Beiträge von Ani

    Liebes Ritterchen,


    ich habe nach zwei Zyklen Caelyx abgebrochen. Ging einfach nicht mehr. Lag allerdings weniger an Caelyx als an meinem Komplettzustand.
    Allerdings habe ich von vielen Frauen mitbekommen, dass Caelyx (egal ob mono oder in Kombi) bei denen wirklich richtig gute Ergebnisse gebracht hat. Das wollte ich dir in jedem Fall mit auf den Weg geben! Und mit gute Ergebnisse meine ich nicht sinkende Marker und nach der Chemo geht es munter wieder von vorne los. Ich meine Frauen, die jahrelang Ruhe von ihrer Krankheit hatten und keine Probleme durch bleibende Schäden der NW.


    Ich drück dir so doll die Daumen, dass es bei dir ebenso läuft!


    Liebe Grüße,
    Ani

    Liebe Joni,


    Ich gehöre auch zur Fraktion derjenigen, die der Schulmedizin kritisch gegenübersteht und ich teile nicht die Auffassung, dass Neulinge vor dieser Diskussion geschützt werden müssen. Ich sehe darin keinen Schutz. Im Gegenteil. Niemand kann behaupten, dass der schulmedizinische Weg immer der Richtigere ist. Es kommt auf so viele Aspekte und Faktoren an. Es wäre doch vermessen und aus meiner Sicht auch unverantwortlich, Neulinge erst mal auf die (vermeintlich sichere) Schiene Schulmedizin zu schicken - ohne etwas über die individuelle Situation der Neuen zu wissen.


    Eben. Es geht doch überhaupt nicht um Grabenkämpfe, sondern um Lebenssituationen. Gerade bei Eierstockkrebs gibt es auch schulmedizinisch nicht viel Grund in die Händchen zu klatschen. Oder vielmehr ist es sogar andersrum, es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Schulmedizin dich retten wird. Das ist Fakt. Schön wäre, wenn es anders wäre, ist es aber nicht. Alternativmedizinisch sieht es nicht viel besser aus. Aber dann doch bitte alle Möglichkeiten abwägen und sich entscheiden dürfen, welcher der eigene Weg sein soll.

    Toscha, geht ja nicht um streiten, wie auch. Sind sich ja alle einig, dass das gar nicht geht.


    Alle außer mir, offenbar. (edit: ok, nicht ganz alle :) ) Ich kapier das nicht. Für mich steht da ein Erfahrungsbericht. Punkt. Und die Reaktionen darauf kann ich nicht nachvollziehen. Das hat für mich nichts Rationales mehr. Da springen irgendwelche Reflexe an. Im Grunde läuft es doch darauf hinaus, dass Schnuddigs Bericht nicht der Wahrheit entspricht. Andernfalls wäre es jemandem den Mund verbieten, weil er verbotene Dinge sagt.


    Es gibt zig Threads zu Chemo und Co. Und ein persönlicher Bericht aus einer anderen Ecke bedroht die ganze Entscheidungswelt aller Neuankömmlinge??? Ich für meinen Teil halte mich weder für schlauer als andere noch käme ich auf das schmale Brett irgendwem zu sagen, was angesichts seiner Erkrankung richtig und falsch ist. Was hier daraus folgt, ist eine Mitschreiberin weniger. Wir werden nicht mehr hören, wie es ihr weiter ergeht. Für mich ist sowas ein Verlust.


    Ist nur Internet, ich weiß, aber in meinen Augen Internet at it`s worst. Schade.


    Schnuddig, tut mir leid, wirklich.

    Liebe Angelina,


    erstmal lesen und vielleicht noch mal etwas atmen. Da steht doch nirgends, dass das alle so machen sollen! Nirgendwo!


    Und die Sorge um die Neuerkrankten... die sind doch nicht doof! Zumindest nicht mehr als du oder ich. Da steht ein Erfahrungsbericht, mehr nicht. Ob man den ernst nimmt, bleibt jedem selbst überlassen. Die Krebswelt sieht nicht für jeden gleich aus, somit auch nicht Behandlungen. Kann man doch ganz einfach so stehen lassen. Oder zumindest denke ich immer, dass man das können sollte. Fänd ich richtig gut. Und das hat nichts damit zu tun, krude Heilsversprechen zu verbreiten. Aber das ist hier eindeutig nicht passiert.


    Viele Grüße
    Ani

    Liebe Petra,


    erstmal wollte ich dir schon bei deinem letzten Post geantwortet haben, das war heftig und mir ist nichts Schlaues eingefallen. Trotzdem möchte ich dir sagen, dass ich gerne was dazu gesagt hätte, fand ich das doch sehr offen und mutig.


    Nun zu deiner Tante: Donnerlüttchen! :) Ich bin sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Auch bei dir, also bitte berichten!


    Grüßle
    Ani

    Hallo Lotty,


    ach ja, die ewige Frage nach der Alternative. :) Ich finde es auf jeden Fall gut und richtig, sich die Frage überhaupt zu stellen.
    Wenn ich hier im Forum so manche Diskussion um diese Thematik gelesen habe, dachte ich, das geht vollkommen in die falsche Richtung. Teilweise wird/wurde sogar sehr emotional bis aggressiv diskutiert. Scheint also ein heißes Eisen zu sein... immer noch.
    D
    Was wunderbar auffällt sind die sich immer wiederholenden Schlagworte Wissenschaft und Studien. Schulmedizin ist seriös, weil durch Studien abgesichert und wisenschaftlich. Alternative Therapien sind Hokuspokus, da nicht über Studien abgesichert. Ganz ehrlich, das ist doch etwas arg simpel. Natürlich gibt es Hokuspokus, allerdings auf beiden Seiten. Studien sind unfassbar teuer. Der Staat hat sich leider komplett aus der Verantwortlichkeit gestohlen und überlässt das Feld allein der Pharmaindustrie. Natürlich wird es somit nie Studien geben über die Wirksamkeitvon günstigen, nicht patentierbaren Präparaten. Oder auch den Off-Label-Gebrauch schon existierender Medikamente. Da gibt es kein finanzielles Interesse und somit liegt das brach. Was ich als dramatisch und traurig empfinde.


    Was bleibt ist ein rechter Dschungel an Möglichkeiten, der einen auch überschwemmen kann. Man kann so viel machen, was ist also richtig? Da muss jeder seine Informationen sammeln, seine Intuition befragen und wahrscheinlich auch sein Konto. ;)


    Sehr schön auch immer, Chemo, Bestrahlung etc. als sicherheitsbildende Maßnahmen zu sehen. Ja, kann so sein. Aber meistens wenn man den (ehrlichen) Onkologen fragt, welchen Unterschied es macht, ob die Chemo gemacht wird oder nicht, dann liegt der deutlich niedriger als man denkt. Dann steigt die Statistik um 10 bis max. 15%.


    Und genau das ist doch der Punkt, wo es darum geht, sich in jedem Fall zu fragen, wer bin ich, wo stehe ich, was will ich tragen?


    Allheilmittel gibt es leider auf beiden Seiten nicht. Aber etwas rationalere und faire Betrachtung der Alternativen wäre mittlerweile einfach zeitgemäßer als das Belächeln.


    Ich glaube, eine wirklich komplementäre Behandlung (nicht nur bisken Yoga und Akkupunktur) wäre sehr viel erfolgreicher als das, was wir bislang so sehen. Es ändert sich, aber langsam.


    Grüße
    Ani

    Auch euch noch einmal herzlichen Dank für den Zuspruch.


    Was die Ärzte angeht... Meine Gynäkologin wollte nachdem ich ihr vom Ergebnis der Kontrolluntersuchung erzählt hatte mit der betreffenden Ärztin telefonieren. hat sie auch getan und mich dann später angerufen. Es sei nicht so schlimm, wie ich es verstanden habe. Der Tumormarker könne schon mal steigen und das Bauchwasser auch einen anderen Grund haben. Für mih war das ehrlich gesagt wie ein Schlag in die Fresse. Ich mag meine Gyn eigentlich, aber dass sie nun in das gleiche Horn tutet, kann ich nicht verstehen. ich fühl mich da für blöd verkauft. Natürlich kann der Marker mal steigen, natürlich kann jemand auch mal Bauchwasser haben durch eine andere Ursache und natürlich kann es auch sein, dass meine Symptome eine andere Ursache haben. Mit einem stetig steigenden Marker ohne Entzündungswerte, dem Bauchwasser und meiner Symptomatik ist das allerdings dermaßen unwahrscheinlich, dass der Sechser im Lotto ähnlich wahrscheinlich ist. Ich weiß nicht, ob das so das Schema F "Nun beruhigen Sie sich erstmal"-Verfahren ist oder ob die sich das selber glauben. Letzteres kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ihre erleichterte Feststellung, dass ich mich an den Onkopsychologen gewandt habe, hat es auch nicht besser gemacht. Und dass die Krankenhaus-Ärztin nichts von meinem Darmverschluss wusste, läge nicht an ihr, sondern es hätte ihr keiner gesagt. Wären also die Chirurgen schuld. 8) Klar, ich hab mich zwar zuerst bei den Gynäkologen vorgestellt und es ja auch in der Abteilung der Ärztin extra angemerkt, aber das passiert eben. Sehr vertrauenserweckend. *knarz*
    Schuldigung wenn ich so motze, aber ich kapier sowas nicht. In zeiten von Internet und PC sind Daten und Vermerke eigentlich immer und überall abrufbar. Wenn man das in solchen Situationen nicht macht, wann denn dann?


    Immerhin ist mein anderer Arzt ganz anders. Sehr herzlich und motivierend. Bischen vertüddelt, aber damit komm ich klar.


    Und diese Warterei bis man was weiß ist wirklich zermürbend. Einerseits will man es nicht wissen, andererseits kann ich mein Befinden zur Zeit auch kaum ignorieren. Hab halt immer Bauchprobleme.


    Liebe Grüße
    Ina ;)

    Bin euch sehr dankbar für eure unterstützenden Worte. Ich bin wirklich ziemlich von der Rolle.


    Ungewissheit war natürlich vorher auch, aber eben doch ganz anders. Nun kann wirklich alles auf mich zukommen, inkl. der Erkenntnis, dass es nicht mehr viel zu machen geben könnte. Die Fragen kreisen in meinem Kopf, was ich überhaupt wie machen möchte. Ich versuche mich innerlich ein wenig auf die Eventualitäten einzustellen, aber das klappt nicht besonders gut. Angst ist ein schlechter Ratgeber und die sitzt mir im Nacken.


    Ich würde mir gerne eine Klinik suchen, in der ich mich besser betreut fühle. Das ist aber leichter gesagt als getan. Ich fürchte die großen Kliniken laufen alle ähnlich und ich kann ja nicht etliche durchprobieren. Empfehlungen habe ich auch keine, da es eben überall Probleme gibt. Meistens liest man auch eher davon. Und außerdem ist ja eigentlich genau diese Klinik auf meinen Krebs spezialisiert. Da gibt es sonst keine Zentren für, außer in Berlin.


    Was für eine kack Krankheit...


    Ich danke euch, dass ihr mir helfen wollt, die Zeit bis zum CT bzw. bis zum Gespräch zu überbrücken. Danach werde ich sicher auch weiter Unterstützung brauchen. Ihr könnt euch also auf Dauerdaumendrücken und viel positive Energie schicken einrichten. Danke!


    Eure Ina

    Ich danke euch sehr! Ich habe vorher überlegt, ob ich das überhaupt hier reinschreiben soll. Ich weiß, wie sehr gerade die Eierstockfrauen nach positiven Nachrichten suchen, da einem die schlechten ja nur so um die Ohren sausen. Und natürlich hab ich auch inständig gehofft, dass es bei mir anders läuft. Und vor allem so schnell wieder an diesem Punkt zu sein, das ist schon sehr angsteinflößend. Dazu noch die Warterei. Und ganz ehrlich, ich fühl mich da auch einfach nicht gut betreut. Frage mich, ob ich wechseln soll, aber wohin ist die große Frage. Da läuft in meinem KH doch so einiges nicht besonders gut. Zumindest nicht in meinem Fall.


    Vor vier Wochen bin ich nach einem Darmverschluss (war auch in diesem KH, habe mich zuerst bei der Onkologie gemeldet), der sich zum Glück ohne OP aufgelöst hat nach Hause. Eine Woche später wieder Therapie mit Avastin. Zu meinem Kontrolltermin wusste die Ärztin nichts von meinem Darmverschluss, obwohl ich das ja sogar dem Arzt in der Chemoambulanz auch noch mal mitgeteilt hatte. Und sie sagte dann, Avastin wäre kontraindiziert bei Darmverschluss, da es eh den Darm schädigen könne, bzw. perforieren.
    Die haben also null Kommunikation da in dem Laden, egal wie wichtig das wäre, die Ärztin bereitet sich null auf mich vor und ich erhalte trotz Kontraindikation eine Therapie, die ich besser nicht bekommen sollte. Das lässt das Vertrauen nicht gerade wachsen. Vor allem habe ich schon so einiges da erlebt, was gut ins Bild passt.


    Meine Gedanken kreisen jetzt ordentlich und mein Mut ist ziemlich gesunken. Ich habe Beschwerden beim Essen, fühle mich also auch nicht gut. Und frag mich natürlich, wenn es schon so groß ist, dass es solche Probleme macht, was bedeutet das dann? Eine Chemo wird dann sicher nicht reichen und operabel war es ja eben nicht. Natürlich weiß ich noch nichts, aber die was wäre wenn-Fragen bohren in mir.


    Danke für euren Zuspruch!


    Ina

    Wie ich schon länger befürchtet habe (siehe Thread Tumormarker), habe ich ein Rezidiv. Vielmehr glaube ich, dass die Tumorreste, die ich in mir hatte und die nicht entfernt werden konnten, nach dem Ende der Chemo wieder gewachsen sind. Sechs Monate sind nach der Hochdosis-Chemo erst vergangen. Wenn es diese Tumorreste sind, sind sie nicht operabel. Und ich könnte nur wieder eine Chemo oben drauf setzen. Meine Zimmernachbarin von meiner OP vor einem Jahr ist zwar tumorfrei operiert worden, aber hat auch schon wieder einen befallenen Lymphknoten.


    Ich steh völlig neben mir. Bin grade mal dabei gewesen, mich nach OP und Chemo zu erholen und jetzt das.


    Ich muss bis zum 24. warten bis ich mehr weiß. Vorher CT.


    Völlig fertig
    Eure Ani

    Hi Sonja,


    ich halt dir auch die Daumen! Und wie du gesagt hast, diese Unruhe wie vor der Diagnose... so ging es mir auch. Alles was ich an Infos gefunden habe, hat mich nur noch mehr verunsichert. Und das Schulterzucken der Ärzte fand ich auch nicht beruhigend. Sich dann wieder einzufangen und erstmal abzuwarten, puh, schwer. Sind so die Momente, wo man sich wünscht, man könnte wenigstens diese kreisenden Gedanken abstellen. Da wird man wirklich bekloppt in der Birne. ;)


    Drücker!
    Ina

    Hallo Califra,
    hallo Rennmaus,


    herzlich willkommen! :)


    Califra, ich bin auch an Eierstockkrebs erkrankt und kann dir gerne über alles berichten, was ich an mir oder anderen, die ebenfalls Ovarial-CA haben/hatten beobachten kann. Vieles ist natürlich individuell, weil schon die OP sehr unterschiedlich ausfällt. Und dadurch natürlich hinterher mehr oder eben weniger Probleme bereitet. Vieles allerdings ist sehr ähnlich und manchmal hilft es wirklich, wenn man hört, dass andere die gleichen Probleme haben oder wie andere sich zu helfen wissen. Also frag einfach alles, was du fragen möchtest.


    Rennmaus, ja, das Leben purzelt ganz schön durcheinander, stimmt. Sich da wieder einzunorden, alles zu sortieren und mit diesem Einschnitt und den Nachwirkungen/Nebenwirkungen das innere Gleichgewicht zu finden, ist nicht immer leicht. Manchmal sogar extrem schwer bis unmöglich. Aber man kann immer daran arbeiten. ;) In miesen Phasen sieht alles duster aus. Doch es gibt auch die anderen Phasen, in denen man sich nicht schrecken lässt, sich verbunden fühlt und die Zeit genießt. :hug:


    Liebe Grüße
    Ina

    Hi Andi,


    jetzt musste ich doch schmunzeln... bei dem Hund. So ziemlich genau die Erkenntnis hatte ich auch.


    Was das Lügen angeht, hm, ich denke nicht, dass ich das tun würde. Vielleicht ersparst du damit Sorgen, das stimmt. Aber du ersparst damit auch Möglichkeiten. Ich weiß nicht, ob man sich um diese Möglichkeiten wirklich reißen würde, aber angesichts einer bedrohlichen Erkrankung rücken sich viele Dinge in eine andere Perspektive. Nicht nur für die Betroffenen selbst, auch für deren Umfeld. Man kann Beziehungen neu definieren, anders angehen, sich sachen sagen, die gesagt werden mussten, usw. Man kann jemandem die Möglichkeit geben, nah zu rücken oder auch nur etwas mehr Sinn in dem einen oder anderen Ding im Leben zu finden.


    Das alles kann passieren (war bei mir absolut so), muss natürlich nicht. Du scheinst eine recht pragmatische Type zu sein und dennoch würde ich dir raten, die Sachen zuzulassen die da kommen mögen. Und auch wenn Ehrlichkeit bisweilen unschön ist, die meisten von uns würden die Wahrheit immer bevorzugen, nehme ich an. Gerade bei Menschen, die man liebt. Und wenn Krebs eines ist, dann meistens länger andauernd als die Aufgeregtheit des Umfeldes. Irgendwann wird sich das wieder einpendeln. Die werden dich nicht ewig anders ansehen oder gar in Watte packen.


    Und vielleicht bist du irgendwann sogar ganz froh, mit jemandem drüber reden zu können.


    Lieben Gruß
    Ina

    Das ist leider bei den meisten Wirkstoffen das Problem, dass man die kaum in der notwendigen Dosis aufnehmen kann. Da steckt eh noch alles ziemlich in den Kinderschuhen. Meistens handelt es sich um Laborerkenntnisse, wo keiner weiß, in welcher Form die überhaupt übertragbar sind auf einen komplexen Organismus. Ich nehme an, da wird sich in den nächsten Jahren noch was tun. Allerdings lohnen sich in diesen Bereichen Studien kaum, da es sich nicht um patentierbare Wirkstoffe handelt. Warum sollte also ein Konzern Interesse haben, da Unmengen Geld in die Forschung zu stecken?


    Dennoch glaube ich, wir stecken noch sehr in der Durcheinander-Phase und im Moment herrscht viel Verwirrung. Das wird sich hoffentlich alles noch sortieren.

    Ich hatte euch ja schon von meiner seelischen Talfahrt berichtet. Dazu kommt, dass mein Tumormarker sich jetzt zum dritten Mal in Folge erhöht hat. Er ist zwar insegesamt immer noch niedriger als der Problemwert, wo es angeblich kritisch wird. Aber alles was ich darüber gehört habe, ist es eben kein gutes Zeichen.


    Ich weiß, dass es auch andere Ursachen haben kann. Aber mit meiner Vorgeschichte und meinen momentanen Nerven zehrt das einfach an mir.


    Hat eine von euch sowas auch schon mal gehabt?


    Die Ärzte sagen zwar immer, ja, kein Problem, so ein Wert schwankt, aber schwanken ist ja nicht immer nur nach oben.

    Liebe Pinoline,


    oh ja, das kenn ich auch, in die Gesichter und Minen der Ärzte und Schwestern alles mögliche hinein zu interpretieren. Ganz ehrlich, ich glaube auch nicht, dass die sich groß was denken. Warum auch, die haben ganz andere Sachen gesehen.


    Ich halte dir die Daumen für deine Untersuchung. Das wird gut gehen, ganz bestimmt! :hug:


    Schlaf (zumindest halbwegs!) gut!
    Bis morgen!
    Ina

    Hach, ihr lieben Lieben, ich fühl mich heute ein klein wenig besser. Nicht zuletzt wegen eurer warmen Worte und der vielen Arme für mich. :hug: Danke!!!


    Manchmal ist auch einfach gut mit der Schlechtfühlerei und der Angst, die einem immer hinterher trappst. Also, ich bieg jetzt heute nicht durch vor lauter Optimismus, aber is wenigstens nen Licht an in meim klein Erdloch.


    Möhre Find ich ja ulkig mit deinem Freund. Wir haben hier ein sehr ähnliches Prozedere. Irgendwer muss einem ja sagen, dass es wieder gut wird.


    pinoline Gruß an dich ins Krankenhaus! Und dass du sogar von da aus versuchst mich zu trösten. :hug:


    Wölfin Ja, die Hoffnungsträgerinnen gibt es. Aber leider wirklich nur sehr wenige. Ich habe auch immer versucht, eher auf diese Seite zu schauen. Dummerweise bin ich aber sehr schlecht im Verdrängen oder Ignorieren. Ich wünschte ganz ehrlich, ich wär's. In dem Fall wär eine gesunde Ignoranz von Fakten und Statistiken sicherlich gesünder und leichter zu leben. Nun kann ich eher nur versuchen, die schlechten Infos nicht immer aufzufrischen und mehr Fokus auf die Freuden zu richten.


    wolke Stimmt, du bist auch so eine "Unwahrscheinliche" ;)


    Und natürlich weiß ich, dass mir niemand sagen kann, was kommt. Ich finde das nur immer so ungerecht, dass man zwar Sorgen aufgetischt bekommt, aber hinterher kann keiner machen, dass sie wieder weggehen. Ich sag ja, Kindergedanken... kann ich manchmal gut.


    Nochmal ganz, ganz viel Dank an euch!!! Ich kann euch nicht sagen, wie gut das getan hat, eure Beiträge an mich zu lesen.


    Ina