Beiträge von OceanChild87

    Baybsie Danke für deine hilfreiche Antwort. Das mit dem cyberknife hört sich wirklich sehr interessant an!


    Wie gesagt, war ich leider bei dem Gespräch nicht dabei, das sie letzte Woche Dienstag hatte :( Aber ja, da haben sie auch eine Maske angefertigt, daher würde ich die Frage jetzt mal mit 'ja' beantworten.

    Morgen wäre die erste Bestrahlung gewesen. Allerdings haben die ihr noch keine Uhrzeit gesagt, sondern sie sollte sich telefonisch an dem Tag mittags melden, da die dieses Bestrahlungsgerät für die Bestrahlung, die sie bekommen sollte, irgendwie umbauen müssen und daher kann sie erst die Bestrahlung bekommen, wenn alle anderen Patienten an dem Tag schon dran gewesen sind.


    Das hat sich allerdings jetzt erstmal erledigt, denn die Klinik hat meine Mama heute angerufen. Sie soll morgen um 14 Uhr zur Besprechung mit dem Arzt kommen und sie soll die Bestrahlung jetzt doch in einer anderen Klinik in Köln bekommen. Dort hat sie einen Vorstellungstermin nächste Woche Donnerstag.

    Ich weiß jetzt nicht, was ich davon halten soll. Ich hoffe mal, dass es was Gutes zu bedeuten hat? Auf jeden Fall werde ich bei dem Gespräch morgen mitkommen und bin mega gespannt (und ein bisschen nervös), was der Arzt sagen wird? ?(

    Hallo Baybsie


    Ich habe gerade einen Thread erstellt im Unterthema "Brustkrebs". Dort habe ich mir alles von der Seele geschrieben. Ich würde mich sehr freuen dort von dir (und natürlich auch anderen) zu lesen. :)

    Hallo


    Ich möchte hier ein wenig die Geschichte meiner Mutter erzählen und hoffe auf ein wenig Austausch mit euch.


    Im Oktober 2018 wurde bei meiner Mama Brustkrebs festgestellt mit Metastasenbildung im Gehirn. Die Metastase ist zuerst entdeckt worden, da sie auf bestimmte Bereiche des Gehirns gedrückt und Sprach- und Gleichgewichtsstörungen verursacht hat. Daraufhin ist meine Mama ins Krankenhaus gekommen, wo dann die Metastase als Ursache festgestellt wurde. Als man auf die Suche nach dem "Mutterkrebs" ging, wurde der Tumor in der Brust festgestellt. Bei der Feststellung betrug die Größe des Brusttumors ca. 3,8 x 4 cm.


    Es wurde mit einer Bestrahlungstherapie angefangen. 10 Bestrahlungen am Kopf hat meine Mama bekommen, damit die Störungen weggehen. Das hat bis Dezember 2018 gedauert. Die Ärzte damals haben schon direkt gesagt, dass die Metastase im Gehirn nicht operiert werden kann. Zuerst hieß es, der Tumor in der Brust könne ebenfalls nicht operiert werden, das wurde später dann aber relativiert.


    Im Februar 2019 hat sie dann mit der Chemotherapie begonnen. Ich weiß nicht mehr genau wieviele Zyklen angesetzt waren, jedenfalls hat die Therapie bis Mitte August gedauert. Zwischendrin musste die Therapie immer wieder unterbrochen werden, weil die Blutwerte extrem schlecht waren und sie eine Blutanämie bekommen hat. Ich denke ich muss nicht viel dazu sagen, wie schlecht es ihr während der Chemo ging, ich denke die meisten, die sowas durchmachen mussten, können ein Lied davon singen.


    In dieser Phase hatte meine Mama dann im Juli auch noch ein Gespräch in der Klinik gehabt, wo sie die Bestrahlung bekommen hat, und da wurde gesagt, dass von der Metastase nur noch ein "Überrest" geblieben ist (die Ärztin hat ein anderes Wort benutzt, aber das weiß ich jetzt nicht mehr; jedenfalls ist die Metastase deutlich zurückgegangen).


    Nachdem meine Mama die Chemotherapie im August dann überstanden hatte, standen Begriffe wie "Operation" und "Chemo mit Tabletten" im Raum. Zu der Zeit gab es dann auch die Relativierung, dass der Tumor in der Brust sehr wohl operiert werden konnte, denn er ist von 3,8 x 4cm auf 0,7 x 0,4 geschrumpft. Also die Chemotherapie hat sehr gut angeschlagen. Allerdings wollen die Ärzte eigentlich gar nicht operieren, weil sie sagen, dass durch die OP des Brusttumors die Heilungschancen nicht verbessert werden, da die Metastase nicht operierbar ist und von da immer wieder neu streuen kann. Aber meiner Mama wäre es schon wichtig, allein vom Kopf her zu wissen, dass das "Ding" weg ist.


    Nach drei Monaten Pause seit der letzten Chemo im August hatte meine Mama dann im November 2019 nochmal Ultraschalluntersuchung im Brustzentrum und da kam heraus, dass der Tumor in der Brust minimal sogar noch weiter geschrumpft sei. Leider kam bei der MRT und CT-Untersuchung ein paar Wochen später heraus, dass sich mindestens drei neue Metastasen im Gehirn gebildet hatten, die von der ursprünglichen Metastase ausgegangen waren. Für diese Metastasen ist jetzt eine neue Strahlentherapie angesetzt.


    Leider konnte ich bei dem Gespräch mit dem Arzt für die Bestrahlung nicht dabei sein. Ich weiß nur, was meine Mama mir erzählt hat. Der Arzt sagte wohl, dass die Metastasen im Bereich des Seh- und Hörzentrums liegen. Für die Bestrahlung müssten sie die Punkte der Metastasen ganz genau treffen und irgendwelche "Kanäle" finden, die sie dann bestrahlen müssen, damit sie kein umliegendes gesundes Gewebe beschädigen. Allerdings sagte der Arzt, dass meine Mama damit rechnen müsse, auf einer Seite blind und taub zu werden und dass sie sehr großes Glück habe, wenn nichts passiert. Jetzt hat meine Mama natürlich total Angst vor der Bestrahlung. Sie wird auch sehr viel stärker sein als die erste, die sie vor einem Jahr bekommen hat.


    Jetzt am Mittwoch ist der erste Bestrahlungstermin angesetzt und ich werde meine Mama begleiten.


    Ich weiß, dass das individuell immer sehr sehr unterschiedlich ist, aber kann jemand irgendetwas zu dieser Art von Bestrahlung sagen? Oder generell zu der Geschichte, die ich grade mit euch geteilt habe?


    Vielen lieben Dank fürs Zuhören schonmal und ich freue mich auf eure Kommentare.


    Liebe Grüße

    Karin

    Hallo!


    Ich heiße Karin und bin 32 Jahre alt, komme aus NRW.


    Bei meiner Mutter ist letztes Jahr Krebs festgestellt worden und ich habe nun eine Phase erreicht wo ich einfach fast durchdrehe und ich bin hier, um vielleicht ein wenig mehr Aufklärung zu finden, vielleicht auch ein bisschen Trost und Hoffnung und vor allem um mich mit anderen auszutauschen, die mehr Erfahrung/Ahnung haben, vielleicht weil sie selbst betroffen sind oder einen Angehörigen haben, der betroffen ist.


    Ich möchte lernen besser mit der Situation umgehen zu können.


    Liebe Grüße

    Karin