig ist, ist dieser Zustand natürlich existenziell und Bedarf für mich einer Handlung. Bin mir absolut nicht sicher, ob ich mir Experimente & Abwarten jetzt „leisten“ kann.


    Wann wurde bei dir die letzte Biopsie der Leber gemacht ?
    Wie kann man mit einer Biopsie den Pseudoprogress oder Progress erkennen ? Krebszellen sind Krebszellen, oder ? Vielleicht denke ich falsch .... 🤷🏻‍♀️🤔


    Ich bin heute in meinem BZ zur Besprechung der Therapie. Alle Empfehlungen und die Befunde von MRT und CT lege ich vor, und dann werden wir eine gemeinsame Entscheidung treffen (hoffentlich). Es macht mich verrückt, ich kann Nicht mehr ....

    Da das MRT der Leber aber vom 11.12. ist, ich seitdem noch e8nen weiteren kompletten Zyklus der alten Therapie mit A. hatte, überlege ich, darum zu bitten zum jetzigen Zeitpunkt zumindest einen Ultraschall der Leber (vl mit Kontrastmittel) zu machen, um sich die beiden genannten Stellen in der Leber (die deutlich gewachsen sind) einmal anzuschauen. Vielleicht kann man so erkennen, was sich in den letzten Wochen getan hat 🤷🏻‍♀️ ..... Die letzten Tumormarker sind ebenfalls vom 2.12. und werden am Montag (13.1.) wieder bestimmt. Vielleicht können diese auch helfen bei der Entscheidung zwischen Pseudo und Nicht-Pseudo ....


    Ganz liebe Grüsse

    Viel Erfolg beim Gespräch morgen liebe Rose_S und ich würde mich sehr freuen, wenn du berichtest. Vielleicht können wir uns so gegenseitig unterstützen bei der Wahl einer neuen Therapie. 🍀🍀

    Liebe Rose_S


    ein Kontrastmittelultraschall hört sich so gut an. Mach das auf jeden Fall wenn’s geht.
    Wenn ich jetzt die Therapie Wechsel, werde ich das auch noch mal ansprechen. US ZUR Doku des aktuellen Ist-Zustandes, denn mein MRT ist jetzt auch schon wieder 4 Wochen alt, und das kann bei der nächsten Kontrolle eigentlich nur zu Verwirrung führen..... Dann hätte ich gerne per US dokumentiert, wie der Stand GENAU VOR neuer Therapie war...

    Bin gespannt wie deine Onkologin über die ganze Sache denkt. Ich bin auch ziemlich ratlos, ob ich A noch eine Chance geben soll. Irgendwie hatte bisher noch keine hier eine eindeutige Wirkung. Ich hoffe so sehr, da kommen noch bessere Nachrichten .....


    Der TN-Experte hatte eine hohe Meinung von Carboplatin. Schlug dies auch (falls keine Verlängerung der aktuellen Therapie) als nächsten Versuch vor. Kombitherapie Carboplatin/Gemcitabine. Die Uniklinik hatte Carbo hingegen gar nicht in den Empfehlungen. Das will ich beides noch mal hinterfragen. Warum einmal ja, einmal nein. Heute warte ich noch auf Rückrufe.


    Die Frage zu den Grössenunterschieden von CT vl MRT konnte ich heute morgen klären. Der Radiologe hat mich zurückgerufen und mir alles erklärt. Das CT ist in der Leber ohne Kontrastmittel gelaufen, die Phase mit Kontrastmittel war nur für den Thorax/Lunge. Das MRT wäre viel genauer und würde die eindeutigeren Bilder liefern. Ich solle mich bzgl der Leber bitte nur aufs MRT verlassen, er hat sich die Bilder während des Telefonates noch mal angeschaut und auf meine Frage Pseudoprogress vs richtiger Progress gesagt... so leid es ihm tut, er wäre sich sicher, dass es in der Leber ein richtiger Progress ist. Die vielen kleinen Signalanhebungen (Pünktchen) wären neu und bereits identifizierte Metas deutlich größer geworden.


    Damit stelle ich jetzt für mich aber auch die (versuchsweise) Fortsetzung der Therapie mit A in Frage. Bin mir gerade nicht sicher, ob es nicht vernünftiger ist, sofort auf eine andere (ganz neue) Therapie umzustellen, die mein Körper noch nicht kennt.
    Nur welche, der vielen Genannten. Diese Entscheidung würde ich gerne delegieren. Mir geht es weniger um Lebensqualität, als um die Wirkung. Wenn ich mit Carbo mehr NW habe, aber dafür die Zellen besser angreifen kann, würde ich diesem Versuch den Vorzug gegenüber Eribulin oder Xeloda geben. Ich bin kein Arzt, bei dieser Entscheidung muss mir jemand helfen. Und das nun ziemlich zeitnah. Mein Kopf ist voll von queren Gedanken ... und ich möchte mich lieber wieder auf den festen Glauben an die Wirksamkeit einer (neuen) Therapie konzentrieren.


    Sorry, ist wieder länger geworden, als ich eigentlich wollte.
    Versteht ihr was ich meine ..... ?
    Ganz liebe Grüsse


    Und Danke ! für den Austausch hier. Mit wem soll ich sonst meine Gedanken sortieren. Mein Mann hört zu, aber blickt nicht durch bei den vielen Optionen. Die Ärzte sind schwer zu erreichen, und dann kommt mir doch wieder eine Frage in den Sinn ....

    DANKE !

    Ach liebe Rose_S


    Welcher Mist 😡 Das tut mir so leid für dich 😔 Ich hatte dir so fest etwas anderes gewünscht.

    Du bekommst ja schon so lange Pacli, und ursprünglich hat es ja geholfen. Wärst du denn in der Lage bzw. bereit (Ausmaß PNP ?) die Dosis wieder hoch zu setzen ? Entweder ist die Wirkung der reduzierten Dosis zu schwach, oder das Pacli hat seine Wirkung langsam verloren.
    Hast du bisher nur mit dem Radiologen gesprochen, oder hat auch schon ein Onkologe seine Meinung gesagt ?


    Tja, was soll ich dir raten ... ?
    Wäre es einen Versuch wert, die Dosis wieder zu erhöhen und dann in einem kurzen Abstand 6-8 Wochen wieder zu schauen, ob dies hilft ? Das solltest du am Besten mit deinem Gynäkologen/Onkologen diskutieren.


    Meine Leber will leider niemand mehr operieren, denn es gibt ganz viele kleine Flecken. Da bringt es auch nichts, eine größere Meta zu operieren. Davon raten mir alle ab. Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Gynäkologen alle lieber systemisch mit Chemo therapieren, anstatt Metas zu operieren. Aber die Frage kannst du auch deinem Onko stellen. Wenn es wirklich nur die eine ist, vielleicht wäre eine Ablation sinnvoll.
    Wir gross ist die Meta ?


    Sorry, viele Fragen und eine Lösung habe ich leider auch nicht parat. Ich nehm dich mal feste in den Arm und bin gespannt was dein Onkologe sagt ...

    Liebe Marlin48 vielen lieben Dank für deine Hilfe. Dein Fachwissen bringt mich schon mal weiter. Mir kommt das auch sehr komisch vor. Beide Untersuchungen wurden mit KM gemacht und Inder gleichen Radiologie der Uniklinik. Man nimmt sogar immBericht des MRT auf das CT Bezug (allerdings bezgl. Thorax). Ich werde morgen dort einmal anrufen und mir diese Diskrepanz erklären lassen. Meinst du ein Radiologe spricht einfach so mit mir ? Ich habe immer den Eindruck, dass man als ökologischer Patient grundsätzlich weggeschickt wird und seine Befunde nur mit den Onkologen besprechen soll. Die wissen dann aber manchmal die Bilder auch nicht zu deuten und stützen sich nur auf den schriftlichen Befund.
    Ist es dreist, wenn ich darauf bestehe, dass mir das ein Radiologe persönlich erklärt ?
    Zur Not fahre ich hin ....

    ach liebe Rose_S ich verstehe dich so gut ... Mein Kopf ist manchmal auch zu voll um „richtig“ zu denken. Dann habe ich das Gefühl, alles verschwimmt, und ich kann keinen Gedanken wirklich greifen. Klar hast du gerade andere Sorgen, und da komm ich um die Ecke mit meinen tausend Fragen ☹️ Danke, dass du trotzdem versuchst mir zu helfen. Ich drücke morgen ganz ganz feste die Daumen ✊🏼 für dein CT ! Möge es weiterhin ruhig bleiben bei dir 🙏🏼🍀🙏🏼

    Zu den unterschiedlichen PDL Werten in Lunge und Leber hat er sich nicht geäußert. Du weißt doch wie das ist, wenn die Ärzte manche Fragen einfach übergehen. Dann wissen sie meist selbst nichts dazu ....

    Hallo Ihr Lieben,


    heute melde ich mich endlich wieder.... vielen lieben Dank für euren Zuspruch, eure Gedanken, Nachfragen und gedrückten Daumen. Wir waren über den Jahreswechsel ganz spontan ein paar Tage im Schnee. Die Auszeit hat richtig gut getan, denn nun steht sofort im neuen Jahr ein Therapiewechsel oder eine Entscheidung an. Noch vor dem Kurzurlaub haben wir die Empfehlungen der Uniklinik erhalten bzw. sind in einem weiteren BZ gewesen, in dem man mir einen Oberarzt empfohlen hat, der sich sehr gut mit TN auskennt. Nun habe ich (teilweise) unterschiedliche Meinungen vorliegen .... und guter Rat ist teuer .....


    Während der letzten 3 Wochen ist nun über die Feiertage die alte Therapie mit nab-Paclitaxel und Atezolizumab weiter gelaufen, und ich habe heute den 4. Zyklus beendet. Wenigstens gab es so keinen längeren Zeitraum ganz ohne Therapie. Es wird also irgendwie nahtlos weiter gehen....


    Die Uniklinik geht insgesamt (in Summe) von einem Progress aus (obwohl in der Lunge scheinbar Stillstand herrscht, lt CT-Bericht und auch die TM nicht weiter gestiegen sind).
    deshalb empfiehlt die Uniklinik eine Umstellung der Therapie auf Eribulin, Xeloda oder Vinorelbine (alle gleichwertig = ich darf aussuchen 🤷🏻‍♀️ wie soll man sich da entscheiden ....)

    Xeloda in Kombi mit Avastin ist in der 2. Linie wohl nicht zugelassen, deshalb Mono. Kombi wäre mir lieber, aber wie soll ich das einfordern ... Begründung ?


    Die (mittlerweile) 3. Meinung (BZ, Oberarzt mit Schwerpunkt TN) hat zu Bedenken gegeben, dass es bei Immuntherapie ab und zu schon mal zu einem Pseudoprogress kommt. D.h. Zuerst wird der Zustand schlimmer, um dann doch noch eine Wirkung zu zeigen. In de Lunge, in der PDL1 nachgewiesen wurde scheint die Immuntherapie zu wirken. Diese ist allerdings nur in Kombi mit nab-Pacli zugelassen. Wenn wir sie jetzt gegen eine andere Therapie tauschen, dann ist diese Therapielinie weg ! Deshalb schlägt er vor (und hat das für mich schriftlich formuliert) :

    ... bei gutem Allgemeinzustand der Patientin noch 2 weitere Zyklen de Therapie durchzuführen, ... gleichzeitig sicherheitshalber Gabe von Carboplatin

    Also quasi ein Experiment. Meine Frage ob er glaubt, wir hätten die Zeit für dieses Experiment, und ob meine Leber das schafft, hat er ziemlich deutlich be-JAt.
    Alternativ schlägt er ebenfalls Carboplatin/Gemcitabine, Eribulin, Capecitabine(Xeloda) vor.


    Jetzt wollte ich noch mal mit der Uniklinik telefonieren, und fragen, was sie von der Idee halten. Und dann mit meinem BZ in den nächsten Tagen eine Entscheidung fällen.
    Ich weiß, ich bin es selbst schuld. Wer viele fragt, bekommt auch viele Antworten .... und muss damit rechnen verschiedene Antworten zu bekommen. Was soll ich nur tun ? Habt ihr einen Rat für mich ? Wie klingt die ganze Sache auf euch ... ?


    Ein paar Kleinigkeiten habe ich noch :

    1.) CT und MRT beschreiben beide die Metastasen in der Leber. Allerdings mit sehr deutlichen Grössenunterschieden. Im CT ist die Rede von max 10 mm im größten Durchmesser, im MRT wird bis 35 mm beschrieben. Das verstehe ich nicht. Verstehst du das vielleicht Marlin48 .
    2.) EvaFee dir ging es doch ähnlich, oder ? Ich hoffe ich habe das jetzt richtig in Erinnerung... du hast dich auch noch 6 Wochen weiter gemacht, obwohl man sich nicht sicher ist, ob Progress. Kannst du schon etwas berichten ? Wie geht es dir ?
    3.) Rose_S und Pschureika eure Kontrollen stehen/standen doch auch aktuell an ? Habt ihr schon Ergebnisse bekommen ? Ich hoffe es geht euch gut 🙏🏼
    4.) Meine Extradaumen gehen diese Woche an alle hier die ebenso wie ich auf die Wirkung der Immuntherapie hoffen und bangen und an die liebe Kylie weil Sie sich immer so viel Mühe macht mit der Daumendrück-Liste !


    Ganz liebe Grüsse

    Von einem ziemlich hin-und her gerissenen Sternchen 😕

    Entschuldigung für den langen Text .... musste mal alles loswerden

    Liebe Pschureika   Rose_S   Charly 57 und Erna66

    Vielen Dank für euren Zuspruch und Gedanken zur Therapieumstellung. Es hilft mir gerade sehr. Ich versuche immer in mich hineinzuhören, was die beste Therapie für mich ist. Nur gerade, da spüre ich einfach (fast) gar nichts. Und dann kommt hinzu, dass mich mein Gefühl (ich war so optimistisch) wieder mal im Stich gelassen hat.

    Ich habe lange überlegt, ob ich euch überhaupt vor Weihnachten berichte. Es reicht doch irgendwie wenn ICH in diesen Tagen ganz traurig über das Versagen der Therapie bin. Entschuldigt bitte, dass ich dann doch geschrieben habe. Ich wollte euch (die teilweise auch diese Therapie erhaltet) keine Angst machen. Es muss ja nicht immer schief gehen. In den Studien wirkt es schließlich auch nicht bei jedem Patient.


    Als allererstes werde ich morgen (wieder) meinen Befunden hinterher telefonieren. Leider habe ich sie in der Aufregung nicht mitgenommen. Es hieß immer, diese sind noch nicht unterschrieben. Morgen möchte ich sie aber unbedingt selbst lesen. Wenn sie nicht bis mittags in meinem Fax liegen, fahre ich sie persönlich abholen. Ich muss es selbst lesen, um mir ein Bild zu machen. Dass Atezolizumab in der Lunge doch gewirkt hat, ist MEINE EIGENE Einschätzung. Für die Ärzte war es insgesamt Progress, fertig, basta ! Lunge war keine Zunahme zu erkennen, aber auch keine Abnahme. Deswegen fühle ich mich nicht wohl damit die Immuntherapie einfach aufzugeben.


    Pschureika an eine erneute Biopsie der Leber habe ich auch kurz gedacht, aber davor graut es mir sehr. Die erste war ganz furchtbar. Falls es aber jemand vorschlägt, würde ich es tun.

    Xeloda alleine erscheint mir einfach etwas wenig. Mit Avastin zusammen würde ich es versuchen. Kleeblatt69 bekommst du es Mono oder mit Avastin ?

    Danke für den Tipp mit KID oder KK liebe Rose_S . Dort werde ich morgen mal anrufen. Ich wundere mich auch, warum sollte es nicht doch möglich sein Avastin auch in der 2.Linie zu erhalten ? Die Suche nach genetischen Mutationen ist bereits in 2015 & 2018 erfolgt, bisher negativ. Heidelberg werde ich auch kontaktieren, aber ich befürchte, dass es schwer wird, dort Hilfe zu erhalten. Ich wohne 300 km entfernt. Eine weitere Meinung hole ich auf jeden Fall ein. m 30.12. haben wir einen Termin in einem sehr großen Brustzentrum in unserer Nähe, in dem auch viele Studien laufen. Dort erhoffe ich mir Rat und neue Ideen oder eine Bestätigung der bereits gemachten Empfehlungen. Und vielleicht auch mehr Bereitschaft Medikamente außerhalb der Leitlinien zu kombinieren, falls dies sinnvoll erscheint.


    Den Arzt an der Uni kann ich diese Woche erreichen, er hat er über den Jahreswechsel Urlaub. Ich soll drüber nachdenken, was ich möchte und mich dann zB am 27.12. melden.

    Aber genau das ist der entscheidende Punkt. Was möchte ich ? Wie soll ich diese Entscheidung treffen ? Lieber wäre mir eine ganz konkrete Empfehlung. Tue mich schwer damit selbst zwischen zig Möglichkeiten auszuwählen 😕


    Ganz liebe Grüsse


    Hallo ihr Lieben,


    Leider habe ich keine guten Nachrichten. Die Ergebnisse des CT Thorax und MRT der Leber waren nicht so wie ich es mir erhofft hatte. Die Lunge ist schwer zu beurteilen, da die vorausnahmen aus Juli sind, andere Radiologie, anderes Gerät und außerdem mit Sicherheit noch mal mehr Progress von Juli bis zum Start der Chemo im September. Auch lässt sich nicht eindeutig zuordnen, was nun in/an der Lunge und Pleura Narbengewebe ist (von Biopsie-OP) und was Krebs. Pleuraerguss weiterhin keiner, Pleurakarzinose kann man auch keine erkennen. In der Lunge sind keine neuen Liäsionen zu erkennen, vermutlich ist die Lymphangiose immer noch da, also geht „Arzt“ zumindest von Stillstand in der Lunge aus. Ich persönliche glaube, dass die Therapie in der Lunge sehr wohl gewirkt hat, da ich viel weniger Beschwerde habe und viel besser atmen kann, als vor der Chemo. In der Lunge war ja auch PDL1 30 % nachgewiesen.


    In der Leber konnte leider bei der Biopsie kein PDL1 nachgewiesen werden, aber wir wussten ja nicht, ob das repräsentativ war, da die Biopsie nur ganz wenig Gewebe erzielt hatte. Hat gerade so gereicht für die Standardhistologie.

    In der Leber und in den Knochen sh en die Radiologen nun deutlichen Progress, mehr kleine multiple Metastasen in der Leber und die einzelnen vermessenen ein wenig größer. Da die schriftlichen Befunde aber noch nicht vom Radiologen unterschrieben waren, liegen mir diese leider noch nicht vor, und ich kann noch nicht selbst nachlesen. Aber der Arzt war eindeutig im Gespräch 😔 man deutet es insgesamt als eindeutigen Progess und Therapie-Versagen. An der Therapie mit Atezolizumab und nab-Pacli festhalten (so wie bei EvaFee ) und dieser noch eine Chance geben, möchte leider niemand ....


    Wie die gefallenen (teilweise leicht, teilweise deutlich) TM ins Bild passen, verstehe ich nicht so ganz. CA 15-3 von 241 (09/19) auf 222. CEA von 22 (09/19) auf 10,8.

    Auch war ich mir sooooo sicher, dass zumindest Stillstand herrscht, da es mir soviel besser geht. Meine Leberwerte sind nur leicht erhöht. Nichts beunruhigendes bisher. Der Arzt meinte aber, das wäre leider oft so, wenn viele kleine Metas in der Leber sind, und nicht einige große. Ich versteh die Welt nicht mehr ☹️😢 bin ratlos, mutlos und erschöpft.

    Ich brauchte ein paar Tage um mich zu sammeln.


    Morgen werde ich versuchen endlich die Befunde schriftlich zu erhalten.

    Bisher wurden mir 3 Neuen Therapien vorgeschlagen

    1.) DETECT Studie (zirkulierende Tumorzellen)

    2.) Eribulin Mono

    3.) Xeloda Mono

    Avastin geht angeblich nicht mehr, da es nicht zugelassen ist in der 2. Linie. KK würde es auch als Ausnahme meist ablehnen.

    Nach Carboplatin habe ich gefragt, aber keine Rechte Antwort bekommen. Schulterzucken, eher bei ED würde man es geben.


    Ich weiß nicht was ich tun soll.

    Habe gefunden, dass es schon Forschungen gibt, Eribulin (Option 2) mit Pembrolizumab zu kombinieren. Das ist auch ein Checkpoint-Inhibitor. Düse Kombi würde mir am meisten Zusagen, da ich glaube, dass die Immuntherapie in der Lunge durchaus wirkt. Nur die Leber braucht scheinbar ander Geschosse als Pacli.


    Wie Pschureika schreibt, bin auch ich bereit, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Ich fühle mich noch stark genug. Auch NW Schrecken mich aktuell nicht. Mit geht es rein um Zeit - Lebenszeit !


    Es tut mir leid, dass ich euch keine besseren Nachrichten überbringen und auch keine Mutmachgeschichte schreiben kann. Die Gedanken in meinem Kopf drehen sich.


    Vielleicht kann ja eine von euch mir einen Rat geben ? Habe ich noch was vergessen zu fragen ? Worauf könnte ich den Arzt noch ansprechen ? Leider fühlten sich alle Vorschläge sehr sehr Palliativ an ....


    Bitte entschuldigt den langen Text, es hatte sich jetzt viel aufgestaut in den letzten Tagen.

    Für eure CTs, MRTs und Kontrolluntersuchungen wünsche ich euch nur das Beste und ganz tolle Ergebnisse.

    Liebe Grüsse

    Liebe Mimosa Mensch, ich bin ganz erschrocken. Ich hatte dir so sehr gewünscht dass du dich ein paar Tage ohne neue Aufregungen von der PIPAC erholen kannst 😕 es tut mir sehr leid dass du keine besseren Nachrichten vom CT bekommen hast. Hoffentlich kann der Onkologe am Donnerstag das ganze einordnen, damit du weisst, was in Dir los ist. Fühl dich feste gedrückt und verliere nicht den Mut. Du kannst stolz sein, auf alles was du bisher geschafft hast 😘

    Liebe MissLina92

    Bisher habe ich deine Beiträge teilweise verfolgt. Es tut mir sehr sehr leid, was du alles aushalten und durchmachen musst. Du bist sehr tapfer 💪🏼 aber auch du brauchst bald eine gute Nachricht = Motivation um daraus neue Kraft und Hoffnung zu schöpfen. Deine letzten Erzählungen über die Biopsie haben mich sehr berührt und erinnern lassen an meine eigenen Biopsien vor ein paar Monaten. Deswegen schreibe ich dir nun ....


    Ich hatte im Juli 2019 auch eine unschöne Leberpunktion, die mir ganz grausam in Erinnerung geblieben ist. Zuerst hat man mich mehrere Tage hintereinander wieder nach Hause geschickt, weil die Metas zu klein zum punktieren waren. Dann hat es im 4. Anlauf endlich der Chefarzt mit Assistent Oberarzt und Kontrastmittel-Sono geschafft. Leider hat er 3 x in mir rumgestochert (ja, so fühlte sich das an ), ist dabei an einer meiner Rippen hängen geblieben usw. ich habe nach der Prozedur 20 Minuten bitterlich geweint und gezittert weil mich alles so mitgenommen hat. Ich habe mir geschworen „NIE wieder eine Biopsie“ ... NIE NIE WIEDER ....


    Trotzdem habe ich Anfang September eine Lungenbiopsie gewagt. ICH wäre laufen gegangen wenn nicht der Arzt und mein Mann mich vom Sinn überzeugt hätten. Ich habe es überstanden. Unter Vollnarkose !
    Und Dank dieser Biopsie hat man bei mir einen neuen therapieansatz gefunden (PDL1) durch den ich jetzt zusätzlich eine Immuntherapie bekomme.


    Ohne diese erneute Biopsie - die ich am liebsten gar nicht wollte - hätten wir diesen Therapieansatz nicht gefunden.
    Ich möchte dir Mut machen.

    Blick nach vorne ! Schau, welche Möglichkeiten sich vielleicht daraus ergeben, du wirst diese 2. Biopsie schaffen und dann mit der Chemo die Zeit bis zum Ergebnis der Analyse überbrücken. Aber bitte die Biopsie zuerst ! Die Reihenfolge ist manchmal der Schlüssel ! Mein Arzt drängte zu der Lungenbiopsie da er sagte : Wir müssen so viel wie möglich über IHREN Krebs wissen ! Je mehr desto besser !


    Ich wünsch dir Kraft 💪🏼, und Glück 🍀, du packst das !!

    Hallo ihr Lieben,


    ich wollte euch mal kurz fragen, wie oft bei euch während der Therapie mit A. die Tumormarker bestimmt werden ?
    Mein BZ macht das alle 3 Monate, habe aber von anderen Frauen gehört dass es teilweise monatlich gemacht wird. Ich frage mich, ob es. Ich’s monatlich besser wäre, um ggf. schnell handeln zu können ....

    Was meint ihr ?