Beiträge von Beenee

    Hallo zusammen, ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Aus der berüchtigten 3. Runde EC... was soll ich sagen. Gestartet ist sie gut, die ersten 3 Tage ging es mir ok, Mittwoch bekamen wir die super Nachricht, dass der Tumor von 1,7cm auf 1,0cm zurückgegangen ist. Der Tag war wunderbar. Donnerstag wurde ich schlapp und Freitag war ich echt platt. Zudem hängt seit 2 Wochen ständig ein Infekt im Hintergrund, die Entzündungswerte waren aber immer ok. Freitag Abend habe ich dann Fieber bekommen und bin nach 2 Stunden letztlich in die Notaufnahme. Und seitdem verweile ich hier im Krankenhaus mit einer bakteriellen Bronchitis. Und da ich an Tag 7 nach EC, an dem meine Werte immer grottig sind, im Krankenhaus bin, und die Leukos heute auf unter 1.000 gegangen sind, bin ich nun auch in Umkehrisolation.
    Ich rappel mich jeden Tag wieder auf, hoffe auf verbesserte Werte, aber das heute hat mich noch mal echt umgehauen.
    Das ist das erste Mal, dass ich so lange weg bin von meiner dreieinhalbjährigen Tochter (die das übrigens mit Papa und den Großeltern echt gut hinbekommt), aber dass wir uns heute dann nicht mal sehen konnten, hat mir auch den Rest gegeben.

    Ich bin grad echt durch.
    Ich komme mit den Nebenwirkungen ganz gut zurecht und habe es glaube ich noch ganz gut erwischt. Die Psyche hadert noch, das wird auch noch ne Weile dauern, aber ich nehme Hilfe in Anspruch und es gibt Tage, die sind ok.

    Der Haarverlust war hart, obwohl ich nicht eitel bin und auch jetzt oft ohne Mütze und Perücke rumlaufe, die anderen stören mich nicht, aber ich finde meinen eigenen Anblick so unwirklich, für mich ist die Krankheit so einfach so visibel geworden...

    Im Moment wünsche ich mir einfach nur, dass dieser Infekt bekämpft wird und meine Blutwerte wieder in den normalen Bereich kommen.

    Nächsten Montag steht die 4. und damit letzte EC an. Wenn es sich verschiebt ist es halt so. Aber irgendwie hoffe ich, dass ich die Woche auf die Beine komme, denn dann hab ich am Montag einen Meilenstein geschafft, das wünsche ich mir.

    Drückt mir die Daumen, dass ich die Tage wieder nach Hause darf.

    An alle Mitstreiterinnen hier sende ich viel viel Kraft und Durchhaltevermögen!

    Hi Brianna


    ich habe auch Probleme mit der Psyche. Ich bin vorbelastet, aber mich hat die erste EC echt umgehauen. Die 2. war besser, aber ich hänge oft durch. Aber mal ganz ehrlich, warum auch nicht. Wir haben Krebs. Krebs. Krasse Sache. Ich wunder mich nicht, dass mein Kopf da zwischenzeitlich streikt...

    Hast du die Möglichkeit dir professionelle Hilfe zu suchen? Unsere Onkologie hat eine eigene Psychologin. scheu dich nicht, dir Hilfe zu suchen!!


    Am Montag habe ich die 3. EC und im Moment ne fette Erkältung. Ich hoffe, ich bin fit genug.


    Euch allen viel Kraft ❤️

    Hallo Hoffnung12 , meine Ärztin sagte „die Chemo wirkt, wenn der Tumor nicht weiter wächst“. Dann ist es doch umso toller, dass er bei deiner Mama sogar geschrumpft ist 👏🏻👏🏻👏🏻 weiter so!

    Hallo BrienneVonTarth .

    Der Knoten kommt dann zum Onkotype DX Test, der meines Wissens nach ja in Amerika gemacht wird. Der Test kann dir dann eindeutig sagen, ob eine Chemotherapie bei dir sinnvoll ist.
    Ich drücke dir für deine OP alle Daumen der Welt!!

    Ich dachte zunächst auch, ich komme um die Chemotherapie herum und hatte schon einen OP Termin, aber nachdem der hohe Ki-67 Wert kam, und ich eben auch noch recht jung bin (wenn auch älter als du 🤭), war die Entscheidung klar. Nun ist am Montag schon die erste Chemotherapie eingelaufen und ich bin froh, dass wir aktiv etwas gegen dieses miese Ars*** unternehmen!
    Ich wünsche dir viel Kraft und dass du die OP gut verträgst und bald wieder auf den Beinen bist! Wann ist denn dein Geburtstag? Alles Liebe

    Hi diaDe . Super, dass du nun endlich mal Klarheit hast und dass es einen konkreten Plan gibt.

    Ich habe mich für das ortsansässige Krankenhaus entscheiden, da ich von Anfang an bei den Ärzten ein gutes Gefühl hatte, gut aufgehoben bin, die sich zu jeder Situation persönlich Zeit für mich nehmen und immer für mich da sind. Letztlich ist es ein zertifiziertes Brustkrebszentrum und der Chefarzt ist Experte in mehreren Gremien.

    Die Art der Therapie ist durch bestimmte Parameter ja ziemlich eindeutige definiert und alle müssen die gleichen Häkchen machen.
    Letztlich musst du nach deinem Bauch entscheiden. Dass eine Chemotherapie nicht unanstrengend ist, ist uns glaube ich allen klar. An der kannst du nix ändern. Aber wie es dir dabei geht und was dir gut tut, das kannst du beeinflussen. Wenn es dir ein besseres Gefühl gibt, in einer großen Klinik zu sein, mach das. Wenn du dich in Würzburg wohl fühlst und den Ärzten vertraust und die ebenfalls Experten sind (wovon ich ausgehe!), dann mach das. Dein Kopf, dein Herz, deine Einstellung sind deine wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Krebs! Mach, was dir gut tut.

    Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!

    Hi, ich habe montags die EC und gehe am Freitag vorher zur Blutentnahme. Hatte bisher aber auch erst eine letzten Montag und laboriere noch an den Nachwehen. Ich glaube mit zeitlichem Abstand betrachtet werde ich sagen, war gar nicht so schlimm, aber im Moment fühlt sich das alles noch nach einem riesigen Berg an. War gerade eine halbe Stunde im Feld laufen und lege mich jetzt in die Badewanne.

    Viel Kraft an alle Mitstreiterinnen 💪🏻

    Hallo ihr 3, danke für eure aufbauenden Worte. Es tut gut, zu wissen, dass man mit den Ängsten, Sorgen und Problemen nicht alleine da steht...


    Ja bei mir ging es am Montag los mit der ersten von vier ECs und dann 12 Paclis hinterher. Ich bin gespannt.


    Ich hoffe einfach, dass ich bis zur nächsten Einheit in einen einigermaßen vertragbaren „Normalmodus“ zurück finde um neue Kraft zu tanken und einfach zu erfahren, dass ich jetzt nicht nur durchhänge. Klingt zumindest in dem thread zu genau dieser Chemo nicht so, als wenn alle nur noch Rumhängen.


    Für mich schürt das nicht Einschätzbare enorme Unsicherheit und einen großen Batzen Angst. Das verwundert mich aber auch nicht. Ich habe mich schon einmal aus einer Angststörung gekämpft und werde mir auch diesmal wieder externe Hilfe holen.

    Passt auf euch auf und bis bald.

    Hallo, ich bin Sabrina, noch 3 Wochen lang 38 Jahre alt, verheiratet und Hunde- und Mädchenmama. Ich habe vor genau 4 Wochen beim Umziehen einen Knoten an der Brust entdeckt. Freitags war dann schon ziemlich klar, es ist Brustkrebs und montags hatten wir die Bestätigung. In den letzten 3 Wochen war ich bei etlichen Untersuchungen und Gesprächen, der Port wurde implantiert, die Chemo vorbereitet, das CT war zunächst sauber, jedoch wurde bei der Knochenszintigrafie eine Auffälligkeit gefunden und eine Metastase nicht sofort ausgeschlossen werden, also noch mal ins MRT und letzten Montag, während meiner ersten Chemotherapie kam dann endlich nach einer Woche Zittern die Entwarnung. Also es ist aktuell „nur“ der Tumor in der Brust (G2-3, T1, N0, M0).
    Nachdem nun nach diesem Ärztemarathon langsam etwas Ruhe einkehrt, fühle ich mich ordentlich überrollt und kämpfe mit den ersten Nebenwirkungen der Chemo.

    Meine Tochter ist aktuell mein bestes Antidepressivum und hält mich über Wasser. Mein Mann nimmt mir den ganzen organischen Teil ab und meine Eltern sind allzeit einsatzbereit. Den Kämpfermodus habe ich noch nicht ganz erreicht. Im Moment muss ich mir erst noch die Zeit geben, das alles in meinem Kopf neu zu sortieren und auch mal traurig und wütend zu sein. So viele Leute sagen jetzt „du bist so stark - du schaffst das!“. Ich finde das echt schwierig. Ja ich weiß dass ich stark sein kann. Aber ich muss doch auch mal schwach sein dürfen. Und mich von anderen auffangen lassen. Wer nur starr und stark ist, kann irgendwann zerbrechen. So erlebe ich es zumindest.

    Ich wünsche allen hier anwesenden Frauen viel Kraft und auch einfach eine gute Portion Glück. Ich bin gespannt auf den Austausch mit euch.

    Ich hab mir gestern schon eine Spritze gesetzt und Check ist am Montag. Beruhigt mich, dass es dich einigen ähnlich geht. Wahrscheinlich kommt mit der ersten Besserung auch wieder ein Aufschwung. Im Moment stehe ich noch vor diesem riesigen Berg und weiß nicht, wünsch da hoch kommen soll und wie es auf der anderen Seite aussehen mag... spazieren gehe ich, heute ist auch noch Laternenumzug vom Kindergarten. Draußen an der frischen Luft sehe ich unkritisch oder? Habe zur Sicherheit auch noch Mundschutz hier... liebe Grüße

    Hallo in die Runde, ich bin noch ganz frisch. Meine Diagnose habe ich Montag vor 3 Wochen bekommen und vor 3 Tagen ist die erste EC eingelaufen. 3 weitere habe ich noch vor mir und dann 12x die Eibe, wie wir alle hier.

    Ich habe mich in den 3 Wochen zwischen Diagnose und Chemo start ganz gut gehalten, durch eine erfolgreich bewältigte Angstörung ist es mir nicht ganz so schwer gefallen, mein Schicksal anzunehmen. In den 3 Wochen war ich an 4 von 5 Tagen zu Untersuchungen, Gesprächen, Port Implantation im Krankenhaus. Am Montag für die erste Chemo hatte ich meine Mama dabei. Bisher hab ich das ganz gut gewuppt. Am Montag wurde mir gegen Nachmittag recht übel und die Angst und Übelkeit hat mich in Wellen überfahren. Gestern war ich einfach platt. Heute hängt die Psyche sehr durch und ich fühle mich tonnenschwer. Laut meiner Ärztin kommt die große Schlappe erst in Woche 2. wie war das bei euch? Ich bin einfach durch im Moment. Meine Tochter ist seit gestern zu Hause wegen Bindehautentzündung (sie ist 3,5). Zum Glück helfen meine Eltern wo sie können. Ich bin super in Habacht wegen Infektionsgefahr. Deswegen finde ich es schwierig, meine aktuelle Verfassung einzuschätzen. Ich hardere jetzt mehr mit der Diagnose als letzte Woche. Ich habe Angst vor dem, was mich noch erwartet. Natürlich will ich es schaffen, ich will den Krebs besiegen und meine Tochter aufwachsen sehen. Aber im Moment fühle ich mich einfach erschlagen und zutiefst müde.