Beiträge von Mamimagnolia

    Ich denke auch Krebs ist Krebs und jeder hat damit zu kämpfen. Da wir alle unterschiedlich ticken, gibt es schwer Betroffene, die trotzdem positiv durch die Therapie gegangen sind und in die Zukunft gucken und weniger schwer Betroffene (damit meine ich diejenigen mit besseren Prognosen rein statistisch betrachtet), die dennoch negativer in die Zukunft schauen. Das ist einfach so, da es eher resiliente Menschen gibt und weniger resiliente, die wahrscheinlich schon immer ängstlicher waren. Deswegen möchte ich kein Urteil über Ängste oder negative Befindlichkeiten abgeben. ABER eins finde ich doch: die all-inklusive-Therapie mit Chemo, OP, Bestrahlung, AHT und womöglich noch nachgeschoben Therapien (Tablettenchemo, Antikörper, TDM1 usw) ist schon hart und - ich finde - auch härter als "nur" OP und AHT. Wie gesagt meine ich damit NICHT, dass diese Menschen nicht genauso an ihrer besch... Krankheit zu knabbern haben. Dies dürfen in meinen Augen ausdrücklich ALLE. Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken....

    naja, negativer in die Zukunft sehen und ängstlich sein, kann man auch anders interpretieren. Die einen tun ALLES, damit sie nicht sterben müssen, die anderen sagen sich vieleicht: huch, naja, wir müssen sowieso alle irgendwann sterben. Kann sogar sein, dass die, die NICHT alles machen, die weniger ängstlichen sind, weil sie akzeptieren, dass der Tod zum Leben dazugehört. Weiß man nicht. Auf jeden Fall sollte sich keiner darüber ein Urteil erlauben. Für den einen ist dies wichtig, für den anderen das und nichts muss falsch sein.


    Deshalbe finde ich kämpfen müssen und den Kampf gegen den Krebs verloren haben, ja auch so furchtbare Aussagen. Man könnte es auch so drehen: auch jemand, der angeblich gegen den Krebs verloren hat, hat ihn damit ausgerottet, denn der Mist, wächst dann auch nicht weiter. ich finde die Aussage: "den Kampf verloren" so furchtbar genau wie "der oder die hat sich aufgegeben". Warum aufgegeben? Vielleicht hat derjenige nur akzeptiert, was sowieso passieren wird. Vielleicht ist die Entscheidung, eine Behandlung abzubrechen, viel viel mutiger als anderes.

    das sagst du, weil du den Unterschied wahrscheinlich nicht kennst. Ohne Chemo stehst du ziemlich verlassen da. Keiner kümmert sich wirklich und fühlt sich zuständig. So war es bei mir. Mag auch an Corona liegen, aber irgendwie ist das echt seltsam.

    Ich komm auch nicht damit klar. Das Schlimmste daran ist, dass man einfach so in der Luft hängt, weil sich keiner wirklich kümmert und man sich bzw. ich mir immer nur irgendwie doofe Sprüche anhören darf. Ich bin inzwischen ein Angstbündel, aber ich habe keine Angst vor Krebs sondern vor Ärzten, die mir quer kommen. Ich habe auch den Tee auf, dass meine Nebenwirkungen beim Tamoxifen nicht ernst genommen werden. Wird nichtmal gefragt, WAS ich habe, wenn ich sage, mir geht es so beschissen mit den Tabletten.


    Ich glaube, ich steige bald aus und entweder habe ich Glück und alles bleibt gut oder ... keine Ahnung, wäre dann halt ziemlich doof.

    Hallo Mamimagnolia


    hast du schon mal den Hersteller gewechselt? Ich habe unter einem alles an Nebenwirkungen gehabt was es gibt, jetzt habe ich einen wo es sehr verträglich ist. Kein Vergleich zum ersten Hersteller. Der mir so gut bekommt wird im TV auch von Zwillingen beworben. Evtl. eine Option für dich.

    Liebe Grüße

    der mit Zwillis war der Erste, den ich hatte, dann einen anderen, da ging es etwas besser und nun das von H..., wo alle anderen sonst so schwärmen, dass es so verträglich ist. Mir tut alles mehr weh und nun hab ich auch noch Kopfschmerzen dazu bekommen.

    danke Nachttier


    ich würde es auch sooo gerne absetzen - mein HA hat nun sogar den Edoxifen-Spiegel gemessen und scheinbar wirkt das Zeug bei mir. Das macht es nicht gerade leichter, aber ich leider hier unter so vielen Nebenwirkungen, ich mag gerade nicht mehr.

    hoffentlich liest hier nun auch jemand, der kein Tamoxifen mehr nimmt oder nehmen muss


    wenn es während der Einnahme Nebenwirkungen gab - wie schnell verschwinden die, wenn man es nicht mehr nimmt. Von jetzt auf gleich ja garantiert nicht, weil es erst abgebaut werden muss. Habt ihr da nen Anhaltspunkt?


    Verschwindet es überhaupt wieder? Also z.B. Knochen- und Gelenkschmerzen - oder ist dann alles so geschädigt, dass es auch ohne Tam dann noch schmerzt?

    Mareeni


    CT wollte hier noch keiner, werde ich auch nicht mitmachen, wenn ich selber nicht auf die Idee komme. Eine Mammographie wird es erst wieder geben, wenn ich KEINE Beschwerden in der Brust mehr habe - da das alles mit der Bestrahlung erst angefangen hat, werde ich keine Strahlung mehr zulassen bevor das nicht mindestens ein halbes Jahr gut ist.


    Nebenwirkungen vom Tam? Momentan täglich Kopfschmerzen (das hatte ich gaaaanz früher mit der Pille und habe die dann jahrzehntelang NICHT genommen, danach hatte ich eben auch keine Kopfschmerzen mehr), meine Haut an den Händen und Busen fühlt sich an wie Pergament. Mir tun die Finger weh, inzwischen strahlen bei der rechten Hand die Schmerzen schon bis in den Unterarm. Ich fühle mich aufgequollen, neuerdings sogar im Gesicht unter den Augen, laufen wird immer schwieriger, ich möchte gerne viel spazierengehen, aber nach 50 Metern weiß ich manchmal schon nicht mehr wie ich die Beine hochbekommen soll - ich geh dann trotzdem weiter. Aber es wird immer schwieriger und sollte doch eigentlich besser werden bei mehr Übung. Seit der Einnahme habe ich eine verkrustete, schmerzende Nase (OK, damit könnte ich ja noch leben, aber alles zusammen nervt). Ich bekomme überall so kleine blaue Miniäderchen, das hab ich vorher nur an 2 Stellen am Bein gehabt und das sah jahrelang gleich aus. Blaue Flecken bekomme ich auch viel leichter als früher - letztens beim Anlehnen an der Leiter schon.

    Mamimagnolia Das kann ich so gut nachvollziehen.Musst du auch täglich Tamoxifen nehmen? Wie war deine Tumorbiologie?

    Ja, "muss" ich täglich nehmen und ich bin kurz davor es sein zu lassen. Mir geht es zunehmend schlechter. Gestern habe ich heulend zu meinem Mann gesagt: MIT Krebs ging es mir besser als jetzt ohne.


    Ich bereue zutiefst, nicht auf mein Gefühl gehört zu haben und jetzt schaffe ich gerade den Absprung auch nicht, obwohl ich SO gerne möchte. Nach der Bestrahlung, die schon über 5 Monate zu Ende ist, fühlt mein Busen sich immer noch fremd an. Empfindlich, juckend und nicht wie mein Busen, ich hasse dieses Gefühl. Von den Tabletten habe ich massive Nebenwirkungen. Ich mag echt nicht mehr.


    Tja, meine Tumorbiologie war recht gut. Daher habe ich auch wohl das Gefühl, dass ich gerade alles nur schlimmer statt besser mache. Eine Chemo brauchte ich nicht und dementsprechend ging es mir auch noch gut. Aber ich bau hier ab und das gefällt mir gar nicht und daher bin ich kurz vorm Abbrechen der Tabletten. Mein Hausarzt hat Blut abgenommen, um den Endoxifenspiegel zu messen. Das Ergebnis habe ich noch nicht, aber dann überleg ich nochmal neu und entscheide. Ich weiß gar nicht, was ich da hoffen soll. Wenn alles einfach ok ist, hab ich ein Problem, weil ich dann immer noch nicht schlauer bin. Wenn die Wirkung zu schwach wäre, würde ich definitiv absetzen, wenn die Wirkung zu hoch wäre, würde ich es noch mit Halbierung der Dosis probieren. Momentan hab ich eher das Gefühl, ich mach mich kaputt, wenn ich das weiter nehme.

    ich überlege, ob ich die Medis nicht mehr nehme und nie wieder zum Arzt gehe bzw. erst, wenn ich vor Schmerzen nicht mehr kann


    Ich mag so echt nicht mehr. Ich will Ruhe und nicht immer erinnert werden. Das tut aber jede Tablette, die ich nicht vertrage und jeder Arztbesuch zu dem ich soll.

    Mieze66 - ruf bitte VOR dem Termin dort an und frage, ob du SO überhaupt kommen darfst.


    Denke an die anderen Patienten, die noch mit Nebenwirkungen von Chemo und Bestrahlung zu tun haben, die brauchen keine Gefährdung. Mit Fieber würde ich dich eher zum Hausarzt schicken, aber definitiv nicht in eine Strahentherapie-Praxis.

    oha, Daumen sind ganz feste gedrückt, dass das flott heute klappt. Ich bibber mit.

    ich habe ja echt Angst vor solchen Nebenwirkungen - ich wollte mich ja schon drücke vor der Bestrahlung aus genau den Gründen, aber keiner konnte mich verstehen. Ich frag mich immer noch, ob es gut war, mich bequatschen zu lassen. Wenn DAS schief geht, dann hab ich echt ein Problem, dass ich nicht auf mein Gefühl gehört habe, was mich schützen wollte. Ich glaube, dann würde ich druchdrehen und mich von allen Menschen abwenden, weil ich so wütend wäre, dass die mich nicht haben machen lassen wie ich will.


    Genau wie ich Angst vor zu hoch aufgebauter Schleimhaut durch Tamoxifen habe - ich will einfach keine Ausschabung haben müssen. Ich will nicht nochmal mit nacktem Unterkörper und breiten Beinen auf so nem Stuhl festgeschnallt werden und dann in Narkose versetzt werden. Ich will das nicht. Da denke ich fast jeden Tag dran. Normalerweise hätte ich jetzt gedacht: och Wechseljahre, passt zum Alter - aber mein alter Gyn hat ja nen Hormonstatus gemacht und meint, ich wäre nicht in den Wechseljahren. Allerdings war die letzte Mens Anfang März. Ich hoffe, ER liegt mit der Aussage genau so falsch wie mit der anderen Idee, die er hatte und die kein andere nachvollziehen kann.

    tja, ICH hatte vor sowas Angst und habe mich trotzdem überreden lassen, weil ALLE das für selbstverständlich hielten. Ich bin immer noch nicht ganz mit dieser Behandlung ausgesöhnt und hoffe einfach, dass ich Glück haben werde. Denn wenn ich nicht auf MEIN Gefühl gehört habe, dass eben das alles nicht wollte, und dann sowas bekommen würde, dann wäre es so ziemlich das Schlimmste was passieren kann.


    Ich hatte sowas vorher angesprochen, das wird nur runtergespielt und dann wirste hingestellt, als wärst du nur ein Verweigerer, der Angst hat. Ich durfte mir anhören, dass ich mir die Jahre vorher wohl viel mehr mit meinem Rauchen geschadet hatte als das nun die Bestrahlung machen würde. Aus dem Grund dürfte ich mir darüber auch keine Sorgen machen, hab ich hinzunehmen, weil ich ja auch geraucht hatte. Dass ich Angst hatte meiner Lunge den Rest zu geben, zählte nicht. Bestrahlung bei Brustkrebs ist das nonplusultra bei BET. Fertig!


    Genau so die Nebenwirkungen der Antihormontabletten. Friss oder stirb. Einfühlsam hab ich nicht erlebt. Ich habe halt einfach Angst vor manchen Nebenwirkungen. Ich denke, ich nehme die ne Weile und wenn Nebenwirkungen kommen, nehm ich die einfach nicht mehr.

    Mamimagnolia


    Auf jeden Fall SEHR wichtig ist, dass das Aloe Vera Gel keinen Alkohol enthält. Das reizt die Haut ja noch zusätzlich.

    ich war noch nicht los - ich denke, ich geh doch in die Apotheke



    danke für diesen Tipp, soll ja helfen - ist aber nicht die Haut ist eher innendrin wo es juckt


    und die drücke ich noch die Daumen für die letzten 6 Grillereien - schaffst du noch. Legst du dich hin nach der Bestrahlung? Ich weiß gar nicht mehr, ich glaube, ich hatte das einfach gemacht, wenn ich mal müde war. Aber bis auf die Juckerei hatte ich eigentlich nix. Hatte höllischen Respekt vor Fatigue und da Bewegung helfen soll, bin ich viel spazieren gegangen. Keine Ahnung, ob das geholfen hat oder ob ich das sonst auch nicht bekommen hätte.