Beiträge von Debo30

    Liebe Wie_lange_noch ,


    es ist schön, wenn du einen klaren Kopf und Ziele hast.

    Es ging mir auch nicht um das Grübeln warum wieso, da du ja die Trennung beschlossen hast.

    Vielmehr wollte ich dir helfen, ihn nicht (nur?) als A....loch zu sehen oder oder, sondern einfach für dich zu sagen er hat eine Störung, welche auch immer, er kann wohl nicht anders und du musst es nicht auf dich beziehen. Es ist seine Unfähigkeit mit der Situation angemessen umzugehen.

    Da ich mehrere Autisten in der Familie habe, kenne ich mich damit aus. Und manchmal erscheinen sie ganz anders, als sie es eigentlich sind. Und das ist für alle Beteiligten echt schwierig und schmerzhaft manchmal.


    Ich habe im Leben manche Verhaltensweisen Anderer immer zu persönlich genommen. Was dann weh tat. So z.B. bei meinem Ex-Chef, der mich nach der Ersterkrankung nicht mehr "zurück wollte". Nach 10 Jahren vollem Einsatz,ach am Abend und Wochenende.

    Das hat lange an mir genagt, weil er mir extrem herzlos vorkam und ich es sehr persönlich gegen mich gerichtet genommen habe.

    Später habe ich verstanden (und von meinen Ex-Kolleginnen gehört), dass er komplett überfordert war. Denn nach langem Leiden war kurz zuvor seine Mutter an Krebs gestorben. Danach war er erleichtert. Dann erkrankte sein Vater an Krebs und danach noch ich.

    Und da wollte er zumindest mich nicht mehr vor Augen haben, weil er zu schwach war um sich nochmal einen Krebskranken jeden Tag anzuschauen. Und mit dieser Erklärung kann ich gut leben und habe meinen Frieden gemacht damit.


    Deswegen hilft es manchmal, die Ursachen woanders zu sehen, damit der Schmerz nicht zu groß ist und es man nicht auf sich persönlich bezieht. Selbst wenn es der eigene Partner ist.


    Ich wünsche dir viel und schnellen Erfolg beim Umsetzen deines Planes auch mit der Hundedame :thumbup:


    Liebe Grüße

    Danke liebe Dax, Bonny und Frieda und Naticatt ,


    war auch echt ein Gedanke, dass mir das jetzt auch noch fehlen würde zu meinem Glück. Wäre aber auch doof es zu lassen, habe es ja schon seit einigen Monaten. Ja ich lasse es weg machen und hoffe auf etwas harmloses...

    Jetzt bin ich erstmal gespannt wie meine Leber und der zervikale LK morgen im Ultraschall aussehen. Zumindest der Lk ist glaube ich wieder gewachsen und nervt mich. Macht mir dann Kopfdruck trotz Heparin und ich denke dann immer noch an mein Aneurysma im Kopf....


    Liebe Grüße an euch

    Hallo Ihr Lieben,


    auch wenn hier Leber steht, schreibe ich hier. Der Strang Hautmetas ist irgendwie so lange nicht benutzt...


    Frage an Alle: Ich habe seit Sommer ein kleines "Teil" auf der Kopfhaut. Der 1. Hautarzt meinte irgendwie harmlos, wird wieder weg gehen. Und dann war ich ja erstmal mit der Leber beschäftigt.

    Nun war ich wegen etwas anderem bei meiner eigentlichen Hautärztin. Die meinte dann sie weiß nicht was es ist, es ist hell und recht oberflächlich. Aber da ich Krebspatient bin, möchte sie es mir weg schneiden im Januar und untersuchen lassen.


    Jetzt bin ich etwas unsicher, weil ich bei jedem weg schneiden Sorge vor Verteilung von Krebszellen habe. Klarheit hätte ich aber auch gerne, ob es eine Metastase oder weißer Hautkrebs ist...

    Wie seht ihr das? Wer hat Erfahrung mit Hautmetastasen?


    Liebe Grüße

    Liebe Zuckerrausch ,


    schön, dass du auch hier bist! Es tut mir leid,, dass du so ein Problem hast und dich so schlecht fühlst!!

    Ich würde dir empfehlen dir psychologische bzw. psychoonkologische Hilfe zu suchen.


    Leider kennen viele von uns hier Partnerprobleme, einige müssen eine Trennung in Kauf nehmen oder trennen sich selbst.

    Unsere Erkrankung ist eine große Belastung für alle Beteiligten. Ja, wir müssen kämpfen, wir leiden aber auch und brauchen auch eine Schulter zum Anlehnen.

    Ich selbst habe mich seit meiner Erkrankung 2014 stark verändert, seit meinen Metastasen 2019 noch viel mehr. Mein Mann hat praktisch eine "neue" Frau zuhause. Aber er kam mit meiner "Vorgängerin" besser klar. Habe immer alles geregelt, mich immer aufgeopfert, alles organisiert, die Fäden in der Hand gehabt und nun mag ich und kann ich das nicht mehr leisten. Ich bin "egoistisch" geworden, schaue viel mehr auf mein Wohl, meine Pflichten sind zweitrangig geworden. Vieles dreht sich um die Krankheiit, Ängste,, Sorgen und darum was ich WILL und nicht mehr, was Andere von mir wollen und erwarten. Daran hat mein Mann auch zu knabbern und auch unsere Gefühle haben sich dadurch leider verändert.


    Wenn unsere Partner/innen es nicht aushalten, können wir leider nichts dafür. Es gibt Menschen, die halten die Krankheit, Ängste, Veränderungen nicht aus. Und dann bleibt wohl nur die Trennung.

    Es ist sehr erschütternd zusätzlich zur Erkrankung.


    Ich schicke dir eine liebe Umarmung, Kraft und Zuversicht. Ich hoffe du hast liebe Menschen, die dich unterstützen können in deiner Not!!?

    Sonst kannst du ja hier gerne schreiben.


    Liebe Grüße und alles Gute

    Liebe Wie_lange_noch ,


    meinen Vorschreiberinnen schließe ich mich an, du musst das so schnell als möglich aus Selbstschutz lösen. Und Tips hast du schon bekommen. Mit deiner lieben Hündin wird es aber vermutlich echt nicht leichter.

    Ich möchte noch die Überlegung in den Raum stellen, falls ihr verheiratet seid??, hast du ja ggf Anspruch auf Unterhalt wenn du durch Krankheit arbeitsunfähig bist.?

    Ansonsten würde ich nicht ausschließen nach deinen Berichten, dass dein Partner ggf. autistisch oder eben psychisch echt krank ist. Denn normal ist das ja nun gar nicht!

    Ich wünsche dir Kraft und eine schnelle Lösung, dass du da raus kommst!

    Hast du Niemanden in der Familie mehr, bei dem du provisorisch unterkommen kannst??


    Liebe Grüße

    Liebe Anastasia37 ,


    ja, ich war vor dem Krebs auch nie krank. Umso schwieriger, dann plötzlich gleich den richtigen Hammer zu bekommen. Aber auch das ist nicht selten, leider. Und es ist eben alles ein Prozess. Auch das zu akzeptieren, was ggf nicht mehr so gut geht mit den Therapien.

    Duschen sollte das kleinste Problem sein.

    Essen hängt eben von der Chemo ab. Manche machen Übelkeit, andere nicht oder nur wenig. Und man bekommt auch Gegenmittel. Aber ich leide z.B. immer sehr unter Gerüchen, die mich dann total stören oder ekeln. Manche Chemos machen Geschmacksveränderungen. Das kann auch nervig sein, weil das Essen nicht mehr so schmeckt wie es schmeckt. Wichtig ist, nicht zu viel abzunehmen!

    Zur Not hat man glaube ich auch Anspruch auf Ernährungsberatung, gibt in den Kliniken aber auch Broschüren dazu.

    Lieber kleine Mahlzeiten, gut verdaulich etc.

    Ihr müsst abwarten und mach euch nicht zu verrückt mit möglichen NW, davon gibt es natürlich viele, aber die müssen ja auch echt nicht zutreffen. Über die üblichen NW wird man aber vom Arzt aufgeklärt, damit man sich etwas darauf einstellen kann.

    Aber ich kenne mich mit den Chemos für andere Krebsarten auch leider nicht aus.

    Wichtig ist immer die Fragen zu stellen, die einem wichtig sind beim Arzt und man bekommt auch bei Chemo immer Notfalltelefonnummern, falls was am Wochenende oder Abend ist.

    Das andere schreib ich dir persönlich wenn ich etwas mehr Zeit habe.


    Liebe Grüße

    Das freut mich auch für dich liebe Dax, einen Tag kann man verkraften. Aber sonst wird es echt ärgerlich!

    Dann erhole dich gut und euch einen schönen 2. Advent!


    Liebe Grüße

    Liebe @Anastasie37


    Beratungsstellen und Psychologen kontaktieren klingt gut!


    Die Beschwerden die ich habe sind meistens von den Therapien.

    Von den Lebermetastasen und Lymphknotenmetas spüre ich nichts.

    Generell habe ich Husten. Ist aber schwer auseinander zu halten, weil ich inzwischen noch Asthma habe. Ich habe eben zahlreiche in der Lunge, von denen merke ich auch nichts. Ich hatte mal zwei größere jeweils an einem Bronchialast links und rechts, die diesen eingeengt haben. Was widerum zu Husten führte und etwas mehr Kurzatmigkeit. Die habe ich mir dann weg bestrahlen lassen. Danach wurde es besser.

    Somit muss man schauen, was die Therapien für Nebenwirkungen haben. Und da gibt es himmelweite Unterschiede von sehr anstrengend, nix geht mehr (für die ersten Tage), bis recht gut verträglich.

    Aber insgesamt haben Krebspatienten häufig mit Müdigkeit und Erschöpfung zu kämpfen. Und je nachdem mit Blutbildveränderungen (z.b. wenig Leukos), dann wird man sehr anfällig, weil man immungeschwächt ist. Wenn man Cortison bekommt, hat man mit Schlafstörungen u. Umständen zu kämpfen. Da ist man die halbe Nacht wach und ggf froh, wenn man ausschlafen kann.


    Also kommt es ganz darauf an, welche Therapie deine Mutte wie oft und lange bekommt und ob sie körperlich tätig ist oder am Schreibtisch, mit Kunden oder Patienten oder oder...?


    Kann halt sein, dass deine Mutter mit der Zeit bei jeglichen Beschwerden schnell nervös wird, weil sie eben nicht weiß, wo der Krebs ist. Dann muss man ggf auch irgendwann umdenken.

    Kann dir aber auch sagen, dass alles ein Prozess ist, und sich die Ansichten mit der Zeit auch ändern. Anfangs wollte ich alles wissen, irgendwann graute es mir vor meinen Bildern (CT´s., MRT´s ) so dermaßen, dass ich mir auch nicht mehr alles anschaue.

    Hängt immer von der Stimmung ab.

    Also sollte man flexibel sein im Umgang.


    Liebe Grüße und trotz allem einen schönen 2. Advent



    Liebe Grüße

    Liebe Anastasia37 ,


    auch ich finde es ganz toll, wie du dich um deine Mutter kümmerst und nah dran bist.

    Du solltest nichts auf Prognosen geben, sie taugen nicht. Sind nur gut um Depressionen zu bekommen.

    Wenn es nach meinen 2x ausgesprochenen Prognosen ginge, wäre ich schon länger unter der Erde. Bin aber noch recht lebendig und habe eine recht gute Lebensqualität, obwohl Metastasen in Lunge, Lymphknoten und seit Sommer auch in der Leber,

    Es spielt nicht die Rolle wieviele es und wo genau sind, es ist wichtig, ob die Therapie gut anschlägt.

    Soweit ich weiß, gibt es bei auch die Immuntherapie als gute Option. Das solltet ihr bitte ggf. erfragen, wenn der Therapievorschlag kommt.

    Es ist gut, wenn deine Mutter psycho-onkologisch aufgefangen wird. Hattest du eine gute Beratung? Sonst helfen die Psychoonkologen häufig bei Bedarf auch den Angehörigen.

    Als selbst Metatasierte finde ich es wirklich total wichtig, die Entscheidungen deiner Mutter zu respektieren, auch wenn sie anders ausfallen als du es die wünscht.


    Ich wünsche dir und deiner Mutter eine gut ansprechende Therapie und eine gute Zeit miteinander!

    Alles Liebe für euch

    Liebe Dax

    wahrscheinlich hättest du dir etwas anderes gewünscht! Aber wenn es das ist, was du jetzt brauchst, dann ist das der richtige Weg.

    Und es ist ja wichtig, dass du das in den Griff bekommst.

    Ich drücke dir die Daumen, dass es sich bald gut einspielt!:thumbup:


    Liebe Grüße

    Liebe Taima ,


    dass das gar nicht geht, mit Metastasenverdacht in der Lunge 6 Monate zu warten, hatte ich dir ja (aus Erfahrung) auch ganz klar gesagt.

    Es freut mich sehr, sehr, dass du nun einen kompetenten Onkologen hast!

    Das was du vorher hattest, war ja echt eine Katastrophe!

    Ich wünsche dir natürlich von Herzen, dass das in der Lunge etwas anderes ist. Aber selbst wenn es eine wäre, dann wird man einer einzelnen Metastase ja nun wirklich den Garaus machen können! Wenn man sie mal Dutzende hat wie ich, ist das etwas anderes...


    Ja, die Termine sind ätzend. Geht uns allen so. Und das ist auch echt ermüdend. Immer viel Anspannung. Aber leider haben wir ja kaum die Wahl, wenn wir gut für uns (nach)sorgen wollen.

    Das schaffst du :thumbup:


    Wünsche dir erstmal ganz viel Spaß mit deinem Romeobesuch!


    Liebe Grüße

    Liebe Dax, liebe Bonny und Frieda ,


    ich danke euch!

    Habe gestern endlich mit meinem 2. Onko telefoniert, der mich auch schon lange nebenher "betreut" und oft das Gesamte von mir im Blick hat und andere Zusammenhänge herstellt.

    Ich hatte jetzt eine Gallenentzündung. Könnte evtl von der Schwermetallausleitung kommen, da das über die Leber und Galle auch verarbeitet wird. Evtl. könnte deswegen der eine TM erhöht sein. Der andere ist nämlich stagniert. Er sieht erstmal keinen Grund die Therapie zu ändern, wenn der Ultraschall nichts anderes anzeigt. Bin gespannt.

    Habe ja noch einen zervikale LKmetastase, habe den Eindruck, dass der wieder etwas größer ist. Aber auch denn messen wir mit Ultraschall, dann weiß ich mehr.

    Ansonsten lasse ich bei Bedarf nächstes Jahr wieder Bilder machen, mag ich vor Weihnachten nicht auch noch....


    Das mit deinem "Alle Sinne" Spruch bringt mich jedesmal zum Grinsen liebe Bonny und Frieda ^^


    Liebe Grüße

    Liebe Wolkenherz


    das sind ja super Nachrichten!! Das freut mich sehr für dich. Also hat die Chemo einen prima Job gemacht bei dir und du kannst wirklich zuversichtlich sein!

    Ich hatte eine sehr junge Ex Kollegin, auch mit triple negativem Bk und mit allem drum und dran aber mit Komplikationen.

    Trotz allem war der Tumor dann auch weg und nun sind es glaube ich 2 Jahre her und es geht ihr gut!


    Ist ja schön, dass du gut versorgt wurdest. Das mit den Kissen und Taschen kenne ich auch, fand ich auch eine tolle Sache und sehr berührend.


    Die Sache mit den zahlreichen Bestrahlungen wirken heftig. Ich hatte inzwischen mehrfach Bestrahlungen.

    Ich habe die Brust- und LK Bestrahlung sehr gut vertragen und die Wochen vergingen sehr schnell.

    Das schaffst du auch noch!


    Und danach würde ich dir gaaanz dringend eine AHB ans Herz legen.


    Alles Gute und gute Erholung dir!

    Und die Hoffnung ist das Wichtigste für uns!


    Liebe Grüße

    Liebe Molly 62 ,


    das tut mir total leid und es ist mega ärgerlich!!

    Ist das Medikament so teuer? Dieser blöde Chemozwang immer. Ich finde es nicht fair, wenn es Alternativen gibt!

    Sollen doch solche Sachbearbeiter mal Chemo machen...


    Könnt ihr nicht Einspruch einlegen und einen Gutachter verlangen.?

    Das Einzige was dagegen spricht ist die Zeit, die so etwas dauert.

    Aber du kannst ja trotzdem damit zwangsläufig anfangen, den Einspruch erheben und ggf kann man mit schlechter Verträglichkeit argumentieren.

    Aber vielleicht verträgst du die Mittel ja auch gut!

    Ich selbst habe sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Chemos gemacht. Von schrecklich bis ganz gut erträglich.


    Exemestan habe ich mal gehabt. War gut, hat mich aber sehr müde gemacht. Dann habe ich nach einiger Zeit kapituliert und bin auf Anastrozol umgestiegen. Antihormone haben halt alle Nebenwirkungen, vor allem in Sachen Schleimhäute und Knochen/Muskeln/Gelenkprobleme.

    Aber ich kenne auch kein Krebsmedikament, welches keine Nebenwirkungen hat.


    Liebe Grüße und alles Gute!

    Liebe Erna66 ,


    das ist schade, dass es dann wohl doch Progress ist. Hatte dir so sehr etwas anderes gewünscht!!!

    Generell ist Pacli eigentlich recht gut verträglich, wenn man mal von Polyneuropathie absieht.

    Aber häufig wirkt es ja auch gut.

    Diese blöden Richtlinien, wann erst was bezahlt wird. Völlig nervig. Als ob es um Maschinen geht und nicht um schwer kranke Menschen.

    Bei mir wurde bei der Untersuchung noch eine Mutation auf den Krebszellen gefunden. Gegen die gibt es auch ein Medikament, aber das ist noch nicht zugelassen. Schon sehr irrwitzig manchmal. Aber mit viel Glück und einem Brief meines Onkologen wurde es mir genehmigt. Müsste aber aus der USA für einen unfassbaren Preis bestellt werden. Aber immerhin.

    Ist Plan B, wenn nix mehr wirkt...


    Ich drücke dir fest die Daumen für gute Wirkung und Verträglichkeit!!


    Liebe Grüße