Beiträge von Limonetta

    Liebe @ birka2000,


    Deinen Frust und deine Enttäuschung kann ich so gut nachvollziehen! Ich bin nun auch an diesem Punkt angelangt. Meine OP war Ende Januar, bei mir gab es von Anfang an Komplikationen, aber die transplantierte Arterie wurde durchblutet. Die "Hämatome" werden jetzt "Fettgewebsnekrosen" genannt (was sie wahrscheinlich von Anfang an gewesen sind), und die Hoffnungen werden mir von Kontrolltermin zu Kontrolltermin mehr und mehr genommen. Meine neue Brust ist größtenteils äußerst hart, unförmig und sehr schmerzhaft. Bis jetzt läuft zwar noch nichts aus, aber man kann fast zusehen, wie die Brust von Woche zu Woche kleiner wird. Sie ist, wohlwollend betrachtet, höchstens noch halb so groß wie die gesunde Brust. Das ist bitter, all die Hoffnung, die mit dieser OP verknüpft war, die Strapazen - wofür?


    Wie geht es dir inzwischen? Es würde mich sehr freuen, wenn deine neue Brust doch noch aufgehört hätte, sich zu verflüssigen.

    Wurden bei dir irgendwelche Maßnahmen ergriffen?


    Alles Gute weiterhin und liebe Grüße

    Limonetta

    Liebe Stupsi , danke für Deinen Rat mit der Narbenpflege bzw. Deinem Rat, sich zu bewegen, um Verwachsungen im Untergewebe vorzubeugen. Daraufhin habe ich mir Physiotherapie verschreiben lassen, die kommende Woche beginnen soll. Ich merke tatsächlich schon, wie alles spannt aufgrund der dauernden Schonhaltung. Es freut mich, dass sich die Verhärtungen bei Dir gelockert haben!

    Alles Gute und LG Limonetta


    Liebe Angel12 , danke auch für Deinen Tipp mit der Lymphdrainage! Bei mir wird sie kommende Woche beginnen. Ich drücke Dir für Deine Korrektur-OP ganz fest die Daumen, dass endlich alles gut wird, Deine Brust weich und ohne Schmerzen sein wird (das kann man sich ja irgendwann gar nicht mehr vorstellen), und dass Du im Nachhinein über Deine Entscheidung zum DIEP-Flap froh sein wirst 🍀🐞 Und natürlich dass alles wie geplant stattfindet, trotz Coronakrise.

    LG Simone


    BLEIBT ALLE GESUND !!! 🍀

    Liebe Sunshine663 , danke für Deine Nachricht (ist schon eine Weile her, ich komme erst jetzt zum Schreiben). Ich habe das Bromelain wieder abgesetzt, weil es mir auch nicht geholfen hat. Eine Ärztin meinte, das helfe nur kurz nach Auftreten der Hämatome, bevor sich diese verfestigt haben. Für Lymphdrainage und Physiotherapie habe ich Rezepte, werde aber darauf achten, dass meine Brust dabei nicht zu sehr strapaziert wird, sie schmerzt ohnehin noch sehr.

    Für Deine anstehende OP - vielleicht hast Du sie ja auch schon hinter Dir - wünsche ich Dir alles Gute, dass mit der Beseitigung der Hämatome auch die Schmerzen aufhören!

    LG Limonetta

    Liebe@Dudi73,

    über eine Zweitmeinung habe ich noch nicht nachgedacht. Mit den beiden anderen Kliniken in meiner Nähe habe ich schon beim Vorgespräch ( bei dem es dann auch geblieben ist) schlechte Erfahrungen gemacht, und eigentlich habe ich, trotz allem, großes Vertrauen in die Ärzte meiner Klinik. Aber wenn sich in den nächsten Monaten gar nichts bessern sollte, wäre das eine Option.


    Danke für's Daumendrücken !



    Liebe Angel12 ,

    ... da muß ich mich auch noch mehr in Geduld üben 🧘

    Dann hattest du auch so starke Schmerzen! Bei mir wirken Ibu..... & Co. überhaupt nicht, und manchmal ( das kommt täglich vor), habe ich das Gefühl, dass mich diese Schmerzen regelrecht in die Knie zwingen. Ich bekomme morgens und abends zusätzlich ein Medikament gegen Nervenschmerzen, das ist auch das einzige, das ein wenig Abhilfe verschafft. Trotz allem muß man natürlich versuchen, weiterhin positiv zu denken und zu vertrauen. Und sich ab und zu daran erinnern, wie es einige Wochen zuvor war, meistens erkennt man dann doch einen kleinen Fortschritt.


    Beim heutigen Kontrolltermin in der Klinik wurde mir Bromelain gegen die Hämatome empfohlen. Die Ärztin meinte, man wisse nicht sicher, ob das helfe, aber einen Versuch sei es wert.


    Wurde bei der Lymphdrainage denn auch die Brust mit massiert? Ich mag momentan gar niemanden von außerhalb der Klinik an meine Brust heranlassen, aus Angst, es könnte mehr schaden als nutzen. Vielleicht warte ich damit noch ein wenig, bis die Nähte sich gut geschlossen haben.

    Liebe Angel12 ,

    vielen Dank für deine Antwort, mit der du mir sehr weiterhilfst. Ich habe schon in meiner Verzweiflung nächtelang das Internet durchforstet nach irgendeinem Eintrag zu Verhärtungen der Brust nach DIEP-Aufbau, aber nichts gefunden. Auch wenn ich das natürlich niemandem wünsche, so bin ich doch erleichtert, dass ich mit diesem Problem nicht völlig allein dastehe. Mein Arzt meinte, das würde immer gut werden, aber mindestens 6 Monate brauchen. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du bald, wie geplant, deine Korrektur-OP bekommen kannst. Werden bei dieser OP auch verhärtete Hämatome ausgeräumt?


    Ich komme gerade von einem Kontrolltermin in meiner Klinik außer der Reihe, weil ich so starke

    (noch stärkere als normal) Schmerzen in meiner komplett bockelharten Brust habe. Es wurden kleine Hämatome im Ultraschall gesehen, die man aber nicht punktiert, da zu nahe an der verpflanzten Arterie gelegen. Größere, tief liegende Hämatome kann man wohl nicht ganz ausschließen. Jetzt muss ich die nächste Zeit alle zwei Tage zur Kontrolle in meine Klinik.


    Ich werde dann auch nachfragen, ob ich meine Brust bereits massieren darf.


    Musst du das Mieder immer noch tragen?


    Liebe Grüße aus dem verschneiten Süden 🙋

    Liebe KatiP ,

    auf deine Frage, warum die Arterie porös sein konnte, weiß ich leider keine Antwort. Aber ich habe von meinem Operateur etwas erfahren, das dich vielleicht beruhigen wird: mit der Zeit wachsen von außen immer mehr kleinere Blutgefäße in die neu aufgebaute Brust hinein. Er meinte, irgendwann wird die Brust von diesen Gefäßen so gut durchblutet, dass man die ursprünglich verpflanzte Arterie gar nicht mehr unbedingt bräuchte.


    Liebe Dudi73 ,

    das, was dir deine Ärztin zum Thema Narbenbehandlung geraten hat und wie sie es begründet hat, klingt für mich total schlüssig und gut. Ich werde meinen Arzt beim nächsten Termin ganz konkret darauf ansprechen und mir sein ok/ grünes Licht dafür holen, auch wenn er selbst vielleicht nicht soviel davon hält. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das hilft. Danke für deine Hinweise!


    Hallo Chippendale , auch nach Lymphdrainage werde ich mich erkundigen 🙂

    Liebe Dudi73 , danke für deine guten Wünsche! Es tut gut zu hören, dass es bei anderen Forumsmitgliedern mit schwierigeren Heilungsverläufen letztendlich auch noch gut geworden ist.


    Es ist interessant, wie unterschiedlich die Empfehlungen zur Nachbehandlung der einzelnen Kliniken ausfallen, bezüglich Bauchgurt versus Kompressionsmieder, Behandlung der Narben etc. Mir wurde nur ein Bauchgurt mitgegeben, der allerdings schwer genervt hat, weil er viel zu breit und kratzig war und ständig nach oben gerutscht ist. Bei meinem zweiten Kontrolltermin gestern habe ich ein Rezept für einen weniger hoch hinaufreichenden Bauchgurt bekommen, mit dem ich jetzt überraschend gut zurechtkomme. Gegen das kratzige Material hilft ein darunter getragenes dünnes Unterhemd. Da verrutscht nichts mehr. Die Dame vom Sanitätsgeschäft meinte, so ein Bauchgurt hätte stärkere Kompressionseigenschaften als ein Mieder, darum solle ich beim Bauchgurt bleiben, wie von meiner Ärztin rezeptiert.


    Narbenbehandlung mit Cremes oder Massagen wurden mir nicht empfohlen, da diese nichts nützen würden. Aber ich denke, es tut einem doch gut, wenn man selbst aktiv werden kann, und vielleicht hilft es doch, die Narben weicher zu machen. Ich mache momentan nichts in dieser Richtung (außer dass ich auf gesunde Ernährung achte), ich wüsste auch gar nicht, wo anfangen, meine komplette Brust ist nach wie vor hart wie ein Medizinball und nur mit starken Schmerzmitteln zu ertragen. Geduld, Geduld 🧘


    Liebe Flomana , danke auch für deine lieben Zeilen! Du hast in den letzten Monaten ja auch sehr viel mitgemacht und tapfer getragen. Die zweite Brust prophylaktisch mit entfernen und in einer beidseitigen Diep-Flap-OP wieder aufbauen zu lassen, war eine sehr mutige Entscheidung. Ich freue mich, daß bei dir alles gut gegangen ist. Für die Rekonvaleszenz müssen wir uns alle die Zeit nehmen, die wir brauchen, so eine OP ist keine Kleinigkeit 😉


    Liebe birka2000 , @Gypsie66, KatiP und alle "Frisch-Operierten" , ich wünsche euch allen gute Besserung und Heilung!

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    ich habe lange überlegt, ob ich mich mit meinem Bericht zurückmelden soll, denn meine Erfahrungen gehören vielleicht nicht gerade zu den Mutmachendsten. Aber, um es vorwegzuschicken, auch wenn es sich, sobald Ihr meine Erlebnisse nachgelesen habt, möglicherweise seltsam anhört: Ja, ich würde mich nochmals für diese OP entscheiden.


    Wenn es auch ein hartes Stück Arbeit bedeuten kann, eine neue Brust, und zwar für alle Beteiligten: in erster Linie natürlich für einen selbst. (Man muss so einiges aushalten, vor allem, wenn Komplikationen auftreten. Falls es glatt läuft, und das ist wohl bei den weitaus meisten DIEP-OPs der Fall, lässt sich das alles gut handeln).

    Für die Ärzte, denen ein großer und unermüdlicher Einsatz abverlangt wird; für die Pflegekräfte, die in den ersten postoperativen Tagen alle Hände voll mit einem zu tun haben, wenn sie ihre Sache gut machen; und nicht zuletzt für Familie und Freunde, für die die Situation sehr belastend sein kann.


    Dennoch, auch wenn bei mir noch nicht alles ausgestanden ist und ich noch nicht "aus dem Schneider" bin, ich würde es wieder wagen, denn es beinhaltet eine große Chance, und wenn am Ende alles gut wird, dann ist es doch ein wunderbares Geschenk.


    Ich wurde am 29.1.2020 stationär aufgenommen. An diesem Tag fanden die üblichen Untersuchungen statt: CT mit Kontrastmittel zum Auffinden geeigneter Arterien, Blutabnahme, Fotos zu Dokumentationszwecken, Anzeichnen der Schnittlinien etc. . Alle beteiligten Operateure stellten sich vor, was ich sehr gut fand und was auf mich sehr beruhigend gewirkt hat, zumal sie alle sehr freundlich und geduldig meine verbliebenen Fragen beantworteten.


    Am 30.1. wurde ich um 7.30 Uhr zur Entfernung eines verkapselten Silikonimplantates und zur einseitigen DIEP-Flap-Rekonstruktion von Station abgeholt und in den OP gefahren. Um 18.28 Uhr abends kam ich dort im Aufwachraum zu mir, gegen 21 Uhr ging es direkt hoch auf Station. Dort wurde stündlich bzw. alle zwei Stunden per Ultraschall kontrolliert, ob die neu verpflanzte Arterie durchgängig und der Lappen gut durchblutet war.


    Am Folgetag erfolgte eine notfallmäßige Nachoperation wegen HB- und kreislaufrelevanter Blutung, wobei der DIEP-Lappen nochmals komplett ausgelöst und wieder neu eingenäht werden musste. Außerdem musste eine Bluttransfusion vorgenommen werden.


    Die ersten vier Tage nach diesen beiden kurz aufeinanderfolgenden OPs und der Bluttransfusion fühlte ich mich mehr tot als lebendig, um ehrlich zu sein. Aber dann ging es doch in kleinen Schritten aufwärts. Am fünften postoperativen Tag wurde ich zum ersten Mal auf die Bettkante gesetzt und konnte mit Hilfe meiner Physiotherapeutin erste wenige und wacklige Schritte machen, bevor mir schwindelig wurde.


    Leider musste am 11.02. nochmals nachoperiert werden. Es mussten absterbende Hautanteile sowie absterbendes Gewebe entfernt werden. An der Brustaußenseite, wo zuvor eine schöne Rundung war, ist die Brust jetzt abgeflacht. Diesen (kleineren) "Teilverlust" habe ich als viel einschneidender und belastender empfunden als seinerzeit die Mastektomie!


    Am 15.1. bin ich entlassen worden.


    Als weitere Komplikationen haben sich Hämatome und eine starke Verhärtung der ganzen Brust entwickelt. Noch heute, am 23. postoperativen Tag, brauche ich starke Schmerzmittel.


    Meine Bauchnarbe sowie der versetzte Bauchnabel heilen wunderbar und haben mir keinerlei Schwierigkeiten bereitet.


    Die ersten Tage zuhause waren sehr beschwerlich, ich habe mein bequemes und elektrisch einstellbares Klinikbett vermisst. Nun geht es aber kräftemäßig von Tag zu Tag besser.


    Und, wenn ich der Aussage meines Chirurgen Glauben schenken darf (und das tue ich), dann wird sich binnen eines halben Jahres alles zum Guten gewandt haben und meine Brust weich sein.

    Liebe Dudi73 ,

    das freut mich sehr, dass du die Operation so gut überstanden hast, ich habe ja mitgefiebert! Gut auch, dass man dich ausreichend mit Schmerzmitteln versorgt. Ich wünsche dir eine zügige Heilung, aber nimm dir trotzdem die nötige Zeit im Krankenhaus, bis alles soweit sicher verheilt ist.

    Viele liebe Grüße

    Limonetta


    Liebe Marie Louise ,

    vielen Dank für deine mutmachenden Zeilen! Deinen Rat werde ich befolgen und die starken Schmerzen nach meiner Mastektomie ( damals in einer anderen Klinik) nochmals unmittelbar vor der OP ansprechen. In meiner Akte ist das wohl vom Vorgespräch her schon vermerkt, aber doppelt hält besser.

    Viele liebe Grüße Limonetta

    Dudi73

    Liebe Dudi, vielen Dank für deinen Tipp! Das ist das erste Mal, dass ich mich in einem Forum angemeldet habe, da muss ich mich erstmal zurechtfinden 🙂

    Dir nochmals alles gute für morgen und eine ruhige und erholsame Nacht 💤🌙. Ich geselle mich zu den Menschen, die morgen daumendrückend an dich denken werden. Wird alles gut!

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    bei mir geht es kommende Woche, am 30.1., mit meiner einseitigen Diep- Flap-OP los. So langsam kommt die Angst in mir hoch.

    Wie war das denn, als ihr aus der Narkose aufgewacht seid? Habt ihr wirksame Schmerzmittel bekommen? Nach meiner hautsparenden Mastektomie vor einem halben Jahr hatte ich bald darauf starke Schmerzen, Ibuprofen und die üblichen Schmerzmittel haben da leider gar nicht geholfen.

    Nun plagt mich eine Kapselfibrose Grad IV.

    Kann mir jemand ein bißchen Mut machen?

    DANKE!


    Liebe Kirsche , daaaanke euch. Um 9 Uhr solls losgehen.

    Habe heute den Namen einer der operierenden PC‘s erfahren und gleich gegoogelt.

    Liest sich sehr gut.

    Da ich ja nicht mit viel Busen gesegnet bin, sind sie vielleicht schneller fertig!;)

    Liebe Dudi73,

    ich bin neu im Forum und habe vor lauter Aufregung deinen Beitrag ganz übersehen und übergangen. Ich wünsche dir für deine bevorstehende OP alles Gute! 🌺