Beiträge von Strunki66

    Liebe Fight for it ,

    Ja, bei der Erstdiagnose in 2006 war mein Tumor auch triple positiv und es waren 3 von 10 LK befallen. Hatte zuerst eine brusterhaltende OP, dann eine sehr starke dosisdichte Chemotherapie im Rahmen der Gain-Studie und anschließend Bestrahlung und dann noch 1 Jahr Herceptin. Die Mastektomie wurde bis auf ein klein bisschen Dekolleté radikal bzw. komplett vorgenommen. Ob ich irgendwann einen Aufbau machen lasse, überlege ich mir noch.

    Liebe Fight for it ,

    auch ich hatte ein Spät-/Lokalrezidiv, das triple positiv war. Derzeit erhalte ich die Doppelblockade, aber erst seit 1 Jahr nach Mastektomie. Für mich stand gleich fest, dass ich eine Mastektomie möchte und keine weitere brusterhaltende OP mit anschließender Bestrahlung. Es psychisch zu verkraften, erneut erkrankt und mit dieser Diagnose konfrontiert zu werden ist sehr hart, zumindest für mich. Es lagen 12 Jahre dazwischen... ich wünsche dir für die Therapie und alles was damit zusammen hängt, alles gute. Du schaffst das!

    Viele Grüße

    Hallo SaDe ,

    Danke für deine Antwort. Ich denke, dass jede(r) Betroffene in meinem besonderen Fall wütend wäre und Angst vor den möglichen Konsequenzen sprich Entwicklung von Metas hätte. Ein invasiver Teil von 1 mm würde mir und wahrscheinlich allen anderen in diesem Forum keine schlaflosen Nächte bereiten. Du hast wirklich ein Wahnsinnsglück gehabt. Bei mir waren es 4 mm zuviel, da nach den neuesten Leitlinien ein Tumor wie meiner ab 5 mm therapiert wird. Ja, ich hatte bei meiner ED eine sehr starke Chemotherapie, da 3 von 10 LK befallen waren und der Tumor ca. 3,4 cm gross war (G2, Ki-67 wurde seinerzeit nicht bestimmt). Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig als nach vorne zu schauen und das Beste zu hoffen.

    Liebe@Sternum 50,
    ob du eine Chemotherapie oder nicht benötigst, werden Dir die Ärzte nach dem Tumorboard mitteilen bzw. empfehlen. Falls Du Zweifel hast, dann kannst Du dir eine Zweitmeinung einholen. Ich glaube, dass es sich vor allem bei Grenzfällen lohnt, eine weitere Meinung einzuholen. Wünsche dir alles gute

    Liebe sternum50 , liebe SaDe ,

    zu diesem Thema möchte ich mich auch einklinken. Hatte nach 12 Jahre ein Spät-/Lokalrezidiv in der gleichen Brust mit gleicher Tumorbiologie wie 2006 (ED).
    Triplepositiv, wahrscheinlich kein LK-Befall (Wächterknoten konnte nicht ermittelt werden), aber G3, L1, V0, R0 und einen Ki-67 von 22%.

    Das Tumorboard bestand aus nur 2 Ärztinnen aus dem Brustzentrum, Oberärztin und Chefärztin.
    mir wurde nur die Einnahme von Letrozol für den Zeitraum von 5 Jahren empfohlen. Ich habe mich natürlich gefreut, dass ich nicht noch mal eine Chemotherapie „durchlaufen“ musste und habe mein Leben weiter gelebt. Irgendwann kamen mir Zweifel und ich holte mir eine Zweitmeinung ein. Es hat fast ein Jahr nach der Mastektomie gedauert, bis in einem renommierten Krankenhaus in Berlin mein Fall erneut in einer Tumorkonferenz vorgestellt wurde. Dieses Mal waren 11 Ärzte anwesend und es wurde entschieden, dass bei mir erneut ein Staging gemacht wird und bei negativem Befund, d.h. bei keinem Auffinden von Metastasen, eine Antikörpertherapie (Doppelblockade) für 1 Jahr verabreicht wird. Für eine Chemotherapie war es leider zu spät. Zum Glück hatte ich keine Metas und mit der Behandlung bin ich fast durch. Ich empfinde heute eine Riesenwut auf dieses zertifizierte Brustzentrum, aber noch mehr ärgere ich mich über mich selbst. Ich hätte mir gleich eine Zweitmeinung einholen müssen, denn obwohl sehr klein, war mein Rezidiv hoch aggressiv. Noch immer überlege ich, das Brustzentrum zu verklagen oder die dafür zuständigen übergeordneten Behörden oder Institutionen (Ärztekammer, Deutsche Krebshilfe etc.) über diese Fahrlässigkeit zu informieren. Wenn ich die vielen Beiträge in diesem Forum lese, erkenne ich erst, dass ich mit meiner Geschichte alleine da stehe. Jede(r) Betroffene mit meiner Tumorbiologie hat sofort die in den Leitlinien empfohlene Therapie bekommen. Jetzt kann ich nur hoffen und beten, dass ich wegen der „Untertherapie“ keine Metastasen bekomme.
    Übrigens war die Begründung des BZ betreffend der Therapieempfehlung wie folgt:

    1. Rezidive behandelt man anders als die Tumore bei Ersterkrankung insbesondere weil bei mir 12 Jahre dazwischen lagen
    2. Man hat das Rezidiv im Abstand von über 2 cm im Gesunden entfernen können (R0)

    3. Aufgrund meiner damals sehr starken dosisdichten Chemotherapie wäre eine weitere Chemotherapie zu risikoreich für Spätfolgen oder es könnten irreparable Schädigungen entstehen.

    4. Die Größe des Rezidivs von unter 1 cm

    Ich bin jetzt ein „Versuchskaninchen“, d.h. ich bekomme ein Jahr nach der OP eine Therapie, die man normalerweise unmittelbar nach OP erhält - alles prophylaktisch und mit der Hoffnung, dass ich es trotzdem schaffen kann.

    mojana Schade, dass du hier solche Sachen postest. Ich glaube nicht, dass es deiner Schwiegertochter hilft wenn sie wüsste was du in diesem Forum schreibst. Im Gegenteil: an ihrer Stelle wäre ich geschockt und auch sehr traurig. Meine SM ist eine absolute Herausforderung, aber zum Glück haben wir beide einen eigenen Weg im Umgang miteinander gefunden. Ich wünsche deiner Schwiegertochter viel Kraft bei der Krankheitsbewältigung - sie weiß schon was sie tut. Lass sie ihren Weg gehen, sie ist doch schon groß....,

    Hallo in die Runde,

    Hatte Donnerstag die 13. von insgesamt 18 Antikörpertherapien. Mir geht’s soweit ganz gut, der Darm rebelliert ein bisschen, aber daran habe ich mich schon gewöhnt. Mich ziehen aber immer die schlimmen Fälle von Betroffenen runter, die mit mir in der Therapie sitzen. Dann geht’s mir psychisch ziemlich schlecht und

    die Ängste kommen hoch. Joggen klappt auch nicht mehr lange, da ich seit knapp 2 Wochen starke Knieschmerzen habe. Muss jetzt zum Orthopäden unf nachschauen lassen was da los ist. Euch weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen.

    LEO70 ,

    das ist zum Glück noch recht klein und sicherlich gut zu therapieren . Komisch, dass bei dieser Grösse der LK schon positiv war. Bei mir konnte man leider nicht feststellen, ob ich befallene LK hatte, weil sich trotz des eingespritzten radioaktiven Mittels der Wächterknoten während der OP nicht gezeigt hat. Die Ärztin ist davon ausgegangen, dass die LKs frei waren, da alle Lymphknoten im CT unauffällig aussahen. Jedoch steht bei mir im Befund ein L1....

    LEO70

    Liebe Leo70,

    ich gehöre auch zu denjenigen, die ein Rezidiv hatten (2018). Nach 12 Jahren in der gleichen Brust und gleicher Histologie, jedoch war es dieses Mal G3..., Darf ich fragen wie gross das Rezidiv ist? Ich drücke dir die Daumen, dass du alles gut überstehst und schicke dir viel Kraft.

    Viele Grüße

    Liebe Quietsche ,

    dad beantworte ich Dir gern. Ich habe leider nach 12 Jahren ein Rezidiv bekommen. Deswegen gehe ich alle 3 Monate zur Nachsorge, habe sogar heute Nachmittag die nächste anstehen.

    Aber es gab auch Zeiten, da bin ich 3 Jahre nicht zur Mammographie gegangen. Ich hatte eigentlich immer Angst vor Fernmetastasen, weil ich bei Erstdiagnose Lymphknotenbefall hatte. Dass wieder was in der gleichen Brust auftaucht, hätte ich nie erwartet. Und „entdeckt“ bzw. bemerkbar gemacht hat sich das Rezidiv durch starke Schmerzen in der Brust. Darauf hin wurde eine Mammographie gemacht und dann wurde das Rezidiv entdeckt - es sass ganz unten an der Brustwand.

    Hallo Studienteam ,

    Danke für deine Beiträge. Ich sehe dass mit der Nachsorge anders, denn vor jeder anstehenden Untersuchung - sei es der US der betroffenen Brust, Mammographie oder Untersuchungen aufgrund von anhaltender Symptome und Beschwerden, entwickle ich große Angst, die auch schon zu Panikattacken geführt hat. Ich bin froh, wenn der Zeitraum vorbei ist, in dem ich noch alle 3 Monate zur Kontrolle muss. Ich freue mich jedes Mal, wenn irgend welche Beschwerden von selbst aufhören.

    Kurzum: ich bin froh, dass nach 2 Jahren die Untersuchungen nur noch halbjährlich sind und wenn ich starke und lang anhaltende Symptome habe, lasse ich mich untersuchen und hoffe, dass es nix mit dem BK zu tun hat. Aber jeder Mensch ist (zum Glück) anders und manche brauchen mehr Sicherheit als andere. Dir weiterhin alles gute.

    Hallo @Iffrieke,

    trotz eines Rezidivs (8 mm) mit G3, L1 sowie HerNeu +++ und hormonpositiv habe ich keine Chemotherapie bekommen. Mein Ki- Wert lag bei 22 %. 1 jahr nach der Mastektomie bekomme ich die Doppelblockade Antikörper und bin Ende September damit fertig.
    Ich sehe mich selbst als „Versuchskaninchen“, bedingt durch die falsche Therapieempfehlung des BZ, in dem ich biopsiert und operiert wurde. Aber wer weiß - vielleicht werden die Therapieempfehlungen bei kleinen HERNeu-Tumoren ja künftig modifiziert und die AK nur noch als Monotherapie verabreicht.

    Ich bin zuversichtlich, dass du die richtige Entscheidung treffen wirst und dich die Ärzte sicherlich gut beraten werden. Jeder Fall ist sandest, es gibt hier kein Schemas F. Wünsche dir alles gute.

    Hallo Mama 83,

    Die gleiche Diagnose habe ich Ende 08/2018 erhalten. Spätrezidiv nach 12 jahren (ED war 2006, G2 und triple positiv). Das Rezidiv war 8 mm, G3, L1 und hatte einen Ki-Wert von 23 %. Ob LK befallen waren, ließ sich leider nicht feststellen, da sich der Wächterknoten trotz radioaktiven Mittels nicht gezeigt hat. Aber die Ärzte sind davon ausgegangen, dass er nicht befallen war, da im CT keine auffälligen LK zu sehen waten. Es zieht dir zu Beginn den Boden unter den Füßen weg, aber ein Rezidiv ist immer noch heilbar. Ich wünsche dir für die nächste Zeit viel Kraft. Bitte halte und auf dem laufenden wie es bei Dir weiter geht.
    viele Grüße

    Liebe Joey,

    darf ich dich fragen, ob deine Tumore und Rezidive die gleiche Tumorbiologie hatten? Waren sie hormonpositiv oder hatten sie keine oder HerNeu-Rezeptoren??? Ich habe nach 12 Jahren ein Rezidiv bekommen und komme psychisch sehr schlecht damit klar. Habe große Angst vor Metas...dir wünsche ich viel Kraft für die nächste Zeit.