Beiträge von Jorinde

    Liebe Ute, auch ich hatte 5 Jahre AHT. Davon nur 6 Monate Tamoxi..und ansonsten Letro...Nach dem Absetzen war ich sehr enttäuscht, dass die Beschwerden blieben...Nach einen Jahr bemerkte ich dann, dass ich wieder beweglicher wurde und z.B wieder fast beschwerdefrei in die Hocke gehen könnte! Die Beschwerden, die ich jetzt noch habe, führe ich darauf zurück, dass ich als Sport damals "nur" Walken gemacht habe und Sachen wie Gymnastik etc wg der Schmerzen nicht.

    So bleibt wohl eine gewisse Steifigkeit..

    Alles Gute dir und herzliche Grüße Jorinde

    Liebe Melanie070778 , es tut mir leid , dass du dich damit auseinandersetzen musst. Ich hatte 2017 eine bds Mastektomie und es war auch schlimmer, als ich mir vorgestellt habe. Dicke Narben, ein anderes Körpergefühl, Schmerzen und Spannungsgefühle...Erstmal kann ich dir sagen, es wird besser, man gewöhnt sich , aber man braucht Zeit, wenn sich der Körper so schlagartig verändert. Was mir geholfen hat, aber mir ist klar, dass dies für jeden anders sein kann, ich habe einfach den Anblick meines nackten Oberköper vermieden. Ich habe mich darauf konzentriert neue schöne Bhs für die Prothesen auszusuchen, Bikinioberteile besorgt usw Ich wollte einfach in angezogenen Zustand aussehen wie vorher. Da ich die Narben auch nicht anfassen konnte/wollte , war es gut, dass ich zur Physio ging und diese durch Massage dafür sorgte, dass möglichst kein Gewebe verklebte. Ich habe mich so daran gewöhnt, dass ich auch keinen Gedanken an einen Wiederaufbau verschwende. Ich bin einfach nur froh, dass ich seither meine Ruhe habe. Ich wünsch dir alles Liebe und Gute Herzlichst Jorinde


    Liebe Melanie070778 , das mit dem Psychonokologen wollte ich dir auch noch vorschlagen! Da du ja bestimmt noch in der Klinik bist...:*Jorinde

    Liebe MissKate , am Wochenende habe ich gelesen, dass die Kinderärzte mittlerweile "dringlich"zur Impfung ab 12 aufrufen. Wie bei -sternle- hat sich meine Tochter (15) auch vor Schulbeginn Impfen lassen. Ich bin sehr froh darüber, denn was wäre denn die Alternative? Über kurz oder lang hätte sie den Status "genesen" und wir hätten in der Familie Corona gehabt! Seit ich mich vor Jahren bei ihr - trotz Impfung- mit Grippe infiziert habe, lasse ich sie auch dagegen impfen.

    Meine Tochter wollte die Impfung unbedingt und hat sie gut vertragen. Bei uns in BaWü finde ich den Druck für Schulkinder auch nicht so groß und deshalb hatte es nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern mit der Entscheidung, die Krankheit möglichst nicht zu bekommen und evtl weiterzutragen...Herzlichst Jorinde

    Hallo Ihr Lieben, lese die Beiträge mit großem Interesse und soviele von euch drücken das aus, was jetzt schon bald 6 Jahre mein Leben bestimmt...Natürlich lebe ich nach außen hin wieder relativ normal, habe Pläne, mache meine geliebten Weiterbildungen uvm, lebe bewusst , kann mich freuen, will nicht jammern ;) - Aber, kein Tag vergeht auch bei mir, wo sich der Krebs nicht "Raum nimmt", ich nicht daran denken muss, Schmerzen spüre, mein Körper sich einfach meldet, ob ich will oder nicht...aber ehrlich, das ist für mich normal, bei dem, was wir erleben/erlebt haben, oder auch einfach realistisch. Ich habe in den Jahren auch schon Frauen erlebt, bei denen es hieß: "Super, klasse wie toll die das weggesteckt haben, nehm dir doch daran ein Beispiel! Oder : melde dich doch einfach von diesem Krebs-Forum ab, dann bist du bald wieder die Alte!"Aber dann hat sich doch gezeigt, dass viele von denen sich dazu nicht äußern, weil es ihnen so super toll geht, sondern eher das Gegenteil....

    Danke für eure tollen Beiträge

    Herzlichst

    Jorinde

    Liebe Hummel82, ich freue mich sehr für dich...und kann es auch gut nachempfinden, wie es dir geht, da es bei mir ähnlich war. Nach dem Knochenszinti hieß es bei mir: Metastasen an Schädelknochen😱. Dies wurde mir von einer Ärztin , selber wohl geschockt, überfordert buchstäblich an den Kopf geknallt. Ich , meine Familie, Freunde, alle entsetzt. Ich plötzlich ohne Zukunft, was wird mit den Kindern, kündigte meine Abos, erledigte alles mögliche, damit mein Mann sich nicht damit rumschlagen muss...und dann , 1Woche später plötzlich Entwarnung..es waren wohl Spuren eines Autounfalls Jahre zuvor... Ich weiß noch wie ich meinen Mann anrief und zu ihm sagte, das war wohl Absicht, damit ich denke zum Glück "nur" Krebs und keine Metastasen . ..Ganz liebe Grüße für dich Jorinde

    Liebe Pschureika , vor fast genau einem Jahr habe ich mich wegen dir hier im Forum angemeldet. Ich wollte dir aus meinen Erfahrungen wegen des Verdachts auf Metastasen im Schädelknochen Mut machen und war glücklich, dass es bei dir dann auch falscher Alarm war...eigentlich wollte ich mich nie bei einem Forum anmelden, habe dann aber schnell gemerkt, wie gut es tut einen Austausch zu haben..habe hier die liebe Hopskiste kennengelernt und mich schon mehrmals mit ihr getroffen...Liebe Pschureika, ich danke dir von Herzen, dass du deine Erfahrungen hier mit uns geteilt hast, du hast soviel Gutes bewirkt und gleichzeitig zerreisst es mir das Herz, dass es dir nun so schlecht geht...das Schicksal ist ein mieser Verräter...Unter Tränen , aber auch mit viel Liebe und Dankbarkeit...Jorinde

    Liebe Boonie, ich weiß von was du schreibst, liege gerade auf dem Sofa und bin einfach platt. Ich fühle die Schwäche hauptsächlich immer in den Armen...Beim Arzt beschreibe ich es immer als ein auf und ab. In meinem letzten Arztbrief aus dem Krankenhaus steht "zunehmende Fatigue". Dabei versuche ich schon seit Jahren dem mit Bewegung entgegen zu wirken... Ich hoffe nun, dass es im Frühling wieder besser wird, wenn man sich mehr draußen bewegen kann...Es gibt zwar bestimmt Überschneidungen mit der Psyche/Depression, aber in unserem Fall hat es bestimmt mit dem Krebs/Fatigue zu tun. Was mir auch fehlt, sind meine QiGong Kurse...damit mache ich weiter, sobald es Corona zulässt. Ich in einfach nicht der Alleinsportler😏 Alles Gute dir und herzliche Grüße Jorinde

    Liebe Reginerik ,


    das leidige Thema Ohrgeräusche/Rauschen im Kopf begleitet mich seit über 3 Jahren. Einige Monate nach der Mastektomie, ich dachte damals, ich hätte den größten Mist hinter mir, begann ein Tinnitus, der mich in den Wahnsinn trieb. Ärzteodysee, Cortison , Infusionen..nichts half wirklich....auf meinen Verdacht , dass es von der HWS kommen könnte wurde nicht eingegangen. Zufällig sah ich eine Medizinsendung im TV und es ging um Tinnitus durch Verspannungen! Ich hab es dann mit Entspannungsübungen probiert, Wärme im Nacken, viel Schlaf, KG, Entspannung, Übungen nach ... ein sanftes, manuelles, energetisches Therapieverfahren zur Entspannung der Kiefermuskulatur usw. Gaaanz langsam wurde es besser. So, dass man nicht mehr das Gefühl hat zu verzweifeln, aber nervig genug...es gibt Hoffnung, aber es dauert..


    Liebe Wipa , was wurde wenn genau bei dir gemacht? Wenn ich nochmal Fortschritte machen könnte, würde es meine LQ enorm verbessern...man hat ja schon so genug an der Backe:hot:...


    Liebe Grüße Jorinde

    Liebe Gonzi , ich kenne mich leider nicht gut aus, habe "nur" schräge Erfahrungen mit Anrufen der KK. GsD habe ich mich damals,nur zufällig, nicht um Kopf und Kragen geredet. Deshalb ist deine Vorsicht berechtigt...würde ich mal sagen...Versuche doch bei Stellen wie Sozialverband, Gewerkschaft , Schwerbehindertenbeauftragte, etc. noch Beratung zu bekommen...im Übrigen Januar ist schnell..vielleicht gibt es da auch was zu beachten...LG Jorinde

    Liebe Philosophin, wünsche dir und deiner Familie alles Gute! Lese oft deine Beiträge mit und finde es super, wie du anderen zur Seite stehst.....jetzt brauchst du aber deine ganze Kraft für dich...Wünsche dir, dass es nach den Chemos wieder besser wird....herzlichst Jorinde

    Liebe Meli82 , deine Geschichte erschüttert mich sehr. Ich kann dir nur erzählen, was ich getan habe, wenn ich durch Diagnosen am Boden zerstört war. Ich habe beim Krebsinformationsdienst in Heidelberg angerufen. Dort sind wirklich Spezialisten,die hören einem zu und können fachlichen Rat geben. Hier im Forum sind einige Frauen mit fortgeschrittenen Brustkrebs und können ihn jedoch durch Behandlung in Schach halten. Ganz herzliche Grüße für dich und deine Familie ....Jorinde

    Hallo Wonneproppen79 , ich kann dich total gut verstehen, so eine Unsicherheit macht einen wirklich kirre. Ich drück dir die Daumen, dass du danach aufatmen kannst...und ja, geh morgen direkt dort hin und sage, dass du deinen Befund haben möchtest. Es ist leider so, dass im Klinikbetrieb der Mensch untergeht. Aber, wenn man seine Ängste anspricht, geht es plötzlich ganz schnell. Ich sollte einmal tatsächlich 2 Wochen warten, um zu erfahren, ob ich Metastasen habe 😱 vorher wäre kein Besprechungstermin frei! Das war die schlimmste Zeit meines Lebens. Zum Glück ging ich nach ein paar Horrortagen zu meiner Ärztin und die machte dann telefonisch Dampf...es war dann zum Glück nichts...und das KH hätte mich damit tatsächlich warten lassen..Alles Gute für dich:thumbup:Herzlichst Jorinde

    Liebe Mariechen54 , danke für deine Antwort. Ich hatte 6 Monate Tam...und dann 4.5 Jahre Letrozol. Ich bin schon mal froh, wenn die Gelenke nicht mehr schmerzen. Manchmal denke ich, ich weiß garnicht mehr, was eigentlich normal ist. Irgendwie hatte ich mich auch daran gewöhnt😂...Mein Cholesterin war auch sehr hoch. Ich hoffe jedoch , dass ich es wieder schaffe ,gesünder zu essen. Ich habe seit über 3 Jahren immer wahnsinnigen Appetit auf Süßes...dem hatte ich eigentlich abgeschworen seit ich 40 war😂...Hatte aber nun immer das Gefühl, ich bräuchte es...und dann natürlich zugenommen😭...hoffe ich kann das jetzt angehen und dass die Blutwerte dann auch besser werden. Habe ja keine Eierstöcke mehr , deshalb bin ich in Sorge, dass das evtl. nicht mehr für die alte Frische reicht...Alles Gute und Liebe Jorinde