Beiträge von Alphabet

    Liebe MamaMelone , herzlich willkommen bei uns! Es gibt tausend schönere Anlässe, aber bei uns gibt es jede Menge Mut, wenn du ihn brauchst. Und den kann man eigentlich immer gebrauchen.


    Ich kann dich gut verstehen, hab auch den Kopf in den Sand gesteckt und wollte es nicht wahrhaben.


    Jetzt hast du die Diagnose und kannst die Herausforderung meistern. Und das wirst du schaffen.


    Wenn du Fragen hast, hier ist immer jemand, der sie beantworten kann. Meistens jedenfalls.

    Alle Daumen für dich, dass du alles gut überstehst.


    :hug:

    Ich nehme Letrozol und Kisquali immer abends. Seit 4 Wochen. Bisher merke ich überhaupt gar nichts. Auch Blutwerte sind gut. Nächste Woche EKG und neue Blutwerte. Das erste EKG war topp. „Wie im Lehrbuch“ war der Kommentar.


    Ich hoffe, das bleibt genau so.

    Ihr kennt das vielleicht, jedenfalls bin ich „ehrlicher“ geworden in meinem Blick auf meine Umwelt. Und habe es mal ausgesprochen (was mich sehr erleichtert hat). Ja, ich hab meine Familie lieb, aber wir stehen uns nicht alle besonders nahe.


    Neben meiner Schwester (mit der alles ok ist) gibt es ihre zwei Söhne, deren Frauen und die Kinder. Von den Söhnen (meine Neffen) höre ich Vlt zweimal im Jahr etwas. Einmal zu meinem Geburtstag, einmal zu ihrem Geburtstag. Bei den Frauen ist es genauso. Die beiden erwachsenen Kinder des einen sind mir sehr nahe. (sie wohnen auch in meiner Nähe). Die noch jungen Kinder des anderen (gerade konfirmiert) finde ich ausgesprochen klasse, aber wir wohnen zu weit auseinander, als das wir eine enge Beziehung aufbauen könnten.


    Ich habe immer davon geträumt, mal alle nach Malle auf eine Finca einzuladen und dann an einem großen Tisch zu essen und eine schöne Woche miteinander zu verbringen.


    Es ist leider nur mein Traum, nicht ihrer.

    Darüber bin ich schon lange traurig. Aber jetzt kann ich meinen Frieden damit machen, das es halt so ist.
    Und daran ändert sich auch nichts,

    nur weil ich Krebs habe.

    Danke Rike. Inzwischen hab ich mich sortiert und werde in nächster Zeit nicht nach „Hause“ fahren. Ich werfe niemandem etwas vor. Es ist wie es ist. Und wie es ist, kostet es mich Energie. Und die brauche ich für mich.


    Ich habe ein prima Umfeld und liebe Menschen, die mich unterstützen. Mein Mann sagt immer: Familie kann man sich nicht aussuchen, Freunde schon. Wie recht er hat.


    Schönen Sonntag für dich

    Liebe ich2020 , ja, es ist ein Schock und belastet. Und trotzdem hast du eine Wahl. Du kannst aktiv werden. Was heißt das? Nutze alles, was dir helfen kann! Schulmedizinische Therapie, Sport, Freunde u d wohltuende Familie. Usw.


    Und EIN weiterer Faktor kannst du selbst sein. Stell dir ganz fest vor, dass du gesund wirst. Das ist nicht banal. Es gibt eine Studie, bei der eine Gruppe Chemo bekommen hat, die andere nicht. Trotzdem hatten bei den „Ohne Chemo“ 30% Haarausfall. (Nachzulesen bei „9 Wege für ein krebsfreies Leben“).
    Das beschreibt den Nocebo Effekt.
    Unsere Körper können gemeinsam mit unserer Psyche eine große Kraft entwickeln. Im positiven ist das der Placebo Effekt.


    Die gute Nachricht dabei ist, du kannst das ganz und gar selbst bewerkstelligen.


    Es ist keine Garantie, dass du gesund wirst, aber eine Chance.


    Ich wünsche dir ganz viele innere Kraft. Ich bin sicher, dass du die auch hast. Finde sie!


    :hug:

    Hallo Anja, willkommen hier bei uns. Auch wenn der Anlass kein schöner ist. Das Gefühl - keinen Bock mehr - kennen wir alle. Wie lange musst du denn noch Tabletten Chemo nehmen?

    Ratatouille finde ich auch großartig. Ich hab dann immer Lust, selbst zu kochen.


    Fritzi interessiert mich nicht, erst recht nicht, seit ich eure Kommentare gelesen habe. Ich glaube auch nicht, dass sich das ZDF auf irgendwas einlässt. Die wollen unterhalten. Aber wohl nicht uns.


    Schönes Wochenende

    Ich halte es so: alles, was meinen Körper unterstützt, wieder gesund zu werden, darf sein. Dazu gehört auch und vor allem die Schulmedizin.


    Ernährungstechnisch darf alles rein, was mir hilft. Siehe Motto oben. Ich esse keinen Zucker mehr. Aber durchaus süß. Ich nutze Honig, Ahornsirup, Datteln.


    Hab 4 Wochen lang sehr konsequent gegessen. Musste sein, damit ich den Schalter umlegen konnte. Hab sehr viel über Ernährung gelesen. Irgendwann widersprechen sich die Hinweise und Empfehlungen. Je nachdem, welche „Schule“ dahinter steht. Dann entscheide ich nach Intuition. Ich esse wieder Butter, lasse Fleisch aber erstmal sein. Es fehlt mir auch nicht wirklich. Viel viel Gemüse. Frische Säfte...


    wodurch wir gesund werden ist so komplex, wie die Frage, wodurch wir krank geworden sind. Wichtig ist für uns, dass wir uns mit dem Weg , den wir gehen, wohl fühlen.

    Und einen Strafzettel (parkkarte nicht im Auto - hab ha auch an sonst nichts zu denken) hab ich jetzt auch noch. Bin mit dem Auto gefahren, WEIL ICH MEINEN FAHRRADSCHLÜSSEL NICHT FINDEN KANN. 😫😫😫😫

    Heute ist nicht mein Tag