Beiträge von surfergirl

    Interessant, das auch Ärzte sich da anscheinend nicht zurück halten können.


    Als ich meine (frühere!) Frauenärztin fragte, ob sie mir nochmal zeigen könnte wie man das mit dem Abtasten selber machen kann, meinte sie: na das werden Sie ja wohl noch hinbekommen, so groß sind ihre Brüste ja nicht.


    Da das auch nicht wirklich fachkompetent wirkte hab ich lieber die Ärztin gewechselt.

    Hallo zusammen,


    meine Mutter erkrankte mit 43 an Brustkrebs. Um meiner eigenen Angst entgegen zu wirken, versuche ich gesünder zu leben:
    -ich rauche nicht (versuche auch Passivrauchen zu vermeiden. Meine Mutter ist in einem Raucherhaushalt aufgewachsen)
    -ich trinke kaum mal was
    -ich war 10Jahre Vegetarier und esse jetzt auch nur ab und zu mal Fleisch
    -versuche tierische Fette zu vermeiden (meine Mutter bekam als Kind eine Kur gegen Tuberkulose wo sie viel Fett zu essen bekam)
    -esse wenig Zucker
    -habe mich immer gegen Hormone/Pillle gewehrt (hab damals mitbekommen, wie der Arzt meiner Mutter sagte, wenn sie die Pille genommen hätte, wäre sie wahrscheinlich noch früher erkrankt) -> da gibt es übrigens auch gute natürlich Alternativen die leider von Ärzten oft verschwiegen werden


    Was aktuell ansteht, ist etwas abzunehmen, da ich etwas zu dick geworden bin.


    Was tut ihr für eure Gesundheit und zur Vorbeugung?


    Alles Gute

    Als Angehörige habe ich auch so ein paar Sachen mitbekommen:


    Meine Mutter hat sich die Sprüche leider immer sehr zu Herzen genommen. Nachdem sie (durch Streuung in den Bauraum) zugenommen hatte, wurde sie bei uns im Dorf immer angesprochen, ob sie wieder schwanger sei?!? Das hat sie sehr getroffen. Ich wünschte ich könnte ihr heute sagen, dass ich seitdem ich um die 30 bin auch immer darauf angesprochen werde (sogar im Flugzeug vom Personal!) nur weil ich ein paar Kilo zuviel habe.


    Als wir in Bio in der Schule damals das Thema rauchen und Gesundheit hatten, meinte eine damalige Freundin von mir die rauchte: naja sterben müssen wir eh alle mal. Da hab ich nur gedacht, na wenn du das so locker siehst, kannst du ja gerne mit meiner Mama tauschen!


    Ich glaube schon, dass es neben den hilflosen Versuchen der Aufmunterung einfach auch viele gedankenlose Äußerungen im Umfeld gibt, die man sich schon als gesunder Mensch oft zu Herzen nimmt und die einem dann in der Situation des Betroffenen nochmal mehr verletzen können. Deshalb freue ich mich über diesen Austausch im Forum, da ich hoffe, das die Spüche weniger "treffen".


    Ich hatte übrigens auch eine Situation mit meiner Mutter, wo ihr glaube ich die Aussage für meine Perspektive nicht klar war. Meine Mutter hatte ihre OP und trug dann immer einen BH mit Protese unter jeder Kleidung. Davor waren BHs weniger ihr Ding. Ich war 14 Jahre alt und die erste Klassenfahrt wo auch mein Schwarm dabei war, stand bevor. Wir waren gemeinsam einkaufen und ich wollte meinen ersten BH haben (alle anderen in meiner Klasse hatten schon welche). Da meinte sie: du brauchst doch noch gar keinen, da ist doch noch nicht soo viel. Das hat mich auch einiges an Selbstwertgefühl gekostet, auch wenn ich verstehen konnte, dass sie selber einfach gerne wieder mal ohne BH rumgelaufen wäre.

    Hallo,


    ich bin jetzt Anfang 30. Meine Mutter ist an Brustkrebs erkrankt und dann auch gestorben als ich so 13-16Jahre als war. Leider habe ich auch keine weiteren weiblichen Verwandten mehr mit denen ich mich über meine Gedanken und Gefühle zu dem Thema austauschen könnte. Geht es dir vielleicht ähnlich?
    Ich habe immer geschwankt zwischen der Angst und Fürsorge um meine Mutter, meinen eigenen Ängsten vielleicht einmal selbst betroffen zu sein (von Ärzten dabei in jungen Jahren aber nie ernst genommen zu werden) und meiner eigenen Entwicklung als Frau, da meine Mutter durch OPs usw. nicht mehr schön fand und traurig darüber war in einer Zeit wo ich in der Pubertät war und Freundinnen langsam anfingen, sich mehr sexy zu kleiden. Ich habe mich eher versteckt, weil ich das Gefühl hatte meiner Mutter damit sonst weh zu tun.


    Eigentlich wünsche ich mir nicht, dass es jemandem ähnlich geht, aber wenn doch, würde ich mich freuen wenn du dich meldest
    Alles Gute

    Hallo Leni,


    bei mir war es umgekehrt. Ich wollte gerne mit meiner Mutter reden und so viele Informationen wie möglich sammeln um meine eigene Angst du bekämpfen. Aber meine Mutter ist in einer Zeit an Brustkrebs erkrankt und gestorben als ich zwischen 13-16Jahre als war und sie war der Meinung, dass ich das noch nicht verstehe. Ich erinnere mich an eine Situation im Krankenhaus als ihre Freundin vorbei kam, die auch einen OP hinter sich hatte und ihr im Bad ihre Narbe gezeigt hat, damit sie etwas die Angst verliert. Sie hat mir angeboten, dass ich mitkommen kann, aber meine Mutter und meine Oma haben es nicht erlaubt. Somit hab ich nur Bruchstücke mitbekommen und die Angst und Hilflosigkeit ist geblieben. Ich hab auch sonst keine weiblichen Angehörigen mehr. Klar das Thema macht Angst, aber ich denke es ist vielleicht besser darüber zu sprechen als alles in sich reinzufressen.
    Daher bin ich auch froh, dass es dieses Forum gibt, denn in meinem näheren Umfeld habe ich da leider keinen.


    Alles Gute

    Hallo zusammen,


    ich freue mich sehr, dass ich auf dieses Forum gestoßen bin.
    Meine Mutter ist vor 16Jahren an Brustkrebs gestorben. In einer Zeit als ich selber mitten in der Pubertät war und mich gerade mit meinem Körper als Frau anzufreunden versuchte. Ich bin auch die einzige weibliche Person in meiner Familie und mir fehlt der Austausch zu Gedanken und Gefühlen um das Thema sehr. Leider empfinde ich auch die Ärzte oft nicht als hilfreich was Informationen über das Thema angeht. Oft höre ich nur, dass man ab 50 dann zur Mammografie kann. Meine Mutter war 43 als sie die Diagnose bekam, also ist diese Auskunft für mich nicht wirklich hilfreich.
    Ich hoffe hier den einen oder anderen interessanten Austausch zu finden.


    Viele Grüße und Danke