Beiträge von Fidi

    Ohja... ich habe mich vollgestopft mit allem möglichen süßen Zeug. Ich habe gedacht ,das ist schon alles bitter genug, nun esse ich das ,worauf ich Appetit habe.
    Salzig , schmalzig , süß egal nur her damit. Nur shoppen darauf hatte ich null Bock, da krochen so böse Gedanken in mir hoch wie..vielleicht brauchst das Zeug nicht mehr, wäre
    zu schade für den Altkleidersack. Furchtbar, ich denke mit Schrecken daran zurück. Dabei ist meine OP ist 4 Wochen her und alles irgendwie ganz weit weg.^^Ich muss gestehen ich denke nicht eine Sekunde im Moment über den Krebs nach.
    Nun habe ich 3 Kilo mehr auf der Waage und ärgere mich grad richtig schwarz. Nun hungere ich missmutig vor mich hin . Sport darf ich noch nicht machen und das rumsitzen vertreibt
    die Kilos nicht :wacko:

    Ganz ehrlich, ich würde sofort dem 2ten Arzt glauben. Andrea ..alles ist bei Krebs möglich, aber das die rechten Lymphe frei sind und die linke befallen, obwohl kein Krebs auf
    der Seite ist müßte mit dem Teufel zugehen.
    Das war nur die Thrombose , was anderes kommt nicht in Frage ! ;)
    Habe bitte keine Angst, alles wird gut davon bin ich fest überzeugt. Kopf hoch..war Deine OP schon ?

    Ach Mensch .... Andrea lass Dich nicht unterkriegen, fühl Dich erstmal ganz lieb geknuddelt :hug:
    Hattest Du denn links auch einen Befund in der Brust ? Wenn nicht atme durch und glaube
    deinen Ärzten. Der Arzt an Deinem Bett, hat sich vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt,
    vielleicht sprichst du nochmal mit einem Arzt dem Du mehr vertraust.
    Du hast schon soviel geschafft und der vergrösserte Lymphknoten wird dich nicht aufhalten.

    Liebe Miami ,


    bitte halt durch du schaffst das !! Als ich gelesen habe was dir da furchtbares wiederfahren ist, hatte ich wirklich Tränen in den Augen ;(
    Wieviel Kraft braucht es , um das alles zu ertragen ? Ich bewundere Dich und wünsche Dir weiter soviel Kraft und Stärke und vor allem das
    es nun vorbei ist und Du wieder ganz gesund wirst. :hug:


    Andrea drücke ich ganz fest die Daumen für ihre 2te Runde Chemo.

    Erstmal ein ganz liebes danke für das freundliche Willkommen Lisa, Angie, Mohnblume und Ninja ,eure lieben Worte tun mir gut.


    Liebe Ninja, ich habe nun 6 Tam hinter mir und heute mitten im Supermarkt hat mich eine richtig böse Hitzewallung erwischt. Mir lief der Schweiß aus den Haaren, sehr fies.
    Aber sonst geht es mir gut. Keine Hämorrhoiden , dafür ein Riss an dem ich noch etwas Freude haben werde , sagte der Arzt. Das kommt von der Verstopfung nach der OP :(
    Ich bekomme kein Zoladex, meine Hormonwerte besonders der Östrogen liegt nur noch bei 6.5 , obwohl ich erst 45 Jahre bin .Obendrein trage ich einen Verhütungsschutz
    der mich Blutungsfrei setzt. Ich habe natürlich sofort gefragt , ob der entfernt werden muss. 3 Ärzte sagten nein ,das Ding stände nicht im Verdacht Krebs auszulösen oder zu fördern und im Brustzentrum, riet man mir ihn da zu lassen aus therapeuthischen Gründen und als Schutz für die Gebärmutter.
    Also nehme ich nur das Tamoxifen und hoffe es geht so gut weiter wie bisher. 3 Wochen ist es nun her , das mir beide Brüste entfernt wurden und heute ist der erste Tag , wo die Schmerzen
    endlich besser werden und fast verschwunden sind. Ich lebe grad richtig auf und freue mich wahnsinnig auf mitte Juli auf mein Mittelalterfestival .


    Fühlt euch alle geknuddelt , ein Hoch auf uns und das es nur das beste für uns gibt :hug:

    Entwarnung war wirklich nur das Wetter . Heute geht es mir wieder gut. Aber seit ich das Tam nehme , achte ich echt auf jedes Zipperlein.
    Meine Freundin sagte schon ,ich soll mich entspannen . Ich würde die Nebenwirkungen ja förmlich herbei rufen.
    Ich habe noch nie dauerhaft Tabletten nehmen müssen, die machen mich wirklich nervös. :(

    Hallo Stephie,


    auch ein liebes Willkommen von mir. Ich wünsche Dir, Kraft für Deine Chemo. Keine Metastasen sind doch schon mal eine richtig gute Nachricht.
    Ob Dir die Haare ausfallen ist nicht gesagt, das kommt auf die Chemo an.Auch muss Dir nicht zwangsläufig übel sein.
    Ich hoffe alles läuft besser , als Du dir jetzt ausmalst. :hug:


    Mit lieben Gruß


    Fidi

    Ich hätte gern ein Hemmer - Buddy :D Naja.. vielleicht war ich etwas voreilig , heute plage ich mich seit der Einnahme mit leichtem Schwindel rum und etwas gammelig ist mir auch.
    Nicht so schlimm, das ich leide aber doch unangenehm . Schauen wir mal wie es morgen so ist, vielleicht liegt es ja am Wetter.^^

    Auch ein liebes Hallo von mir. Ich bin auch 46 Jahre und habe genau das selbe wie Du hinter mir . Nur ist es bei mir erst 17 Tage her, das beide Brüste entfernt worden sind. Ich nehme nun seit 6 Tagen
    Tamoxifen und komme gut zurecht. Man kann Dir schlecht raten tu dies oder tu das, aber manchmal braucht alles seine Zeit. Vielleicht kannst Du nochmal mit Deinem Arzt sprechen , ob man nicht 3 Monate Zeit gibt und dann erst handelt , wenn bis dahin Deine Periode immer noch unbeeindruckt ist. Oder aber Du holst Dir noch eine andere Meinung ein, wie meine Vorgängerinnen
    vorgeschlagen haben.
    Ich kann da nicht wirklich mitreden, da ich durch meinen Verhütungsschutz Blutungsfrei gesetzt bin. Meine Ärzte wollen, das ich den auch weiter behalte , aus therapeuthischen Zwecken.

    Also ich habe vor 5 Tagen mit Tam angefangen und muss sagen , ich verspüre keine Veränderungen zu vorher. Ab und zu bekomme ich Hitzewallungen oder es fröstelt mich aber das hatte ich schon vor Tam. Auch Muskelschmerzen sind nicht schlimmer wie vorher. Nur Hunger habe ich und mir prompt ein Kilo angefressen. Das muss definitiv anders werden , sobald der Arzt grünes Licht gibt wird wieder gejoggt.
    Also wenn das so mit dem Tamoxifen bleibt , bin ich zufrieden. Viel schlimmer, ich glaube mich haben Hämorrhoiden erwischt :wacko: Donnerstag muß ich zum Arzt. Herrgott das fehlte noch,
    ich habe so schon genug am Hals, das bräuchte ich nun gar nicht.

    Zuerst einmal wäre eine Entfernung der Eierstöcke möglich . Das deutete der Arzt an, das wird aber nur im Fall der absoluten Unverträglichkeit gemacht. Und es gäbe dann
    wohl noch andere Medikamente die man dann danach nehmen könnte. Denn die Nebennieren produzieren leider weiter Hormone. Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich habe nicht weiter nachgefragt. Ich lasse das auf mich zukommen.
    Meine Mutter nimmt seid 4 Jahren Tam und hat ausser trockenen Schleimhäuten und Muskel und Knochenschmerzen keine Probleme und die sind wohl auch erträglich.

    Ich habe heute mit Tam angefangen. Ist ja interessant, was Du da schreibst, ich werde bei meinen Ärzten mal nach fragen. Bis dahin werde ich tapfer das Zeug schlucken
    und ehrlich gesagt, ich habe den Beipackzettel gar nicht erst angeschaut das macht nur nervös. :whistling: Sollte ich das Zeug nun überhaupt nicht vertragen, gibt es andere Wege sagte mein Arzt.
    Man kann trefflich über Sinn und Unsinn streiten. In Amerika entfernt kein Mensch mehr die Wächterknoten , in Deutschland ist das Pflicht. Die einen verteufeln Bestrahlungen der
    nächste schwört drauf. Nun hat irgend jemand gesagt, das wirkt nur wenn man ein
    bestimmtes Enzym bildet und schon hast du 100 Experten die dem zustimmen und 100 die das als absoluten Quatsch abtun.Gesunde Skepsis ist immer angebracht, aber man sollte sich auch nicht zu sehr verunsichern lassen.
    Lieber Feenhund, wenn ich schon den button ich will Spenden sehe, werde ich misstrauisch. Wenn ich das so lese drängt sich mir eher der Verdacht auf, da versucht wer seinen 700
    Euro teuren Test an die Frau zu bringen.Bei einer Krebsdiagnose hat man Angst und ist verunsichert, alles mögliche stürzt auf einen ein und schon sind Leute da, die die Chance sehen das zu Geld zu machen.

    Hallo Mirai,


    auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich bin grad wieder daheim, nach einer komplett Enfernung beider Brüste . Ich muss keine Strahlentherapie machen ,aber Tam steht mir
    auch noch bevor. Ich wünsche Dir Kraft und Mut . Lass Dich nicht unter kriegen . :hug:

    Hallo Australienurlauber,
    es ist ganz schwierig , ich habe mir diese Entscheidung auch nicht leicht gemacht . Jeden Abend stehe ich vor dem Spiegel und verabschiede mich von meinen Brüsten. Sehr schmerzhaft ,denn ich habe sie wirklich gemocht und hätte nie etwas daran geändert wäre diese furchtbare Krankheit nicht gekommen. Ich muß zugeben, ich bin einer kleinen Privatklinik die aber zertifiziertes
    Brustzentrum ist ( nimmt alle Kassen) . Und glaube bloss nicht, das mein Arzt weniger dagegen war als Deine Ärztin. Der hat mich genauso auflaufen lassen . Ich habe den nun völlig übergangen und es mir mit Sicherheit mit ihm verdorben. Jede Brustentfernung zieht den Schnitt zur Brusterhaltung runter und damit die " Qualität" des Brustzentrums, darum sind die gar nicht dafür , wenn Patienten so wie ich sich dazu entscheiden. Nur lebt nicht die Klinik mit dem Ergebnis weiter, sondern ich. Erhalten ? Klares JA !! aber nicht um jeden Preis -.- Meine Oma starb am Krebs , meine Mutter hat es und nun bin ich dran.Ich sehe für mich , das es der richtige Weg ist und mein Bauchgefühl sagt das auch und ich höre jetzt einfach darauf. ^^
    Mein Mann sagte zu mir : Es gibt ein Leben nach dem Krebs und Du mußt nicht nur überleben, sondern danach auch wieder zufrieden und glücklich leben.
    Egal wie Du entscheidest , ich stehe hinter Dir . Nur bitte tu uns beiden nicht an, das Du unglücklich und unzufrieden bist ,sobald du dich im Spiegel siehst. Ich könnte nicht damit leben Dich ständig weinen zu sehen oder schwer depressiv. Entscheide bitte so das du glücklich bist , das ist das allerwichtigste.
    Er kennt mich einfach zu gut nach 30 Jahren Ehe :)
    Der plastische Chirurg ist ein freischaffender "Künstler" und 70 Jahre ( ja , nicht lachen , habe schon gutmütigen Spott von Freunden bekommen, das er hoffentlich noch meine OP schafft ) . Er reist durch ganz Deutschland und bietet seine Dienste in schwierigen Fällen an. Er riet mir, zu einem Netz aus Rindergewebe und Silikonimplantaten. Ich brauche keinen Expander , da ich leider nur eine kleine Oberweite habe und das in meinem Fall nicht notwendig ist. A Körbchen. Ok ... etwas gutes muß das ja nun haben,
    nach der OP werde ich ein B Körbchen haben. Diese kleine Freude habe ich mir erlaubt . *schäm* Natürlich gibt es Nebenwirkungen , wie immer und überall und man muss darüber aufgeklärt werden, es sollte Dich aber nicht von Deinem Weg abbringen , wenn Du für Dich eine Entscheidung getroffen hast.

    Bei mir wird am 6.6 die linke Brust entfernt. Um zu vermeiden, das die rechte Brust kleiner wird oder sich verändert durch die Bestrahlung, werde ich beide
    Brüste entfernen lassen. Ich hätte gern mit 45 Jahren einen schönen symetrischen Busen. Da beide Brüste vom Krebs befallen sind entferne ich nichts was gesund ist.
    Dadurch fällt bei mir die Bestrahlung aus . Ja , der Schritt ist schon radikal, ich hoffe einfach inständig das dann ein wenig Ruhe in mein Leben einkehrt .

    Liebe Andrea,
    das gilt leider nur für mich und meinem Krebs . Jeder Krebs ist ja unterschiedlich und bei jeder Frau anders. Ich brauchte keine Chemo Therapie vorher und bis
    jetzt steht das auch nicht an (sofern nicht Metastasen in den linken Lymphknoten gefunden werden) das könnte dann einiges ändern.
    Morgen habe ich ein Gespräch mit dem plastischen Chirurg und am 6.6 soll nun die OP sein.Wenn interesse besteht, frage ich gern meinen Onkologen , ob das
    generell gilt oder von Fall zu Fall entschieden wird.

    Gute Frage... Ich stehe ja nun genau vor dieser Entscheidung und vor 6 Wochen riet mir mein Onkologe davon ab. Die Richtlinien (daran hält er sich streng ) sagen halt bei meinem Krebs hilft nur Bestrahlung und damit kann das Gewebe sich verändern eine sofort aufgebaute Brust sich verkapseln und eine neue OP erforderlich machen.
    Er war gänzlich dagegen und sagte mir nur eine 50/50 Chance voraus, der plastische Chirurg eine 70/30 Chance das es gut geht und die aufgebaute Brust ohne Schaden
    davon kommt. Aber....
    In den nächsten Wochen kommen neue Richtlinien heraus ,die besagen das nach einer Ablatio eine Bestrahlung nicht mehr notwendig ist . Mein Onkologe hat jetzt einige Tage
    mit Kollegen an Uniklinken und anderen Kliniken gesprochen und dort genau das zu hören bekommen. Es war wohl schon länger im Gespräch . Er rief mich darum auch gleich Sonntag morgen um 9.oo Uhr an, um mir das mitzuteilen. Sagte auch das wäre ihm nun unangenehm, aber Richtlinien können sich halt ändern . Ich fand es sehr gut, das er sich so
    bemüht hat und engagiert ist. Ich werde nun, nach reiflicher Überlegung ,einen sofort Aufbau machen. Ob das die richtige Entscheidung ist wird sich zeigen . Onkologie geht immer vor Kosmetik, aber ich vertraue meinem Arzt er hat als Klinikleiter und mit 65 Jahren große Erfahrung und er wird mir nur das beste empfehlen. Aber letztendlich muß
    jeder das für sich Entscheiden und ich habe großen Respekt vor Frauen die sich komplett gegen einen Aufbau entscheiden. Das ist ist einfach ganz stark .

    Danke, für die liebe Aufnahme hier im Forum . Bis jetzt sieht es so aus ,das mir eine Chemo erspart bleibt und ich nur zur Bestrahlung muß + Medikamente . Sofern links die Lymphknoten nicht doch befallen sind , was erst bei der nächsten OP am 3.06. raus kommt. Bis dahin geistert das immer im Hinterkopf herum. Mein Arzt sagt , er geht nicht davon aus. Wenn ich aber eins bis jetzt gelernt habe, nicht der Arzt sondern der Pathologe ist der jenige der sagt, wohin die Reise wirklich geht.
    Was mich viel viel mehr belastet ist, meine Großmutter ist am Krebs gestorben, meine Mutter schon 2 mal dran erkrankt Gebärmutter und Brustkrebs, aber sie läßt mich völlig
    allein da stehen. Ruft nie an , kommt mich nicht besuchen und beim letzten Gespräch sagte sie mir platt vor dem Kopf , sterben müßten wir alle und wenn es mich erwischt
    wäre das halt so. Ich war schockiert , ich hatte wirklich den verrückten Gedanken sie würde meine Ängste und Sorgen verstehen, da sie ja selbst schon 2 mal betroffen war.
    Ich bin für meinen Mann und Sohn dankbar beide sind für mich da , genauso meine Freundin und 2 gute Freunde. Was mich furchtbar traurig macht ,fremde sind mehr für mich da, als die Leute bei denen ich aufgewachsen bin.Auch die Reaktionen mancher Mitmenschen verwirren mich völlig , einige schauen einen an als läge man schon auf dem Totenbett andere melden sich nicht mehr und die 3te Kathegorie interessiert nur die Schmerzen und OP Narben je blutiger desto besser. Ich hätte so was nicht für möglich gehalten.
    Ging das hier jemand auch so, oder hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ?

    Ich sage mal ein liebes Hallo in die Runde. Kurz vor Ostern bekam ich die Diagnose Brustkrebs rechts . Nach einer Mamographie wurde auch in der linken Brust ein Befund festgestellt.
    9cm großer DCIS . Nach einer beidseitigen Op , stellte sich eine Woche später beim Pathologen heraus, das schon 2 Tumore zwar sehr klein unter dem DCIS waren. Die linke Brust muß
    nun entfernt werden , sie kann nicht erhalten bleiben. Rechts war nichts in den Lymphknoten zu finden. Links müssen sie jetzt noch untersucht werden,bei der Entfernung der Brust.
    Da der DCIS eine Vorstufe von einem G1 Tumor war , hat man sie nicht gleich entfernt , das da noch 2 G2 Tumore waren wußte ja keiner .
    Nervlich bin ich ziemlich fertig. Tagsüber geht es , aber Nachts kriechen wirklich dunkle Gedanken mit unter die Decke. Ich bin Mutter eines 25 Jahre alten Sohnes und habe einen wirklich
    lieben Mann der wie eine 1 hinter mir steht. Eigentlich darf ich nicht jammern , andere haben viel schwerer zu tragen.Nur die Angst verschwindet dadurch leider nicht .