Beiträge von Olivia

    Hallo Der Lotte ,


    ich hatte auch (ungefähr) diese Therapie, habe die Doppel-Antikörper noch länger bekommen. Letzte Chemo: Anfang Juni 2014, bis Anfang Oktober noch Bestrahlung, dann schon bissl gearbeitet, zur AHB und ab Januar wieder gearbeitet (halbe Stelle, aber gleich mal mit einer längeren Fernreise gestartet). Das ging alles gut, denn die NWs, die Du beschreibst, haben bei mir tatsächlich allmählich nachgelassen. Aber 40 h pro Woche arbeiten hätte ich noch 3 Jahre lang nicht geschafft. Auch wegen der vielen Arzttermine und der nur langsam nachlassenden Müdigkeit (musste mich mit Vitamin B12 und Eisen aufpäppeln).

    Also es kommt natürlich auch drauf an, was man für einen Job hat, wie der Arbeitsweg ist usw...


    Also ich denke, Du darfst optimistisch sein.

    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe TinaMina ,

    das Tamoxifen verändert die Schleimhäute und die Bakterienflora in der Scheide. Das schwächt die natürliche Abwehr. Mir helfen Milchsäure-Zäpfchen und noch besser: Kapseln mit lebenden Milchsäurebakterien zum EInführen in die Scheide. Gibt es beides in der Apotheke.

    Vielleicht lohnt es sich auch, mal den Vitamin B12-Spiegel überprüfen zu lassen (nur so als Idee, denn B12 ist ja allgemein für die Haut wichtig).

    Außerdem: Beckenboden trainieren, aufrecht sitzen usw.


    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe @Nicky-Lydina,


    ich möchte die treffende Beschreibung von Elfriede noch um meine Erfahrungen mit Psychologinnen ergänzen. Ich hatte seit der Diagnose zu vieren (plus eine in der Reha) Kontakt und mit zweien bin ich gar nicht klar gekommen, mit den anderen beiden aber ausgesprochen gut. Eine, die in einem Verein als psycho-soziale Beraterin arbeitet, hat mich ganz am Anfang aufgefangen und bei der anderen habe ich eine Therapie gemacht. Das hat mir enorm geholfen. Ich glaube ohne diese beiden hätte ich heute noch viel viel mehr an allem zu knabbern.

    Also ich meine, Du könntest es noch einmal bei einem/r anderen Psychlogen/in versuchen.

    Es ist normal, dass wir uns nach der Krebserkrankung und Therapie nicht einfach nur freuen. Da wurde so vieles im Leben so heftig durchkreuzt und erschüttert, da braucht es Zeit, bis sich alles wieder neu zurechtrüttelt und bis wir wieder ein stabileres Grundvertrauen gewinnen.


    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Jacqueline81 ,


    mit etwas, das man mit Motivation angefangen hat wieder aufzuhören, weil es keinen Sinn mehr macht – das ist kein Versagen, das ist eine Leistung!


    Alles Gute

    Olivia

    Liebe Jacqueline81 ,

    Ja, den Eindruck hatte ich auch öfter, das alle machen was sie wollen.

    Bei mir - und ich vermute, das kann man generell bei Tamoxifen-Einnahme sagen – wird regelmäßig die Gebärmutterschleimhaut per Sonografie untersucht. Denn es kann passieren (s.o.). dass sie sich sehr stark aufbaut. Das kann zwar auch von selber wieder abbluten, aber manchmal wird dann eine Ausschabung empfohlen ( allerdings gehen darüber die Meinungen der Ärzte auch mitunter auseinander – s.o.).

    Mein früherer Gyn hat zudem auch ab und zu noch eine Sonografie der Brust gemacht.

    Ich bekomme von der Gyn auch das Rezept für Tam, ich könnte es aber auch bei den Onkologen bekommen.

    Ja und einmal pro Jahr sollte man ja sowieso zur Vorsorge, glaube ich.


    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Eliza79 ,

    zu den Analoga kann ich leider nix sagen. Dass Du zu Deiner bisherigen Gyn nicht mehr gehen kannst, kann ich gut verstehen. Mir ging es ähnlich. Aber ich denke, Du solltest Dir eine/n neue/n Gyn suchen. Denn Du brauchst ja sowieso regelmäßige Kontrollen (bei Tamoxifen einmal im Quartal).

    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Kirsche,


    ich würde gerne ebenfalls teilweise am Treffen in Weimar teilnehmen. Ich brauche kein Zimmer, übernachte bei Freunden.

    Ich wäre gerne z.B. beim Lachyoga, Qui-Gong oder ähnliches und/oder Abendbüffet dabei, falls das möglich ist. Wenn ja, postest Du dann noch ein Programm oder schickst mir eine PN?

    Herzlichen Dank und Hut ab für die Organisation!!!


    LG Olivia

    Hallo,

    So, nun war ich zur Kontrolle. Meine Gyn konnte es kaum glauben, aber mein Uterus ist sauber wie nach einem Frühjahrsputz. Schleimhaut völlig normal, keine Spur mehr von Polypen.

    Falls sich die Haut bei mir nocheinmal sehr stark aufbaut werde ich geduldiger sein und einfach abwarten. - Kann natürlich sein, dass das in anderen Fällen, z.B. vielleicht bei etwas älteren Frauen, nicht unbedingt die optimalste Strategie ist. Aber ich frage mich schon, wieviele der üblichen Ausschabungen oder gar Gebärmutterentfernungen wirklich nötig sind.


    Allen alles Gute!

    Olivia

    Oder : wer körperlich behindert ist, ist auch im Kopf blöd. Die Palette ist groß.

    Liebe Sonnenglanz,


    Bist Du dieser Haltung selbst schon begegnet?

    Ich dachte bislang, dass mich diese Vorurteile kalt lassen würden. Ich hätte niemals meinen Schwerbehindertenausweis versteckt, damit ja niemand mekrt, dass ich diesen Status habe. Aber zur Zeit fühle ich eine starke Verunsicherung. Jetzt wo ich es selbst befürchte, verstehe ich erst die Angst von Anderen vor einer Stigmatisierung.

    Aber noch habe ich den Mut, mich nicht zu verstecken. Ich versuche, die Angst loszulassen. Falls mich in meinem neuen Job wirklich jemand vorverurteilen sollte, dann verteidige ich mich. Die Kunst dabei wird wahrscheinlich sein, einerseits nicht alles und möglicherweise fälschlicherweise auf die Schwerbehinderung zu beziehen und überempfindlich zu sein und andererseits bereits subtile/implizite Stigmatisierungen zu erkennen und zu kontern.


    Liebe Grüße

    Olivia

    Hallo giecher71 ,


    ich habe mich neulich ebenfalls mit diesem Thema befasst und mir eine Zweitmeinung geholt.

    Ärztin 1 schickte mich zur Ausschabung. Dabei konnte nicht alles entfernt werden. Dann riet sie mir zur Entfernung der Gebärmutter. Arzt 2 meinte sonografisch stelle sich die Schleimhaut oft dicker dar, als sie tatsächlich ist und oft blutet es einfach von alleine ab.

    Ich hatte bspw. seit 1,5 Jahren keine Blutungen und laut Sono über 2cm Schleimhautdicke. Nur weil zudem auch ein recht großer Polyp zu sehen war, riet mir Arzt 2 zu einer Ausschabung. Von der Gebärmutterentfernung riet er ab, da das Risiko für Gebärmutterkrebs in meinem Alter (40 J) sehr gering sei. Ich ließ mir also einen Termin für eine Ausschabung inklusive Verödung der Schleimhaut, damit sie sich nicht wieder neu aufbaut, geben. Aber kurz vor dem Termin setzte dann doch eine starke Blutung ein und ich habe den Termin wieder abgesagt. Nächste Woche gehe ich zur Kontrolle und hoffe, dass die Schleimhaut inkl. Polyp komplett abgegangen ist.

    Ich glaube unter dem Strang "Tamoxifen absetzen" habe ich mich auch schon mit einigen Foris darüber ausgetauscht.

    Liebe Grüße

    Olivia

    Liebe Katinka80 ,

    ich weiß nicht, was Du genau mit der "sache mit der Osteopenie" meinst. Vielleicht hast Du gerade eine? Das ging mir auch so nach der Chemo und fand das furchtbar gruselig. Ich hatte Angst, dass es von Tam schlimmer werden würde. Aber ein Arzt meinte: das wurde früher vermutet, heute sagt man, dass Tam sogar gut für die Knochendichte ist. Jedenfalls nehme ich Tam und treibe Sport und nehme Vit D und achte auf Calcium. Meine Knochendichte ist inzwischen, also ein paar Jahre nach Chemo, wieder wie bei einer ganz jungen Frau.

    Trampolin ist nat. super für die Knochen, aber bzgl. Beckenboden muss man da wohl aufpassen! Tam macht ja glaube ich das Bindegewebe jetzt nicht unbedingt straffer.

    Gründe zum Sporttreiben gibts natürlich viele. V. a. soll regelmäßiger Ausdauersport das Rezidivrisiko um 50% senken. Ich finde v.a. wichtig: mit Bewegung geht es mir sowohl körperlich als auch seelisch sooo viel besser!

    Zeit zum Lümmeln auf der Couch können wir uns ja außerdem noch gönnen :-)


    Liebe Grüße

    Olivia

    Danke für Eure Antworten!

    Liebe Anne79 , darf ich fragen, wie alt Du bist? Die Entscheidung für eine Eierstockentfernung finde ich noch schwewiegender als die über die Gebärmutter. Also kommt natürlich drauf an, wie hoch das individuelle Risiko für Eierstockkrebs eingeschätzt wird.

    Ich fühle mich mit knapp 41 zu jung für heftige Wechseljahre und Alterserscheinungen. Osteoporose finde ich zudem viel gruseliger als Ausschabung oder Gebärmutter-OP.


    LG Olivia

    Liebe Janny ,


    bei mir trat ein leichtes Kribbeln und Taubheit an Händen und Füßen auch erst nach der Chemo und während ich Herceptin, Perjeta und Tamoxifen genommen habe. Aber nach einiger Zeit verschwanden die Symptome wieder, obwohl ich die Medikamente noch genommen habe (Tam und Herceptin nehme ich seit ca. 4,5 Jahren immer noch). Okay, vielleicht habe ich nicht mehr ganz so viel Feingefühl in den Fingerspitzen wie vorher). Wenn ich mich richtig erinnere, wurde mir gesagt, dass diese Symptome auch in der Chemo begründet sein können, nur eben eine Weile danach auftreten.

    Wie auch immer, ich wünsche Dir gute Besserung!

    Das Herceptin ist ja nach Ende der Infusionen/Spritzen nicht gleich aus Deinem Körper weg, es schleicht sich über ein 3/4 Jahr aus. Daher bringt Dir das 4 Wochen warten hinsischtlich der Zuordnung von Nebenwirkungen vielleicht gar nicht so viel. Lass Dich da lieber noch mal von jemandem mit Ahnung - sprich Arzt/Ärztin beraten.


    LG Olivia

    So, dann reihe ich mich mal bei jenen ein, die über ein Absetzen von Tamoxifen oder das Halbieren der Dosis nachdenken.

    Bei mir aus folgendem Grund: Vor Weihnachten hatte ich bei einer Schleimhautdicke von 2,8 cm eine Ausschabung der Gebärmutter. Und obwohl im Befund steht, dass eine große Masse Schleimhaut entfernt wurde, war sie nur eine Woche nach der OP immernoch/schon wieder 2,4 cm stark. Zum Glück wurde in dem entnommenenn Zeugs nichts Bösartiges gefunden. Aber so wie es jetzt ist darf es wohl nicht bleiben.

    Die Entnahme der Gebärmutter steht zur Debatte. Vielleicht würde mir das sogar den häufigen Druck auf die Blase nehmen? Vielleicht hätte mein Beckenboden dann noch weniger Halt? Könnte man den Muttermund wenigsten drin lassen oder macht für die Vorbeugung von Gebärmutterkrebs nur die komplette Entfernung der Gebärmutter Sinn? - Lauter Fragen, die ich kommende Woche auch an die ÄrztInnen tragen werde.

    Stand/steht von Euch noch jemand vor diesen Entscheidungen?

    Da mir der Appetit auf die Tabletten bereits ziemlich vergangen ist, nehme ich sie zur Zeit nur noch alle 2-3 Tage.

    Dafür habe ich enormen Appetit auf andere essbare Sachen...

    LG Olivia