Beiträge von Jaunty

    Hallo ihr Lieben,


    Ich hatte letzte Woche Donnerstag meine 3. EC, einen Tag später hab ich die Pelgraz Spritze zum Aufbau der Leukozyten bekommen. Danach war ich 2-3 Tage ziemlich schlapp und mir war , wie immer, trotz Medikamente übel, aber sonst ging es.

    Seit gestern habe ich nun aber ziemlich starke Gliederschmerzen und eben bei der Kontrolle hatte ich erhöhte Temperatur (37,8). Eben noch mal zu Hause gemessen und schon 38,1. die Leukozyten waren jedoch gut, (7, irgendwas), nur der Hämoglobin- Wert war etwas niedrig.
    Die Ärztin sagte, ich solle Paracetamol nehmen und mich ausruhen.
    Eigentlich wollte heute ein befreundetes Pärchen zu Besuch kommen. Sollte ich das lieber absagen? Kann mein Infektrisiko trotz guter Leukos erhöht sein?
    und hattet ihr das auch schon mal? Kann ich noch mehr dagegen tun?
    Bin es so satt, mich so schlapp zu fühlen und denke mit Grauen an die nächste plus 12x Paclis. :-(((


    Liebe Grüße

    Jaunty

    Hallo Teafriend !

    Danke für deine Geschichte! Wahnsinn... Wie lange ist deine OP her? Ich hoffe, dir geht es mittlerweile gut und drei Angst bestimmt nicht dein Leben!


    Ich hatte eine erste OP am 14.02. Da sollte mir eine vermeintliche Zyste in der Brust entfernt werden. Dabei kam dann raus, dass es ein Tumor ist. Da ich BRCA1 positiv bin und der Arzt mir sagte, dass das Risiko, an derselben oder der anderen Brust erneut zu erkranken, sehr hoch sei, habe ich mich für eine Mastektomie mit Sofortrekonstruktion entschieden.
    Heute muss ich zur Blutabnahme und hoffe, dass die Werte so gut sind, dass ich morgen meine 2. EC bekommen kann.

    LG!

    Hallo und danke! Mein Arzt empfahl mir 5 Jahre. Ich wundere mich dennoch etwas, weil mein Krebs nur auf ein Hormon zu 40% sensibel reagiert. ER und Her2neu negativ.
    Mir machen eben genau diese 2 Jahre Sorge, da ich gehört habe, dass Tamoxifen die Eierstöcke nochmals schädigt. Das würde ich eben gern verhindern...


    LG!

    Hallo!

    Ich habe einen G3 Tumor mit einem ki67-Wert von 80% und Lymphknotenbefall (1), ER 2, PR 0, Her2neu negativ. Ich bin BRCA1 positiv. Ich hatte vor 5 1/2 Wochen eine beidseitige Mastektomie mit Sofortrekonstruktion durch Implantate. Nun bin ich mitten in der Chemo (4x EC, 12x Paclitaxel, inkl. 4x Carboplatin) bzw. hab nächste Woche erst meine zweite.


    Da ich erst 29 bin und noch keine Kinder habe, gerne aber welche möchte, ist das Ganze noch mal komplizierter. Mir wurde eigentlich angeraten, nach der Chemo Tamoxifen für 5 Jahre zu nehmen, das ist mir aber viel zu lange, da meine Mama mit 44 Jahren Eierstockskrebs hatte und man eigentlich dazu rät mind. 5 Jahre vorher, eine Entfernung der Eierstöcke durchführen zu lassen...

    Wie könnte man vorgehen ??



    Liebe Grüße

    Hallo!

    Ich habe einen G3 Tumor mit einem ki67-Wert von 80% und Lymphknotenbefall (1), ER 2, PR 0, Her2neu negativ. Ich bin BRCA1 positiv. Ich hatte vor 5 1/2 Wochen eine beidseitige Mastektomie mit Sofortrekonstruktion durch Implantate. Nun bin ich mitten in der Chemo (4x EC, 12x Paclitaxel, inkl. 4x Carboplatin) bzw. hab nächste Woche erst meine zweite.

    Da bei mir der Tumor sowie 6 Lymphknoten rausoperiert wurden, frage ich mich, woran ich merke, dass die Chemo wirkt und habe ebenso große Angst vor einem Rückfall.

    Gibt es Frauen mit ähnlichen Eckdaten, die mir über ihre Langzeiterfahrungen berichten können?

    Liebe Grüße

    Hallo!

    Ich hole den Beitrag mal hoch.

    Ich habe nun schon zum 2. Mal aufgrund der Chemotherapie die Spritze für den Schutz der Eierstöcke bekommen. Von der ersten hatte ich schon einen richtigen knubbel, der immer noch fühlbar ist (über einen Monat her!) Nun habe ich schon wieder einen von der 2. Spritze. Dieser ist auch deutlich sichtbar. Gehen die denn gar nicht mehr weg? Ich wollte dir Spritze aufgrund dessen in den Oberschenkel bekommen, das wollte die Krankenschwester jedoch nicht..


    Hat noch jmd Erfahrungen?


    liebe Grüße

    Meine Geschichte kurz und knapp:

    Ich habe / hatte Brustkrebs , G3, Ki67: 80%. Tumor plus befallener Lymphknoten sowie 5 weitere nicht befallene wurden entfernt, Brust bereits rekonstruiert mit Silikon.

    Meine 1. Chemotherapie war für diesen Donnerstag geplant. (4x EC, 12x Paclitaxel inkl. Carboplatin alle 3 Wochen)

    Zuvor habe ich mich mit Hormonen gespritzt und es wurden mir (leider nur 5) Eizellen entnommen. Zudem habe ich die Decapeptyl-Spritze bekommen, die meine Eierstöcke schützen soll. Im Reproduktionszentrum gibt es 2 Ärztinnen, die mich betreuen. Die eine Ärztin schlug nun vor, mir auch noch Eierstocksgewebe zu entfernen. Innerlich sträubt sich bei mir gerade alles dagegen, da dies innerhalb von 1 1/2 Monaten meine 5. (Oder 6.?) Narkose wäre. Die andere Ärztin sagte mir, dass sie aufgrund meines Gendefekts nicht dazu raten würde, weil man möglicherweise maligne Zellen einfriert und wieder einsetzt. Zudem ist sie guter Dinge, dass ich auch auf natürlichem Wege (oder durch etwas Mithilfe durch die Repro) schwanger wäre. Sie sagt, ich sei doch jung (29), sportlich, lebe und ernähre mich gesund und meine 5 Eizellen wären von sehr guter Qualität.
    Nun habe ich natürlich trotzdem Angst, wenn ich mir das Gewebe nicht entfernen lasse, am Ende dazustehen, keine Kinder bekommen zu können und mich über mich selbst zu ärgern. Andererseits kann ich wiederum auch sagen, vielleicht ärgere ich mich, wenn mir Gewebe entfernt , mit bösen Zellen eingesetzt wird und ich Krebs bekomme? Oder was mache ich, wenn das mit dem Restgewebe nicht klappt und das eingesetzte Gewebe nicht mehr anwächst oder beim auftauen kaputt geht oder oder oder?
    ich bin so ratlos! Muss mich bis allerspätestens morgen entscheiden, da Donnerstag die OP wäre (wenn ich sie mache, würde die Chemotherapie auf nächste Woche verschoben werden).
    Kann mir jmd helfen?

    Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, unfruchtbar zu werden durch die Chemotherapie? Zahlen gibt es dazu wohl nicht..


    Liebe Grüße

    Hallo ihr lieben Menschen ! :)


    Vielen Dank für die netten Worte und euer Mitgefühl!

    Teafriend : das dachte ich mir natürlich auch schon, allerdings kam sogar die Sekretärin des Brustzentrums zu mir und sagte mir später, dass sie in ihrer zwölfjährigen Zeit, in der sie dort arbeitet, erst 2 Mal eine solche Fehldiagnose erlebt hat.
    Tough virgin : das ist ja lustig, dass du zufällig aus demselben Ort kommst! Danke dir für den Tipp mit der Lymphdrainage. Ich habe eine Freundin, die Physiotherapeutin ist und mich behandeln wird (gerade erst geklärt).

    Nun bin ich derzeit noch sehr unsicher, was weitere Verfahren bzgl Erhaltung der Fruchtbarkeit betrifft. Mir wurde empfohlen, Eierstocksgewebe entfernen zu lassen. Ich habe aber einfach keine Lust mehr auf weitere Eingriffe! Habe dennoch Angst, später zu bereuen, dass ich nicht alles dafür getan hab, Kinder zu bekommen.


    Wie habt ihr das gemacht?


    liebe Grüße!!

    Liebe Mareeni und 18-09-Sonnenschein !


    Ich danke euch für eure herzlichen und aufbauenden Worte!!!


    Ich habe noch eine Frage, weiß allerdings nicht, wohin ich diese in dem Forum einsortieren sollte, da ich mich noch nicht so gut auskenne: Ich habe seit der Brust OP und der Lymphknotenentnahme Probleme mit dem rechten Arm (da, wo die Lymphknoten entfernt wurden). D.h. Ich kann ihm nicht über 90 grad heben und es hat sich ein leichter Strang in der Achselhöhle gebildet. Weiß jemand, ob das normal ist oder ob ich mir Sorgen machen muss? Die Übungen der Physiotherapeutin mache ich, wenn auch nicht besonders regelmäßig, weil ich eher das Gefühl hatte, ich brauche eine Lymphdrainage. In Zeiten von Corona allerdings schwierig.. :-/


    Liebe Grüße

    Hallo an alle,


    ich war lange Zeit Stille Mitleserin und habe mich nun doch entschlossen, mich hier mal vorzustellen, um auf Gleichgesinnte zu treffen.


    Meine Geschichte:


    Meine Mutter hatte vor ca. 10 Jahren Eierstockskrebs, zum Glück sehr früh entdeckt und sie ist geheilt. Aufgrund mehrerer Krebsfälle in der Familie riet man ihr zum Gentest und es stellte sich heraus, dass sie BRCA1 positiv ist. Meine Schwester und ich machten den Test einige Zeit später ebenfalls. Sie hat den Gendefekt zum Glück nicht geerbt, ich leider schon.

    Im Dezember letzten Jahres ging ich zur halbjährigen Kontrolle bei meiner Frauenärztin. Na gut, dieses Mal war ich tatsächlich etwas spät dran (3 Monate drüber). Bei der Sonographie der Brust entdeckte sie einen kleinen Knubbel, ca. 1 cm groß. Nach genauer Begutachtung sagte sie, dass das sehr wahrscheinlich nichts Besorgniserregendes sei, da sie dies durch bestimmte Kriterien fast ausschließen konnte. Aufgrund meiner genetischen Vorbelastung riet sie mir dennoch dazu, das Ganze in der Uniklinik abzuklären. Ein paar Tage später sagte mir der Arzt ebenfalls, ich müssen mir keine Sorgen machen, es wäre wohl eine einfache Zyste. Der jährliche MRT-Termin, der eigentlich hätte im April stattfinden sollen, wurde dennoch auf Januar vorgezogen. Zirka eine Woche nach dem MRT bekam ich einen Anruf aus der Uniklinik, dass sich wohl Kontrastmittel angereichert hätte. Dies müsste nichts heißen, er möchte die Zyste dennoch operativ entfernen. Auf die Frage hin, ob man nicht normalerweise eine Stanzbiopsie macht, erklärte er mir, dass man das früher immer gemacht hätte, er es mittlerweile aber bevorzugt, die Stelle zu operieren, da bei einer Biopsie die Zyste platzt und möglicherweise bösartiges Gewebe verteilt und nicht mehr gut wiedergefunden wird.
    Am 14.02. hatte ich meine Operation und wartete ungeduldig auf das Ergebnis. Der Anruf sollte am Veilchendienstag, am 25.02., kommen. An diesem Tag wurde ich mit einer Freundin auf einen Wagen eines Kölner Karnevalzugs eingeladen. Natürlich fragte ich mich vorher, ob es sinnvoll ist, den Termin wahrzunehmen. Was wäre, wenn mitten auf dem Zug, beim Schmeißen der Kamelle, ein Anruf käme, der womöglich auch noch negativ ausfiele?

    Ich entschied mich dennoch, mitzumachen und Spaß zu haben. Mit pinker Perücke (das 1. Mal in meinem Leben, das ich einen trug!), Brille und Kostüm feierte ich mit meiner Freundin und dem Rest der Truppe. Kurz bevor der Wagen zum Rollen gebracht wurde, kam der erwartete Anruf der Uniklinik. Was für ein Timing! Nervös ging ich dran und schon als der Arzt mich fragte: “Wo sind Sie gerade? Können Sie sprechen?” ahnte ich Böses. So war es dann auch. Er eröffnete mir, dass die vermeintliche Zyste Krebs ist und erläuterte mir weitere Eckdaten: G3, Ki67: 80%). Ich war dementsprechend geschockt.
    Die folgenden Wochen gingen dann ganz schnell: es folgte eine beidseitige Mastektomie mit Entfernung von 6 Lymphknoten. Sentinel befallen, weitere zum Glück nicht. Nach der Operation blieb mir im Krankenhaus keine Zeit zum Ausruhen. Ich musste von einer Untersuchung zur nächsten. Es wurde festgestellt, dass es keine Metastasen gibt. Lediglich eine mini Leberzyste fiel auf. Diese wurde im Ultraschall erneut begutachtet und der Arzt sagte mir, dass es sich höchstwahrscheinlich um ein Blutschwaemmchen handelt. Zu 100 Prozent weiß man es jedoch nicht. Nebenbei lief dann auch noch eine Hormontherapie, nach der mir (leider sehr wenige) Eizellen entnommen und kryonisiert wurden.
    Kurz bevor im Krankenhaus aufgrund von Corona das Besuchsverbot galt, bin ich nach 8 Tagen entlassen wurden. Es folgte die Port -Op und nun beginnt nächste Woche Donnerstag die Chemotherapie (4xEC alle 2 Wochen, 12x Paclitaxel wöchentlich inklusive 4xCarboplatin alle 3 Wochen). Natürlich habe ich Angst und so ganz komme ich immer noch nicht mit dem Gedanken klar, meinem gesunden Körper so etwas anzutun, wo doch alles herausoperiert wurde und mich im Moment sooo fit fühle!!
    Laut der Ärzte muss die Chemotherapie aber aufgrund meines Alters und der Eckdaten des Tumors sein... :-(

    Da meine gynäkologische Praxis, in der ich die Therapie mache, im Rahmen einer Studie die Kühlhaube anbietet, werde ich die Möglichkeit nutzen , auch wenn ich weiß, wie unangenehm es ist und es häufig nicht klappt. Ich kenne 3 Mädels, bei denen es geklappt hat und nun hoffe ich sehr, dass sie mir ebenso hilft!
    Ich kann mir im Moment einfach nicht vorstellen, wie es mir nach der 1. Chemo ergehen wird bzw. wie ich 17 weitere durchstehen soll.. :-( Ich habe immer die Hoffnung, dass eine gewisse Grundfitness (ich bin sehr sportlich) und Grundimmunitaet (ich war vorher so gut wie nie krank) hilft, aber das muss wohl nicht so sein. Trotzdem versuche ich, positiv an die Sache heranzugehen, denn ich bin überzeugt, dass eine gesunde, starke Psyche einen großen positiven Nutzen haben kann!


    Ich habe gar keine speziellen Fragen, sondern wollte mir das Ganze einfach mal von der Seele schreiben (immer mit dem

    Freund darüber reden, geht auch nicht, da ihn die Situation sehr belastet). Wenn ihr ein paar Gedanken äußern möchtet, würde ich mich sehr freuen!


    Liebe Grüße:)<3