Beiträge von Razshara

    Meine Mutter wurde per Kinderlandverschickung samt ihren Schwestern aus dem Elternhaus gerissen, dann liess sich der Vater scheiden,sie wuchs bei "wohlmeinenden Verwandten" auf...sie hat nie darüber gesprochen. Die wenigen Infos habe ich beim Leichenschmaus auf ihrer Beerdigung von verwandten erfahren.

    Mein Vater entkam an der Hand seiner Mutter nur knapp den Russen, schipperte auf einem kleinen Fischerkahn über die Ostsee unter dauerndem Beschuss. Die Männer, die links und rechts neben ihm an der Kajütwand (außen auf deck) kauerten wurden beide tödlich getroffen. Vater selber wurde von Flüchtlingslager zu Flüchtlingslager weiter gereicht, lernte deswegen erst mit 10 Jahren lesen, schreiben und rechnen.

    Auch das habe ich erst nach seinem Tod erfahren.


    Meine Eltern haben Politik überhaupt nicht vor den Kindern diskutiert und die gesamte Thematik tot geschwiegen. Geschichte habe ich nur in der Schule als staubtrockenen todlangweiligen Unterricht "vermittelt" bekommen. Ich bin etwa zur Zeit der Römer quasi aus dem Unterricht "ausgestiegen"...war nur körperlich anwesend und habe nur die Zahlen für die Tests gelernt und war mit ner 4 als Note zufrieden.


    Selber für Politik begann ich mich erst während meiner Lehrzeit zu interessieren, das war zu der Zeit, wo die SPD stürzte und Kohl Kanzler wurde.


    Ich selber habe versucht, meinen Kindern etwas politische Allgemeinbildung zu vermitteln. Seit ihrem 18. Geburtstag begleitet mich die Jüngere auf jede Wahl und gibt auch ihre Stimme ab. Die Große wohnt ja weit weg, aber auch sie geht immer wählen.


    Was ich für mich aus der aktuelleren Geschichte mitgenommen habe, ist, sich nicht von irgendwelchen "Anführern" ohne kritisches Hinterfragen instrumentalisieren zu lassen! Ob das nun die hiesigen Kommunalpolitiker sind, die "Querdenker",die A.D oder auch nur die Peta... ich hinterfrage immer.


    Meine Jüngere tut das auch. Obwohl sie auf dem "Ich schütze die ganze Welt"-Trip ist, lehnt sie die Peta ab. Dafür ist sie dem WWF beigetreten und dem hiesigen Tierschutzverein. Sie unterstützt mich bei meinen Bemühungen, umweltgerechter zu leben und zieht da aktiv mit, wenn ich in meiner Hexenküche zB mein Waschpulver selber mixe.


    Langer rede kurzer Sinn: Wir versuchen, soweit möglich unsere Umwelt zu steuern... über Wahlen, über umweltbewussteres leben oder auch einfach nur, indem wir aktiv unsere Meinungen austauschen.

    Ach ja, der Donald.... bis 20-01- ist er ja offiziell noch im Amt. Schaun mer mal ob sie den gewaltsam zwangsräumen müssen...

    Da ist Biden von ganz anderem Format, zumindest nach dem, was er so bislang öffentlich geäußert hat.


    Ich lass mal ein paar selbstgemachte Reiberdatschi aus Süsskartoffeln mit Kräuterquarkdip da.

    4fach Mama

    Bei mir ist die Chemo abgebrochen worden, der OP-Termin fand dann aber erst 3 Wochen später statt. Da hat sich nix erholt an Krebszellen, die Chemoschwester hat mich da beruhigt.


    Wie viele Zyklen hast du denn schon gehabt? Ruf doch mal den KID in Heidelberg an und befrage die mal zu dem Thema!

    Naja, ich habe den Prozess mehrfach bei Verwandten miterlebt... nennt sich Altersstarrsinn und zunehmender Realitätsverlust... ich sage nur Pippi-Langstrumpf-Syndrom dazu...."Tralala...ich mache mir die Welt.... wie sie MIR gefällt"


    DT hatte 2 Sachen die heraus ragten: Sein unbestreitbares Charisma (das dann aber mit der Zeit auch nachliess) und der Fakt, dass er so omnipräsent im Social Media war... wobei er mit seinen halbgaren Äußerungen seinen Beraterstab bestimmt regelmäßig an den Rand eines Nervenklappses gebracht haben dürfte.


    Ich meine, dass er nicht wahrhaben will/kann, dass er eben nicht mehr der allseits bewunderte Leithammel ist, auf dessen Wort hin jeder springt... und dass er eben wie alle anderen Menschen auch alt und senil zu werden beginnt! Leider ist er ja körperlich fit genug, dass man ihn nicht wegen "Regierungsunfähigkeit" dezent aus dem Amt hebeln konnte... angedacht und versucht wurde es meines Wissens ja.


    Leider gibt es für die Wählbarkeit des Präsidenten nur ein Mindestalter,kein Höchstalter....was ich persönlich für geboten halten würde schon wegen der doch starken Belastung durch dieses Amt.

    Na dann:

    Hatte gerade eine längere Diskussion über den Ausgang der US-Wahl. Einigkeit hatten meine Tochter und ich aber in einem Thema: Man muss Niederlagen auch akzeptieren können und zwar mit Anstand. Daran fehlt es dem noch-Donald aber gewaltig...


    Ich bin gespannt,wie Biden gerade das aktuelle Corona-Problem angeht...und ob auch er das "Obama-Care" weiter demontieren will oder wieder ins Leben ruft.

    4fach Mama

    während meiner Chemo (Pacli) hab ich auch 1x aussetzen müssen... das ist nicht soo das Problem, wenn man dich nicht gezielt gerade dosisdicht therapiert. Ansonsten: Alles Gute, dass ihr alle gut durchkommt. Und hey....die nächsten Monate bist du dann erst mal immun auf Corona!


    MEIN Testergebnis ist endlich da, Gott sei Dank negativ. Ich habe eine üble Bronchitis eingefangen gehabt, weiß der Geier woher... jedenfalls war das ein deutlicher Warnschuss, dass mein Immunsystem noch nicht ganz fit ist. Hat länger gedauert und härter zugeschlagen als jede vorherige Bronchitis (ich neige dazu).


    Gute Besserung an alle Foris, die sich grad mit dem bösen C rumschlagen!

    Überfordert sind wohl alle.... ich warte immer noch auf mein Testergebnis. Mein (neuer) Arbeitgeber ist "not amused"... wobei die aber wissen, dass ich nicht dafür kann.


    Mein Hausarzt meint, dass etwa 50% der "gestiegenen Zahlen" schlicht darauf zurück zu führen sind, dass jetzt sehr viel intensiver und häufiger getestet wird als vor einem halben Jahr.


    Naja, ich hocke daheim, huste vor mich hin und hoffe darauf, dass mein Testergebnis negativ ausfällt. Meine Teamleiterin versucht mich gerade manuell freizuschalten fürs Homeoffice, damit ich ab Montag dann von daheim arbeiten kann. Normalerweise muss man das im Amt vom Dienst-PC aus erstmalig machen...was ja wegen Quarantäne nun mal nicht geht.


    Wenigstens greifen die Fiebertabletten soweit, dass ich nicht ständig im Bett liege. Aus Langeweile ziehe ich mir gerade alle Staffeln/Folgen der Schwarzwaldklinik rein... und amüsiere mich darüber, wie vor 40 Jahren alles noch aussah... Mode, Autos, Umgangsformen...

    Und ich erinnere mich an die erste "AIDS-Hysterie", die auch in jener Zeit aufkam. Gewisse Parallelen sind da durchaus erkennbar...

    Testergebnis steht noch aus.

    Fieber ist medikamentös auf 39,2 gedrückt, ansonsten gehts mir gefühlt ziemlich elend. Soo schlimm war bei mir ne Erkältung noch nie... aber solange ich keine ernsteren "Probleme mit der Luft" habe,soll ich mich daheim auskurieren. Bisher "rasseln" nur die Bronchien.

    Der Doc war gestern da und will auch heute nach der Sprechstunde vorbei schauen.


    Naja... ich mach grad immer wieder kalte Wadenwickel und übe für den Hustinetten-Chor... falls noch jemand diese uralten Werbespots kennt.


    Hamster

    bitte überdenke deine Äußerung. Ja, viele kommen mit einem blauen Auge davon oder haben bestenfalls leichteste Symptome. Aber bei einigen schlägt es eben leider auch sehr heftig zu. Deswegen finde ich deine Bemerkung reichlich unsensibel.


    Stell dir vor jemand sagt dir auf deine Diagnose Brustkrebs: Ach das ist doch nicht so schlimm....kriegen ja nur 10% der Frauen und von denen überleben heutzutage sowieso etwa 95%.... wie fändest du das, wenns dir grad (zB nach der Chemo) so richtig dreckig geht?

    Das Einhalten der "notwendigsten Kontakte" scheint bei mir nicht geholfen zu haben.


    Liege seit Freitag Nacht flach mit zunehmenden "Grippesymptomen", Hausmittel übers WE haben diesmal nicht geholfen, heute wurde der Coronaabstrich gemacht und ich bin erst mal bis zum Ergebnis in Quarantäne.


    Hab starke Antibiotika und ein "Anti-Fiebermittel bekommen fürs Erste, wenns mit "der Luft schlechter werden sollte", soll ich einrücken.


    Meine Tochter hat sicherheitshalber ne Kliniktasche gepackt, sie hat Angst, dass es mich tatsächlich erwischt haben könnte.


    Ich selber hoffe noch, dass es nur eine ausgeprägte Bronchitis ist....

    Ich steuere eine Kanne selbst gebrauten Zitroneneistee bei und bediene mich an den Pellemännern... hmmmm.


    Meine neue Anlage ist da und ich spiele gerade meine alten Platten... ein Gefühl als wären die 80er wieder da.

    Ich könnt k<Xn vor Frust!


    Ich gehöre ja zur "Risikogruppe" und gestern wurde bei uns die Coronaampel auf gelb gestellt. Also bekam ich 1 Stunde vor Feierabend die nachricht auf der Arbeit, ich könne ab Montag von daheim aus arbeiten....


    Frust pur. Wieso?

    1. Mit EIGENER Hardware.... ok, ich bin vernünftig ausgestattet, aber...in den vorigen Firmen bekam man zumindest einen Läppi zur Verfügung gestellt.

    2. Die Software. Ich habe jetzt den halben Tag damit vergeudet....habe die erforderliche Software installiert, den Authenticator aufs Handy gezogen, wollte mich testhalber einloggen.... GEHT NICHT. Weil: Man muss erst einmal vom Dienst-PC aus erste Schritte tun, DAMIT man überhaupt "Tele-Arbeit" machen kann.


    Tja, das steht auf Seite XYZ kleingedruckt mitten im Handout, dass man mir für daheim in die Hand gedrückt hat.


    Also "darf" ich am Montag doch erst mal in die Dienststelle... weil sonst geht das Anmelden von daheim aus nicht. Hätte man mir das nicht gestern gleich sagen können, dass das zwingend erforderlich ist BEVOR man Homeoffice machen kann... solange ich noch auf der Dienststelle bin?


    Ach so, irgendeine Hilfestellung hab ich keine, unter der Telefonnummer, die ich "bei Bedarf anrufen könne auch samstags" läuft eine sattsam bekannte Ansage: Dieser Anschluß ist vorübergehend blablabla....


    Und das Chaos von einer Bundesbehörde!


    Jedenfalls wars das zumindest für Montag mit Homeoffice.... die sollen mir da mal vernünftig wen zur Seite stellen der mir das so einrichtet dass ich dann von daheim anmelden kann.

    Ich steuere eine Kanne selbst gemischten Schokoccino bei und ein Schälchen Schlagsahne. Außerdem einen Teller belgische Waffeln, frisch angetoastet, mit Puderzuckerstreuer dazu.


    Ich bin nochmal kurz weg, ich suche gerade meine Strickanleitung für einen Norwegerpullover... mir ist nach Pullover stricken.


    Ich habe in einem Anfall von Verschwendungssucht einen "5in1-Plattenspieler mit Bluetooth und Digitalisier-Funktion" bestellt. Da kann ich all meine alten Vinyl-Schätze nicht nur abspielen,sondern auch auf einen USB-Stick digitalisieren und dann auf einer externen Festplatte abspeichern.


    Gestern bin ich mit dem Ausmisten weiter voran gekommen... ein ganzes Schrankabteil (das 3. von 4) ausgeräumt, jedes Teil einzeln gesichtet und auch auf nötige Flickarbeiten kontrolliert, und dann nach der Kondo-Methode zusammengelegt und neu verstaut. Jedenfalls sind dabei 2 Tüten für den Altkleidercontainer bei rum gekommen. Heute will ich das letzte Schrankabteil durchgehen, nächste Woche ist die "Wäschekommode" dran und die 3 Unterbettkästen. Idealerweise verschwindet der verbleibende Inhalt in den Unterbettkästen und die schon etwas wackelige Kommode verschwindet.


    Ach ja, ich spendiere virtuell ein paar Couchdecken zum Reinkuscheln...rot,grün und blaugemustert stehen zur Auswahl.8)

    Pantoprazol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer. Anderer name dafür: (RS)-5-(Difluormethoxy)-2-[(3,4-dimethoxy-2-pyridyl)methylsulfinyl]benzimidazol


    Omeprazol ist ebenfalls ein Arzneistoff aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer. Anderer Name dafür: (RS)-5-Methoxy-2-[(4-methoxy-3,5-dimethylpyridin-2-yl)methansulfinyl]-1H-benzimidazol


    Wie man sieht, sehr sehr ähnliche Medikamente, die im Prinzip die selbe Wirkung aufweisen. Welches davon bei dem Einzelnen "besser" wirkt, muss man probieren. Ob man das während der Chemo nehmen darf, fragt man am besten die Chemostation oder den Onkologen.


    Mir hat der Verzehr von Trinkjoghurt sehr geholfen, als Hausmittel geht auch das Kauen von Mandeln und Nüssen...so man diese mag.

    Bin ja auch als Amazone unterwegs und habe eine verbliebene Brust mit Doppel-D... sehr groß und schwer.


    War jetzt zur "Jahreskontrolle" im Brustzentrum und die haben gesagt und notiert, dass man optisch bereits einen sichtbaren Schiefstand erkennt...die Schulter der operierten Seite ist sichtbar höher als die andere und die Haltung und Wirbelsäule seitlich geneigt, sprich deutlich schief...TROTZ Rehasport, der dagegen ankämpft.


    Meine betreuende Hausärztin konferiert derzeit mit meinem (kompetenten) Orthopäden... je nachdem was dabei rum kommt kann man die Kasse dann doch zur Kostenübernahme einer Reduktion der verbliebenen Brust bewegen. Wobei Reduktion oder Ablatio im Prinzip dasselbe kostet...

    Da ich ja eine fortgeschrittene Arthrose habe, ist da aus orthopädischen Gründen ev. was machbar....schaun mer amol...

    Zunächst: Wer Übergangsgeld bekommen möchte, muss es beantragen!


    Ist der Anspruch auf Krankengeld verbraucht, haben Arbeitnehmer während einer Reha Anspruch auf Übergangsgeld.


    Generell Anspruch auf Übergangsgeld hat man dann, wenn man unmittelbar vor dem Beginn einer Rehabilitation oder einer vorangegangenen Arbeitsunfähigkeit Arbeitsentgelt verdient und Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat.


    Anspruch auf Übergangsgeld hat also, wer

    • unmittelbar vor Beginn einer Reha oder einer vorangegangenen Arbeitsunfähigkeit Einkommen (auch als Selbstständiger oder Freiberufler) erzielt
    • und Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat.

    Dies gilt auch bei Bezug einer Entgeltersatzleistung wie Krankengeld, Arbeitslosengeld oder Verletztengeld.


    Das Übergangsgeld liegt für Versicherte ohne Kinder bei 68 Prozent des letzten Nettoarbeitsentgelts. Wer ein Kind mit Kindergeldanspruch hat, bekommt 75 Prozent.


    Bei Selbstständigen und freiwillig Versicherten besteht das Übergangsgeld aus 80 Prozent des Einkommens, das den Beiträgen zugrunde liegt, die sie vor Beginn der Leistungen für das letzte Kalenderjahr gezahlt haben.


    Wer unmittelbar vor der Rehabilitationsleistung arbeitslos war, erhält unter bestimmten Voraussetzungen Übergangsgeld in Höhe des zuvor gezahlten Arbeitslosengelds I. Empfängern von Arbeitslosengeld (ALG) II zahlt das Jobcenter das ALG II ("Hartz IV") während der Maßnahme weiter.


    Wo man den Antrag auf Übergangsgeld stellen muss, ist von Fall zu Fall verschieden:

    • Die Rentenversicherung zahlt Übergangsgeld bei allen Reha-Maßnahmen, die die Erwerbsfähigkeit von Betroffenen wiederherstellen sollen.
    • Die gesetzliche Unfallversicherung ist zuständig, wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit krank geworden.
    • Die Agentur für Arbeit zahlt bei allen Maßnahmen, die Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Berufsleben ermöglichen.

    Ist der Rehabilitationsträger, bei dem ein Betroffener seinen Antrag gestellt hat, nicht zuständig, ist der Träger verpflichtet, die Zuständigkeit schnell zu klären und den Antrag an die richtige Stelle weiterzuleiten.

    Wer nicht weiß, welcher Rehabilitationsträger für sie oder ihn zuständig ist, kann sich an die gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger bei der Deutschen Rentenversicherung wenden (Telefon 0800 10 00 48 00, http://www.reha-servicestellen.de)

    Habe selber Pflegegrad 2 und GdB 100. Noch kann ich arbeiten gehen, also EU steht noch nicht im Raum.


    Da ich in der Bundesagentur für Arbeit angestellt bin, weiß ich sicher, dass Pflegegeld als zweckbestimmte Zahlung NICHT als Einkommen gerechnet wird. Weder im SGB 2 (ALG2) noch im SGB 3 (ALG1) nopch im BKKG (Kinderzuschlag)... also auch nicht im SGB 6 bei der EU-Rente.


    Das Versorgungsamt ist erst dann am GdB interessiert,wenn es (bei Verlängerungsanträgen eines befristeten GdB) eben um den Verlängerungsantrag geht. Da schickt man dann die Pflegegradentscheidung als Entscheidungshilfe mit.


    Bei der Beurteilung der Erwerbsunfähigkeit wiederum helfen die Pflegegradentscheidung und der GdB bei der Feststellung der EU.

    Also eure gedrückten Daumen wirken auch, wenn man nicht "vorwarnt"^^

    Komme gerade aus dem Amberger Klinikum, war dort im Brustzentrum. Alles bestens, die Brustschwester war total geplättet, als sie mich erkannte. Ich sei nicht wieder zu erkennen, so sehr hätte sich mein Erscheinungsbild (zum Positiven) geändert.

    Ich bin dann noch zum Hallo-Sagen in die Chirurgie hoch, wo man mich so viele Monate behandelt hat. DAS war vielleicht ne Schau.... die sind ALLE ums Eck gerannt gekommen um mich zu begrüßen....sogar "mein" Chirurg kam extra aus der Notaufnahme hoch gesprintet! Die bekommen nach eigener Aussage ja nicht wirklich mit, was aus ihren Patienten so wird...und um mich haben die sich im Nachhinein wohl gesorgt, weil es mir damals zeitweise so miserabel ging.

    Jedenfalls gabs sogar ne schnelle Runde Kaffee im Pausenraum der Schwestern... war eine nette Viertelstunde. Ich musste versprechen, bald mal wieder zu kommen.


    Ich bin auf dem Heimweg noch kurz entschlossen einkaufen (morgen hat ja alles zu)...ich brauchte....Klopapier. Hab gleich noch Pocket-Coffee und Garnelen mitgenommen...das eine liebe ich als Süßes für zwischendrin und die Krustentiere gibt es in einer Gemüsereispfanne asiatisch süßsauer heute Abend. Jedenfalls hat es geklappt, auch das Warten an der Kasse und das Tragen der (leichten) Tüte die Treppe rauf.


    Jetzt massakriere ich aber erst mal das Stück Käsekuchen, das noch da ist, mit nem schönen Käffchen dazu.

    Puh.... *in einen Liegestuhl plumpst*... Pause.


    Erst mal für alle selbst gebackenes Sonntagsbrot, frisch aus der Röhre. Und einen selbst gemahlenen und gebrühten Schokoccino... In der Frenchpress aufgebrühter frisch gemahlener Kaffee mit ein wenig Fair Trade Kakao, Zimt und Kardamom abgeschmeckt und mit einem Schuss Sahne verfeinert. Ach ja, die Beerenmarmelade daneben ist auch selbst gemacht.


    Ich schraube gerade eine neue Garderobe vom schwedischen Möbelbaukasten zusammen... sollte in einer Stunde fertig sein, muss "nur" noch einen Kleiderhaken anschrauben und die Sitzplatte. Dann darf "Pinnig" bei mir den Flur verschönern.


    Die alte Garderobe (>15 Jahre) noch zerlegen und die Teile in die Garage verfrachten (das macht mir die Tochter, das Schleppen über Treppen) für die nächste Fuhre zum Recyclinghof.


    *genüsslich Tasse leer schlürft*... einen wunderschönen Sonntag wünsch ich euch

    Mal wieder eine Rückmeldung. Die mittlerweile 3. Nachsorge incl. Mammografie und Ultraschall der Leber ohne Befund....


    Im Job (Familienkasse) bin ich inzwischen "angekommen" und darf immer mehr allein bearbeiten... nur Leistungsbescheide laufen halt im 4-Augen-Prinzip.


    Rollstuhl steht "ausrangiert" in Plastik verpackt (große Mülltüte drüber gestülpt) im Keller, der Rollator dient als Abstellfläche für den Wäschekorb in der "Arbeitsecke" vom Schlafzimmer. In der Wohnung lauf ich fast nur noch ohne Faltstock, länger stehen zum Kochen, Wäsche zusammen legen etc geht allmählich auch wieder. Der Stock soll noch endgültig weg, da arbeite ich im Fitnessstudio auf dem Laufband dran...


    Das Bürokratische an der langen Krankenzeit ist aufgearbeitet, alle Rechnungen sind bezahlt, die finanzen laufen wieder und meine Sparsau frisst sich wieder einen Rettungsring an. Ich habe mal durchgerechnet und habe festgestellt, dass ich, so ich durcharbeiten kann bis zum Rentenalter, genug Geld für meinen Traum zusammen bekomme.


    Kinners, andere gehen auf Fernreise, ich werde dann "Tiny". Da ich in einem "klassischen" Tinyhouse (mit Loft und Hühnerleiter) nicht klar komme (mein bein wird im Alter nicht besser!), habe ich mich für die "Gigantische"Variante erwärmt: Ein Tiny-Bungalow.


    Das von mir favorisierte Modell kostet schlüsselfertig incl. Steuer so um die 60.000 € und wird auf einem Tieflader geliefert, auf ein vorgefertigtes Schraubfundament (das ist nicht auf der Strasse mobil, das Häusle) gesetzt, alles angeschlossen...fertig. Ok, die Möbel muss man dann noch rein tragen, aber das ist wohl das geringste Problem.


    Meine Finanzen geben das jedenfalls in etwa 6 Jahren her... so das Schalentier nicht wiederkehrt und mein Job erhalten bleibt. Hier mal ein Foto von meinem Traum (da stehts noch auf dem Transporttrailer). Ist so ein vorgefertigtes Modell von der Stange.



    Die Innenfläche sind 40 qm plus die 8m² überdachte Terrasse, die Aussenterrasse ist mir "too much", die werde ich nicht mit ordern. Ein Stellplatz mit 300m² werde ich dazu anpachten, es gibt da u.a. ein bereits genehmigtes Tinydorf bei Visselhövede. Jaha, ich werde dann aus Bayern weg ziehen... ich fühle mich im Nördlichen wohler.


    Eigene 4 Wände, keine steigenden Mieten, kein Vermieter, der "die alte Schachtel" raus ekeln will... "Ein Häuschen mit Garten"...kennt einer den alten Schlager noch? Wobei "Häuschen im Grünen" von Paul Bartsch noch besser auf mich passt vom Text her.


    Ich habe angefangen mein Hab und Gut mal wirklich radikal auszumisten... frei nach Marie Kondo halt. Und allein das lenkt so ab, dass ich meinen Stock ständig regelrecht vergesse und ohne durch die Bude flitze...noch im Schlurfgang, aber stabil.


    Mein Auto langweilt sich in der Garage, ich bin bis zum Beginn der Frostzeit wieder auf den Roller umgestiegen. Der Faltstock passt ja ins Helmfach.


    Übrigens denke ich ernsthaft darüber nach, im Januar wieder mit dem Zeitungaustragen als Nebenjob zu beginnen...in "meinem" Wohnviertel hört das Träger-Ehepaar auf aus Altergründen (die sind Ende 80) und mein Zeitungscheffe hat mir das Gebiet angeboten. Entscheiden muss ich mich 1 Woche vor Weihnachten...wenn ich bis dahin ohne Stock auch draußen laufen kann, werde ich wohl auch wieder Zeitungen fahren.


    Mein "früheres" normales Leben kehrt mit Riesenschritten zurück.... das wünsche ich euch auch!