Beiträge von IT IS Back 2007

    Hallo Neu2020 ,


    ich hatte auch "nur" DCIS, wurde "nur" zweimal operiert und war 6 Wochen nach Abschluss der "Therapie" (letzte OP 28.01) in einer AHB. Du hast ein Anrecht darauf, mögen die Ärzte soviel "rumstänkern" wie sie wollen. Wenn die AHB aus berechtigten Gründen (dazu zählt auch Corona) nicht in der eigentlich festgesetzten Zeit angetreten werden kann, gilt sie auch später noch als AHB. Also, bloß nicht verunsichern lassen und dich auf die AHB freuen.😜

    Hallo Wasserbueffel ,


    meine Erstdiagnose hatte ich 2007, es wurde brusterhaltend operiert, Chemo und Bestrahlungen hatte ich und habe über 8 Jahre eine AHT (Tamoxifen und Letrozol) gemacht.

    Im Oktober letzten Jahres Diagnose Rezidiv DCIS. Laut Aussage der Ärzte handelte es sich um sogenannte "Schlägerzellen", da sie die gleiche Tumorbiologie hatten wie 2007.


    ABER...nach einer Krebserkrankung wird man engmaschig kontrolliert und das war mein Glück. Es würde so früh entdeckt, das ich nur operiert (Mastektomie) werden musste und keine weitere Behandlung brauche. Und...ich hatte 12 Jahre zwischen den beiden Erkrankungen.


    Niemand hat eine 100 % Garantie, das der Krebs nicht wiederkommt.


    PS: Ich meinte natürlich "Schläferzellen"

    Ich hatte letzte Woche den ersten Nachsorgetermin. Und wieder kam das Thema "Aufbau" zur Sprache. Ich bin seit Februar einseitig platt und habe auch nicht das Bedürfnis die Brust wieder aufbauen zu lassen.

    Aber... meine FA erklärte mir, das man aus der verbliebenen gesunden Brust zwei Brüste machen kann. Hat schon mal jemand von euch davon gehört?

    Da sollte man selber dran bleiben. Ich lasse mir von jeder Untersuchung eine Kopie des Berichts aushändigen. Also Befunde jeder Blutkontrolle, des CTs, der Mammographie, Knochenszinti, Ultraschall, Biopsien, OPs, AHB.... Und hefte sie in meinem "Brustkrebs Ordner" ab. Das habe ich auch 2007 schon gemacht und konnte so Unterlagen vorlegen, die das Brustzentrum nicht mehr hatte.


    Aber, wer nicht ständig nachfragt wird nur mit dem Allernötigsten "abgespeist". Dabei sind sie dazu verpflichtet dir Akteneinsicht zu gewähren. (Kopien sind manchmal kostenpflichtig)

    Hallo Neu2020 ,


    auch bei Diagnose DCIS hast du ein Anrecht auf eine AHB. Mein Antrag lief über den Sozialdienst des KH (Brustzentrum).

    Ich war vom 17.03. bis zum 07.04. in Bad Kreuznach. War wegen Corona etwas "spooky" hat mir aber sehr gut getan.

    LG🤗

    Ich kann dein "Gedankenwirrwarr" sehr gut nachempfinden.


    Ich hatte gestern die erste Nachsorge und hab wieder mal meine FA mit Fragen gelöchert. Ich denke, das hängt mit dem Vorgehen 2007 zusammen. Da gab es alles an Therapien die bei BK möglich sind.

    Und heute? Zwei OP's und "Zack ferdisch". Das soll es gewesen sein? Wenn schon beim ersten Mal Chemo, Bestrahlungen und AHT nicht gereicht haben um den Krebs endgültig zu besiegen?

    Bitte nicht missverstehen, ich bin wirklich nicht darauf aus den gleichen Weg nochmals zu gehen. Aber das Gefühl, hast du wirklich ALLES gemacht, damit er nicht wiederkommt?

    So ist mein "Hamsterrad", dem deinen nicht ganz unähnlich. Ich hoffe, das es sich im Laufe der Zeit etwas legt.


    Ach so, die erste Nachsorge war o.B., es hat sich nur ein Lymphödem im Bereich der Narbe gebildet hat. Dagegen gibt's Lymphdrainage.


    Meine FA hat mir (gefühlt zum 1000. Mal) gesagt, DCIS ist der "Jackpot" an Diagnose Rezidiv.

    Vielen lieben Dank fürs Daumen drücken.

    Die erste Nachsorge nach der OP ist geschafft. Außer einem "Lymphstau" ist alles in Ordnung. 🤸


    Natürlich sind meine Daumen weiterhin gedrückt.:thumbup:


    Und ich freu mich für alle, die in dieser Woche schon "positiv" negative Befunde bekommen haben.🤗

    Wie ich schon einmal geschrieben habe, ist für uns die psychologische Betreuung Gold wert. Zur Psychoonkologin können wir wegen Corona zur Zeit nicht gehen, da sie im Krankenhaus arbeitet.

    Gott sei Dank gibt's meinen Neurologen/Psychiater. Und mein Mann ist auch sein Patient.

    Beim letzten Gespräch hat er mir wieder mal klargemacht, das mein Mann auch Angst hat, manchmal überfordert ist. Ich weiß auch, das ich fürchterlich ungerecht sein kann, wenn mir etwas Angst macht. Wir beide erzählen uns unsere Ängste und spiegeln sofort, wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen.

    Nach der Ersterkrankung 2007 hätten wir uns beinahe "verloren". Jetzt wissen wir, das Beide Hilfe brauchen um nicht wieder in solch eine Situation zu rutschen...

    Das tut mir sehr leid für dich. Als ob der Druck der Erkrankung nicht reicht.

    Aber ich würde den Test auch machen und selbst bezahlen, um bloß nicht nochmal solche Nebenwirkungen erleben zu müssen.


    Ich nehme mein Medi mittlerweile schon 11 Jahre und komme ganz gut damit klar. Zwischendurch hab ich's mal mit Mirta..pin probiert aber ausser Gewichtszunahme habe ich keine Wirkung gespürt. Also wieder zurück zum Altbewährten.


    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, das du durch den Test ein Antidepressivum ohne Nebenwirkungen findest und es dir auch hilft.

    Wie schön für dich das du in so doch kurzer Zeit alles wieder machen kannst. Ich glaube das wünscht sich jede, die eine solche OP hinter sich gebracht hat.

    Ich kämpfe noch ein bisschen mit der Beweglichkeit und schwer heben darf ich immer noch nicht (traue es mir auch nicht zu). Ich übe fleissig jeden Tag und hoffe, das ich mit der Zeit alles wieder machen kann und darf.

    Hallo lissie ,

    ich wollte mal nachfragen, wie du mit deinem neuen Antidepressiva klar kommst? Ich weiß, es dauert circa 4 bis 6 Wochen bis die volle Wirkung eintritt, bin aber jetzt schon total neugierig.


    Heute morgen war ich auf meiner Arbeitsstelle um zu schauen, wie und wo ich meine Wiedereingliederung ab dem 02.06. beginnen kann. Dort habe ich erfahren, das der Träger mich als Risikopatientin einstuft und ich soll "Home Office" machen. Das heißt, ich bekomme den ganzen handschriftlichen Kram und soll das mit einem Kita-Laptop "ins Reine" schreiben (quasi die "Tippse" spielen). Na Klasse, genau das was ich NICHT wollte.

    Jetzt hab ich einen Telefonischen Termin mit der Senologin um sie zu bitten, mir ein Attest auszustellen, das ich NICHT zur Risikogruppe "Krebserkrankte" gehöre.

    Die Kita-Leitung ist zwar trotzdem der Meinung mich zu diesem "Bürojob" verpflichten zu können im Zweifelsfall in der Kita, aber genau das will ich auf keinen Fall!!!!

    "Und täglich grüßt das Murmeltier..."