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  • »Schneggle« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 18. März 2013, 21:20

Avastin

Hallo an alle

hat jemand Erfahrung mit Avastin?

Lg. Schneggle
Im Gebet lösen sich nicht alle Probleme. Aber im Gebet löse ich mich von allen Problemen.

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2

Mittwoch, 3. April 2013, 15:43

Liebe Schneggle,

Ich bekomme auch Avastin... Morgen bekomme ich die erste Infusion ohne chemo. Mein Arzt sagt das Avastin keine Nebenwirkungen haben soll...doch im Internet hat das Medikament keinen besonders guten Ruf. Wie lange hast du denn schon Erfahrungen damit...und kannst du mir vielleicht einen Tipp geben?

Liebe Grüsse Marry

  • »Schneggle« ist der Autor dieses Themas

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3

Samstag, 6. April 2013, 21:07

Hallo Marry

ich will Dir Deine Illusionen von "keinen Nebenwirkungen" nicht nehmen, aber natürlich hat auch Avastin Nebenwirkungen, wie jedes andere Medikament auch. Mehr oder weniger.
Meine Partnerin bekommt Avastin seit der 2.Chemo. Jetzt bekommt sie alle 3 Wochen nur Avastin. Sie ist die ersten 2 Tage müde und schlapp und hat Bluthochdruck bekommen, was sie vorher nicht hatte. Das haben wir mittlerweile mit Tabletten im Griff. Gegen Bluthochdruck und hohen Puls.
Aber was leider noch aufgetreten ist, sind Wassereinlagerungen in den Händen und die Fingergelenke sind teilweise entzündet, so daß sie kaum eine Faust machen kann. Sie bekommt Lympfdrainage, 2-Strahlen-Therapie (Strombad, bekam sie nur in der Reha) und muß Lyrika nehmen.
Seit dieser Woche behandelt sie ihr Orthopäde auf Arthrose mit Lasertherapie. Der Orthopäde vermutet beginnende Arthrose, ausgelöst durch die Chemo und Avastin.
Ich hoffe, daß da nicht noch mehr dazu kommt. Denn das allein ist schon heftig genug.
Wie hast Du Dein 1. Avastin vertragen?
Lg.Schneggle
Im Gebet lösen sich nicht alle Probleme. Aber im Gebet löse ich mich von allen Problemen.

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4

Sonntag, 7. April 2013, 17:43

Liebe Schneggle, liebe Marry,

liebe Schneggle, es tut mir für Deine Partnerin sehr leid, dass sie so sehr unter den Nebenwirkungen von Avastin leidet. Ich kann Dir aber versichern, dass fast alle Chemotherapien mehr oder weniger heftige Nebenwirkungen haben. ich bin jetzt seit 10 Jahren mit Eierstockkrebs behaftet und habe schon sehr viele Chemotherapein erhalten. Nebenwirkungsfrei war keine. Die letzte Chemorunde vor 1 1/2 Jahren hat mir sehr zugesetzt. Auch ich habe Arthrose in diversen Gelenken, insbesondere der Finger, bekommen und noch andere Beschwerden. Glücklicherweise klingen etliche nach der Chemo wieder völlig ab oder werden wesentlich schwächer. Da ich das Leben sehr liebe, habe ich mit den Zipperleinchen arrangiert. Grundsätzlich halte ich Avastin für ein sehr wirksames Mittel und hätte es gern gehabt. Ich hoffe sehr, dass damit viele Rezidiverkrankungen verhindert oder wenigstens hinausgezögert werden können.

Ich wünsche Euch beiden Betroffenen für Eure Therapien alles erdenklich Gute, viel Durchhaltevermögen und Erfolg. Und bedenkt, die Beschwerden, die eine hat, braucht die andere nicht zu bekommen. Meine Devise ist immer: Manchmal hat der Mensch auch Gück! Das wünsche ich Euch von Herzen.

Liebe Grüße
Sascha

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5

Donnerstag, 18. Juni 2015, 11:24

Avastin - Erfahrungen damit

Hallo alle miteinander,

ich habe letztes Jahr im März/April die Diagnose Eierstockkrebs erhalten, im April große OP, danach Chemo (ursprünglich geplant mit Taxol und Carboplatin, wegen Taxol-Unverträglichkeit umgestellt auf Gemcar und Carboplatin), bei einem der letzten Zyklen erfolgte zusätzlich die Gabe von Avastin. Dann war eine längere Unterbrechung in der Avastin-Therapie, da ich aufgrund einer riesigen Lymphzyste im Bauchraum nochmals operiert werden musste. Regelmäßig bekomme ich Avastin nun seit November 2014. Anfangs hatte ich ein paar Tage nach der Infusion immer Glieder- und Gelenkschmerzen, die ein paar Tage andauerten und dann wieder weg waren. Inzwischen nehmen diese Beschwerden aber massiv zu. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Avastin und hat bzw. hatte auch mit Beschwerden dieser Art zu tun?

Über Antworten, Hilfe und Ratschläge würde ich mich freuen

LG vom Ritterchen

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6

Dienstag, 25. August 2015, 19:13

Hallo an Alle,

habe jetzt erst Eure Beiträge zum Thema Avastin gelesen. Ich habe massive Körperschmerzen und kämpfe mich so durch die Behandlung.
Mein Onkologe spielt das alles einfach nur runter. Avastin hätte keine Nebenwirkungen außer Bluthochdruck und den habe ich nicht :D

Ich bin jetzt, glaube ich, fast durch mit der Behandlung. Wenn ich richtig gerechnet habe noch 4 Infusionen. Mal schauen, ob es hinterher
besser wird.

Wollte eigentlich gerne mit Sport anfangen, da ich gewichtsmässig auch nicht im grünen Bereich bin. Lt. Onkologe muss ich dringend Sport
machen..... ha ha ha aber wie, wenn ich vor lauter Schmerzen kaum gerade laufen kann. Immer wieder sehr einfühlsam, die lieben Ärzte.

Schwimmen tut gut aber laut Arzt zu wenig ?(

Wenn jemand Lust hat, sich über dieses Thema weiter auszutauschen, bin ich gerne dabei :thumbsup:


LG Schelli

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7

Dienstag, 25. August 2015, 20:00

Liebe Schelli,

schön, dass sich doch noch jemand gefunden hat zum Thema Avastin. Auch meine Ärztin in der Onkologie spielt meine Beschwerden ziemlich runter. Ich habe ständig Muskel- und Gelenkbeschwerden und fühle mich, als wenn ich immer unbeweglicher werden würde. Ich kann die Beine nicht einmal mehr soweit heben, dass ich die Socken problemlos anziehen könnte. Zusätzlich habe ich nun seit Juni noch eine Frozen Shoulder (erst vor kurzem diagnostiziert), wo es her kommt, kann mir niemand sagen. So ist Sport bei mir ganz schlecht. Schwimmen geht auch nicht mehr, da ich den linken Ellenbogen nur noch bis Schulterhöhe heben kann, ganz zu schweigen von auf den Rücken fassen und ähnliches. Laut meinen Unterlagen müsste ich auch im November mit Avastin durch sein. Sind die Körperschmerzen bei dir von Anfang an da gewesen, oder ist es im Laufe der Zeit schlimmer geworden? In klinischen Studien sind genau solche Beschwerden beschrieben worden, auch wenn es von unseren Onkologen nicht so gesehen wird.

LG vom Ritterchen

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8

Dienstag, 25. August 2015, 21:17

Avastin

Hallo Ritterchen,

Schmerzen hatte ich von Anfang an. Alledings wurden sie immer schlimmer. Habe inzwischen alle erdenklichen Schmerzen. Schulterbeschwerden, Rückschmerzen, Hüfte, Knie und Füsse.
Das mit dem Socken anziehen kenne ich auch. Inzwischen laufe ich nur noch im Schneckentempo.

Ich finde es sehr traurig, dass unsere Beschwerden nicht ernst genommen werden.

LG Schelli

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9

Dienstag, 25. August 2015, 22:47

avastin

Hallo zusammen,

ich bekam 2012 für 6 Monate und habe es relativ gut vertragen... so ganz ohne Nebenwirkungen ging es nicht... Füße taten weh und mein Blutdruck war auch nicht immer im grünen Bereich, aber ansonsten ging es mir gut.
Ich drücke dir die Daumen :thumbsup: , dass es bei dir auch im erträglichen Rahmen bleibt...
LG Franziska

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10

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 12:57

Hallo Ihr lieben,

bei meiner Mutter (73) wurde genau vor einem Jahr Ovarialkarzinom FIGO 3c operiert. Dann gab es 6x Chemo mit Pacli, Carboplatin und Avastin. Ich glaube, Avastin gab es von der 1.Chemo an. Die gesamte Chemo war sehr heftig. Nach der 2.musste sie ihre blutdruck-senkenden Tabletten absetzen, da der Blutdruck zu niedrig war. Seit April bekommt sie alle 3 Wochen Avastin. Hat sie gut vertragen. Im Augenblick setzt sie es aus, wegen der Stoma-Rückverlegung. Die Ärztin sagt, die Wundheilung wird durch Avastin gestört. Hoffentlich geht alles gut. Zuletzt hatte sie Schmerzen im Handgelenk, auch leichte Schwellung. Teilweise auch Probleme mit dem Gefühl in den Füssen. Sie geht regelmäßig deswegen zur Fussmassage in einem Thai-Studio. Mit der Hand, meint sie, das käme vom Stricken. Hätte sie früher auch schon gehabt. ich hoffe auch, dass die Beschwerden nicht vom Avastin sind. Das mit den Füssen geht wohl eher auf die große Chemo zurück.
Ihr Arzt hatte empfohlen, mindestens 15x Avastin zu geben, bevor sie aussetzen darf. Das hat sie ganz gut geschafft.
Ich werde weiter berichten. Hoffentlich gelingt die Rückverlegung und es klappt gut mit der Wundheilung.

wünsche euch Alles Gute!

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11

Freitag, 29. Januar 2016, 07:36

Avastin

Hallo Ihr Lieben,

war lange nicht da. Hab nach vielem hin und her und inoperablem FIGO IV b 6 Chemozyklen bekommen.
Die hab ich überwiegend gut weggesteckt, aber momentan leide ich wie Tier unter den NW des Avastin.
Bekomme es seit Juli 2015 und bin also noch nicht mal in der Hälfte. 'Die Beschwerden werden von Mal zu
Mal schlimmer: Knochen-,Gelenk- und Muskelschmerzen, die üblichen Polyneuropathien, Einschlafen der
Hände, Gelenksteifigkeit, fieser Geschmack (Metall), allgemeine Berührungsempfindlichkeit und herab-
gesetzte Schmerzschwelle. Schon mal ein Vorgeschmack auf´s Alter, falls ich es erreiche.
Werde bisher mit Ibu 600 versorgt, aber das reicht nicht. Werde gleich um mehr betteln.
Kennt das jemand, habt Ihr Tipps,was ich noch unterstützend bzw. lindernd tun kann.
Bin in der Eingliederung mit zurzeit 4 STd. täglich, aber ich weiß nicht, ob ich momentan auf
meine übliche Arbeitszeit von 31 Wochenstunden komme.

Liebe Grüße

Felszicke

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12

Freitag, 29. Januar 2016, 11:59

Hallo Felszicke,
Ich bekomme auch Avastin aber die von dir beschriebenen NW kenne ich gar nicht! Die hatte ich nur nach der Chemo.... Das avastin macht nur meinen Blutdruck hoch und Wundheilungsstörungen...
Bekommst du noch andere Medis die so doofe NW machen könnten?
LG sunny

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13

Freitag, 29. Januar 2016, 19:32

Hallo Sunny,

nein, ich bekomme sonst keine Medis, nur alles möglich gegen die Nebenwirkungen, aber nix hilft so richtig.
Mir geht es jetzt schlechter als während der Chemo und ich könnte grad mal heulen.
Habe jetzt N.-Tropfen und ab heute Lyrica, bin mal gespannt, ob es was hilft.
Bis bald mal
LG Felszicke

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Ally« (19. Februar 2016, 13:46)


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14

Dienstag, 16. Februar 2016, 09:30

Ich habe zweimal Avastin bekommen, bei der ersten Chemo 2013 sollte ich es auch ein ganzes Jahr bekommen, habe es aber im Januar 2014 wegen starker Gelenkbeschwerden und zunehmender Leistungsminderung abgebrochen. Im letzten Jahr habe ich es wieder bekommen, da hat es - vermutlich - ein Fatigue-Syndrom ausgelöst. Nach Weglassen von Avastin wurde es deutlich besser, obwohl ich dann noch zwei Zyklen Chemo bekommen habe. Gelenkbeschwerden hatte ich beim zweiten Mal nur minimal.

Ich habe erfahren, daß es Hinweise gibt, daß Avastin zwar den Primärtunor schrumpfen läßt, aber die Metastasierung begünstigt. Allerdings sind das Berichte von 2009... Ich muß mich mal dahinterklemmen, ob es neuere Untersuchungen zu dem Thema gibt. Mein Onkologe ist ziemlich ausgeflippt, als ich ihn mit diesen Artikeln konfrontierte. Ich habe sie von einer Chemikerin erhalten, die in U über die Wirkung von Methadon bei Krebs forscht. Er findet sie als Nichtmedizinerin ziemlich unseriös.
Ich habe während der letzten Chemo (Januar -Juni2015) auch Methadon genommen, leider ohne positiven Effekt, Lt. der Forscherin liegt das am Avastin, das noch 6 Monate nachwirkt. Dazu würden auch meine neuen Metastasen passen...

Ich möchte hier keine Panik auslösen, zumal diese Thesen onkologischerseits vehement abgestritten werden, letztendlich muß das auch jeder für sich entscheiden. Da ich ab nächster Woche auch wieder Chemo machen muß, werde ich mich dazu noch einmal informieren. Avastin lasse ich mir auf gar keinen Fall noch einmal geben, es hat schon zweimal nichts gebracht.

Wenn Ihr starke Schmerzen habt und Euer Hausarzt oder Onkologe Euch keine wirksamen Medis verschreibt, geht zu einem Schmerztherapeuten. Die sind zwar rar und überlaufen, aber wenn man bei der Anmeldung sagt, daß man Tumorpatient ist, bekommt man in der Regel innerhalb weniger Tage einen Termin. Wichtig ist, daß Ihr Euch weiter bewegt, sonst wird das immer schlimmer. Und Bewegung geht nur mit einer effektiven Schmerztherapie! Ihr könnt Euch auch Rehasport oder Physiotherapie/Bewegungsbad verschreiben lassen.

Felszicke, wie kommst Du mit Lyrica zurecht? Hilft es?

Liebe Grüße, Ingrid

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15

Dienstag, 16. Februar 2016, 11:10

Meine Lieben...
ich habe morgen meine nächste Avastin-Runde. Meine Onkologin erwägt allerdings es abzusetzen, da ich immer noch einen offenen Bauch habe, der seeeeeeehr langsam zuwächst. (Man hat mir nach meiner großen Operation letztes Jahr im März vergessen einen Bauchgurt zu geben, der natürlich bei einem Längsschnitt notwendig gewesen wäre. Es hatte zur Folge dass ich einen Platzbauch hatte, der revidiert werden musste, man hat ein Netz eingelegt und mein Körper hat um dieses Netz ein sehr festes Gewebe gesponnen, welches von sich aus nicht weiter granuliert ist. Leider hat man es nicht von vornherein von unten zuwachsen lassen (auch eine VAC war im Einsatz) sondern hat immer zugesehen, dass es möglichst schnell zugenäht werden konnte. Nun musste das im November wieder aufgemacht werden, da sich natürlich eine Wundhöhle gebildet hat. Jetzt wächst es eben langsam aber stetig von allein zu. Müßig, aber so geht es)
Es sichert allerdings mein Überleben um 15%, was in meinen Augen verdammt viel ist.
Durch die Chemo mit Taxol/Carboplatin habe ich Empindungsstörungen in den Füßen bekommen, weshalb ich auch Lyrica nehme. Ich komme damit wunderbar klar, die Schmerzen sind weg. In Verbindung mit einem Antidepressivum, was ich seit einer Woche bekomme, kann ich schlafen wie ein Stein und bin darüber sehr glücklich.
Gegen den Bluthochdruck nehme ich noch was, und brauche sonst gottlob keine weiteren Medikamente.
Ich hoffe ihr steht das durch...

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16

Montag, 29. Februar 2016, 09:13

Lyrica

Hallo Lebenslustig 69,

nein, mir hilft momentan gar nix!
Zumindest gegen die PNP. Die Schmerzen sind Gott sei Dank deutlich besser nachdem mir mein
Hausarzt (!) ein anderes Schmerzmedi verordnet hat und ich kann wieder
meinen geliebten Sport ausüben, wenn auch im Schneckentempo.
Gegen PNP hab ich noch des Med. mit den Ananas- und Papaya-Enzymen probiert, was ja
schweineteuer ist, aber auch nix hilft.
Mein behandelnder Onkologe hat bei meiner Schilderung etwas hilflos rumgestottert,
meinte erst, das könnten keine NW von Avastin sein, als ich dann sagte, das hätten
mir aber schon 2 seiner Ärzte gesagt, hat er mit der Maus im Internet rumgescrollt und
meinte dann, ach ja, das sei ja als "sehr häufige NW" beschrieben.
Nicht gerade vertrauenswürdig, oder?
Ich hab gerade ein bisschen die Nase voll von der Schulmedizin. Ich werde im
Mai einen Schamanen aus Peru aufsuchen, der sozusagen eine "Europatournee" macht
und ganz bei mir in der Nähe auftritt. Ich werde Euch berichten.

LG Felszicke ;)

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17

Montag, 29. Februar 2016, 09:30

Hallo Felszicke,

Bei mir wurde Avastin im Sept. 15 vor meiner letzte OP abgesetzt. Und siehe da....diese Schmerzen habe ich heute nicht mehr. Bei mir waren sie so schlimm, dass ich in der Wohnung mit Gehilfen gelaufen bin, weil ich nicht mehr auf die Füsse auftreten konnte. Mein Onkologe wollte davon nichts hören und schob alles auf die PNP.

Ich habe heute noch leichte Empfindungsstörungen in Händen und Füßen aber das ist halb so wild.

Ich frage mich immer wieder, wieso die Ärzte darüber nicht reden wollen. Verstehe das nicht. Es gibt doch anscheinend mehr Menschen, mit diesen Erfahrungen. Kein Wunder, dass man sich nicht ernst genommen fühlt.

LG Beate

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18

Dienstag, 5. Juli 2016, 00:06

Bin neu und nun auch dabei

Habe mit regem Ineteresse eure Beiträge gelesen. Vor allem, was das Avastin betrifft. Bei mir wurde 01/2009 Eierstockkrebs Figo IIIc diagnostiziert. Große OP und tumorfrei operiert worden.
Anschließend 6 Zyklen Chemo mit Carboplatin und Paclitaxel. Danach hatte ich 5 Jahre eine tumorfreie Zeit. 2014 dann Rezidiev ...Lebermetastasen und Lymphe waren betroffen...also wieder ran [size=10]an die Chemo... diesmal Carboplatin/ Gemzar und Avastin.. die Metastasen waren verschwunden...freu.. nun bekomme ich bis heute Avastin ...inzwischen schon 35X ... jedoch haben sich die [/size]
Nebenwirkungen von Mal zu Mal gesteigert.... sämtliche Knochen und Muskeln schmerzen bei jeder Bewegung ( wie schwerster Muskelkater ),im Bett umdrehen wird zur Qual...
der Nacken scheint wie steif...die Arme bis in die Hände ziehen wie beim schwersten Rheuma...Füsse und Zehen schmerzen, dass man manchmal kaum laufen kann...Arthroseknie meldet sich auch zwischendurch, dass ich kaum krauchen kann.... eigentlich unbeschreiblich....leide unter Dauerschnupfen und Mundschleimhautentzündungen...hatte nie Probleme mit meinen Zähnen. Dann Parodontitis ... mein größtes Problem jedoch ist, es helfen keine Schmerzmittel...lediglich eine Katadolon S long....entspannt etwas und man kann schlafen... wie auch schon anderen Forumsmitgliedern beschrieben, wird das nicht so 100% wahr genommen von den Ärzten !! 2 Jahre hat es gewirkt...und nun wieder Lebermetastase und vergr. Lymphknoten... immerhin zwei Jahre !!! Mal sehen, wie es nun weiter geht...erst mal noch weiter Avastin für drei Monate unter MRT Kontrolle, in wie weit das Monster gewachsen ist!Um so länger es hinaus gezögert wird, umso besser die Chancen bei der nächsten Hammerchemo. Das war es dann mit Avastin...ein zweites Mal geht nicht !!!!
Also wieder ran an die nächste Chemo !!! Welche Option hat man sonst ? Mache trotzdem Sport...gehe zum Fitness und zu Kursen... denke, das ist die beste Medizin dem
ganzen zu strotzen und entgegen zu wirken....ich habe hier von vielen gelesen, dass sie unter den gleichen Nebenwirkungen zu leiden haben....das kann ich nur bestätigen !!!
Jedoch denke ich , man lernt damit umzugehen... man nimmt es hin.... und " ich lebe noch"... nur das hält uns aufrecht...oder ???? Immer stark bleiben und weiter kämpfen....
Ich wollte das mal hier loswerden, dass wir uns die Nebenwirkungen nicht einbilden.... sie sind da , in der Hoffnung, dass sie dann auch wieder verschwinden !!!! :thumbsup:

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19

Dienstag, 5. Juli 2016, 01:20

Sternennetti

Liebe Sternennetti,

herzlich Willkommen hier bei uns im Forum, es ist
schön, dass du zu uns gefunden hast. Da ist in den
letzten Jahren ja richtig viel auf dich eingestürmt.
Ja, man lernt mit der Erkrankung umzugehen und
jede vom uns hat wohl eigene Strategien mit der
Erkrankung umzugehen. Ich finde es toll, dass du
soviel Sport machst , gehe selbst auch zum Fitness.
Ich schicke dir viel Kraft und Zuversicht, wünsche dir
für deinen Weg alles Gute. Bleib weiterhin stark.

Liebe Grüße von Lilly

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20

Dienstag, 5. Juli 2016, 21:38

Hallo Sternennetti,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Du hast ja auch schon einiges hinter Dir. Ich kann das sehr
gut nachempfinden. Das Avastin hat bei mir die gleichen Neben-
wirkungen verursacht. Auch das Gefühl Rheuma zu haben kenne
ich nur zu gut. Zur Zeit habe ich diese Beschwerden nicht mehr.

Ich habe meine Diagnose im Juni 2014 bekommen. Danach die große OP
und auch ich wurde tumorfrei operiert. Allerdings bekam ich relativ
früh das Rezidiv (innerhalb der ersten 6 Monate nach Ende der Chemo).

Meine erste Behandlung war auch Carboplatin und Paclitaxel und zusätzlich
Avastin.

Im Nov. 2015 wurde ich dann erneut operiert. Mir wurden Lymphknoten
im Mediastinum entfernt. Einer davon war befallen.

Nach der OP dann Lungenembolie. Avastin wurde abgesetzt .

Drei Monate später dann CT und wieder auffällige Lymphknoten. Also Beginn der Chemo Carboplatin
und Caelyx. Das Carboplatin wurde inzwischen abgesetzt, da ich darauf
plötzlich allergisch reagierte. Also nur noch Caelyx alles 2 Wochen.
Am Donnerstag das 9. Mal und noch kein Ende in Sicht. Mein Onkologe sagt,
dass die Chemo noch bis mindestens September weitergeht.

An für sich vertrage ich die Chemo ganz gut. Allerdings habe ich inzwischen
Probleme mit der Haut aber toi toi toi, es ist noch auszuhalten :hot:

Ich bin froh, dass Du Dich hier auch zu Wort gemeldet hast und Deine Erlebnisse der letzten
Jahre geschildert hast.

Ich wünsche Dir alles Gute für Deine weiteren Behandlungen. Ich schicke Dir ganz liebe Grüße :hug:
Schelli