Beiträge von Olivia

    Danke für Eure Antworten!

    Liebe Anne79 , darf ich fragen, wie alt Du bist? Die Entscheidung für eine Eierstockentfernung finde ich noch schwewiegender als die über die Gebärmutter. Also kommt natürlich drauf an, wie hoch das individuelle Risiko für Eierstockkrebs eingeschätzt wird.

    Ich fühle mich mit knapp 41 zu jung für heftige Wechseljahre und Alterserscheinungen. Osteoporose finde ich zudem viel gruseliger als Ausschabung oder Gebärmutter-OP.


    LG Olivia

    Liebe Janny ,


    bei mir trat ein leichtes Kribbeln und Taubheit an Händen und Füßen auch erst nach der Chemo und während ich Herceptin, Perjeta und Tamoxifen genommen habe. Aber nach einiger Zeit verschwanden die Symptome wieder, obwohl ich die Medikamente noch genommen habe (Tam und Herceptin nehme ich seit ca. 4,5 Jahren immer noch). Okay, vielleicht habe ich nicht mehr ganz so viel Feingefühl in den Fingerspitzen wie vorher). Wenn ich mich richtig erinnere, wurde mir gesagt, dass diese Symptome auch in der Chemo begründet sein können, nur eben eine Weile danach auftreten.

    Wie auch immer, ich wünsche Dir gute Besserung!

    Das Herceptin ist ja nach Ende der Infusionen/Spritzen nicht gleich aus Deinem Körper weg, es schleicht sich über ein 3/4 Jahr aus. Daher bringt Dir das 4 Wochen warten hinsischtlich der Zuordnung von Nebenwirkungen vielleicht gar nicht so viel. Lass Dich da lieber noch mal von jemandem mit Ahnung - sprich Arzt/Ärztin beraten.


    LG Olivia

    So, dann reihe ich mich mal bei jenen ein, die über ein Absetzen von Tamoxifen oder das Halbieren der Dosis nachdenken.

    Bei mir aus folgendem Grund: Vor Weihnachten hatte ich bei einer Schleimhautdicke von 2,8 cm eine Ausschabung der Gebärmutter. Und obwohl im Befund steht, dass eine große Masse Schleimhaut entfernt wurde, war sie nur eine Woche nach der OP immernoch/schon wieder 2,4 cm stark. Zum Glück wurde in dem entnommenenn Zeugs nichts Bösartiges gefunden. Aber so wie es jetzt ist darf es wohl nicht bleiben.

    Die Entnahme der Gebärmutter steht zur Debatte. Vielleicht würde mir das sogar den häufigen Druck auf die Blase nehmen? Vielleicht hätte mein Beckenboden dann noch weniger Halt? Könnte man den Muttermund wenigsten drin lassen oder macht für die Vorbeugung von Gebärmutterkrebs nur die komplette Entfernung der Gebärmutter Sinn? - Lauter Fragen, die ich kommende Woche auch an die ÄrztInnen tragen werde.

    Stand/steht von Euch noch jemand vor diesen Entscheidungen?

    Da mir der Appetit auf die Tabletten bereits ziemlich vergangen ist, nehme ich sie zur Zeit nur noch alle 2-3 Tage.

    Dafür habe ich enormen Appetit auf andere essbare Sachen...

    LG Olivia

    Hi,

    Ultraschall der Leber alle drei Monate?!

    Das soll bei mir nur noch einmal im Jahr gemacht werden.

    Wie ist das bei Euch?


    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Chemotoni,

    willkommen hier im Forum!

    Einige dieser NW hatte ich auch. Ich fand hilfreich: Nasensalbe/ befeuchtendes Nasenspray zum Schutz der trockenen Haut, auch zum Schutz vom After eine Salbe (Name gerne per PN). Zum Schonen der Schleimhäute in Speiseröhre etc: viel Leinsamenschrot und Haferflocken, gegen Schlafstörungen: Iyengar Yoga (das Hochlegen der Beine an der Wand zählt auch dazu und hilft auch gegen Ödeme in den Beinen). Gegen Ödeme ist ansonsten Bewegung gut. Trockene, juckende Haut hat mich irgendwann darauf gebracht, den Vitamin B12 Spiegel testen zu lassen, der war so niedrig, dass ich dann sogar Spritzen bekommen habe. Das war allerdings nach der Chemo. Vielleicht ist es aber auch schon während der Chemo möglich, da müsstest Du mal fragen. Gegen Durchfall: Flohsamenschalen, auch das sollte mit den Ärtz_innen abgesprochen werden.

    Es gibt hier glaube ich auch irgendwo noch einen Strang zum Umgang mit Chemo-NW, da findest Du vielleicht noch mehr Tipps.

    Ich wünsche Dir gutes Durchhalten und vollen Erfolg der Therapien!

    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Rike, Sally11, Zebralilly und Kalinchen,

    vielen Dank für Eure Antworten! Das klingt ja sehr beruhigend.

    Liebe Grüße

    Olivia

    Hallo liebe Foris,

    ich nehme Tam seit 2014 und nun ist meine Gebärmutterschleimhaut allmählich auf 2,7 cm angewachsen und meine Gyn schickt mich zur Ausschabung. Sie meint, aufgrund der Vollnarkose ist man anschließend eine Woche lang ein bisschen bedödelt.

    Das passt mir zeitlich gerade gar nicht.

    Von Euch haben doch schon einige, teilweise mehrere, Ausschabungen hinter sich. Wann ward ihr danach wieder voll fit? - V.a. geistig?


    und was ist eigentlich ein Polyp? Ich kenne nur Süßwasserpolypen :-)


    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Hexenrache,


    bei mir war es so: nach der Biopsie des Tumors in der Brust folgten CT und Szinti -> es wurde eine auffällige Stelle im Brustbein gefunden. Mein Doc sagte sofort: Histologie (also Gewebeentahme)! Auf die Probenentnahme, und somit auf die Gewissheit, ob es sich um eine Metastase handelt musste ich leider noch ein paar Wochen warten, weil es vorher keinen OP-Termin gab (musste bei mir unter Vollnarkose gemacht werden). Aber ich würde es wieder so machen. Denn die Medikamentation wurde aufgrund des positiven Befundes entsprechend angepasst. Und nur mit der Biopsie weiß man auch, welche Zelleigenschaften der Krebs an der Stelle hat. Die können nämlich anders als im Ausgangstumor sein und dann bräuchte man auch eine andere Behandlung. (Weiterer Vorteil bei mir war, dass der Chriurg gleich so viel pathologisches Gewebe wie möglich, vielleicht sogar alles, entfernt hat). Selbst nach der Chemotherapie, als meine Brust-OP folgte, liess ich noch einmal auch das Brustbein operieren. Denn nur durch bildgebende Verfahren hätte ich keine Gewissheit gehabt, das der Krebs auch dort komplett weg ist.


    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe @Meta 74,


    mir wurde empfohlen, zumindest das Herceptin mindestens 5 Jahre anzuwenden. Mit dem Perjeta "durfte" ich schon nach 2 oder drei Jahren aufhören. Allerdings war meine eine Metastase (genau wie der Tumor) schon im ersten Jahr, direkt nach der Chemo, komplett verschwunden. So gesehen erscheint mir der Vorschlag Deiner Ärzte relativ mutig, wo selbst mir eine längere Therapie vorgeschlagen worden war. Aber das muss nicht heißen, dass der Vorschlag Deiner Ärzte schlecht ist. Interessant wäre, wie sie ihn begründen. Und/oder eine Zweitmeinung.

    Ich finde es immer sehr schwer, so ein "Wackelkandidat" zu sein. Es ist einfach oft schwer zu sagen, ob man gerade eher über- oder untertherapiert. Ich würde das auch in Anbetracht vorhandener oder nicht vorhandener Nebenwirkungen abwägen. Die Antikörper vertrage ich super gut, auf Bisphosphonate hatte ich von vorne herein keine Lust (aber ich war ja wie gesagt wieder ohne Metastase, mit Meta hätte ich wahrscheinlich auch die Bisph. genommen).

    Ich drücke die Daumen für maximale Therapieerfolge und ein gutes Gefühl mit Deiner Entscheidung.

    Liebe Grüße

    Olivia

    Boah, liebe @Bergreundin73, das ist ja unerträglich, was Du Dir da anhören musstest! Ich hoffe, Du kannst irgendwie zumindest innerlich auf Abstand zu dieser Person bzw. dem was sie gesagt hat gehen und trotzdem Deine Arbeit dort gerne machen?!

    Ich würde mir da auch, wie oben andere schon empfohlen haben, professionelle Unterstützung holen. Wenigstens, um den Ärger darüber noch irgendwo abzuladen.


    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Amy48 ,

    das kann ich Dir leider auch nicht beantworten.

    Meine Zysten-OP ist schon ca. 20 Jahre her. Die beiden Zysten waren an den Eileitern. Jeweils faustgroß, dazu massive Entzündung des gesamten Unterleibs, inkl. Blinddarm. Es wurde ein Bauchschnitt gemacht. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich danach im Krkhs war, sicher mehr als 2 Wochen, auch aufgrund der allgemeinen Schwächung aufgrund der Entzündung. Ich hatte damals einen Job, wo ich viel heben musste, war daher noch lange krank geschrieben und konnte auch danach lange Zeit nicht so zupacken, wie ich es zuvor gewohnt war.

    Aber das ist so lange her und so anders als Deine jetzige Situation....

    In letzter Zeit hatte ich öfter Zysten an den Eileitern, die auch mal ein bisschen zwickten, aber immer von selbst wieder verschwunden sind.

    Alles Gute und liebe Grüße

    Olivia

    Bei mir (ich nehme Tam) ist es so: Ohne Alkohol kaum Hitzewellen und Schlaflosigkeit. Nur ein Radler: --> nachts 4 Stunden unerträglich wach.

    Wenn es selten mal etwas ganz besonders leckeres gibt, dann nehme ich einmal soviel in den Mund, dass gerade so meine Zunge benetzt ist.

    Hallo Ihr Lieben,


    mich würde mal interessieren, wem hier jährliches Lungenröntgen und/oder Knochenszintigrafie empfohlen wird/ wer das bei sich machen lässt.

    Und warum - z.B. aufgrund von Metastasen (wo?) oder auch ohne Metastasierung? Und wie fühlt Ihr Euch mit/ohne diese Untersuchungen?

    Ich bin ja so ein Zwischenfall: die einen Ärzte meinen ich brauche das nicht, weil ich ja geheilt bin, die anderen meinen, ich brauche das, weil ich ja eine Metastase hatte.

    Ich habe mich mit der Meinung der ersten Ärzte bisher sehr wohl gefühlt. Allerdings bin ich umzugsbedingt nun regelmäßig bei den anderen Ärzten (Onkologie + Gyn). Und wenn sie mir bei jedem Besuch wieder eine Überweisung für diese Untersuchungen in die Hand drücken, dann beungruhigt es mich leider doch zunehmend, dort nicht hin zu gehen.

    Ein Gesprächsversuch mit meinem neuen Onkologen war nicht so gut gelaufen. Daher kommuniziere ich lieber erst einmal mit Euch (auch wenn es genau das ist, was dieser Arzt nicht mag. Aber hier geht es ja schliesslich um mein und nicht sein Befinden.)


    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Katzi,

    Bertha sagte: Zähne nicht so doll zusammenbeißen.

    Ich habe mir durchs nächtliche Zähneknirschen schon mal eine Krone gelockert. Also falls Du das auch machst - ist ja auch sonst nicht gut für die Zähne und kann auch für Nackenverspannungen sorge- würde ich sehr eine gute Physiotherapie empfehlen. Das kann auch der ZA verschreiben. Hat mir jedenfalls gut geholfen.


    Liebe Grüße und alles Gute

    Olivia

    Liebe Luzi,

    willkommen im Forum mit allem Deinem Glück, weil geheilt und all Deinem Leid, weil aber nicht gesund.

    Ich habe aufgrund einer gynäkologischen OP auch Verwachsungen im Unterleib. Allerdings bei weitem nicht so dramatisch wie bei Dir. Aber vielleicht kann Dir auch helfen, was ich als hilfreich empfand: Osteopathie. Mit viel Feingefühl haben OsteopathInnen meine Narben und Verwachsungen sowie die Folgeerscheinungen (Verspannungen und Fehlhaltungen auch im Becken und Rücken) behandelt und ein Stück weit gelöst.

    Alles Gute!

    Olivia

    Liebe Vollmondarlarm,

    auch wenn man ja immer wieder unglaubliches hört, bei Deiner Geschichte muss ich mich wieder über das Verhalten von Menschen sehr wundern...


    Ich musste zur Chemo und Bestrahlung immer 1 h Taxi fahren. Da das für die Fahrer ein recht attraktives Einkommen bedeutet, wollte ich mich eigentlich nicht auf einen festlegen, sondern einfach in der Zentrale anrufen und mit dem fahren, der gerade Zeit hat.

    Aber nach einigen Erlebnissen bin ich dann doch bei einem Fahrer geblieben, der keine rasanten Überholmanöver auf der Bundesstrasse unternahm (wo ich immer dachte: hey, ich fahre gerade zur CHEMO, um mein Leben zu retten und Sie risikieren es durch so eine bekloppte Fahrerei!) und keinen Mundgeruch hatte (ich weiß, die Leute mit starkem Mundgeruch sind wahrscheinlich selber krank, aber unter Chemo ist das einfach nicht auszuhalten) und mich in Ruhe ließ, wenn ich Ruhe brauchte (meistens brauchte ich Ruhe und habe MP3s gehört).

    Gegen Ende der Therapien fing allerdings auch dieser Fahrer an, rasanter zu fahren, machte eine blöde Bemerkung, als ich mir unter einer Hitzewelle alle Pullis bis auf das letzte Shirt auszog und zum Schluss kam noch ein sexistischer Witz. - Hm, sein Trinkgeld hatte der Herr damit verspielt.


    Auf einer der ersten Fahrten hatte ich noch ein krasses Erlebnis: Im Stadtverkehr ereignete sich direkt vor uns ein Unfall. Mein Impuls war, auszusteigen und zu helfen, auch wenn ich damit riskierte, nicht pünktlich zur Chemo zu kommen. Aber der Fahrer ist eiskalt einfach an der Unfallstelle vorbei und weiter gefahren. Zum Glück waren schon andere Menschen helfend unterwegs und ich hoffe, das hat auch gereicht.


    Bitte vergesst nicht, hier auch die schönen Geschichten zu posten, wie es ja einige auch schon gemacht haben :-)


    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Schaeflein,

    krass! Krass, was Du erleben musstest! Aber so wird auch wieder deutlich, dass Ärzte nun mal auch Menschen sind und dass die Arbeit auch für sie krass sein kann.

    Schön, dass die beiden Geschichten letztlich gut ausgegangen sind!

    Ich wünsche Dir für die Zukunft nur noch Arztbegegnungen, die von Anfang an passen.

    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Regenbogen82,


    ich würde mir an Deiner Stelle auch noch eine zweite Meinung dazu einholen. Ich sage Dir mal die Meinung meines Brustzentrums in meinem Fall: Ich hatte eine einzige Metastase im Sternum. Dort, ebenso wie in der Brust und in den Achsellymphknoten wurden bereits nach der Chemo in Kombination mit Herceptin und Perjeta histologich keine lebenden Krebszellen mehr nachgewiesen (das war im Juli 2014). ich bin also eigentlich komplett geheilt. Ich habe trotzdem noch einige Zeit lang (waren es 2 oder 3 jahre? - ist irgendwo in meinen Berichten hier nachzulesen..) Herceptin und Perjeta bekommen. Dann meinte mein Arzt: die langfristige Anwendung von Perjeta bringt laut einer Studie vor allem bei Lebermetas Vorteile und er stimmte meinem Wunsch zu, die Behandlung nur noch mit Herceptin fortzusetzen. Und das für insgesamt mindestens 5 Jahre. Die werden nächsten April rum sein und dann werde ich ihn noch mal um seine aktuelle Meinung fragen, bevor ich mich für oder gegen das Absetzen entscheide.

    Ich persönlich denke, dass die Antikörper so gut helfen und in der Regel sehr gut vertragen werden, spricht für ihre Anwendung auch in Deinem Falle. - also zumindest, wenn die Kopfschmerzen hoffentlich noch weg gehen?!

    Ich drücke Dir die Daumen, dass sich der Krebs ein für alle mal aus Deinem Körper verabschiedet hat und dass Du bald eine Entscheidung für Dich finden kannst, die Dir einigermaßen Ruhe lässt!


    Liebe Grüße

    olivia