Beiträge von Alphabet

    Hallo Naticatt , viele wissen nicht, wie sie reagieren sollen. Einfachste Variante: Sag ihnen, was du brauchst. Etwa so: ich brauche Trost, jemanden, der mir zuhört. Oder was du gerade brauchst.
    dann kommst du mit denen, die dir zugeneigt sind, gut ins Gespräch. Und die anderen brauchst du nicht, sie sind nicht hilfreich.

    Liebe Alle, ja, Frau kann an Brustkrebs sterben. Und darüber nicht traurig und betrübt zu sein, wäre sehr seltsam.


    Und natürlich wissen alle Menschen, dass das Leben endlich ist. Nur - für uns fühlt es sich manchmal noch endlicher an.


    Und - wenn wir es schaffen, zugleich doch mit Mut und Hoffnung in unsere Zukunft zu schauen, dann ist das - so bin ich ziemlich sicher - im Sinne aller, die es eben nicht geschafft haben.


    Für mich ist dieses Forum sehr häufig aufbauend und viele Beiträge bringen mich auch zum Lachen. Und es gibt Tage, da will ich nicht traurig sein und erst recht nicht ans Sterben denken. Dann schaue ich auch nicht rein.


    Das allerschönste an unserer Gemeinschaft ist, das Alles sein darf. Und das machen hier alle möglich. Auch mit Frust und Trauer und Mut und Wut und Hoffnungslosigkeit und Zuversicht. Voll das pralle Leben. Ich danke euch allen dafür.

    Moin in die Runde. Hatte gestern einen Marathon, puh. Termin im Brustzentrum. Jetzt endlich habe ich einen vollständigen Arztbrief mit allen wichtigen Informationen. Mein Onkologe war nicht in der Lage, mir den zur Verfügung zu stellen. Ich hatte am 18.8. demnächst Termin bei ihm. Nur Infofetzen und auf diese dann die Therapieempfehlung für ATH + Kisquali + Xgeva. Gestern las ich, das Tumorboard war im Brustzentrum schon am 8.8.!
    Ich bleibe jetzt zur Behandlung im Brustzentrum, Onkologe auf Wiedersehen..


    Leider musste ich zwei Stunden warten 🙄. Dann rasend nach Hause, weil Hund alleine. Mit flatterndem Trenchcoat eine Minirunde mit dem Hund gedreht, ab ins Auto zum Termin mit der Heilpraktikerin.


    Sehr interessantes Gespräch und viele Informationen. Muss ich erstmal alles verdauen. Das erste Mal von Baneeji-Protokollen gehört. Werde ich wohl machen. Das sind homöopathische Behandlungen. Recht einfach eigentlich. Mit erstaunlichen Erfolgen.

    Heute Mittag werde ich auf einer Hochzeit in der Kirche sein und danach nehme ich meine erste Letrozol. Meine jetzt neue Ärztin hat überhaupt nichts dagegen, dass ich erst eine Woche Letrozol nehme und danach mit Kisquali starte. Mein Gefühl will das so.


    Habt alle ein schönes Wochenende

    mit der Leistungsfähigkeit ist das so eine Sache. Ich glaube, wir haben mit unserer Krankheit auch gelernt, auf unsere Körper zu achten und merken es schneller, wenn wir gestresst sind. Ohne die Erfahrung, schwer krank zu sein, haut man halt alles weg, was noch zu tun ist. Kleine Signale des Körpers werden ignoriert.


    Das fällt uns - aus gutem Grund - sehr viel schwerer. Und so soll es auch sein. und nun ist es an uns, danach auch zu handeln. Ich habe in meiner Coachingpraxis so viele Leute gehabt mit Burnout, die gnadenlos mit ihrem Körper umgegangen sind. Wir müssen für ihn einstehen. Sonst tut es keiner.

    Liebe Bine72 , das sieht doch gut aus! Ich kenne Leute, die für so einen Pony morgens Tonnen von Haarmitteln in die Haare schmieren. Dein Kopf bietet dir im Mom an, was er so drauf hat. Das verwächst sich alles wieder. Nimm es einfach an und trage es stolz! Letztlich ist es nur eine Frisur, oder?

    hat mal einer gesagt „noch nicht mal ignorieren“. Denn jemand bewusst ignorieren ist ja auch eine Aktivität. „Linke“ Freundinnen (schon diese Bezeichnung ist ja abstrus, entweder link oder Freundin) fallen genau in diese Kategorie. Jede Sekunde, die man ihnen widmet ist vollkommen verschwendete Lebenszeit.


    Noch nicht mal ignorieren. Damit nimmt man ihnen jegliche Macht über das eigene Leben. In Hamburg sagt man auch „sollen sich gehackt legen“.

    hallo Pelline 63 , ich musste nach dem Porteinsatz 4 Wochen Heparin mir selbst spritzen. Konnte ich nicht. Hab mir erlaubt, schwach zu sein und bin immer zum Arzt gefahren. Die Arzthelferinnen waren immer so freundlich und haben mir geholfen. Das hat mir auch gut getan. Vlt eine Alternative für dich

    Liebe ich2020 , du hast schon so viele Antworten auf deine Fragen bekommen, letztlich musst du jetzt das Heft in die Hand nehmen und aktiv werden. Was heißt das.


    1. während der Diagnosephase verschaffe dir Klarheit über die Istsituation. Dafür brauchst du die Ärztinnen und Ärzte. Mein Eindruck ist, dass du ganz viel wissen willst. Das ist gut. Also löchere die Ärzte, bis du alles verstanden hast. Lass dich nicht vertrösten oder abwimmeln. Niemand will,so,sehr leben, wie du! Du hast jedes Recht auf Fragen und Antworten


    2. wenn du die Ergebnisse hast, kannst du das Kapitel entweder schließen, weil du keinen Krebs hast. Das wäre sehr schön oder „wunderfein“, wie es kruemelmotte formulieren würde. Oder du hast irgendeinen positiven Befund, also Brustkrebs. Das wäre schlimm, aber kein Todesurteil. Viele viele Patientinnen werden geheilt. Und durch die Therapien kommst du auch. Klar, man kann an Brustkrebs sterben. Und das passiert hier bei manchen Forumsfrauen auch. Das ist bitter. Bedeutet aber nicht, dass du auch stirbst.

    3. Es gibt unendlich viele Wege mit einer Brustkrebserkrankung umzugehen. Was unendlich dabei wichtig ist: Mit Ungewissheit leben lernen. Das ist ab heute dein Lernfeld. Bis du ein endgültiges Ergebnis hast, musst du dich ablenken. Und lernen, mit dieser Ungewissheit zu leben.
    Wenn du Krebs haben solltest, ist es wieder sehr hilfreich, warten zu können. Auf die positive Wirkung von Therapien. Das bedeutet wieder diagnostische Verfahren (CT oder Mammographie oder Ultraschall oder oder), warten auf die Termine und die neuen Ergebnisse.


    4. lass dir glaubhaft versichern, dass Frau Geduld lernen kann. Das können dir hier alle Foris bestätigen. Es gibt zwar immer mal Tage, wo es schwerer fällt, aber auch diese sind nach 24 Stunden vorbei und du hast eine neue Chance, liebevoll mit dir umzugehen.


    Solidarische Grüße an dich

    Hallo Claudia.s. , ja, das Problem kenne ich. Hatte auch nach der Erstdiagnose tüchtig zugenommen. Etwa 2 Jahre danach hat es „klick“ gemacht und ich hab mit kohlehydratarmer Kost tüchtig abgenommen. Wobei bei mir der Schlüssel darin lag, dass ich überhaupt nicht abnehmen wollte, sondern mich nur gesund ernähren.


    So ist es jetzt auch. Ich essen sehr konsequent und hab 2 kg abgenommen. Obwohl darauf nicht mein Fokus liegt.


    Ich glaube, es hat alles seine Zeit und Vlt ist abnehmen bei dir gerade nicht dran. Sondern zu Kräften kommen. Oder zur Ruhe kommen. Oder was auch immer...