Beiträge von Gali1111

    Danke für die vielen tollen Tipps Heideblüte !!🌺


    Wie weit im voraus hat man mit euch denn generell so die OP durchgesprochen (also alle generellen Fragen zum Aufbau etc.)?

    Heideblüte Da ich auch noch zu den „Frischlingen“ gehöre und an machen Tagen mein Gedankenkarussell viel zu viele Loopings fährt, möchte ich dir hier auch kurz sagen, wie gut das Lesen deiner Worte tut!! Danke!!🌺


    Studienteam von mir auch noch ein liebes Willkommen nachträglich!

    Liebe Schabbernack , ich würde dir auch vom Autofahren eher abraten! Bei der EC dauert's ja meist ein wenig bis das k.O.-Gefühl kommt, aber da es bei der Pacli ja schon als Vormedikament Fenistil gibt, ist man im Kopf wirklich quasi umgehend "benebelt", also ich zumindest.

    Ich merk schon meine Augenlider zufallen, wenn das Fenistil gerad mal 2-3min. läuft...

    Besser nicht riskieren! Ich fahr nun auch Taxi, sitze ja hinten, Fahrer und ich jeweils mit Maske...sollte gehen.

    Danke für den Tip Ricci82 ! Verläuft der Träger also direkt über den Port? Eine gruselige Vorstellung =O Ich war nach der Port-OP im selbigen Unterwäscheladen, um nach einer Lösung zu suchen. Es gab fast nichts ohne Bügel...Hatte dann mit 2-3 Modellen mit Neckholder-Trägern geliebäugelt. Doch die musste man über den Kopf an- und ausziehen. So hoch bekomm ich den Arm leider nicht...*grummel*

    Mareeni Ok, dann lieg ich ja zeitlich knapp hinter dir. Können uns da dann sicher noch gut austauschen! Bezüglich der OP weiß ich allerdings ehrlich gesagt noch reichlich wenig! Vor Beginn der Chemo wurde das noch nicht so thematisiert, erst letzte Woche bei der Kontrollsono. Da ich mehrere Tumore habe und auch noch in unterschiedlichen Quadranten, ist eine Masektomie leider der einzige Weg. Ein Tumor liegt zudem direkt hinter der Brustwarze, weshalb auch die leider weg muss. ;( Rekonstruktion heißt hier, dass sie mir irgendwann nach dem Wiederaufbau eventuell auch eine neue Brustwarze basteln oder ggf. auch auftätowieren können.

    Hallo liebe Ruhrpottler!:)


    Wollt mal fragen, ob hier vielleicht jemand aus der Nähe von RE kommt, vielleicht ungefähr mein Alter hat (39, ist aber nicht zwingend erforderlich) und mal Lust auf ein Treffen oder engeren Austausch hätte.

    Leider findet ja das Meiste, wie z.B. Selbsthilfegruppen, wegen Corona nicht statt, und ich glaube, der persönliche Austausch auch über das Forum hier hinaus würde mir eventuell gut tun.


    Ganz liebe Grüße:)

    Hallo Heideblüte , ich hoffe, dass bei mir auch alles in einer OP passieren kann. Ob wohl auch der Port direkt mitentfernt wird, auch wenn danach noch weiter Antikörper gegeben werden müssen?

    Auf der befallenen Seite muss leider auch die Brustwarze mitentfernt werden. Hab schon gelesen, dass die Rekonstruktion erst einiges später gemacht werden kann...Wird sicher ein komisches Gefühl.

    Worüber ich mir bisher noch gar keine Gedanken gemacht hatte ist, dass ein Implantat eventuell gar nicht möglich sein könnte, ähnlich wie bei Lucia0605 . Meine Brust ist nämlich auch nicht besonders groß...Wovon hängt das denn sonst noch ab?

    Von mir auch ein liebes Willkommen im Forum, und leider auch im Club der erkrankten End-30er.

    Wie gut, dass eine Biopsie gemacht wurde!! Du wirkst sehr gefasst und motiviert, das ist super und ich hoffe, dass das so bleibt! ;)

    Hat man vor, bei den auffälligen Lymphknoten auch eine Biopsie zu machen?


    Ich freue mich sehr für dich, dass man das Thema Kinderwunsch bei dir rechtzeitig angesprochen hat! Bei mir ist das leider nicht passiert und ich selber hatte das nach der Schockdiagnose auch gar nicht auf dem Schirm. Das Thema kam erst im Aufklärungsgespräch kurz vor Chemostart auf den Tisch, weil ich danach fragte. Zitat Onkologin: "Na das fällt Ihnen ja früh ein..." Tja, blöd gelaufen...Bekam zwar noch einen kurzfristigen Termin in einer Kinderwunschpraxis, musste dann aber innerhalb eines Tages entscheiden, ob ich mich so kurz vor Chemostart noch operieren und Eierstockgewebe einfrieren lassen will. Das war mir dann leider alles zu viel und ich habe es nicht gemacht...;(


    Wünsche Dir alles Gute für Deine Therapie!!

    Hallo Hummel82 . Bei mir liegt der Port auch direkt unter dem Träger, so dass ich den nun immer zur Seite ziehen oder runterhängen lassen muss. Dazu kommt, dass der Port bei mir auch stark vorsteht, weil ich ziemlich schmal bin, und so merke ich ihn irgendwie immer. Das ist schon alles irgendwie nervig, aber zum Glück ist es ja nicht für immer.

    Die Geschmacksstörungen kenn ich auch...Unter der EC hat alles salzig geschmeckt und jetzt, unter der Pacli, ist vieles irgendwie bitter.

    Dazu hatte ich während der EC vom Kortison wahnsinnige Essgelüste und einen fast unstillbaren Hunger (wurde sogar nachts davon wach), das ließ dann in der Chemopause wieder nach, bei den ersten Pacli hatte ich dann kaum Appetit und jetzt fangen auf einmal die Essgelüste wieder an.8o

    Hallo Mareeni , auf mich kommt wahrscheinlich dieselbe OP zu. Wann ist es denn bei dir soweit? Ich muss leider noch die letzten 8 Wochen Chemo abwarten. Und auch, wenn ich es eigentlich kaum abwarten kann, endlich operiert zu werden, hab ich auf der anderen Seite auch riesigen Respekt davor. Wird ja schließlich kein kleiner Eingriff...Mache mir auch Gedanken über Schmerzen, und darüber wie ich mit dem Verlust meiner beiden Brüste klarkommen werde...

    Hallo Maggie , danke für deine Antwort!


    Vielleicht wäre auch ein kurzer Blick auf die MRT-Aufnahmen hilfreich gewesen. Denke, da ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering, dass sich ein Knoten hinter einem anderen verstecken kann. Leider hab ich die Aufnahmen nicht zu Hause, hatte aber auf das schriftliche Gutachten geschaut, um zu sehen, von wie vielen Tumoren dort die Rede war (laut US waren es immer 3). Da war allerdings nur von "multipel" die Rede, also wenig hilfreich.

    Aber ok, scheint ja letztendlich alles ok zu sein. Trotzdem ist man nach so einer Sache irgendwie noch verunsicherter als eh schon. Ich verstehe ja den Sinn hinter einer neoadjuvanten Chemo und sie scheint ja auch recht gut anzuschlagen...Trotzdem wird das Wissen, mit mehreren bösartigen Tumoren rumzulaufen von Woche zu Woche belastender. Als trage man eine tickende Zeitbombe mit sich herum. Die Zeit zieht sich so unheimlich lang hin und ich will die Dinger einfach endlich loswerden, bevor sie vielleicht doch noch mehr Unheil anrichten können...

    Was mach ich nur, um die letzten 8 Wochen durchzuhalten?

    Ach ja, hab jetzt auch noch ne neue "schöne" NW dazu bekommen: das ganze Gesicht und Dekoltée sind voller Ausschlag bzw. Pickelchen! Wohl von den Antikörpern! Na wunderbar! Darf Montag zum Hautarzt...bin frustriert

    Mir sind gerade so die Tränen in die Augen geschossen...vor Fassungslosigkeit, aber auch vor Wut wegen dieser be****** Krankheit!!!

    Wir müssen diesem Mistviech weiter die Stirn bieten, hörst du? Es darf auf keinen Fall gewinnen!!

    Fühl dich feste gedrückt!!

    Hallo Ricci82 Die Untersuchung war so abenteuerlich, dass ich dafür einen neuen Thread eröffnet hatte. Schau mal hier:
    Neuer Tumor während der Chemo?


    In dem ganzen Chaos ist genaueres Anschauen der LK eher untergegangen. Es wurde nochmal gesagt, es sei nicht schlimm, weil nunmal der ganze Körper gerade arbeite...Richtig beruhigen kann mich das aber irgendwie trotzdem nicht...

    Liebe Maoam

    Da ich mal wieder nicht richtig schlafen konnte, habe ich heute Nacht im Bett deine ganze Geschichte gelesen. Auch ich möchte dir gerne von hier mal eine warme virtuelle Umarmung schicken!!

    Dass manche Ärzte von manchen NW "noch nie gehört" haben, hab ich auch schon so oft erlebt, auch auf viele andere Kontexte und Medis bezogen. Man fühlt sich bei so einer Aussage nicht richtig ernst genommen, bzw. wird einem irgendwie das Gefühl vermittelt, man bilde sich eventuell manche Dinge nur ein oder steigere sich in etwas rein. Mittlerweile lass ich mich da aber nicht mehr so leicht abspeisen. "Nie gehört" heißt schließlich nicht "gibt's nicht"!

    Wie andere schon geschrieben haben, können die Chemo und andere Medis sehr wohl Einfluss auf die Augen haben. Nur als Beispiel: meine Mama nimmt nach einer Organtransplantation seit Jahren Immunsuppressiva. Zur Zeit liegt sie im KH wegen starker neurologischer Störungen, u.a. Sehstörungen mit Doppeltsehen etc. Hier wurde auch zunächst auf ein evtl. Tumorgeschehen untersucht, aber nichts gefunden. Es finden noch weitere Untersuchungen statt, aber es könnte eventuell daran liegen, dass die starken Medis ja (wie ja auch viele Chemo-Medis) neurotoxisch sind, also die Nervenzellen angreifen. Das führt ja z.B. auch bei vielen zu den oft beschriebenen Polyneuropathien. Ich könnte mir daher schon vorstellen, dass auch die spezifischen Nerven und Muskeln der Augen beeinträchtigt werden können...


    Ich schicke dir ganz viele Kraftwellen!!

    Hallo Mareeni

    Möglich wäre wohl ein Knoten mit anderer Tumorbiologie gewesen. Oder der Knoten habe sich aufgrund des dichten Drüsengewebes und der anderen Tumore vorher "versteckt"...

    Aber ok, so wie es aussieht, ist es ja jetzt wohl doch nichts Neues! Bekomme jetzt wie geplant noch die restlichen 8 Paclis und dann die OP.

    Danke für eure lieben Antworten!

    Die Biopsie hat ergeben, dass es sich um genau dieselbe Tumorbiologie handelt, daher ist nun davon auszugehen, dass es doch nichts Neues ist, sondern wohl doch "Hermie", der einfach sein Erscheinungsbild geändert hat und nun so aussieht, als wolle er sich irgendwie abkapseln. Warum der Clip nun an der falschen Stelle liegt, haben wir nicht groß weiter besprochen. Hab den Doc allerdings gefragt, ob der Clip denn auf den letzten Ultraschallbildern vor ca. 7 Wochen noch richtig gesessen hat. Und siehe da, auf den Fotos vom letzten Mal hatte Hermie auch schon keinen Clip! Vielleicht ist ja schon beim Einsetzen ein Fehler passiert...ist mir aber jetzt auch nicht mehr so wichtig. Ich denke, ich kann nun beruhigt sein oder?

    Hatte auf dem Nachhauseweg kurz überlegt, ob man dann nicht noch einen neuen Clip hätte einsetzen müssen. Aber da wir nun auch das erste Mal über die OP geredet haben und klar ist, dass leider sowieso alles inkl. Brustwarze weg muss, ist es vermutlich nicht mehr so wichtig...

    Hallo zusammen!


    Bin gerade noch mitten in der Chemo (4xEC und 3x Pacli inkl. Blockade sind geschafft). Ich hab ein multizentrisches Mamma-Ca (triple positiv), d.h. ich hab mehrere Tumore in meiner Brust (bisher 3). Die beiden größeren (über 2 cm) wurden kurz vor der Chemo jeweils mit einem Clip markiert. Nach der 3.EC hatte ich meine erste Erfolgskontrolle und alles lief bis dahin bestens: die beiden großen (Horst und Hermie) hatten beide ca. 1cm verloren. Seit die Pacli läuft, geht es mir jedoch leider nicht mehr so gut. Der Körper wird von mal zu mal schwächer und ich verpacke das alles gerade auch psychisch nicht mehr so gut...dazu kommt momentan ein derber Schicksalsschlag nach dem nächsten. Meine Nerven liegen teilweise absolut blank...Und ich kann's einfach nicht mehr hören, dass ich immer und überall stark sein muss...

    Wie auch immer...Letzte Woche hab ich mir einen außerplanmäßigen Termin zur Sonokontrolle gemacht, weil ich dringend etwas positive Motivation brauchte. Ich dachte, wenn ich sehe, dass die Chemo weiterhin so super anschlägt, bekomme ich sicher wieder neuen Mut und Schwung...

    Statt frisch motiviert sitz ich nun leider hier mit nem dicken Druckverband, weil eine neue Stanzbiospie gemacht werden musste...Der größere Tumor (Horst) ist brav weiter geschrumft und man konnte auch super den Clip in seiner Mitte sehen. Der andere Clip aber lag laut Ultraschall auf einmal an einer ganz anderen Stelle, mitten im normalen Brustgewebe. Der Arzt meinte, das sehe vielleicht nur so aus, der zweite Tumor (Hermie) habe wahrscheinlich nur so gut angesprochen und sei nun weg. Ich bin mir aber sicher, dass das nicht sein kann und weder Tumor noch Clip an dieser Stelle lagen...Und in der Nähe der Brustwarze fand der Arzt dann plötzlich noch einen vermeidlich neuen Tumor! Hab die Größe leider nicht mitbekommen, aber klein war er nicht. Die Umrandung nach sah es fast wie ein Fibroadenom aus...Der Arzt konnte es sich nicht erklären, hat die Voraufnahmen gewälzt etc. und meinte schließlich, wir müssten da jetzt leider Proben von nehmen...Aber da war's dann auch leider vorbei mit meinen Nerven...


    Ich versuche nun zu verstehen, wie das gehen kann. Ich hab gelesen, dass die Clips wohl scheinbar auch "verrutschen" können...Könnte das vielleicht der Fall sein und der große "neue" Tumor ohne Markierung ist in Wahrheit mein alter zweiter (Hermie), der nur etwas seine Gestalt/Umrisse geändert hat? Ich meine, von der Lage könnte es hinkommen...Der Doc war nicht so überzeugt...Ja aber sonst?? Gibt'S denn unter der Chemo plötzlich Neubildungen?? Meine letzte Sono ist erst ca.6-7 Wochen her, da war ja noch alles ok...


    Ich weiß, keine von euch kann mir da nun per Ferndiagnose weiterhelfen...Aber vielleicht fällt euch ja trotzdem etwas dazu ein?