Beiträge von RidingGeli

    Ich habe 2018 eine Gürtel an der Oberschenkelflanke, da ich damals wegen meiner Herzgeschichte stationär lag, gab es Ac….. als Tabletten und gegen den Juckreiz eine zinkhaltige Salbe. Meinen Jungs habe ich vor 26 Jahren bei den WIndpocken eine Zinklotion getupft. Aber das kann heute anders sein.


    DIe Gürtelrose bricht oft aus, wenn das Immunsystem schwächelt.


    Meine HÄ und meine Schwester, die ALlgemeinmedizinerin ist, hatten mir im Herbst noch von der Impfung abgeraten, weil die Impfung bei einigen Patientinnen eine Gürtelrose hervorgebracht hatte.

    Liebe violett ,


    was macht dir bei der Strahlentherapie Angst?


    Die Mutter einer lieben Freundin ist vor 40 Jahren an BK verstorben, sie hatte damals das ganze Programm und war übel verbrannt. Als ich erkrankte, hat mich die Freundin vor Chemo und Bestrahlung verbrannt, mit dem Hintergedanken, wenn sie erkranken würde, würde sie sich nur operieren lassen. Klar war die Therapie kein Spaziergang, aber ich habe es überstanden. Ich habe alles an NW mitgenommen, zunächst Lungenembolie und verbrannte Haut. 10 Jahre nach ED einen Herzstillstand mit langen Klinik- und Reha-Aufenthalt. Jetzt habe einen Herszchrittmacher mit Defibrillator.

    Ich lebe damit gut und mir geht es gut. Ja ich hatte Glück, aber ich würde mich immer wieder für diese Therapie entscheiden.


    Meine Freundin bekam die DIagnose vor 10 Jahren, sie hat sich aufgrund meiner Geschichte auch für das volle Programm entschieden und es gut durchgestanden.


    Brustkrebs ist eine systemische Erkrankung und man versuchen dem Krebs den Boden zu entziehen. Heute weiß man mehr als früher, aber er ist trotzdem noch eine Wundertüte. Eine Garantie kann dir keiner geben.

    Die meisten Frauen, die ich kenne und die BK hatten, leben noch. Manche waren mehrfach betroffen.

    Bei Brustkrebs Deutschland kannst du dich informieren und bekommst via You T... Infos von den neuesten Kongressen, vielleicht hilft das dir Ängste zu nehmen.


    Wenn es dir hilft, hol dir eine zweite Meinung in einem anderen BZ.


    Alles Gute und bleib gesund.

    Geli

    Liebe Cjane ,


    die Zeit bis zum Ergebnis wirst du überstehen. Mir sagte die Gyn, der Radiologe, der die Stanze gemacht hat, klar das ist Brustkrebs. Das eindeutig und hat es war unklar, um welchen Typ es sich handelt. Der befallene Lymphknoten wurde erst bei der Op entdeckt.

    2008 war die neoadjuvante Chemo noch nicht so üblich. Mir hat damals geholfen, dass meine Mitpatientin die Chemo vor der Op hatte und das mir die Angst genommen.

    Eine befreundete Ärztin, die vor mir daran erkrankt war, sagte mir, du wirst nicht an dem Krebs sterben. Die Angst ist ein schlechter Begleiter, Brustkrebs ist gut behandeln und die meisten Frauen überleben. Die Zeit der Therapie ist nicht einfach. Ich habe immer gesagt, das ist eine Fahrt durch den Tunnel, am Ende ist wieder Licht. Die Onkologinnen im BZ haben damals gesagt, es wird schlechte Tage, aber die an den meisten Tagen wird es ihnen gut gehen.

    Wenn die Therapie beginnt, hast du einen Plan und du tust aktiv etwas gegen der Krebs.

    Geli

    Dann schließe ich mich an.

    Meine ED war im Juli 2008, OP, Chemotherapie, Bestrahlung, über neun Jahre AHT .

    Bis zu meinem Rentenbeginn im Herbst 2013 habe ich dann noch 4 Jahre gearbeitet.

    Mit einem Schwerbehindertenausweis konnte ich früher Rente beziehen.

    Im April habe ich zwei Jahre nach meinem Herzstillstand mit Reanimation überlebt. Mein Herzschrittmacher mit Defi hat meinem Herz neuen Schwung gegeben und es mir gut, sowohl kardiologisch. Der Krebs kam bislang nicht wieder.

    Ich kann allen nur raten, die sich am Angang der Therapie befinden, nicht aufgeben. Krönchen richten, weitermachen.

    Liebe Cjane ,


    es ist angenehm sich hier kennen zu lernen. Lass die Diagnose auf dich zukommen, ändern kannst du es nicht. Sei offen für die Therapie Vorschläge. Verständlich, dass man den ungebetenen Gast so schnell wie möglich los werden will. Aber Brustkrebs ist kein Notfall, heute ist es üblich, dass bei notwendiger Chemotherapie diese vor der Op gemacht wird, man kann zu sehen, wie der Tumor kleiner wird.

    Geduld muss man lernen und du wirst eine Menge in der nächsten Zeit brauchen.


    Alles Gute

    Geli

    Liebe Wunderbar ,


    die Senologen sagen, dass die BET mit anschließender Bestrahlung kein größeres Rezidivrisiko hat wie eine Masektomie.

    Es kann trotzdem zu Lokalrezidiven an der Thrraoxwand kommen. Die Chemos hast du gemacht um mögliche Krebszellen, die bei BK früh auf Wanderschaft gehen zu vernichten. Anders sieht es aus, wenn du einen multizentrischen Tumor hattest, dann ist eine Masektomie sicher richtig, lass dich gut beraten..

    Alles Gute für deine Entscheidung.

    Liebe Grüße

    Geli

    Liebe Anirit ,


    ich habe damals kein TAM bekommen, da ich unter der Chemo eine Thrombose und Lungenembolie hatte. Mir ist bewusst, dass der hormonpositive BK sich nach vielen Jahren mit Metas zurückmelden kann. Mir geht es gut, und wenn er kommt, erst dann mache ich mir Gedanken.

    LG

    Geli

    Hallo Anirit ,


    ich habe vor einigen Jahren gesagt, dass BK wie eine Wundertüte ist. Es tut mir leid, dass es dich zweimal getroffen hat. Mein Tumor war 2,5 cm, der Sentinel 2 cm. Bei mir wurde die Brust und auch die Lymphabflusswege bestrahlt. Ich hatte Chemo (§FEC und 3 DOC). nach der Bestrahlung über 9 Jahre AHT. 2008 war das die gängige Therapie. Mein Gyn hat die AHT damals OFF-Label verlängert.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    Grüße

    Geli

    Hallo Frexy ,


    du machst alles richtig. Wir haben unseren Enkel auch seit drei Monaten nicht mehr im Arm gehabt, erst waren die Eltern mit ihm unterwegs, danach waren wir im Urlaub und dann kam Corona. Es zerreißt mir zwar das Herz ihn nicht knuddeln zu können, aber wir sind Risikogruppe - Alter und Vorerkrankungen. Wir haben ihn ein paar bei seinen Eltern im Garten gesehen und wir bekommen regelmäßig Bilder und Videos per Whatsapp, es ist aber nicht dasselbe.

    Wenn du und deine Chemomutter in der Chemo seid, ist das Risiko noch höher. Hoffen wir, das bald die Zeiten wieder besser werden.

    Gruß Geli

    Hallo Milana ,


    dann drücke ich dir die Daumen, dass alles gut wird.

    Meine Daten müßten in meinem Profil stehen. Ich hatte eine Lymphknotenmetastase. mein Tumor war auch 2,5 cm. In all den Jahren habe ich gelernt, dass man die nicht allein die reine Daten vergleichen kann. Etliche mit einer super Prognosr haben es nicht geschafft, andere mit etlichen befallenen Lymphknoten haben überlebt. Jede Diagnose ist einzigartig, die Ärzte können auch mit statistischen Zahlen operieren.

    Ich habe damals die Therapiephase als Tunnel erlebt, am Ende war wieder Licht. Ich bin nach 11 Monaten wieder in meinem JOb eingestiegen und habe noch bis Rente gearbeitet. Vor zwei Jahren hatte ich einen Herzstillstand als Spätfolge der Chemo, habe das überlebt und bin heute wieder fit. Du schaffst das auch.

    Geli

    Hallo Milana ,

    Dass du verunsichert bist, kann ich verstehen. Auch in Coronazeiten sollte man nicht so abgefertigt werden. Du hast ein Recht, wie oben erwähnt, dass du alle Unterlagen ausgehändigt bekommst.

    Weiterhin kannst du eine Zweitmeinung in einem anderen Brustzentrum einholen, der der Krebsinfomationsdienst in HD kann dir weiterhelfen.

    Deine Tumordaten klingen doch gut, ich wünsche dir alles Gute.

    Meine ED war vor 12 Jahren und mir geht es gut. Ich hatte das volle Programm, heute ist die Therapie individueller auf die Patientin abgestimmt.

    Geli

    Hallo Katastrophenschutz ,


    Grömitz wird anders beantragt und läuft nicht über die DRV sondern über KK, soweit ich weiß, helfen sie dir, wenn du anrufst. Nach Bad Oexen können auch Kinder mitgenommen werden.

    Halllo in die Runde,


    meine Freundin arbeit als Heilerziehungspflegerin an einer Schule, ihr wurde gesagt, dass sie allein aufgrund ihres Alters ü60 als Risikopatientin gilt. Im Moment wird sie nicht zur Notbetreuung herangezogen und kann Homeoffice machen. Das Gehalt läuft normal weiter. Ich würde an eurer Stelle bei der Schwerbehindertenvertretung oder beim Integrationsamt nachfragen.

    Eine ehemalige Kollegin hat eine herzkranke Tochter, auch sie kann im Homeoffice arbeiten.

    Alles Gute

    Geli