Beiträge von Hamster

    Ich bin ja am Samstag mit A.-Z. geimpft worden und bezüglich der Nebenwirkungen zuerst euphorisch gewesen- ein bisschen Kopfweh und Gliederschmerzen ( Parac. hat gut geholfen) und etwas Kribbeln ( da habe ich ein Antihistaminikum genommen). Am Sonntag hatte ich abends 37,8 Grad Temperatur und gestern massiven Durchfall und Übelkeit. Im. und Pasp. waren da erfolgreich. Außerdem war ich so müde wie nach einer Chemo und habe den halben Tag verschlafen, nachdem die Medikamente gewirkt haben. Heute scheint es vorbei zu sein.


    Ich bin aber froh, dass ich nur einmal geimpft werden muss, weil ich Corona schon hatte. Das ist jedenfalls die Strategie hier in Wien ( oder ganz Österreich?): 6-8 Monate nach der Erkrankung einmal impfen, unabhängig vom Impfstoff.


    Ich halte den A.-Z. Impfstoff nicht für schlechter, die Medien haben doch alles ziemlich aufgebauscht. Ich habe gelesen, dass diese Thrombosen auch unter Heparin auftreten können.


    Für Interessenten aus Wien: Laut einer Freundin, die sich altersbedingt jetzt anmelden wollte, aber kein A.-Z. will, gibt es reichlich Impftermine mit diesem Impfstoff, während die anderen derzeit ausgebucht sind.

    Taima


    Raxtraße in der Nähe vom Ki.-Möbelhaus. Ich weiß nicht, ob sie nur vormittags auf haben- aber ich habe jedenfalls 10 Tulpen zum Preis von € 7,90 ergattert.

    Ein weiterer Blumenkiosk ist am Keplerplatz bei der U-Bahn- offiziell nur zur Abholung von vorbestellten Blumen. Man kann ja kurz vorher dort anrufen, wenn man weiss, was man haben will, und dann ein paar Schritte weggehen und danach seine Blumen abholen.

    Ich war heute sehr früh wach und habe mir das Programm eines auf Kultur spezialisierten Reiseveranstalters angeschaut. Der Fährt auch so gut wie alle Sommertheater usw. an.

    Da ich optimistisch bin, habe ich nun wegen mehrere Fahrten - meist im weiteren Umkreis von Wien- von Mai bis Anfang September angefragt. Ich muss mich auch mittelfristig auf etwas freuen können.

    Hallo Hanka!


    In Wien gibt es mehrere Teststraßen- walk in und drive in. Man sollte einen Termin vereinbaren- online oder bei der Gesundheitshotline- aber Leute ohne Termin werden in der Regel auch nicht weggeschickt. Außerdem testen diverse Apotheken mit Anmeldung. Die Liste der Testmöglichkeiten ist auf den Seiten der Stadt Wien veröffentlicht mit allen notwendigen Infos.

    Bei uns im Heim wird auch getestet, jederzeit auf Wunsch mit einem Schnelltest, die Verwaltung bestätigt das Ergebnis. Für meinen Lymphdrainage-Masseur reicht das aus.


    Wer so wie ich nach einer Corona-Infektion Antikörper nachgewiesen hat, muss sich 3 Monate lang nicht testen lassen.

    Ich tue es trotzdem, wenn es irgendwo vorgesehen ist wie bei der Spitalsaufnahme.

    Liebe @Crapcab!


    Ich lebe in Österreich - und da läuft alles anders ab. Aber ich werde mal schauen, ob es beim Gesundheitsministerium oder beim Gesundheitsamt der Stadt Wien auch einen Fragebogen gibt.

    Zählt plötzliche Gier auf Schokolade und Abneigung gegen Salat eigentlich auch als Nebenwirkung.? Ich habe das sonst nur nach der Chemo und bei Erkältungen.

    Ich wurde heute gegen 14.00 Uhr Mit A.-Z. in einem städtischen Impfzentrum geimpft. Es war alles gut durchorganisiert. Als ich bemängelte, dass es beim Aufklärungsgespräch keinen Sessel für die zu Impfenden gab, brachte mir sofort einer der herumstehenden Ordner einen. Der Arzt fühlte sich dann aber etwas überfordert mit mir (Krebs und vorhergehende Covid-Erkrankung)= und verwies mich an den leitenden Arzt. Da ich genau in der Mitte vom Chemo-Zyklus bin und die Erkrankung etwas über 1/2 Jahr zurückliegt, ging es dann doch. Alle waren sehr nett.


    Ich habe etwa nach 10 Minuten Kopfschmerzen bekommen; war ein bisschen schwindlig und im Taxi nach Hause fing es zu kribbeln an. Also habe ich je eine Paracet..- und eine Antihistaminikum-Tablette geschluckt, mich eine Stunde hingelegt und jetzt geht es. Ich bin gespannt, ob die nächsten Stunden noch Überraschungen bringen.


    Im Wartebereich nach der Impfung ging eine Frau vom Städtischen Gesundheitsamt (Wien) mit einer Liste herum und fragte, ob man damit einverstanden sei, in 10-14 Tagen vom Gesundheitsamt angerufen und zur Verträglichkeit befragt zu werden. Dann sollte man ihr die entsprechenden Kontaktdaten geben. Ich finde das eine gute Sache, so kommt mehr Licht in die Frage der Nebenwirkungen.


    Der Weg von der U-Bahn zur Impfung ist weit. Leider habe ich den Shuttle - Fahrradrikschas- zu spät entdeckt., und beim Rückweg warteten schon zwei Rollstuhlfahrer auf den Transport und ich habe natürlich verzichtet.

    Ich hatte auch 3 Monate Nachsorge/Kontrolltermine- einmal mit Ultraschall und Lungenröntgen, sonst immer mit CT von Brust und Abdomen. Dadurch wurden die Lungenmetastasen bzw. der Verdacht darauf-schon früh entdeckt. Ich habe mir eine zweite Meinung bei einer Lungenfachärztin geholt, die mich gleich zum PET Scan angemeldet hat ( 2 Monate Wartezeit). Zwischendurch haben die Onkologen noch ein CT gemacht- und das PEt Scan hat dann die Bösartigkeit der Rundherde bestätigt und wir haben mit der Chemo angefangen.

    Ohne engmaschige Kontrolle wären wir wohl erst sehr spät draufgekommen, denn Beschwerden mit der Lunge habe ich bis heute nicht.


    Also- lieber alle 3 Monate zittern als etwas übersehen.


    Am 20. ist wieder ein CT und ich hoffe, dass die Chemo das Biest zumindest in Schach hält.

    Liebe Milli!


    Corona verstärkt sicherlich die Aggressionen- jedenfalls bei mir.


    Ich habe nach der Krebsdiagnose eine ziemliche Wut auf "das Biest" entwickelt und beschlossen, mir dadurch mein Leben nicht zerstören zu lassen- d.h. Freunde zu treffen und Kultur zu genießen. Ich bin mit meiner - von einem Onkologen als Cisplatin-Nebenwirkung gedeuteten- "kalten" Lungenentzündung täglich zur Bestrahlung gefahren , oft ins Theater und Konzert gegangen und habe mich auch durch die adjuvante Chemotherapie daran nicht hindern lassen. Aber dann kam Corona und der erste Lock down, danach gab es Kultur noch unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen ( was ich intensiv genutzt habe), und seit dem 3. November gibt es überhaupt keine Kultur live mehr. Mein Frust nimmt mit jeder Verlängerung der Maßnahmen zu, zumal ich das Gefühl habe, mir wird ein wesentlicher Teil meines (Rest)lebens gestohlen.


    Meine Aggression richtet sich aber nicht auf mein Umfeld, sondern auf die Politiker, die nicht dazu in der Lage sind, die notwendigen Impfdosen rasch zu beschaffen.

    Liebe Taima!


    Ich habe etliche (Schul)freundinnen und auch mehrere Bekannte, die sich offenbar wirklich für mich interessieren. Teilweise haben sie in der Familie oder selbst auch Krebserfahrungen, aber auch die anderen fragen nach und erwarten mehr als "Danke, mir geht es gut". Dann gibt es Leute wie das Personal hier im Seniorenheim, die eher oberflächlich" fragen. Neulich habe ich den psychologischen Leiter deutlich damit überfordert, dass ich gesagt habe, wir wissen noch nicht, ob die Chemo auf die Metastasen wirkt.- anstatt das nichtssagende " danke gut" auf seine Frage nach dem Ergehen zu bringen. Mich hat das ein bisschen amüsiert.

    Andere wollen es aber wirklich genauer wissen. Menschen sind eben verschieden.


    Aber ich will ohnehin nicht dauernd über den Krebs reden, sondern eher über andere Themen wie Kultur- die ja leider wegen Corona ziemlich auf Eis liegt.

    Taima


    Die Organisation machte das Musikensemble- inklusive Testempfehlung.

    Ansonsten lief es so ab wie bei den Kulturveranstaltungen vor dem Lock down. Die Theater, die Staatsoper und die Konzertsäle haben ja auch solche Konzepte entwickelt, und ich bin der Meinung, dass man dort durchaus wieder Kultur erlauben könnte. Vor dem Lockdown hat sich niemand vom Publikum angesteckt.

    Taima

    Ich war am Karfreitag in einer "Musikalischen Andacht, bei der Haydns "Die letzten Worte des Erlösers am Kreuz" live gespielt wurden- inklusive Lesung. Es war ein Genuss, endlich wieder einmal Musik nicht aus dem Fernsehen oder vom Streaming zu hören- obwohl ich erst am Donnerstag aus dem Spital entlassen worden war konnte ich das genießen.


    Das Konzept war sehr gut- zugeteilte Plätze, weit weg voneinander (außer bei Paaren), natürlich Handdesinfektion. Die Leute waren sehr diszipliniert, auch beim Verlassen der Kirche. Der Pfarrer ermahnte auch alle, mit Abstand hinauszugehen und draußen keine Gruppen zu bilden.

    Ich habe mich absolut sicher gefühlt, zumal ich Antikörper habe. Ich bin aber dafür, bei Messen usw. einen frischen Test zu verlangen- es gibt ja genügend Möglichkeiten in Wien- und Plätze zuzuteilen. Ich bin nicht wegen der Andacht, sondern wegen der Musik hingegangen. Normalerweise spielt dieses Ensemble am Karfreitag das Stück als Konzert mit Eintritt, diesmal gab es ein Spendenkörbchen, das auch gut gefüllt wurde.


    Ein Test wurde empfohlen, war aber nicht vorgeschrieben und wurde nicht kontrolliert. Ich hatte einen PCR-Test von der Entlassung aus dem Spital ( der gilt ja 72 Stunden) .

    Bei mir ist es wohl das Cortison, das zur Chemo gegeben wird. Ich habe einen Diabetes II, den ich normalerweise mit Ernährung und Bewegung im Griff habe. Aber bei der Chemo habe ich himmelhohe Blutzuckerwerte- das Maximum waren nach dem Essen a. 280, nüchtern zwischen 137 und 158. Das Cortison macht auch Hunger- bei mir auf Schokolade, etwas anderes kann ich an den Chemo-Tagen kaum essen. Heute- 4 Tage nach der Chemo- geht wieder normales Essen, da werde ich versuchen, die 2 kg, die ich mir letztlich im Spital geholt habe, wieder wegzubekommen bis zum nächsten Mal. Ein Teil ist wohl auch Flüssigkeitseinlagerung. Das nervt jedenfalls.

    Taima und Vickyvp


    Ich habe vor einigen Tagen an den Impfservice der Stadt Wien geschrieben, meine Situation ( Chemotherapie, soll nur mit Astra geimpft werden) geschildert und bekam als Antwort die Anfrage nach dem nächste Chemotermin und meiner Sozialversicherungsnummer. Heute hat mich ein netter Mann angerufen und wir haben einen passenden Termin- im Abstand zur Chemo- gesucht. Dumm war, dass er nur bis Ende April und dann ab Juni Termine machen konnte, Anfang Mai wäre ideal gewesen. Jetzt haben wir uns auf den 10. April geeinigt, das sind zwar keine 2 Wochen nach der Chemo vorige Woche, aber es ist dann wenigstens erledigt.

    Irgendwo hat gestanden, dass man nur einmal geimpft werden muss, wenn man Corona gehabt hat- und das hatte ich in leichter Form vor ca. einem halben Jahr. Ich kenne mich wirklich nicht mehr aus.

    Es ist ja unglaublich, was da vor sich geht.


    Ich hatte bisher Glück und habe meine (stationären) Chemotherapien und Untersuchungen wie geplant bekommen. Natürlich wurde ich vor jeder Aufnahme im Spital getestet.


    Eine Freundin, die ein Bronchialcarcinom hat und neoadjuvante Chemo bekommt, wird auch regelmäßig behandelt, inklusive Bluttransfusionen- aber natürlich muss sie auch einen Test vorweisen, wenn sie ins Spital oder die Ambulanz geht. Ob bzw. wann sie operiert wird, entscheidet demnächst das Tumorboard. Mal sehen, was da herauskommt.


    Wir werden beide in städtischen Wiener Spitälern behandelt.

    Hallo syl69


    ich habe eine gute Hausärztin, aber die musste ich auch erst suchen. Der erste Arzt nach meinem >Umzug zurück nach Wien war eher auch ein Rezepteschreiber.


    Gruss von Gerda

    Hallo!


    Hat jemand von Euch eine Pflegestufe?

    Ich wohne ja bereits seit 4 Jahren in einem Seniorenheim, das neben betreubaren Wohnungen auch Pflegestationen (inkl. Palliativpflege) hat. Man hat mir geraten, um eine Pflegestufe anzusuchen, da ich alle 3 Wochen zur Chemotherapie muss und danach entsprechend erledigt bin. Ich benötige vorwiegend Entlastung bei Haushaltsdingen- da mache ich inzwischen so gut wie gar nichts mehr. Die Hauswäscherei nutze ich ebenfalls. Wenn ich mich nach der Chemo schlecht fühle, bitte ich um nächtliche Kontrolle, und die Spritze für die weißen Blutkörperchen müssen mir auch die Schwestern geben.

    Außerdem habe ich eine Strahlen-Proctitis, die zeitweise massiv blutet, was mich auch nicht gerade munter macht.


    Ich weiß nicht, ob das für Pflegestufe 1 reicht.

    Demnächst soll der Gutachter kommen. Bei einem Termin, der mir nicht mitgeteilt worden ist, war er an einer falschen Adresse und kam dort nicht ins Haus (kein Wunder), der zweite Termin ist, während ich bei der Chemo stationär bin, einen dritten will er mir demnächst nennen.


    Mir geht es weniger ums Geld- obwohl es ganz nett wäre, nicht alle Lymphdrainagen und Pflegehandgriffe im Heim selbst bezahlen zu müssen- sondern mehr darum, dass es bei einer Verschlechterung meines Gesundheitszustands vermutlich einfacher ist, von 1 auf 2 zu kommen usw.

    Liebe syl69!


    Bist Du wegen Deiner Herzprobleme b ei einem Internisten in Behandlung? Vielleicht weiß der, welches Antidepressivum Du nehmen kannst.


    Meine Hausärztin ist auch recht kompetent. Allerdings habe ich zweimal die Erfahrung gemacht, dass Hausärzte eher zu niedrig dosieren, und erst wenn ein Psychiater eine höhere Dosis verordnet hat, machen sie das auch. Aber das ist sicherlich unterschiedlich.


    Alles Gute Gerda