Beiträge von gerda

    Ich liebe das Sonnendeck: ich sehe in lauter freundliche Gesichter, die relaxed ausschauen. Da fühle ich mich sauwohl ( aber ich lasse nicht die Sau raus!)

    Hallo,
    Ich glaube, dass ein Gespräch auf Augenhöhe für den Arzt anstrengender ist. Er muss richtig zuhören und auch auf das eingehen, was Du sagst. Und nicht nur nach Schema F verfahren. Aber ich denke auch, dass alle Parteien nach dem Gespräch zufriedener sind.

    Hallo Ihr Lieben,


    Also das Krankenhaus sehe ich jetzt lieber nur im Vorbeifahren, aber ich bin dankbarer geworden. Erlebe die Jahreszeiten bewusster und schöne Kleinigkeiten. Aber die Nebenwirkungen machen mir schon zu schaffen.

    Meiner Meinung nach müsste das heute besser geworden sein. Die Patienten sind kritischer geworden und hinterfragen schon mal die Art, wie die Ärzte mit den Patienten umgehen. Und da, wo ich nicht gut behandelt werde, gehe ich auch nicht wieder hin, oder?

    Hallo Momo,
    Wenn ich mit Ärzten darüber rede, sagen die immer, sie hätten zu wenig Zeit. Zu wenig Zeit, um sich vorzubereiten, zu wenig Zeit sich Gedanken zu machen, zu wenig Zeit auf den Patienten einzugehen. Und dann sehen wir auf der Tagung Super-Ärzte, die einen ganz anderen Eindruck vermitteln. Die nehmen sich Zeit, halten (meist) kostenlose Vorträge und gehen vorher und nachher auf die Zuhörer ein. Schade, dass es davon nicht mehr gibt.
    Liebe Grüße, gerda

    Liebe sim65,
    als ich meine Diagnose bekam, war Johanna drei Jahre alt. Mein Mann hatte gerade eine neue zeitintensive Arbeit angefangen und keine Zeit für uns. Vormittags Kindergarten, nachmittags durfte sie zum Glück viel zu Freundinnen gehen. Ich wohne in einem Dorf, wo es noch ein Super-Miteinander gibt.
    Die SH-Gruppe habe ich immer gestrichen, es war einfach zu viel.
    Kannst Du denn mit Deiner Tochter darüber reden? Das ging mit Johanna durch ihr Alter leider nicht. Da haben wir wohl auch Fehler gemacht. Mit meinem Wissen heute hätte ich auf psychologische Betreuung durch das Krankenhaus bestanden.
    Schade, dass es nicht noch mehr Beiträge gibt. Das kommt bestimmt dadurch, dass das Forum erst anläuft...
    Liebe Grüße, Gerda

    Hallo Ihr Lieben,


    letztes Jahr habe ich mal so einen ähnlichen Vortrag hinterfragt beim Autor: Der, der den Artikel abgeschrieben hatte, hatte ein paar Nullen zuviel drangesetzt. Da müsste man sich jetzt überlegen, wie viele man hier jetzt abstreichen muss...
    Aber wie oft gibt es solche Artikel in der Regenbogenpresse und keiner hinterfragt sie,
    grübelt Gerda

    Liebe Kassandra,
    der mit dem "gut-aussehen" fand ich am Schlimmsten. Ich bin im Mund-Rachenraum bestrahlt worden, hatte deswegen tierische Schmerzen und konnte nichts essen. Wenn dann der Spruch kam, total gedankenlos, wollte ich meinem Gegenüber am liebsten an die Gurgel gehen. Aber der tollste Spruch war (nun gut, ich bin übergewichtig, aber trotzdem...) : "Ey toll, Du hast ja abgenommen!"
    Liebe Grüße, Gerda

    Guten Morgen Madita,
    eben habe ich Deine Super-Kräuter-Seite gefunden, einfach spitze. Ich trinke jedes Jahr im zeitigen Frühjahr Deine Ringelblumen etc.-Mischung und fühle mich sehr wohl dabei. Ich fange einfach an, wenn ich meine, es ist soweit und dann genieße ich ca. 4 Wochen den Tee. Aufhören tue ich auch ganz nach meinem Bauchgefühl. Und hinterher fühle ich mich gut, bin bereit für das Jahr.
    Da ich keinen Kaffee mag (außer bei workshops, hihi), trinke ich zum Frühstück 'ne Kanne grünen Tee. Der macht mich wach. Aber ich musste erst lange suchen, bis ich eine Sorte fand, die mir schmeckt. Manche Sorten sind echt eklig. Und mehrmals aufgießen tue ich ihn auch nicht.
    ich würde Madita gerne einen Teeladen empfehlen, bei dem man sich vor dem Kauf eines Tees eine Probe geben lassen kann. So habe ich mehrere Sorten daraufhin untesucht, ob ich davon Sodbrennen bekomme, bis ich meine Sorte fand. Aber das ist ja Werbung...
    Viel Spaß beim Trinken,
    Gerda

    Wird in Deutschland genügend aufgeklärt wenn die Chemo nur noch eine (marginale) Lebensverlängerung aber keine Heilung mehr bietet?
    Oder wollen Patienten die Information der Ärzte nicht verstehen um die letzte Hoffnung nicht zu verlieren?
    Soll man Patienten überhaupt die letzte Hoffnung, dass eine Chemo Heilung bringt, nehmen?
    Muss man nicht mit "schonungsloser" Information verhindern, dass sich Patienten ohne die Chance auf Heilung einer belastender Behandlung aussetzen?


    Hallo Ovid,


    ich finde diese Fragen sehr wichtig, aber auch sehr schwierig :huh: . Wie kann ich als Arzt einschätzen, ob mein Gegenüber die Diagnose verträgt, oder nicht? Lieber sollte der Arzt sachlich positiv bleiben :) . Er kann sagen: Ich weiß nicht, ob eine Chemo 100%ig hilft, denn jeder Mensch ist anders, jeder Körper reagiert anders.
    Mir hatten sie die Alternative genannt: evtl. nur noch 1 Jahr Lebenszeit :( . Da gab es für mich nur einen Weg. Aber ich war 40 Jahre alt, vielleicht hätte sich ein Mensch mit 75 Jahren anders entschieden? Hängt von der Person ab, denn jeder Mensch ist...s.o.


    Es ist wichtig mal darüber nachzudenken ?( , aber eine Lösung finde ich nur für mich, wie ich es gerne hätte.


    Danke für die Nachdenkminuten,
    gerda

    Ach Leni,


    wie gut kenne ich das. Aber oft, wenn ich mich dann zurückziehe, habe ich dann ein schlechtes Gewissen deswegen. Denn wenn die Familie schon mal da ist, muss ich auch für sie da sein, oder? Bitte gib mir eine kleine Scheibe von Deinem gesunden Egoismus ab: so viel, dass es mir hilft, Dir aber das Abgeben nichts schadet.
    gerda