Beiträge von gistela

    Weiter vorne irgendwo wurde darauf hingewiesen, dass private Krankenkassen je nach Vertrag SAPV usw nicht immer übernehmen/bezahlen.

    Am besten ganz frühzeitig per E-Mail nachfragen und eine schriftliche Antwort verlangen, mündlich ist bekanntlich keinen Pfifferling wert - habe ich schon ein paar Mal erleben "dürfen".

    Bei mir wird erfreulicherweise alles übernommen werden wenn irgendwann in ferner Zukunft Bedarf sein sollte. Also SAPV, Hospiz, Palliativstation, alles 100 % möglicherweise mit Anteilen der Pflegeversicherung mit drin, aber das ist wohl immer so und kein Problem.

    Guten Morgen Unekoki ,

    das war ja eine "schräge" Psychoonkologin!

    Diese passt definitiv nicht. Therapeut muss zu einem selber passen, sonst ist es ja sinnfrei.

    Ich war beim Ausprobieren auch erst bei einer gelandet, die fand ich würde zickig (oder so ähnlich) antworten auf ihre Nachfragen. Da war ich sprachlos und sehr traurig und es tat weh, ich bin sofort aufgestanden und bin gegangen (und dann draußen erst Mal geweint) Zum Glück bei Dir kannst Du Dir Zeit lassen jemand passenden zu finden.

    Schade dass es mit dem Schlafen nicht so gut klappt, hoffentlich gute Lösung in der Reha!

    Viele Grüße und alles Gute, gistela

    Gratuliere zum guten CT, hayab !

    Ich drücke fest die Daumen, dass es eine harmlose Bauchspeicheldrüse-Zyste ist, so ein Ding habe ich auch (bei mir nicht postoperativ), und es schlummert schon seit Jahren brav vor sich hin. Ein bisschen Dekoration der Bauchspeicheldrüse, damit es nicht zu langweilig wird für den Radiologen ;)

    CT Mitte März klingt beruhigend

    Viele Grüße und alles Gute, gistela

    Einfach als Info:

    Zum Thema Sterbefasten gibt es Webseiten und Bücher, so dass man unnötige Fehler vermeiden kann. Klar, das geht nicht ruckzuck, aber normalerweise nach 1 - 3 Wochen geschafft. Jedenfalls eine machbare Option, wenn man es wirklich selber will. Und für manche vielleicht auch einfach als beruhigender Gedanke, dass man gegen Ende den Dingen nicht nur ausgeliefert ist.


    Einfach als Zusatz-Info:

    Auf Englisch gibt es recht viele Infos, da heißt Sterbefasten abgekürzt VSED (voluntary stopping eating and drinking)

    In einem Artikel stand es so schön: Die meisten Personen, die sich mit VSED befassen, betrachten dies als einfach als Handlungsoption und sind zufrieden, dass es für den Fall der Fälle diese Möglichkeit gibt.

    Hallo marionws ,

    das ist wirklich "lustig", dass auch Du Verdacht auf "gestieltes Myom" (Du ja nun gleich dreifach) hattest, und stattdessen GIST!

    Sag mal, gibt es das wirklich, nur eine einzige Mitose?

    Und was bedeutet "Imatinib in Planung"? Wurde schon die genetische Mutationsanalyse gemacht?

    Wie kommst Du mit allem klar? Und ist der Bauchschnitt nun gut verheilt?

    Sorry für die vielen neugierigen Fragen, aber GIST ist hier alles andere als oft vertreten...

    Viele Grüße und alles Gute, gistela

    Vielen Dank für Eure Infos, Kratzekatz und Unekoki !

    Da ist der Norden dem Süden eindeutig voraus. Keine Ahnung, was die sich hier im Süden der Republik gedacht haben, als die das mit dem - grausamen, so finde ich das - "entweder / oder" und "nur auf den letzen Metern" festgelegt haben.

    Du konntest gleich 1 Jahr lang SAPV-Versorgung bekommen, und von "letzten Metern" bei Dir noch weit und breit keine Spur, super, Kratzekatz!

    So sollte es für alle sein können!

    Das klingt schlimm, Sia78 , das tut mir sehr leid.

    So ein Start ins neue Jahr ist ein herber Schlag.

    Versuche bitte, eine Zweitmeinung einzuholen. Es gibt sicher noch gute Behandlungsmöglichkeiten für DIch.

    Wann bekommst Du das Ergebnis von Deiner Onkologin?

    Und bekommst Du Unterstützung oder bist Du jetzt ganz allein mit diesem Befund?

    Du könntest zur Überbrückung den Krebsinformationsdienst anrufen und Dich dort etwas zu SIRT und Deiner Situation allgemein informieren.

    Schicke Dir eine vorsichtige Umarmung, wenn in Deinem Sinne, halte die Ohren steif!

    Viele Grüße und alles Gute, gistela

    Das ist ja krass, was Du schreibst und zitierst, KatzenMom 64 !

    Die vortragende Ärztin im online-Vortrag zu Palliativmedizin war mit den Regelungen in Süddeutschland auch gar nicht zufrieden.

    Aber ganz so streng wird das möglicherweise nicht gehandhabt. Baybsie war ja nach Weihnachten noch etwas im Krankenhaus wegen der schlechten Blutwerte. Aber kurative Behandlungen werden wahrscheinlich dann nicht mehr bezahlt.

    Eine Überarbeitung der SAPV Regelungen wäre definitiv angebracht

    Das läuft über Hausarzt und Onkologe, Lottchen . Selber kann man das nicht "anfordern".

    Aber man kann, energisch eine SAPV-Versorgung bei den Ärzten einfordern!


    Auch das noch, Anne , vielen Dank für diese wichtige Info!

    Werde das alles gleich mal bei meiner Krankenkasse nachfragen, denn alles was ich nicht schwarz auf weiß zugesichert bekomme, bezahle ich sonst aus eigener Tasche. Und so kurz vor Ende der Fahnenstange... neeee, null Bock auf teures Sterben, bringt's echt nicht, da finde ich eine für mich passendere Lösung. Soweit die Theorie aus der zeitlichen Ferne ;)

    Ja, so ist es in den meisten Bundesländern, Anne .

    In Bayern ist es explizit nicht so. Das wurde auch in mehreren Webinaren über Palliativmedizin so gesagt.

    Daher musste (sie) auch dafür kämpfen, dass sie palliativmedizinisch versorgt wird mit Hilfe von einem SAPV-Team zuhause, obwohl sie noch weiter Chemo bekam. Die wollte ja noch weiter behandelt werden.

    Vielen Dank, Anne und Hanseperle !

    Zum Glück ist es bei einer Tumorerkrankung ja so, dass man sich Zeit lassen kann mit der Entscheidung.

    Man ist ja noch sehr lange handlungsfähig.

    Glückshormone bei ausgetrocknetem Körper ist interessant und klingt für mich gut

    Das mit "total pain" ist auch interessant. Das einleuchtet ein.

    Man müsste eigentlich Verzicht auf Essen und Trinken gegen Ende schließlich auch mit palliativer Sedierung kombinieren können, oder ist das in diesem Fall dann nicht erlaubt? Das ist eine gute Frage

    Das ist interessant, Anne , charlotte2020 und Hanseperle , vielen Dank für die Infos!

    Eine Angehörige einer Nachbarin hatte auch auf Essen und Trinken verzichtet, mit eisernem Willen.

    Klar, man muss es wirklich wollen. Zumindest eine Option, wenn man nimmer mag.

    Habe früher mal etwas gefastet, da hatte ich in der Tat keinerlei Hunger mehr.

    Die Frage ist - Anne , was hat der Chefarzt denn als alternative selbstbestimmte "Exit-Strategie" empfohlen? Schlaftabletten?

    Aber wahrscheinlich wollen die Palliativärzte von solchen "eigenmächtigen Aktionen" nix wissen, nehme ich an.

    ... und wieder mussten wir uns heute von einer ins Herz geschlossenen Fori verabschieden.


    Schließlich weiß niemand vorher, wie die Zukunft aussieht, und auf eine Behandlung zu verzichten, auf Hoffnung zu verzichten... ... das muss sich niemand antun, der es nicht unbedingt möchte.

    Jede(r) ist frei, eine Behandlung abzubrechen.


    Immer wieder wird ja gefordert, dass auch hierzulande Sterbehilfe möglich ist.

    Ich glaube, dass in vielen Fällen durch gute Palliativversorgung und evtl Verzicht auf weitere Behandlung es nicht so schlimm ist, dass es diese Möglichkeit momentan noch nicht gibt. Auch wenn es sicher tröstlich wäre, zu wissen, dass es einen "Notausgang" gäbe.

    Aber das ist wieder ein anderes Thema, an dem man momentan ohnehin nichts ändern kann.

    Für mich wäre der "Notausgang" eine palliative Behandlung mit üppig dosierten Schmerzmitteln und dann eine palliative Sedierung.

    Aber für mich zur Zeit zugegeben noch ferne Theorie.


    Ich hoffe, ich habe die richtigen Worte gefunden, bitte nicht auf die Goldwaage legen.

    Es sind einfach Gedanken die mir durch den Kopf gehen

    Ich drücke ebenfalls wieder fest die Daumen für ALLE, die sie kommende Woche benötigen.

    Wünsche ALLEN alles Gute für die kommende Woche und die gesamte zweite Januarhälfte.

    Viele Grüße und alles Gute, haltet auch weiterhin die Ohren steif! gistela