Beiträge von Manuli_hoffnung

    Hallo ihr Lieben,

    Ich wollte noch mal mich an euch wenden.


    Wie Sie alle bereits von meinem letzten Beitrag wissen, leidet meine Schwester an Eierstockkrebs, und dieser ist kurz nach der Chemotherapie sehr schnell wieder aufgetreten. (nicht mehr 6 Monate) Der CA125-Wert liegt derzeit im Bereich von 240, aber das CT zeigt keinen Befund. Ich bin etwas verwirrt, da unser Arzt anscheinend keinen konsistenten Plan für die Behandlung hat... er hat meinem Mann sogar gesagt, dass auch Nichtstun eine gute Option sein kann... weil die Prognose nicht gut ist...

    Aber... Ich frage mich... ist es in Ordnung, so etwas zu sagen? Sollten wir uns wirklich einfach zurücklehnen und warten....??? Es geht ihr so gut, dass ich sie ansehe und nicht einmal denken kann, dass in ihrem Körper ein Prozess abläuft.... Es ist so seltsam....


    Ich habe eine Zweitmeinung aus Berlin beantragt... das wird etwas dauern... und in der Zwischenzeit wird ihr Stoma zurückverlegt...., denn wir haben vorgeschlagen, dass wir eine lange Pause hätten von Avastin und vielleicht wäre es sinnvoll, das jetzt zu tun?? Er hat eine Weile zum Nachdenken gebraucht und sagte dann ok... vielleicht ist es die beste Zeit....

    Was mich wirklich verrückt macht, ist, dass er es nicht eilig hat, eine Therapie zu beginnen und diese Zellen zu zerstören, bevor sie auf einem der Organe anwachsen... Ist das in Ordnung? Hat das schon mal jemand durchgemacht??? Bitte lassen Sie mich wissen, was ich tun soll? Ich fühle mich so nutzlos....


    Danke an euch allen!

    Liebe Marie Louise  

    Danke für deine Nachricht, das ist echt sehr lieb von Dir. Ich hoffe auch sie gehört zur erste Gruppe und dass wir das schaffen können. Es ist so ein Mist dass in 21 Jahrhundert wie leiden noch so schreklich viel von krebs... Ich lese momentan sehr viel... habe über ketogene Diet einiges gelesen, bin bischen verwirrt, weiß nicht ob das richtig funktionieren kann und wird nicht schaden.. I habe eine Frau kennengelernt die durch dieses Diet schon 9 Jahre ohne Metastasen lebt.... aber zwichendurch finde ich auch einige Meinungen die lassen mich in Verwirrung.


    Ich bete nur, dass wir das durchstehen können.

    Ich wünsche Dir alles Gute und drücke Dir die Daumen, dass du immer gesund bleibst.

    LG,

    Hallo zusammen,


    Ich bin neu in der Forum, aber bin sehr froh dass ihr alle hier eure Erfahrungen tauschen, weil das ist sehr wichtig.

    Erstmal möchte ich mich vorher entschuldigen für meine Deutschkenntnisse. Ich bin kein Muttersprachler, also entschuldigt mir meine Fehler.


    Also meine Geschichte lautet... es geht eigentlich un meine Schwester, Nov 2019 war sie mit Eierstockkrebs diagnostiziert. Da sie alter als ich ist und wie ein Mutter für mich war... war mein ganze Welt durcheinander gekommen. Sie lebt im Ausland und Medizin dort ist nicht so weitergegangen wie hier in Deutschland. Wir könnten sehr schnell eine Visum bekommen und end des Monats hatte sie schon Ihre Op. Sie war gewissermaßen Tumorfrei operiert. Dann hat sie Ihre 6 zyklon Chemo mit Carboplatin + Paxitaxel dann auch Antikörpertherapie- mit Avastin. Ende April we sie mit der Chemo durch. Als es nur mit Antikörpertherapie handelte, haben sie mit ihrem Mann beschlossen nach Hause zu fahren und da das machen lassen. In fast einem Monat die TM haben angefangen hoch zu Steigen. Ich miss hier noch mal ergänzen das bei letzte Untersuchung nach der Chemo die TM waren noch nicht im Rahmen. Die mussten 0-35 sein, waren aber 66. Da aber unser Arzt hat gesagt es gibt keine Befunde im CT und ist alles in Ordnung. Wir waren glücklich und waren sicher wir haben dieser Kampf gewonnen. Leider schon 3. Mal sehen wir konstante Steigerung.

    Im heutigen Telefonat mit unserem Arzt hier, ich habe meine ganze Hoffnung verloren. Er hat gesagt die Prognose sind schlecht, die Chemo macht Lebensqualität ehe schlecht, wir müssen noch ein CT machen und von daher Chemo anfangen. Aber da die Prognose schlecht sind werden sie uns auch in einer Studie involvieren und da versuchen verschiedene Wege zu gehen.


    Ich bin total zerstört, weiß auch nicht wie ich das ihr sagen muss, Sie fühlt sich bisher gut mit ein paar Tagen Schwäche nach der Avastin und bisschen Atemnot. Aber die Haare wachsen und sie freut sich auf jede cm ... Sie hat auch eine künstliche Darmausgang und sie freut sich auf Februar wenn das zurückverlegt werden kann... und jetzt kommt das...

    Ich denke ob ich mich noch eine Zweite Meinung hollen muss... Kann vielleicht jmd mir einen guten Onko Gynäkologe empfehlen?? Raum Hessen wäre am besten.

    Ich habe auch keine Ahnung ob die das Schaffen in der Zeit von Corona eine Visum zu bekommen. Alles ist so schrecklich schlecht.... Ich weiß ich darf nicht so negativ werden... aber momentan bin ich total zerstört..


    Danke an allen und wünsche euch alles bestens.

    Hallo liebe Marley ,


    Ich bin neu im Forum und es ist echt Toll über solchen Erfahrungen zu wissen. Das gibt Mutt weiterzukämpfen. Wir sind genau in der Anfang des Rezidives. Bei meine Schwester die 50 Jahre alt ist war im November 2019 die diagnose Eierstockkrebs Figo 3c. Nach der 11 Stunden OP war sie Tumorfrei operiert und nach dem ging es mit der 6 Zyklen Chemo. Die haben wir ende April fertig gemacht und waren mit Erhaltungstherapie mit Avastin unterwegs wenn TM haben angefangen hochzusteigen. Ich bin total enttäuscht und weiss nicht was wir machen müssen.


    Ich freue mich jetzt so sehr dass bei dir hat es nach der Rezidiv so gut geklappt!

    Ich drücke für dich die Daumen und wünsche allen die on der Mitte der Kampf sind, erfolgreiche Bekämpfung!


    Liebe Grüße an euch allen