Beiträge von Mononoke

    ....., bei mir ist es die blöde Blase welche sich nicht ganz entleeren möchte.

    Hallo Jaanne ,


    mit der Blasenproblematik kenn ich leider auch nur allzu gut :( Machst du denn irgendwelche Übungen oder hast du zufällig ein paar Tips auf Lager? Hatte auch die Wertheim-Op und es wurde ähnlich viel bei mir mit "rausgeräumt".


    Hatte nur den Tip von der Physiotherapeutin bekommen, auf der Toilette vor und zurück zu schaukeln (komisches Anblick, aber hilft ein wenig) :D

    Hallo Spes13 ,


    das sind ja wirklich tolle Neuigkeiten vom MRT <3

    Lass dich nicht unterkriegen...es ist eine turbolente Zeit, die einem scheinbar die letzte Kraft zu nehmen scheint...aber die Grundlage ist geschaffen, dass es auch wieder besser gehen wird.

    Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass dir das alles auf die Psyche schlägt (ist leider auch eher ein Marathon als ein Sprint). Und dann noch diese Herbststimmung da draußen macht es auch nicht wirklich besser...aber es wird werden.


    Und je kleiner der Zwischenmieter vor der Op wird, desto besser....


    Etwas längerer Zeitraum zwischen letzter Chemo und OP war bei mir auch die doofe Kombi aus Avastin und "vorgeschädigtem" Darm, da wollten sie kein Risiko eingehen X/

    Hatte die Wertheim OP, allerdings mit Bauchschnitt (wegen meiner Vorgeschichte).


    Neuropathien waren bei mir auch nur phasenweise (Glück gehabt)....ein Kommen und Gehen halt. Mittlerweile ist es bei mir in den Händen nur noch nach Anstrengung.


    Drücke dir weiterhin die Daumen, dass es so positiv weiter geht!

    Sabrina

    Hallo Ilisweetie ,


    danke dir für deine Erklärung :)

    Hatte ich auch beim ersten selber recherchieren so verstanden gehabt und ihn deshalb drauf angesprochen. Naja, solche Ärzte gibt es halt leider...und wechselt sie dann aus, sofern man die Möglichkeit hat.

    Mich hat dann aber letzendlich auch ein anderer - durch Urlaub bedingt, Zufälle gibts - operiert mit dem ich ziemlich zufrieden war. Nur natürlich da in dem ganzen Trubel vergessen ihn drauf anzusprechen....habs bei meinem Gyn dann die Tage nachgeholt ;)

    Lg,

    Sabrina

    Hallo Jacki ,


    lieben Dank für dein <3liches Willkommenheißen!


    Bin gerade noch um die RCHT drum herum gekommen (dank guter OP-Befunde) und hatte letztendlich neoadjuvante Chemo und eine radikale Hysterektomie (leider mit Bauchschnitt wegen etlicher Verwachsungen durch die divers. Op´s wegen meinem SigmaCA in 2016)...


    Mal eine doofe Frage (wegen LAVRH) : wo macht denn jetzt dein Gyn den PAP-Abstrich (wenn GHals nicht mehr vorhanden)? Habe im Nov, meine 1. Nachsorge und bin neugierig...bitte verzeih, wenn zu direkt :)

    Hatte eine kleine Diskussion mit meinem Operateur, ob ggf. HPV-Impfung nach der OP sinnvoll wäre...seine Meinung dazu war: kein Hals mehr, keine "Andockstelle" mehr für HPV??


    Toll, dass deine Nachkontrollen bis jetzt so konstant sind....drücke dir die Daumen, dass es auch so entspannt weiter geht <3


    Lg,

    Sabrina

    Hallo Spes13 ,


    sorry, mir gings ein paar Tage nicht soo gut und hab mich ein wenig vergraben. Aber nix dramatisches ;) Kein Problem mit den Fragen, helfe gerne wo ich kann <3


    Mit den Neurpathien ists so ne Sache...kann sein, muss aber nicht zwangsläufig :/ Da uns so viel "Zeug" gegeben wird, ists manchmal schwer nachzuvollziehen. Behalte es am besten im Blick und sag auf jeden Fall beim nächsten Mal Chemo deinem Arzt/den Schwestern Bescheid! Die können es am besten einschätzen (und du hast es schonmal gesagt...).

    Bei mir war es zumindest so, dass ich auf ein paar Anzeichen achten und immer kommunizieren sollte (auch wegen ggf. Dosisanpassung). Hatten festgehalten, dass Dosis (bei mir persönlich) u.a. erst runtergefahren werden würde, wenn ich meine Ohrringe (Stecker) nicht mehr selbstständig drehen/bzw. anziehen hätte können (sollte möglichst lang "volle Dröhnung" bekommen, weil CA recht aggresiv war). Hoffe, das hilft dir ein wenig weiter?


    Ging mir genauso mit den Haaren :) Habe aber nach dem 1. Abrasieren auch brav weiter rasiert. Ein paar Haare haben sich bis zum Ende einfach hartnäckig geweigert auszufallen.....Augenbrauen sind zwar ein wenig "licht" zum Ende hin geworden, musste aber nicht mit Stift nachhelfen. Wimpern sind mir - zum Glück - größtenteils erhalten geblieben, dafür war ich aber kopfabwärts recht schnell komplett haarlos - wobei auch nicht ganz so schlimm in diesem Sommer 8o


    Wann hast du denn dein MRT die Woche? Drücke dir ganz fest die Daumen!


    Hmm, Kinderwunsch ist so eine Sache, die wir noch nicht ganz "beackert" haben....komme gerade erst aus der kritischen Phase raus (da war es erstmal wichtig, das alles möglichst unbeschadet zu überstehen). Schon dämlich (und beim 1. Mal vor 3 Jahren genauso), sobald mal gerade ein wenig Ruhe im Leben einkehrt (dazu muss man auch sagen, dass mein Partner selbstständig ist) und man sich dem Thema annehmen kann: kommt der nervige Zwischenmieter um die Ecke :cursing: Müssen jetzt einfach mal schauen, wie es sich entwickelt....hatten ja nicht wirklich eine Wahl. Aber es gibt immer noch andere Möglichkeiten. Man muss nur offen dafür bleiben :)


    War 9 Tage (inkl. dem Tag vor der OP) im Krankenhaus, also sozusagen voll im Durchschnitt. Je nach schwere der OP kanns aber auch länger dauern und kommt ein wenig auf deinen Gesundheitszustand an ;) Achso, nur kurz zur Info (falls du´s noch nicht gehört hast): durch das Avastin ist ja deine Wundheilung verlangsamt, dadurch wird auch ein wenig Zeit zwischen letzter Chemo und der OP sein (während der du dich auch erholen kannst). In meinem Fall waren es letztendlich 5 Wochen (auch wegen meinem Darm).


    Kann ich verstehen, dass einem ein Fels vom Herzen fliegt, wenn es zumindest - trotz fortgeschrittenem Stadium - noch nicht gestreut hat! Wurde die Koni denn durchgeführt oder dann nur eine Biopsie gemacht?

    Hatte keine vorherige Koni - war reiner Zufallsbefund bei mir. Erstdiagnose war eine große gutartige Geschwulst, die schnell geblutet hat und irgendwie "uneindeutig" war. Daher nur kleine Biopsie zum weiteren Abklären....


    Frag gerne jederzeit weiter, freue mich wirklich über Austausch :)


    Lg

    Hallo liebe kruemelmotte ,


    danke dir für dein herzliches Willkommenheißen. Drücke dich mal ganz frech zurück :hug:


    Hmm, mit ein wenig Abstand und dem ein oder anderem Mal dem Hirn erneut klar machen zu müssen, was denn die Alternative gewesen wäre, lässt sich ein wenig einfacher drüber schreiben. Und ich hatte Glück mit meinen Ärzten, auch bei der Schmerztherapie.


    Bin wirklich nicht beeindruckend, hatte/habe auch immer wieder Momente, bei denen ich sowohl psychisch als auch physisch an meine Grenzen stoße und nicht mehr weiter weiß....ich stehe nur irgendwann wieder auf, schüttel mich und weiß, dass ich mit ganz viel Glück dem Tod ein weiteres Mal ein Schnippchen schlagen konnte. Und daraus gilt es ja schließlich auch was zu machen, wenn auch mit Handicaps aka Kampfspuren ;)


    Muss auch gestehen, dass - auch wenns jetzt komisch klingt - mir meine 1.Krebserkrankung auch bei meiner jetzigen ein wenig geholfen hat. Ich wusste grob was auf mich zukommt und vor allem: wo ich mir Hilfe holen kann (und es auch zulassen kann). Es macht einen ruhiger und man weiß, dass man durchaus Geduld haben muss


    Hmm bei mir ist es auch so, ich lese von euch anderen die Diagnosen und werde ganz demütig bei dem, was ihr alles ertragen müsst,...


    Reha-Termin steht noch nicht fest, die letzten Unterlagen werden nächste Woche eingereicht. Versuche es auch dieses Mal wieder, an die Nordsee zu kommen (gut gegen meine div. Allergien)....mal sehen, ob es wenigstens 1x klappt :D

    War sonst recht zufrieden in Bad Oexen gewesen (die Nr.3 auf der Liste), wäre also auch nicht ganz so enttäuscht wenns mal wieder nicht mit der Nordsee klappt...


    Lg :hug:

    Sabrina

    Hallo liebe Spes13 ,


    lieben Dank für dein herzliches Willkommen!

    Schön - wenn man mal die Umstände außen vorlässt, da gebe ich dir vollkommen recht 😬 - hier auf Frauen zu treffen, die ähnliches durchmachen bzw. durchgemacht haben...man fühlt sich dann nicht ganz so allein <3

    Wurde bei dir auch die Hochriskotypen der HPV nachgewiesen?

    Versuchen sie bei dir auch durch die Chemo/Avastin den Tumor besser operabel zu bekommen?

    Drücke dir auf jeden Fall die Daumen (auch für das Kontroll-MRT)!!


    Und wow, schon 7x Chemo hinter dir, das heißt ja schon fast Zielgrade ;) Hast du dir eigentlich für die Chemo einen Port legen lassen?


    Hatte während der Chemo auch vor allem mit Verstopfung zu kämpfen...immer ungefähr 4 Tage Verstopfung, Tag 5 kam ich fast gar nicht mehr vom Klo runter (weil Darm dann alles los werden wollte) und der letzte Tag vor der nächsten Chemo war wieder "halbwegs" normal...Darm ist aber bei mir eh ein Schwachpunkt bei "Stress", wird einfach sehr schnell beleidigt und dann geht erstmal gar nix mehr.


    Schlappheit kenn ich auch nur zu gut (v.a. nach dem Cisplatin)...aber das wird auch wieder, wenn man nicht mehr jede Woche die volle Dröhnung bekommt ;)


    Neuropathien hatte/habe ich auch, konnte aber durch frühzeitiges "trainieren" mit den Igelbällen das ganz gut unter Kontrolle halten. Habe überwiegend Probleme mit den Händen, aber zum Glück "nur" Taubheit und keine Schmerzen. Mit dem Greifen klappt es dann manchmal nicht gaz so gut wie ich gerne hätte....einen guten Tip habe ich auch von den Onko-Schwestern bekommen: in warmen Vogelsand "wühlen" ^^ Dafür einfach Vogelsand in einem ausreichend großem Gefäß in der Mikrowelle/Ofen auf so ungefähr Körpertemeratur aufwärmen (nicht zu heiß, das ist dann eher schädlich!) und danach Hände reintauchen, zwischen den Fingern und -spitzenden Sand immer wieder zerreiben. Hilft v.a. gut für die feineren Nervenenden und kann man auch mit den Füßen/Zehen machen.

    Mittlerweile merke ich die Neuropathien nur noch nach körperlicher Anstrengung.



    Meine Haare haben nach dem 1.Zyklus (3Wochen) angefangen auszufallen. Nach 5 Wochen ungefähr konnte man es so langsam sehen, dass es deutlich weniger werden. Zumindest ich hab es gesehen, meine Umwelt/Hausärztin konnte da gar nichts erkennen. Muss dazu aber auch sagen, dass ich viele und sehr dicke Haare hatte, die vieles kompensiert haben. Haarwurzeln taten mir aber dann in Woche 6 ziemlich weh und ich war es satt überall lange Haare rumfliegen zu haben, dass ich sie mir dann abrasiert habe....vorher hatte ich mich aber noch mit einigen Mützen eingedeckt :D


    Zum Thema Kurse: kann auf jeden Fall den Kunst-Kurs empfehlen. Hab ich beim letzten Mal als Entspannung für mich entdeckt. Hilft aber auch beim Verarbeiten, wenn man sich drauf einlassen kann. Es gibt auch wöchentlich Nordic-Walking. Kenne es aus meiner letzten Reha, dachte vorher auch, dass es wohl eher für etwas ältere wäre Kann es aber zur Zeit wegen der Bauchbelastung nicht machen. Hmm, was mir persönlich auch ganz gut gefällt ist Wassergymnastik (wird da nicht angeboten, aber über einige Vereine als Krebsnachsorge). Man merkt dank dem Wasser die eigentliche Belastung nicht ganz so stark, ist aber effektiv. Hatte durch die ganzen Bauchschnitte vom Darmkrebs da Probleme mit.



    Kann verstehen, dass dich das mit dem eigentlichen Kinderwunsch belastet....es ist hart, das zu verkraften.

    Wie kommst du denn mit deinem Kleinkind durch diese schwere Zeit? Hoffe, du bekommst Unterstützung aus deinem Umfeld....


    Wünsche dir alles erdenklich Gute für die nächsten Schritte. Es ist kein Zuckerschlecken, aber es ist schaffbar!


    Freue mich auch auf einen weitern Austausch mit dir!


    Lg,

    Sabrina

    Hallo Ihr Lieben,


    ich gestehe ;) Ich habe seit Anfang des Jahres immer mal wieder hier im Forum gestöbert, habe aber jetzt erst den Mut gehabt mich anzumelden.


    Gehöre eigentlich seit 2016 zu der (nicht erblich bedingten) Darmkrebsfraktion im Alter von 32 Jahren. Durch meine wirklich tolle Hausärztin aber noch gerade früh genug entdeckt, sodass nur operiert werden musste und fertig. Naja, mit ein wenig Komplikationen, Schmerzen, etc zwar schon, aber seitdem Ruhe damit. Und Verdauung besser als jemals zuvor :D


    Und nun, seit Anfang des Jahres: AdenoCa der Cervix, > 4cm, G3. Kein Rezidiv, sondern der werte Zwischenmieter war "eigenständig".


    Nachdem wir - nach etlichen Voruntersuchungen durch Nebenbefunde - noch das Thema Kinderwunsch durchspielen, bzw. begraben durften, stand dann Mitte April endlich der Plan fest, wie wir dieses Mistvieh zum Auszug bewegen:

    - 12 Wochen/wöchentlich neoadjuvante Chemo (wirkstoffdicht) mit Cisplatin, Paclitaxel (Taxol) und Avastin (Antikörper/Bevacizumab, weil fortgeschrittes CA)

    - Radikale Hysterektomie nach Wertheim-Meigs ( samt Halteapperat und Eileiter - dank Adenokarzinom) und ggf. Eierstöcke, Bauchschnitt

    - ggf. anschließende Radiochemotherapie/Brachytherapie, abhängig vom Op-Resultat


    Die Chemo habe ich - den Umständen entsprechend - recht gut vertragen, bzw. ertragen. Denn die Chemo schlug gut an. Auch wenn mich das Cisplatin regelmäßig in die Knie gezwungen hat wusste ich, dass der Untermieter noch viel schlimmer dran war. Das hat mir unwahrscheinlich geholfen, das irgendwie durchzustehen. Und ein wenig unterstützende Naturheilkunde (Akkupunktur, Auflagen, etc.)


    So wurde im August dann der jämmerliche Rest (zurückgestuft auf G1) samt 49 Lymphknoten (komplett frei :)) entfernt. Also zum Glück auch keine Radiochemotherapie/Brachy mehr notwendig gewesen <3

    Da die Eierstöcke auch unauffällig waren, durften diese vorerst bleiben - mein ausdrücklicher Wunsch, da ich während der Chemo schon einen Vorgeschmack auf die Heftigkeit meiner Wechseljahre bekommen hatte und darauf erst einmal gerne noch ein paar Jahre verzichten kann :P So werden sie jetzt in regelmäßigen Abständen noch mal kontrolliert und ggf. später entfernt...


    Bin dank einiger Komplikationen im Nachgang - irgendwie komm ich da wohl nie drum herum - körperlich noch nicht ganz auf dem Damm und kämpfe noch ein wenig mit den Nachwirkungen meines Chemo-Brains 8o Und sämtliche Schleimhäute sind noch katastrophal - aber zumindest geschmacklich werden gute Fortschritte gemacht <3


    Meine Haare sind nach wie vor störrisch (wachsen aber gut), können sich nicht wirklich für eine Farbe entscheiden (grau, schwarz, rot und alles dazwischen) und bleiben - trotz eigentlicher Naturwelle - hartnäckig glatt...


    Momentan warte ich auf meine Reha - AHB habe ich nicht gemacht, wollte nach dem ganzen Stress erst einmal entspannt zu Hause meine Wunden lecken - und nehme in der Zwischenzeit (demnächst wieder) an den div. psychoonkologischen Angeboten teil (Therapiegespräche, Kunst, Sport,...).


    Arbeite zur Zeit nicht und setze mich dahingehend auch nicht mehr unter Druck - beim 2. Mal hat man schon wenigstens etwas dazugelernt ;)


    Freue mich auf einen Austausch mit euch Mitkämpferinnen - auch aus der Brustkrebsfraktion 8o