Beiträge von Nelli66

    Liebe Sonnchen1969 , ich komme aus der Endometriumkrebs-Fraktion, lese hier aber immer mal mit, weil es von uns so wenige gibt. Und frage mich gerade: Wieso wird bei der Entfernung der Gebärmutter das Brustkrebsrisiko geringer? Ich dachte, das passierte nur, wenn die Eierstöcke entfernt werden?

    Liebe Grüße Katharina

    Ich finde Mu... alkoholfreien Sekt tatsächlich einigermaßen lecker. Rotweine gehen wirklich gar nicht, auch nicht die von Winzern. Rosé und Weiß ist ok in alkoholfrei. Aber nicht das Zeug aus dem Supermarkt. Lecker ist das von einer Firma, deren Namen ich hier bestimmt nicht nennen darf. Er besteht aus zwei Worten, das zweite ist Null.

    Alkoholfreies Bier finde ich inzwischen leckerer als das mit Alkohol.

    Liebe Filly78 ,

    ich glaube, dieses ganze Hormonthema ist noch weit komplexer, als wir (und leider auch die meisten Ärzte) so wissen. Ich hatte Östradiol und Progesteron, beides zum Schmieren, gegen meine Wechseljahrsbeschwerden. Im April hatte ich dann Gebärmutterkrebs. ABER all die Frauen, die "meinen" Krebs auch hatten (und die ich gefragt habe), hatten ALLE keine Hormone genommen. Meine Mutter dagegen, die jetzt 81 ist und knackegesund, nimmt immer noch Hormone und sagt, dass das der Grund sei, warum sie absolut nichts hat (und damit meine ich wirklich absolut nichts. Die hat nichts mit den Knochen und Gelenken, nichts mit den Gefäßen, gar nichts). Ich glaube inzwischen, es kommt sehr darauf an, wie die Hormonlage über die gesamte fruchtbare Zeit hinweg so war. Ich war immer jemand mit wenig Gestagen und viel Östrogen (typisch dafür: PMS), meine Mutter war immer mager und hatte das wohl nicht. Viel Östrogen ohne den Gegenspieler Gestagen (dazu gehören alle Progesterone) über einen langen Zeitraum ist aber nicht gut, das weiß ich auch erst jetzt.

    Und wenn man Hormone nimmt, braucht man außerdem einen wirklich sehr guten Arzt, der alle sechs Monate kontrolliert, wie weit die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut ist. Zu viel Östrogen lässt sie aufbauen (deshalb muss man dazu immer Progesteron nehmen). Außerdem müssen die Ärzte die Hormonwerte im Blut kontrollieren, um zu schauen, wie sich das bei einem persönlich einpendelt. Einfach irgendeine Tablette ist eben zu grob.

    Meine Mutter ist privat versichert, ihr Arzt war echter Hormonspezialist, der hat all das getan. Aber "normale" Gynäkologen reichen leider nur das Hormonrezept raus und kümmern sich um gar nichts. Weil sie auch oft keine Ahnung davon haben, das ist leider so.

    Hormone zu nehmen, ist also eine sehr wackelige Sache, und ich würde sie nach meinen Erfahrungen (und mit meinem jetzigen Wissen) auch nicht mehr nehmen. Aber bei sehr jungen Frauen - das bist Du ja - kommt natürlich auch das Thema Knochengesundheit, Herzinfarkt etc. auf den Tisch, wie Du schon gesagt hast. Schwierige Abwägung. Vielleicht versuchst Du doch mal, einen echten Hormonspezialisten zu finden? Hier in Hamburg gibt es einige.

    Liebe Grüße Katharina

    Ja das klingt doch alles nach einem Plan. Meine kleine Nichte hatte mit 23 Lymphdrüsenkrebs und hat sich auch Eizellen einfrieren lassen. Das ist wirklich toll, dass das heutzutage so gut wie normal ist und überhaupt funktioniert. Und ich kenne auch eine, die dadurch zwei sehr niedliche Jungs bekommen hat. Das würde ich unbedingt machen. Vielleicht brauchst Du es nicht, aber Du kannst die Sache entspannter angehen.

    Und morgen kommen keine neuen Überraschungen. Nur noch gute. Das kommt nämlich auch vor. Ich hatte nach der Ausschabung ein schlechteres Ergebnis (G2) als später (G1), als sie nach der OP die ganze Elend anhand der herausgenommenen Gebärmutter analysieren konnten. Da war alles plötzlich viel harmloser.

    Wie gesagt, das gibt es auch.

    Ja, einerseits heißt es immer, man solle ein „mündiger Patient“ sein, andererseits hat man leider keine echte Ahnung, und googeln soll man auch nicht... andererseits, das hab ich mir gesagt, springt die Maschine sofort an, wenn sie was finden. Und zwar für alle und so gut, wie sie es eben wissen. Das ist woanders bestimmt viel schlimmer.

    Liebe _Kat_

    oh Mann, ich kann Dich sowas von verstehen, bei mir war es genau umgekehrt: Gebärmutterkrebs und danach totale Brustkrebsangst mit ständigem Getaste und Gefummel usw., weil Schmerzen unter der Achsel, einseitig. Ging soweit, dass ich den Mammo-, MRT- und Ultraschallergebnissen gar nicht mehr vertraute. Man verliert bei einer Krebsdiagnose das Vertrauen in den eigenen Körper, und es braucht eine ganze Weile, bis das einigermaßen wieder zurückkommt. So unbeschwert wie früher wird es wohl nie.

    Myome verändern sich nur höchst selten bösartig. Ich hatte einige in meiner wegen Uteruskarzinom herausgenommenen Gebärmutter. Aber der Krebs war an einer anderen Stelle und hatte damit Null zu tun.

    Da ist nix. Sag ich mal ferndiagnostisch und als Nichtmedizinerin.

    Alles Liebe

    Katharina

    Liebe Kirsten M. Das ist ganz typisch. Gibt auch noch 1000 andere Gründe, aus denen sich die Gebärmutterschleimhaut so hoch aufbaut, aber so weit ich weiß, sollte man das dann immer abklären. Bei mir waren es auch 8 mm, und ab über 3-4 mm werden die Ärzte wach, besonders in unserem Alter. Mach Dir wirklich nicht allzu viele Sorgen. Bei der Ausschabung liegen sie mit dem Ergebnis schon immer ziemlich richtig, und wenn das Ergebnis der Ausschabung deinen Gynäkologen noch ziemlich entspannt sein lässt, dann kannst Du das wirklich auch sein. Wirklich. Glaub mir.

    Liebe Kirsten M.,

    Gebärmutterkrebs hat tatsächlich eine vergleichsweise gute Prognose. Wenn Dein Arzt schon gesagt hat, dass es gut heilbar ist, dann ist es vermutlich noch nicht so groß. In den Anfangsstadien ist es mit der Gebärmutterentfernung getan (und der Entfernung der Eierstöcke). Sind diese Organe in Ordnung, war es das dann auch. So war es bei mir. Die OP machen sie oft minimalinvasiv, dann ist man auch schnell wieder auf den Beinen.

    Mit dem Gebärmutterhalsabstrich sieht man nur entartete Zellen am Gebärmutterhals, das ist auch ein anderer Krebs. Für Gebärmutterkrebs gibt es leider keine Vorsorge.

    Versuch Dir wirklich nicht allzu viele Sorgen zu machen, wenn Dein Arzt so optimistisch ist. Er hat aller Wahrscheinlichkeit nach Recht.

    Alles Liebe Katharina

    Liebe nette66, herzlich willkommen hier!

    Soweit ich weiß, sind hier keine Mediziner, ich zumindest bin keine, ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten. Ich hatte ein Endometriumkarzinom.

    Ich bin genauso alt wie Du und hatte im April Blutungen, auch mehrere Jahre nach der letzten Mens. Bei mir zeigte die Ausschabung schon den Tumor, ich glaube, das ist in fast allen Fällen so. Er war übrigens sehr klein (0,7x0,2x0,6, also Höhe/Breite/Tiefe unter einem Zentimeter), daher wundert mich die Aussage Deiner Gynäkologin.

    Gebärmuttertumoren wachsen je nach Aggressivitätsgrad unterschiedlich schnell, aber so weit ich gehört habe, im Vergleich doch eher langsam.

    Versuch, Dich nicht allzu verrückt zu machen. ich verstehe das total gut: einmal Krebs, immer Angsthase. Es ist ja auch gut, vorsichtig zu sein. Aber die Idee mit dem Narbengewebe klingt auch recht überzeugend, finde ich.

    Ginome - hm. Ich bin natürlich keine Ärztin, aber so haben sie es mir erklärt. In der Gebärmutterschleimhaut ist Drüsengewebe, und das kann entarten. Und dann heißt es Adeno... Es gibt noch andere Karzinome, aber die sind eher selten. Adenokarzinome gibt es auch im Magen und im Darm. Aber das hab ich alles nur so aufgeschnappt, keine Garantie auf Genauigkeit!

    Aber ist ja auch Wurscht. G1 oder G2 ist G1 oder G2, und 1a ist 1a.

    Ja, Endometrium ist nur der Ort, Adenokarzinom die Sorte (entwickelt sich aus Drüsengewebe), aber egal. Dann hast Du genau die Tumorformel, die ich auch habe. Nach der Ausschabung hieß es, G2, nach der OP dann G1.

    Liebe Ginome, auch ein 1a/G1-2, Adenokarzinom? Wie bei mir. Wirklich Krebs light. Aber trotzdem werd die Befürchtung auch nicht los, dass da noch ein dickes Ende nachfolgt. Und hinter jeder Untersuchung muss man her wie der Teufel hinter der armen Seele. Schrecklich.

    Oh Mann. Ich kann Euch alle so, so gut verstehen! Es war bei mir jetzt auch nicht die reine Freude mit der OP, und die Angst ist bei mir jetzt wirklich ständig im Hinterkopf, zumal diese Nachsorgen wirklich lachhaft sind (bisschen Ultraschall, "ach, da ist ja gar nichts mehr, haha"), aber ich war wenigstens mit dem Kinderthema durch. Krebs oder seine Vorstufen so früh wie Ihr zu haben, sollte gesetzlich verboten werden. :*