Beiträge von Aurora

    Hallo Birdie und Gaby,


    auch von mir ein herzliches Willkommen an euch.


    Ja, die Diagnose zieht einem erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Ich kann mich noch gut erinnern, wie das bei mir vor knapp einem Jahr war.


    Aber ihr schafft das!


    @Birdie: vielleicht musst du deinen Merksatz jetzt einfach ändern in "ich habe schon so viel geschafft, das schaffe ich jetzt auch". :) Und vielleicht ist diese Situation jetzt die Gelegenheit, Hilfe in dein Leben zu lassen und um die Unterstützung zu bitten, die du brauchst.


    Alles Liebe
    Aurora

    Ich sag' mal so: ausgedehnte Spaziergänge und etwas Radfahren ist sicher besser als gar keine Bewegung. Vielleicht lässt sich das ja nach und nach steigern. Einmal die Woche z.B. stramm marschieren oder walken statt spazierengehen.


    Ich habe nach meiner Diagnose auch versucht, wieder in Bewegung zu kommen und habe auch langsam angefangen. Dann gab es neue Joggingschuhe und in meine Gehrunden wurden kleine Jogging-Intervalle eingebaut. Irgendwie macht es auch Spaß zu merken, wie sich die Ausdauer verbessert.


    Bist du noch in Behandlung. Sicher ist das Training auch dem jeweiligen Gesundheitszustand anzupassen.

    Hallo Gartenfee,


    na, das freut mich aber dann doch, dass das mit dem Praktikum geklappt hat. Bei deinem letzen Post hattest du gefürchtet, dass das mit dem Praktikum nur – ich sag's mal salopp – nur Verarschung gewsesen sei.


    Jetzt haben wir aber gerade mal Tag 4 nach Praktikumsbeginn ... Und schon witterst du, dass die dort nur einen Doofen brauchen ...
    Ganz ehrlich, ich finde das aus Unternehmersicht total ungerecht.


    Ich hab's dir schon einmal geschrieben. Du bist ganz arg in der Opferrolle verhaftet. Und da musst du raus!


    Neben, oder sogar vor dem Praktikum würde ich dir unbedingt empfehlen, eine Psychotherapie zu machen.


    LG, Aurora

    Liebe Polly,


    ich oute mich: ich habe deinen Post heute früh (oder heute Nacht?) zufälligerweise um 4.33 h als wahrscheinlich erste gelesen. Und nein, ich war nicht feiern ... ;)


    Ich leide leider auch ganz oft an Schlafstörungen. Irgendwas ist immer: entweder grübeln oder unruhige Beine. Und in letzter Zeit auch recht oft die "mir ist heiß, mir ist kalt"-Nummer, die Sonnenblümchen beschreibt. Das Tamox bleibt dann wohl doch nicht so ganz ohne Nebenwirkungen bei mir.


    Ich weiß, dass zur so genannten Schlafhygiene z.B. Elemente gehören wie: immer zur ähnlichen Zeit ins Bett ... vorher keine Aufregungen mehr, z.B. kein TV ... Schlafzimmern nur zum schlafen ... Einschlafrituale ... etc. Aber ich arbeite auch immer noch daran.


    So grundsätzlich ist es wohl gut, sich eine der verschiedenen Entspannungstechniken anzueignen. In meiner AHB war das eine Säule der Therapie. Progressive Muskelentspannung nach Jakobsen, Gelenkte Imagination ... mal so als Stichworte genannt.


    Du siehst, du bist nicht alleine und deine Befindlichkeit wird wahrlich nicht als Jammern wahrgenommen! Das ist ein echtes Problem. Schlaf ist so wichtig!


    Da deine Schlafstörung allerdings so massiv unter der Chemo zu sein scheinen, würde ich das trotzdem mal bei deinen Ärzten ansprechen. Ich kann verstehen, dass du nicht auch noch Schlaftabletten nehmen möchtest bei all der "Chemie", die dein Körper zu verkraften hat. Andererseits gibt es auch leichte Schlafmittel, die z.B. auch frei verkäuflich sind. Ich denke, das macht "den Kohl dann auch nicht fett" und die Vorteile, sich mal ausgeschlafen zu fühlen wiegen die zusätzliche Belastung in diesem Fall dann auf.


    Ich hoffe, diese Nacht kannst du gut schlafen ...
    LG, Aurora

    Liebe Britta,


    oh weh, ich kann dein mulmiges Gefühl gut verstehen. Gut ist, dass du dich so gut informiert hast und einfach weißt, dass du den richtigen Weg gehst. Und mit dieser Gewissheit wirst du morgen zur OP gehen und dein LMAA-Pillchen schlucken ... und dann hast du es auch schon geschafft! Um den Rest kümmern sich die Docs. Die wissen schon, was sie tun!


    Alles wird gut!
    LG, Aurora

    Liebe Bitterlemon,


    ich bin erst heute durch einen Beitrag von dir auf dich und deine Geschichte aufmerksam geworden und sende dir ein verpätetes Willkommen runter in den schönen Odenwald! :)


    (Zur Zeit deiner Anmeldung war ich gerade zur AHB in Freiburg und gerade internetentwöhnt).


    LG, Aurora

    Ihr letztes Argument war: "Sie stellen vielleicht Fragen!" und sie verließ entnervt das Besprechungszimmer, und ich war total fertig.


    Fragen, auf die sie wahrscheinlich selbst keine Antwort hatte. Tatsache ist, dass die Ärzte ganz oft selbst im Dunkeln stochern und sich dann an den Leitlinien entlanghangeln. Es ist natürlich gut, dass es diese Leitlinien gibt, keine Frage. Aber nicht alles ist immer so eindeutig in Schublädchen einzusortieren!

    Liebe Anki,


    ich kann förmlich deine Erleichterung und das Hochgefühl bei dem Befund "gutartig" spüren! Auch dass offensichtlich keine Gesichtsnerven verletzt wurden, freut mich sehr! Jetzt wird alles gut!


    Gute Erholung von der OP und liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Alex,


    "Standerd-Chema" als Standard-Antwort finde ich in der Tat etwas dürftig. :rolleyes: :thumbdown: Klar ist 4x EC und 12 x Taxol ein Standardchema. Es erklärt aber noch nicht, warum man das bekommen soll und welchen Nutzen es hat.


    Und das mit der 2. Nachresektion ist ehrlich gesagt auch schon etwas merkwürdig.


    Ich würde mir auch in jedem Fall eine zweite Meinung einholen, die dann hoffentlich, wie sie auch ausfällt, differenzierter begründet ist.


    Evtl. wäre zu überlegen, ob z.B. einen Genexpressionstest Anhaltspunkte für den Nutzen einer Chemo liefern könnte.


    Alles Gute für deine Mutter und dich!
    Aurora

    Wieviel der bestrahlten Haut schaut den aus dem Bikinioberteil heraus? Kannst du dir evtl. einen Bikini mit einem anderen Schnitt zulegen? Z.B. mit so einem Oberteil, das mehr so wie ein Sport-BH aussieht?


    Das sind jetzt nur so meine ersten Gedanken.


    Oder hat die Strahlenärztin generell, also auch bekleidet, davon abgeraten, in die Sonne zu gehen? Wurde mir nicht gesagt, würde mich, wenn ja, interessieren.

    Hallo sirkit,


    sei herzlich willkommen hier in der Runde. Ach Mensch, das tut mir leid, dass du in deinen jungen Jahren und auch in der ersten Kennenlernzeit mit deinem jüngsten Spross mit so einer Diagnose konfrontiert wirst.


    Ich wünsche dir viel Zuversicht auf deinem Weg durch die Therapie und freue mich auf den Austausch mit dir.


    Liebe Grüße, Aurora

    Achte bitte darauf, dass deine Ex-Chefin sich nicht über's Arbeitszeugnis "revangiert". WEnn du dir wegen irgendwelcher Formulierungen unsicher bist, lass eine Fachperson drüberlesen und lass das Zeugnis ggf. nachbessern.

    Hallo Lofty,


    ich winke von Frankfurt mal rüber nach Darmstadt. Schön, dass du uns gefunden hast und dich mit uns austauschen möchtest. Ich wünsche dir alles Gute für die anstehenden Behandlungen und hoffe, dass du dich in deinem Brustzentrum gut aufgehoben fühlst.


    Liebe Grüße, Aurora

    Liebe Blume2015,


    was ich gerade in Verbindung mit meiner Erkrankung lerne ist: alles braucht seine Zeit! Zeit zum Verarbeiten, was da passiert ist, Zeit um sich an sein neues Ebenbild zu gewöhnen. Jedenfalls ist das bei mir so. Und ich habe ganz schön mit dem inneren Antreiber zu tun, der meint, ich solle mich nicht so haben und möglichst rasch wieder funktionieren.


    Ich konnte zum Glück brusterhaltend operiert werden, aber selbst da brauchte ich meine Zeit, mich im Spiegel anschauen zu können. Mit der großen Narbe und der Tatsache, dass die linke Brust wesentlich kleiner ist. ...


    So ein Prozess, sich mit dem veränderten Körper anzunehmen, braucht Zeit. Nimm' dir diese Zeit.


    Was den Aspekt "Scham" betrifft: ich denke bei dem Begriff sofort an "sich vor jemandem schämen". Vielleicht ist das in deinem Fall der Partner, dem du nun nicht mehr die beiden gesunden Brüste präsentieren kannst. Vielleicht fühlst du dich deswegen weniger attraktiv und liebenswert?


    Ich wünsche dir alles Liebe auf deinem Weg.
    Aurora

    Liebe Flotte Biene,


    willkommen hier im Forum!


    Ich muss sagen, dass ich den Tipp deiner Ärztin erst einmal gut und ausgewogen finde. So ein Gen-Test muss gut überlegt sein. Klar, wenn das Ergebnis negativ wäre, würde man sich freuen und weiterhin denken, unverwundbar zu sein ... Aber was, wenn das Ergebnis positiv ist? Wie würde sich das auf deine Lebensqualität auswirken? Aber das ist sicher sehr stark typabhängig. Letztlich kannst das nur du entscheiden.


    Neben dem Erfahrungsaustausch mit anderen BCRA-Trägerinnen bringt dich möglicherweise auch ein klärendes Gespräch mit einem Humangenetiker weiter. (Ich hatte einen solchen Termin, weil eine meiner Cousinen auch an BK erkrankt ist und mein Brustzentrum mir deswegen diese Möglichkeit gab).


    Ich wünsche dir einen guten Austausch hier und hoffe, dass du zu einer guten Entscheidung für dich findest.


    LG, Aurora

    Liebe Hoffnungsträger,


    herzlich willkommen auch von mir. Für deine OP am 27.05. wünsche ich dir jetzt schon einmal alles Gute.


    Lieben Gruß, A urora