Beiträge von Naticatt

    Liebe Mamimagnolia .

    Uff, bei Deinen Arzterfahrungen würde ich aber auch verzweifeln. Ich denke, keiner von ihnen meint es böse, aber dieses ständige Aufdrücken von Behandlungsmöglichkeiten und Ignorieren oder Missverstehen Deiner Aussagen würde mich auch wütend machen.

    Ich hatte bisher wirklich immer, bis auf eine Ausnahme, Glück. Die Ärzte erklärten was Sache ist, machten Behandlungsvorschläge, erdrückten mich aber nicht mit dauernd neuen und überflüssigen Therapieideen.

    Meine Gyn, die ich wirklich sehr schätze, hatte Mal zu mir gesagt, und dann machen wir im Anschluss noch dies und das. Da fühlte ich mich etwas bevormundet, weil dieses Thema eigentlich längst abgehakt war. Ich habe ihr dann gesagt, daß ich das nicht möchte und auch keinen Sinn darin sehe. Damit war die Sache erledigt.

    Mein Mann sagte mal zu mir, Gib mir klare Ansagen. Männer können nicht zwischen den Zeilen lesen. 😅

    Ich glaube, so ist es mit Ärzten, egal ob männlich oder weiblich, auch. Die sind so in ihrem Modus, da muss man kurz, knapp und deutlich sagen, was man will und was nicht.

    Alles Liebe für Dich. 💜

    Liebe Urlauberin .

    Auch ich habe es in meiner Onkopraxis gut angetroffen. Man sieht immer Mal die gleichen Leute bei der Chemo. Die Schwestern sind total nett. Bei einer der Schwestern stellte sich raus, dass ich vor 20 Jahren ihre Tochter im Kindergarten betreut hatte. 😀

    Meine früheren Chemos hatte ich in einem großen Uniklinikum gemacht. Da war es zwar nicht so persönlich aber trotzdem habe ich nette Leute kennengelernt. Mit einer Frau habe ich noch heute Kontakt.

    Liebe Donauente .

    Vielleicht kann ich in Bezug auf das Aussehen etwas beruhigen. Ich mache gerade die 3. Chemo in 9 Jahren durch. Meine Haare sind immer wieder toll nachgewachsen. Niemand sieht mir die Strapazen an. Meine Haut hat sich immer erholt und ich ich hatte auch nicht alle Nebenwirkungen die man bekommen kann aber nicht muss. Das was ich zugenommen habe, ist auch wieder weggegangen. Klar habe ich Narben, aber wer in den Krieg zieht, wird auch Schrammen davontragen. Ach ja Chemobrain hatte ich auch, war aber nicht von Dauer. Und ganz ehrlich, alles das ist nichts, gegen das Gefühl, für mein Leben und meine Gesundheit zu kämpfen. Angst hat ihre Berechtigung ist aber ein schlechter Berater. Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Entscheidung.

    Liebe Darkangel .

    Es tut mir leid, dass es Dich auch erwischt hast. Aber Du hörst Dich trotzdem sehr positiv an. Das ist toll.

    Ich komme aus der Eierstockecke und kann zu Deiner Erkrankung nichts sagen.

    Aber ich wohne bei um die Ecke in Stolberg. Kenne mich ein bisschen in Aachen aus. Wirst Du in Aachen behandelt?

    Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute für Deine Therapien. Viele Liebe aus der Nachbarschaft. Naticatt

    Hallo Butterkeks .

    Ich habe Gänsehaut. Sehe definitiv eine Frau mit Katze auf dem Arm. Aber Angst musst Du bestimmt nicht haben, es sieht nicht bedrohlich sondern freundlich aus.

    Ich hatte zwar noch keine solche "Erscheinung" aber dafür andere Erlebnisse. Am 1. Todestag meines Seelenkaterchens zündete ich nachmittags einen Kerze für ihn an. Um Punkt 21.15 Uhr, dem Zeitpunkt seines Todes, ging diese Kerze aus, was weder vorher noch nachher jemals passiert ist...

    Hallo Lunaiko .

    So ähnlich wie Dir ging es mir auch mit meinen Depressionen. Es gab eine Zeit, als ich einfach nicht mehr wollte. Mit dem letzten Rest Überlebenswillen habe ich dann den Kampf aufgenommen.

    Ich dachte, jetzt hab ich es geschafft, schlimmer kann es nicht mehr werden.

    Dann die 1. Krebsdiagnose. Meine 1. Frage an die Ärzte war, werde ich jetzt sterben? Und ich wusste, ich will noch nicht sterben. Ich kämpfte. Ein Jahr später der 2. Schlag. Da dachte ich, das kann nicht sein. Jetzt, wo ich leben will, wieder diese Sch...

    Und jetzt, Rezidiv nach 8 Jahren und ich bin stinkwütend. Ich habe auch Angst, aber bin so oft sooo wütend. Neben meinem Lebenswillen ist die Wut eine starke Motivation. Ich hatte so tolle Jahre, und jetzt will der miese Krebs mir alles kaputt machen. Manchmal denke ich, ich bekomme jetzt die Strafe dafür, dass ich so oft gedacht habe, ich will nicht mehr...auch wenn das natürlich Quatsch ist.

    Hallo Kalinchen .

    Das ist ein interessanter Gedanke. Bei mir ist es allerdings so, dass ich auch tagsüber oft muss. Ich trinke viel, was ich zum Abend allerdings einschränke. Ich glaube, es hat auch etwas damit zu tun, dass ich vor 8 Jahren eine große Bauch OP mit Entfernung der Gebärmutter, Eierstöcke und dem Bauchnetz hatte und die Blase sich dadurch ein klein wenig gesenkt hat. Die Bauchop im Juli d J hat das natürlich nicht besser gemacht.

    Liebe Mamimagnolia , liebe safsafr .

    Habe gerade Eure Geschichten gelesen. Puh, das ist nicht leicht verdaulich. Was ich sehr gut nachvollziehen kann, ist, keine Therapie mehr zu machen um ein paar Wochen oder Monate Lebenszeit rauszuschlagen wenn der Tod unvermeidlich ist. So machte es meine Cousine, die nur 15% Überlebenschancen auf Zeit hatte, aber die Nebenwirkungen der Behandlung nicht mehr ertragen konnte.

    Was mich aber etwas irritiert ist, zu Beginn einer Krebserkrankung noch alle Möglichkeiten offen zu haben und sich fürs Sterben entscheidet. Klar sind Chemo, OP und co nicht leicht, aber diese Zeiten gehen vorbei und das Leben danach ist doch wieder relativ normal. Ich habe mich jetzt zum 3. Mal in meinem Leben für die Behandlungen entschieden. Zwischen ED 2011 und 2012 liegen viele gute Jahre.

    Ich hänge an meinem Leben, will Zeit mit meinen Lieben verbringen.

    Ich empfinde die Behandlungen auch nicht als fremdbestimmt. Habe bis jetzt nur Ärzte gehabt, die mich in alles einbezogen haben. Ich fühle mich als mündige Patientin, die jeden Schritt mit entscheidet.

    Jede Krankheit bedingt im Grunde eine Fremdbestimmung durch andere. Ich muss in den nächsten Jahren am Grauen Star operiert werden. Das werde ich machen lassen und entscheide mich nicht für die Erblindung. Was ich damit sagen will ist einfach, jeder Mensch hat das Recht auf seine Entscheidungen. Und wenn man die Konsequenzen akzeptiert, gibt es daran nichts zu rütteln. Ich bin allerdings anders gestrickt und überlasse, zumindest zum jetzigen Moment nicht dem Krebs die Entscheidung, über mein Leben und Sterben. Genauso wie ich vor einigen Jahren den Depressionen die Entscheidung überlassen habe.

    Ich war jetzt auch sehr ehrlich. Fühlt Euch davon nicht angegriffen. Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute.

    Hallo Ihr Lieben.

    Ich bekenne mich dann auch mal zum "Club der Schlafgestörten". 😉

    Hatte mein Leben lang immer wieder Probleme mit Ein und Durchschlafen. Zur Zeit ist es gerade besonders schlimm. Das mag zum einen an den Chemos, zum anderen am Gedankenkarussell liegen. Was mir oftmals hilft, hört sich jetzt etwas blöd an, anstatt krampfhaft auf den Schlaf zu warten, versuche ich mit Macht, die Augen aufzuhalten. Und siehe da, meistens schlafe ich ein. Indem ich dem Körper signalisieren, dass ich gar nicht schlafen will, tut er genau das Gegenteil.

    Die Durchschlafprobleme bekomme ich dadurch allerdings nicht in den Griff. Zumal ich 2 bis 3 Mal pro Nacht zur Toilette muss. Daher kommt für mich auch kein Schlaftee infrage.

    Pflanzliche Arzneimittel helfen mir nicht. Und die chemische Keule will ich nur in absoluten Ausnahmesituationen nehmen.

    Zum Glück bin ich nicht mehr berufstätig und kann dann morgens länger liegenbleiben, gesetzt den Fall, unsere Katze lässt mich. Sie weckt nämlich, wenn sie Hunger hat, grundsätzlich mich, niemals meinen Mann. 😹

    Müde Grüße an Euch Lieben.

    Danke liebe Jojo2019 .

    Das hört sich sehr gut an! So könnte ich mir die Nachsorge auch vorstellen.

    In Essen und von meiner Gyn habe ich bisher nur die Empfehlung alle 3 Monate gynäkologische Untersuchung und Ultraschall.

    Alle 6 Monate Bildgebung wäre für mich auch ok. Vielen Dank für diese Tipps. Ich habe das Gefühl, wir ticken in Punkto Sicherheitsempfinden ähnlich. 🥰

    Liebe Jojo2019 . Danke für Deine schnelle Antwort.

    Die Aussage Deiner Onkologin finde ich auch Klasse. 80 Jahre wäre traumhaft. 😊

    Den Gedanken an eine Drittmeinung werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.Auch was die Nachsorge betrifft. Da kreisen auch schon meine Gedanken... Aber Du hast schon Recht, ich habe noch Zeit mit meinen Entscheidungen. Bin manchmal ein bisschen übereifrig und ungeduldig. Das liegt mir zum einen "im Blut", zum anderen habe ich ja, was den Krebs anbelangt, einige Vorgeschichten.

    Muss wohl lernen, etwas ruhiger zu werden. Ganz liebe Grüße 💜

    Hallo Ihr Lieben. Bei mir ist es high Grade 1c. 1. Rezidiv. R0 operiert. Soll nach der Chemo noch weiter Avastin bekommen. Die Onkologin sagt, noch ein Jahr, der Arzt in Essen meinte, auf Dauer oder bis zum nächsten Rezidiv. Bin gerade etwas verwirrt und muss mit der Onkologin noch mal drüber sprechen. Dann werde ich auch die die Sache mit Letrozol mal ansprechen. Östrogenrezeptor und Ki-67.

    Bin gespannt was sie sagt.

    Euch allen weiter viel Kraft. 😘😘

    Hallo paetzi .

    Ja, offensichtlich habe ich immer "hier" gerufen als dieser Mist verteilt wurde. 😢

    Im Moment bekomme ich Chemo Carboplatin und Gemcitabin plus Avastin. Ein erneuter Gentest läuft gerade. 2012 wurde schon einer gemacht, der keine Mutation zeigte. Meine Onkologin will aber auf Nr Sicher gehen um sicherzustellen ob ich weiter Avastin bekomme oder einen Palb Inhibitor. Die Chemos machen mich ziemlich fertig. Aber noch schlimmer finde ich die Tatsache, dass der M...Kerl nach über 8 Jahren zurückgekommen ist und derart schnell gewachsen ist. Dabei war die Prognose damals eigentlich gut, Figo 1c im Anfangsstadium. Der Tumor war nur an einer Stelle durch den Eierstock gebrochen, ansonsten alles frei.

    Oh Mann, jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht anfange rumzujammern..

    Ganz liebe Grüße

    Liebe Tanja61 und SveniBanani .

    Ich muss sagen, mich verunsichert das ganze Thema momentan auch. Ich hatte ja auch ein paar Mini Metastasen am Bauchfell. Die konnten zwar komplett entfernt werden, das heißt aber nicht, dass nicht noch Krebszellen vorhanden sind. Jetzt bekomme ich Chemo und Antikörper. Bei den ganzen kontroversen Meinungen bekomme ich jetzt tatsächlich Angst, dass nicht alle Krebszellen plattgemacht werden.

    Andererseits hat man natürlich nie eine 100prozentige Sicherheit...

    Vielleicht macht mir die ganze Situation im Moment auch einfach nur besonders Angst weil ich am Dienstag Chemo hatte und in den Tagen danach immer besonders dünnhäutig bin. 😔

    Hallo NO5 . Oh, da bist Du aber wirklich seeehr schlank.

    Ich habe auch immer während der Chemos zugenommen, und das nicht zu knapp. Nur dieses Mal halte ich bis jetzt mein Gewicht. Darüber bin ich auch froh.

    Dass Du tumorfrei operiert wurdest ist Klasse. Die Chemo wird zwar kein Sonntagsspaziergang, ist aber zu schaffen. Alles Liebe für Dich.

    Liebe NO5 .

    Schön, dass es aufwärts geht. Da hast Du schon den ersten großen Schritt geschafft.

    In den Tagen nach der OP konnte ich auch nicht viel essen. Als ich dann zu Hause war und mich erholen konnte, kam auch der Appetit wieder. Gönne Dir ganz viel Ruhe und esse alles, worauf Du Lust hast.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald entlassen wirst und wünsche Dir weiter gute Besserung. 🥰

    Hallo Jennyleini .

    Auf mich macht das Verhalten Deiner Mutter den Eindruck, als wolle sie sich gar nicht mit ihrer Krankheit auseinandersetzen. Genau wie der Rest der Familie. So nach dem Motto, wenn ich nicht drüber spreche, ist es auch nicht real.

    Du hast sie jetzt mit der Realität konfrontiert und das macht sie wütend. Das ist eine schwierige Situation. Wahrscheinlich kriegst Du jetzt alles ab was so in ihr brodelt.

    Vielleicht solltest Du noch mal in Ruhe mit ihr reden und ihr sagen, dass Du ihr nicht hinterher spionierst sondern Dir einfach nur Sorgen machst.

    Alles Gute für Euch. Naticatt

    Liebe SveniBanani .

    Oh Mann, das ist alles beängstigend. Mein high grade 1c, also das Rezidiv, hat sich ja auch von Februar bis Juni rasend schnell entwickelt. 2 5cmTumore und an der Beckenwand mehrere 3mm Metastasen.

    Also war das Wachstum bei uns ja ähnlich schnell.

    Beim nächsten Gespräch mit meiner Onkologin werde ich sie auch mal darauf ansprechen.

    Wie schön, dass Du nur noch eine Chemo vor die hast. 👍 Bekommst Du danach noch Antikörpertherapie?

    Mein Tumormarker ist jetzt auch im grünen Bereich.

    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute. 😍🍀🍀🍀