Beiträge von Peppermint

    Liebe Roberta ,


    ja den Wunsch kann ich nachvollziehen und das wird auch wieder anlaufen! Meine Großcousine hat mir am Tag nach meiner Diagnose gesagt, dass sie hätte Zwillinge haben können, soviel Eier sind bei ihr mir 43 vor 20 Jahren nach 5 Jahren Tamox auf dem Ultraschall zu sehen gewesen. Darauf freue ich mich auch und visualisiere das .

    Liebe Roberta ,


    Ich „bin ja auf“ Trenantone und Aromatasehemmern und ich habe die empirische Beobachtung wenn Östrogen wieder mitwirkt gibt es Hitzewallungen. Also wenn so ein Hormonmischmasch ist, wie im Wechsel. Vielleicht springt bei dir alles wieder an!


    Alles Gute :-)

    Ihr lieben Damen,


    zu Krämpfen habe ich nichts beizutragen, aber ich wollte wissen, ob es normal ist ein Jahr nach Ende der Strahlentherapie immer noch zur selben Zeit müde zu sein? Also meine 28 Termine waren vom 10.7. - 16.8. und irgendwie bin ich genau zur selben Zeit müde und penne.
    Oder ist es einfach die Hitze? Also ich war vorher schon hypochondrisch und jetzt wird es eben nicht besser :rolleyes::saint:8)^^Es ist halt einfach auch August.

    Danke Keva , ich hatte das echt überlesen 8|


    Schön, dass die Kontrolle ohne Befund war.



    Heute war erste Mammographie nach ED.
    Alles gut.

    Das einzige was einen faden Beigeschmack hinterlässt war die Aussage der Radiologin, dass es sehr nah an die Brustwand geht und man da was nicht sieht. Und der Clip ( wusste bis heute nicht dass ich ein Metall(?) im Busen habe verdeckt auch was. Und dass sie mir deswegen ein MRT für 330 Euro empfiehlt. In ihrer Praxis natürlich. Kasse bezahlt nicht. Ich habe dadurch, wenn es nicht „aufgeschrieben“ wird den Verdacht, dass versucht wurde mit meiner Angst Geld zu verdienen. Ich zahle das Geld, wenn ein Verdacht besteht, aber im Verdachtsfall würde ja wohl die Kasse zahlen ?(.

    Und ich bin eigentlich nicht empfindlich aber als auf dem Bildschirm die alten Bilder waren -was ich nicht wusste- habe ich nur gedacht oh fuck schon wieder. Irgendwie war das alles so komisch.
    Aber jetzt feiere ich das OPB und mache mein Yoga.


    Merke immer erst hinterher wie angespannt ich doch war, dass ich erstmal heulen musste.

    Ah Keva , die Wachau ist so schön! :love:Vor allem jetzt 🍑


    Ich wollte kurz in meinem Tagebuch notieren, dass meine Nebenwirkungen nachlassen durch die Halbierung des Letrozol, habe aber das Gefühl wieder ein wenig zu blühen, was mich ein wenig skeptisch macht ob mein eigenes Östrogen wirklich im Keller bleibt.....

    Ich nehme gegen die Nebenwirkungen meine Trihormonsalbe, die hilft mir sehr nur muss ich was gegen meinen Schnäuzer unternehmen X/

    Gut, wenn das der Preis ist, dass es mir unter Letrozol doch so gut geht ist das vernachlässigbar aber nichtsdestotrotz gehört der nicht zu mir und muss ab.
    Manchmal muss ich echt schlucken, noch 4 Jahre!
    Allerdings feiere ich nachwievor meine Gefühlskohärenz durch die Erkenntnis, dass das 2009 schon der Tumor war. Und ich bin froh nicht damals schon in die Mühle gekommen zu sein. Ich kann das jetzt viel besser tragen als mit 28 ohne Partner, ohne Kinder ohne Rückhalt, nur meine Eltern. Ich fühle mich dadurch wieder ganz und integer.
    Meine Ernährung will ich noch mehr anpassen, wieder weniger Zucker und weniger säuernd. Sehr schwer, was ich dann der Familie alles auftische und mir. :/Aber das muss ich auf jeden Fall justieren und Sportmässig ist es ganz ok, könnte aber wieder mehr in den Wald gehen.


    Sonnenwende war ein wunderbares Erlebnis mit meinem Mann.


    <3

    Ich notiere in meinem Peppermint-Tagebuch:


    4. Vorsorgeuntersuchung o.B. :cake:
    Es ist immer zittrig davor. Aber der Prof gibt mir recht, dass bei meiner Tumorbiologie der Knoten schon seit 2009 (damals habe ich ein tic-t@c grosses Etwas entdeckt) da sein konnte.
    Spannend, dass heute der 3.6. war und somit der Tag der Langzeitüberlebenden. Ich nehme dies als gutes Omen.
    Das Tr...ntone sitzt wieder ein Weilchen und ich darf probieren ein halbes Letrozol zu nehmen, wegen den Gelenkschmerzen, muss dann aber einen Bluttest machen in 6-8 Wochen ob das Östradiol weiterhin im Keller ist. Meine Hormonsalbe habe ich auch wieder, weiter geht es in die nächste Runde.

    zu dem mit 2009: das ist schon krass, dass ich den schon 2 Schwangerschaften und 2 Langzeitstillzeiten mit mir herumgeschleppt habe.... das macht mich froh, dass er einfach ein kleiner träger Fauli war. Ich hatte ja nur den einen Lymphknoten mit einer Metastase. Und falls irgendwo was klitzeklitzeklitze Kleines versucht was anzustellen verhungert es gerade.


    So. Und jetzt räume ich weiter mein Leben auf und gehe meine Kinder umarmen.


    Bloß dieser Fön ey, ich habe jetzt echt ein IB¥ genommen, hoffentlich geht jetzt das Dröhnen aus meinem Kopf!!



    Grüße von Peppermint und hoffentlich noch ganz viele 3. Junis mit euch!!!! 🌱


    ps: liebe Philosophin wie geht es dir? 🌷

    Guten Tag ihr Lieben,


    im ICE von meiner Schwiegermutter zu meinen Eltern sitzend habe ich gerade erfahren dass ich mein Letrozol vergessen habe! 8):thumbup:
    Bis das da ist, ist min. Dienstag. Ich habe ja auch noch meine GNRH-Spritze. Muss ich mir jetzt einen großen Kopf machen, wenn ich die jetzt 2-3 Mal (nehm die abends...) nicht nehmen kann?

    liebe Grüße und danke für eure Erfahrungen <3


    Peppermint

    Liebe Philosophin ,


    ich will dich gerne virtuell umarmen! Also fühl dich gedrückt :hug:und ich kann dich soweit verstehen dass ich mich auch immer mehr gefragt habe was wird aus meinen Kindern als was ich verpasse.

    Aber noch bist du da! Das ist -trotz allem- nur eine
    Prognose. Eine entfernte Verwandte, Grosscousine glaub ich, hatte 2001 Brustkrebs und 2007 nochmal, wohl kein Rezidiv (oder?) weil von der Biologie ganz anders. Aber sie lebt jetzt und ist gesund. Ich kenne ihre Prognose nicht, aber es war 2001 und ich weiss sie hat alle möglichen Parallelwege gesucht, lebt vegan etc. Ein Buch was mir selbst sehr geholfen hat ist das Buch „Selbstheilungskräfte“ von Josef Ullrich. Ich finde das „Selbst“ dabei so wichtig. Selbstwirksamkeit ist auch wichtig für mich. Mein Psychoonkologe fand es zB beeindruckend wie pragmatisch-gelassen ich die Coronasituation nehme, es kommt was kommt. Aber ich finde das nach letztem Jahr gar nicht so abwegig, denn ich finde es eher beruhigend wenn der „Feind“ von außen kommt. Ich will die Situation nicht abwerten, es ist schlimm, aber wenn wir einfach alle zusammenhalten machbar. Und letztes Jahr habe ich mich nur allein gefühlt und von meinem Körper verraten. Das war echt komisch. Durch eine Komplikation mit der Drainage und dann noch Streptokokken ( was die OÄ zum Lachen brachte, dass die Hebamme ne Wochenbettinfektion in der Brust hat, ja witzich..... ich habe auch sehr gelacht. Nicht.) hatte ich Probleme bei der Wundheilung. Aber da ich ja Grundbegriffe der Pflege kann, konnte ich mir da auch selbst helfen und mich versorgen und auch dass ich gespürt habe, dass das in der Wunde nicht Teil des Plans ist, war der erste Schritt zur Aussöhnung mit meinem Körper.


    Ich weiß nicht ob dir mein Gelaber hilft Philosophin , aber jetzt sind wir da für unsere Kinder und können sie umarmen und Erinnerungen schaffen und was morgen ist weiß keiner. ❤️



    liebe Keva ich finde die Einstellung deines Psychoonkolgen sehr gut ;-) und danke für die Blumen! <3:hug:

    Bist du aus Ö? Wegen den Zuckerln? Ich bin an der Grenze in der Nähe Simbach aufgewachsen.
    ja ich geniesse die Zeit mit den Kindern auch, obwohl ich Coronabedingt... naja ist wisst schon :S.
    von daher....

    Aber ich habe meinen Plan: am 1.7. nächstes Jahr setze ich die ATH ab, schau ob meine Ovarien aus ihrem Dornröschenschlaf nochmal erwachen, und dann probiere ich es 3 Zyklen oder 6, vllt tut es meinem Körper mal wieder ganz gut ein bisschen Östrogen abzubekommen. Und dann gehe ich brav wieder in meinen 0-Östrogenzustand zurück.

    Liebe Philosophin ,


    ich habe ein wenig nachgelesen bei dir, ich würde auch auf jeden Fall eine Chemo machen wenn sie nicht nur ein paar versprengte Zellen die eh mit diesem KI kaum zu treffen sind finden soll.

    Das was deine Tochter sagte würde wohl so sein, sie haben sich zu 4. Aber ich bin mir sicher du kannst noch ganz viel von deinen Kindern miterleben. Du wirkst sehr stark!!!



    liebe AnnaMaus84

    Gerne würde ich Studien etc. sehen.


    Mein Onko, auf den ich sehr viel halte und viel Forschung macht, meinte aber eben, dass bei jedem Rückbau der Brüste nach einer Schwangerschaft carzinogene Zellen entstehen und dass eben da die Gefahr liegt.
    ach, ich krieg Kopfkrampf, das ist auch nicht gut.
    Es muss jetzt eh erstmal Aug 2021 werden...


    Danke für eure Aufmerksamkeit! <3

    Hallo Karolina.


    Hier auch ein Kinderwunsch nach Brustkrebs. Ich muss noch min. ein Jahr ATH durchhalten, bin dann 40 und wäre bei Geburt 41. Also die 5 Jahre muss ich pausieren, sonst bin ich zu alt und meine Kinder wären dann 11 und 8. 9 und 6 fände ich als Abstand ganz cool, vor allem weil das dann ein Familienbaby wäre, mein großer Sohn will sehr viel helfen. Mir würde schon reichen wenn jemand das Baby hält, dass ich meine Grundbedürfnisse alleine befriedigen kann. ;-)
    Dieses Mal würde ich auch auf jeden Fall mit Schnuller arbeiten, das Saugbedürfnis über Stillen alleine zu stillen kann ich mir nicht vorstellen, vor allem vllt ja nur mit einer Brust. Wobei die Brust, in der der Tumor war schon immer die „verschmähte„ Brust war. Beide mochten die Rechte immer lieber.
    Ich vermute einen Zusammenhang. Vor allem weil mich 2009 schon der Knoten beschäftigt hat, damals Erbsengroß, hat er niemanden bei keiner Bestastung aufgeregt. Ich weiß nicht ob das das gleiche war, es war auf jeden Fall an selber Stelle.


    Ja, das 3. Kind ist wohl ein Luxusproblem. Mein Wunsch ist auch noch nicht zu 100% sicher, aber es fühlt sich trotzdem besser an auf ein Kind zu verzichten, weil man es selber so will und nicht weil einem eine Krankheit alles verbaut.
    Es bleibt spannend!


    Liebe Grüße!

    Hallo,


    bei mir hier das gleiche. Vor allem ich dachte dass das was vom Stillen war, vllt eine Art Milchreservoir, denn nach dem Stillen war der dann immer weg, wurde anscheinend von der Milch nach außen gedrückt.
    Ich werde meine Hebammen-Kolleginnen mal sensibilisieren, man könnte als Fachfrau bestimmt noch mehr Tumore früher entdecken.


    Ich wünsche ganz viel Kraft und Zuversicht für die Chemo!

    Dankeschön für die liebe Begrüßung an euch alle und danke für euren Input.


    Danke vor allem an Philosophin , der Artikel liest sich gut und lässt mich durch mein 2. Jahr ATH kommen. Mein Kinderwunsch ist ambivalent, denn ich würde keinerlei Risiken eingehen, ich mag nur keine Pauschalratschläge, denn auch ein Ratschlag ist ein Schlag. Und ich habe einen wunderbaren Onkologen für mich gefunden, der mir auch von der Chemo abriet, bei mir wurde Endopredict gemacht zu Studienzwecken, aber mir war das Risiko mein Immunsystem zu schwächen gegen einen benefit von 6% zu 94% zu arg. Er hat mir aber eben auch die ATH ermöglicht die ich für mich viel besser fand als Tamox. Ich kann für mich besser mit der Vorstellung leben den verbliebenen Zellen das Benzin komplett abzudrehen. Ich will einfach selbst entscheiden, auch dass ich kein 3. Kind will obwohl ich könnte.
    Ich weiß, dass ich hier im Forum auf hohem Niveau jammere, deswegen habe ich mich auch lange nicht angemeldet. Ich habe sehr viel Glück gehabt in meinem Pech. Das weiß ich auch zu schätzen. Danke fürs lesen.

    Hallo in die Runde!
    Heute ist der Tag an dem ich mich jetzt hier anmelde! Ich bin 39 Jahre alt habe 2 kleine Jungs und am 2. dieses Monats vor einem Jahr wurde mein Tumor in der linken Brust zur Gewissheit. Gestern vor einem Jahr kam er raus. Ich habe zu dieser Zeit in der Gynäkologie eine Ausbildung gemacht, war sozusagen an der Quelle, und bin sehr dankbar dass ich dadurch auch aufgefangen war weil alle mich kannten. Mein Tumor war G2 etwas über 2 cm und 100% ER positiv und 95% PR positiv. Ki 67 bei 14% Es ging dann hin und her ob ich die Chemo mache, weil erst hieß es „nee!“ dann sagte der Endopredict aber „doch“!
    Nach einigen Überlegungen habe ich mich für Gnrh-und Armomatasehemmer entschieden. Tamoxifen war mir ein zu großer Graus. Ich bekomme noch eine Hormonsalbe, die den Entzug des Östradiols und Östrons abmildert.


    Mittlerweile geht es mir ganz gut, meine bestrahlte Brust ist wieder fast lebendig, manchmal ziept und juckt es noch und die Narbe zwickt. Aber damit kann ich gut leben. Mein Leben hat dadurch auch an Qualität gewonnen, zumindest ist es wichtig für mich jetzt dafür zu sorgen, dass ich das Ruder in der Hand halte. Lasse mir zB meine Nase endlich piercen.
    Bin weniger vernünftig und nicht mehr die super-Tochter und Perfect-Mum. Sondern einfach nur noch Good-Enough. Und atme die Momente mit meinen Kindern förmlich ein, die Ausbildung habe ich geschmissen, ich muss nicht erst für andere da sein um wertvoll zu sein.
    Allerdings habe ich ganz starken weiteren Kinderwunsch und will mich gerne austauschen über Erfahrungen. und ja die Entscheidung dafür ist auch sehr revoluzzerhaft, denn sowohl meine Schwiegermutter will das auf keinen Fall - das Risiko für Krebs für das Kind!!!! und meine Eltern finden 3 sowieso schon fast Assi und dazu haben sie Riesenangst um mich. Auch mein Onkologe, der auch Gyn ist „hat Zahnschmerzen“ weil ich ja schon 2 habe und ob ich jetzt damit nicht zufrieden bin und es ja gut ausschaut für mich und ich das Schicksal herausfordern will.


    Ja da stehe ich jetzt. Und ich versuche jeden Tag seit einer Woche Energiesonden mit meinem jetzigen Erleben an mich selbst in die Vergangenheit vor einem Jahr zu schicken um meiner damaligen Angst die Hoffnung entgegen zu setzen. Die ich auch hatte. Also vielleicht kam die ja von mir selbst.

    Falls ihr jetzt noch da seid, dürft ihr euch auch gerne ein Minzbonbon oder eine Minzschokolädchen nehmen!

    Eure Pfefferminz <3