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  • »Armada« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 26. Januar 2017, 00:50

Neu in der Gruppe

Hallo ihr lieben. Ich habe in Dezember als frühweihnachtliches Geschenk die Diagnose Dcis G3 her2+ score3+ ki-67 30% nicht invasiv erhalten. Ich war wie vom Kopf gestoßen, ich dachte diese Diagnose bekommen nur andere ich doch nicht. Ich arbeite in eine Klinik in der Patientenaufnahme wo ich tag täglich mit der Diagnose konfrontiert bin. Es ging alles ziemlich schnell eigentlich bin überollt worden von den Ereignissen. Zuerst war erstmal eine Routine Untersuchung am 02.12.16. Gleich nach der Mammographie musste ich nochmals eine machen (da schrillen schon die Alarmglocken )Fr Doktor hat mikrokalk entdeckt und mich für eine Biopsie für eine Woche später einbestellt. Dann hieß es abwarten. Und weil ich im Klinikum arbeite, war mir der Datenschutz egal was Akteneinsicht angeht und habe immer wieder geguckt ob schon ein befund drin steht. Am 13.12 war der Befund da. Ich war ganz alleine an dem Tag in Büro und hatte nichts besseres zu tun als in meine Akte reinzuschauen .ich muss euch nicht erzählen wie es mir ergangen hat. Ich kenne zwar ein paar Diagnosen aber bei soviele Abkürzungen als Laie stand ich da und rotz und Wasser geheult (zum Glück sind keine stationäre patienten mehr gekommen bis ich Schluss hatte).Am gleichen Tag habe ich einen Termin ausgemacht für den kommenden Freitag und habe mich von der chefärztin schimpfen lassen warum ich mir das nicht erst vom arzt erklären lassen habe warum ich in der akte alleine unterwegs war, dann gleich ein op Termin für den 22.12 bekommen. Ich war sauer warum das alles so pressiert warum ich nicht erst Weihnachten und Silvester feiern dürfte Aber habe ich trotzdem akzeptiert. Ein tag nach der Operation habe nochmal in Mammographie müssen weil der markierungsdraht durchtrennt war und der Clip nicht mehr auffindbar war. Das waren aber schmerzen, hinterher war die dranaige gut voll. Bin trotzdem am 23. Entlassen worden weil über die Feiertage ein paar Stationen geschlossen wurden Dann am 02.01 bei der Histobesprechung wurde gesagt es muss nochmal eine op folgen weil zu wenig vom,,bösen,, raus ist. Und danach war alles gut. Jetzt im Nachhinein bin ich doch froh das alles so schnell abgelaufen ist, ich habe nicht mal zeit gehabt alles zu begreifen und jetzt sollen die Zellen alle weg sein. Ich muss aber noch Bestrahlungen machen am 07.02 habe Vorstellung in der strahlentherapie und habe angst davor. Aber ablehnen wollte ich nicht, ich rede mir ein das evtl verstreute Zellen auch abgetötet werden müssen.. Die Operateure sind auch nur Menschen da können schnell Zellen sich wo einnisten beim spülen der wunde z.b. Ich bin froh das der K weg ist aber ist der weg? Für wie lange? Wie wird die nächste Mammographie ausfallen? Lg hab vergessen bin 49.

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2

Donnerstag, 26. Januar 2017, 05:53

Liebe Armada :P

erstmal ein herzliches Willkommen und schön, dass du uns gefunden hast :thumbup:
Ja, die Diagnose bekommen nur andere ich doch nicht! Ich denke die meisten von uns haben so gedacht, ich auch!
Damals war ich froh, dass das alles ratz-fatz ging, dass dieser Eindringling erstmal weg war und nicht weiter sein Unwesen treiben konnte.
Schon lagen wissen wir, dass wir Zeit haben und nichts übers Knie brechen müssen. Aber loswerden wollen wir diese Bedrohung doch so schnell wie möglich.

Als ich erkrankte, wurden noch keine Berichte ausgehändigt, soweit waren die Patientenrechte noch nicht. Ich habe mir nach der OP meine Akte geschnappt
runter zum Kopierer und habe alles Kopiert was mir als wichtig erschien. So hatte ich alle Unterlagen. Heute ist das per PC ja ganz einfach für das Personal
die Berichte für die Patienten auszudrucken. Heut bekommen die Pat. eine Mappe mit den eigenen Unterlagen mit, so sollte und muss es im BZ gehandhabt werden!!!

Armada, vor einer Bestrahlung brauchst du keine Angst haben. Du wirst noch ein ausführliches Gespräch mit der Strahlenklinik haben. Wichtig ist, dass du während
der Bestrahlung alle kleinen, die Betonung liegt auch kleinen, Veränderungen bekannt gibst, damit evtl. gleich etwas unternommen werden kann…wenn es sein muss!!!

Armada, hier bei uns kannst du all deine Fragen stellen und auch all deine Ängste und Sorgen mit uns teilen, es ist immer jemand da…..
Jetzt wünsche ich dir einen guten Austausch und für deine weiteren Therapien alles Gute, Kraft und vor allen Zuversicht :hug:
Du schaffst das so wie wir das auch geschafft haben :thumbup: :thumbsup: :thumbup:


Grüßle :) ika :)
Lachen ist die beste Medizin,
also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
es tut nicht we
h
:thumbsup:

Saphira

Moderatorin

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3

Donnerstag, 26. Januar 2017, 06:11

Liebe Armada,

ich begrüße Dich recht herzlich bei uns im Forum.

Die Frage, ob der Krebs nach den Therapien wirklich weg ist, beschäftigt viele von uns über lange Zeit. Kurz nach der Diagnose ist die Sorge, dass der Krebs zurückkommen könnte, immer sehr groß. Mit der Zeit tritt sie aber weiter in den Hintergrund, denn wir finden für uns Wege, damit umzugehen - und dabei kann auch der Austausch mit anderen Betroffenen sehr hilfreich sein.

Was die Bestrahlung angeht, sehe ich es so wie Ika. Natürlich können Nebenwirkungen auftreten, müssen aber nicht (für mich z.B. war die Bestrahlung völlig problemlos). Dann ist es wichtig, dass Du mit Deinen Ärzten darüber sprichst, damit sich Lösungen finden lassen, diese Nebenwirkungen zu mildern. Bei uns hier im Forum gibt es auch schon einen Thread, in dem sich unsere Frauen über die Strahlentherapie austauschen. Du findest ihn unter Bestrahlung .

Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg durch die Erkrankung findest - und wenn wir Dich dabei unterstützen können, dann tun wir das gerne.

Viele Grüssles


Saphira
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4

Donnerstag, 26. Januar 2017, 06:39

Liebe Armada,

ersteinmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Beim Stöbern wirst du bestimmt vieles entdecken, was dir weiterhelfen wird. Aber wenn du Fragen oder Sorgen hast - hier findest du immer jemanden der zu hört und versucht weiter zu helfen. Auch wenn du im Krankenhaus arbeitest, wenn man plötzlich auf der anderen Seite steht, ist ja trotzdem alles neu und fremd.

Das mit dem überrollen von der Diagnose, dieses Gefühl kennen wir alle. Höchstwahrscheinlich hätte man mit der OP auch noch bis nach Weihnachten warten können, aber hättest du abschalten können?
Bei mir ging damals auch alles ganz schnell, Ergebnis der Stanzbiopsie am 21.06.16 und am 30.06. lag ich schon auf dem OPtisch. Ich hatte nach der Op auch Bestrahlungen. Wie schon geschrieben wurde, davor braucht man keine Angst haben. Ich will hier aber nichts schönreden, es gibt Nebenwirkungen, die bei jedem aber anders ausfallen. Dafür sind aber die Ärzte da und für alles gibt es Lösungen.

Genieße die Zeit bis die Bestrahlungen anfangen.

LG
Kalinchen

Beiträge: 513

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5

Donnerstag, 26. Januar 2017, 11:11

Liebe Armada,
ein Willkommen auch von mir :hug: .
Du hast in so kurzer zeit schon so viel geschafft, das ist doch toll. Den Rest können wir mit dir gemeinsam gehen wenn du das magst. Fragen, Antworten, Ängste, Sorgen, einfach nur zuhören, für all das sind wir hier gegenseitig da.
Das Verarbeiten setzt bei den meisten von uns erst später ein, während oder am Ende der Behandlung. Wenn man Zeit und Nerven hat wieder nachzudenken, oder klarer zu denken......dann erst kommt alles hoch und die Fragen warum ich, werde ich richtig behandelt, treffe ich dir richtigen Entscheidungen, bin ich geheilt, gesund oder erkranke ich wieder???????? Kenne wir alle und eine allgemeine Antwort gibt es nicht. Jeder braucht Zeit das alles für sich zu verarbeiten und zu akzeptieren, seine Seele wieder heilen zu können. Gib sie dir einfach. Ich gehe seit Januar wieder arbeiten und bin trotzdem noch in der "Verarbeitungsphase" ?( . Gänzlich abschalten wird man die Gedanken an die Erkrankung sicher nie und Angst bei jeder Nachuntersuchung wird auch immer bleiben, trotzdem schreiben hier viele das es weniger wird und das gibt doch Mut und Hoffnung :)
Jetzt wünsche ich dir noch Erholung bis zum Bestrahlungsbeginn, genieße die Zeit und versuche dich ein wenig abzulenken und den Kopf auch mal für eine kurze Zeit frei zu kriegen.
GlG Sylvi

Beiträge: 17

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6

Freitag, 27. Januar 2017, 14:32

Liebe Armada,

auch ein willkommen von mir. Ich war ähnlich überrollt worden, kurz vor Weihnachten. Arbeite selbst in dem Bereich, kenne die Diagnosen, Behandlungen, aber war dennoch verblüfft wie zack zack das bei Brustzentrum ging bis OP. War dann Weihnachten wieder zuhause. Blöd ist dass du eine Nach Resektion brauchtest. Hab meinem Operateur "gedroht" er soll ja großzügig schneiden, will das auf keinen Fall 2x machen müssen...aber du hast es ja nun geschafft, da s ist doch schon ein großer Schritt. Bei mir kam dann so nach 2 Wochen nach der OP ein totaler Durchhänger, total kaputt und extrem müde. Ärzte meinen das Unterbewusste wird nun erst so richtig verarbeitet. Seit der 4. Woche nach OP mache ich 2x die Woche Physio, hilft mir gegen die Nervenschädigung im Arm sehr viel und seit 10 Tagen gehe ich wieder arbeiten, geht mir gut, fühle mich wieder recht fit, Narben sind schon sehr gut verheilt. Nächste Woche ist dann Plan CT, und die Woche drauf geht's mit Bestrahlung los, mal sehen, wie das wird...aber eigentlich brauchst du keine Angst haben, Nebenwirkungen bei BK sind normalerweise nicht so heftig...

Nehme dir die Zeit nach der OP, ohne schlechtes Gewissen nur Sachen zu tun die dir gut tun ;-) Hab ich und muss ich teilweise noch lernen...Lg simsti

Hab meinen Befund auch schon vorher gelesen, mir war zwar schon klar, dass der kaum gutartig ausfallen wird, aber ich war auch schockiert...erst im Gespräch mit unseren Ärzten und denen vom BZ war ich dann beruhigt, da es zum Glück nicht ganz so dramatisch ist....aber neugierig nachschauen, war bei mir auch nicht die beste Idee ....auch viel Hintergrund wissen zu haben ist manchmal auch schwierig..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »simsti« (27. Januar 2017, 14:39)


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7

Freitag, 27. Januar 2017, 15:49

Hallo Armada,

mit Deinem unliebsamen Vorweihnachtsgeschenk bist Du in guter Gesellschaft - bei mir war es der Nikolaustag. Sei herzlich willkommen in der Runde und immer raus mit den Fragen! Toll, dass Du die OP schon hinter Dir hast. Ich muss mich diesbezüglich leider noch bis Mai gedulden.

Ich glaube, die Bestrahlungen sind vor allem lästig, da sie täglich stattfinden. Genieße die Zeit, bis es los geht!

Liebe Grüße aus Tirol
Monsti
Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen (A. de Saint-Exupéry de Saint-Exupéry).

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8

Samstag, 28. Januar 2017, 03:01

Neu in der Gruppe

Hallo ihr lieben, vielen lieben dank für eure promte Antworten. Ich habe hier noch nicht so richtig durchgeblickt wie die Antworten zum schreiben sind aber langsam kämpfe ich mich durch. Seit der Operation wie ihr auch merkt (späte posts)kann ich nicht mehr richtig schlaffen. Ich möchte aber keine Schlafmittel nehmen vielleicht kriege ichs doch noch hin. Pflanzliche Mittel helfen auch nicht richtig das treibt mich nur nachts 2-3 mal auf die pipibox. Ich glaube eher das meine Nerven verrückt spielen, oder ich werde zur Nachteule was nicht so gut wäre für die Arbeit. Momentan bin ich krankgeschrieben weil in meinerArbeit, ich auch mal Taschen von Patienten evtl tragen muss, dann weil Jahreswechsel war, haufenweise Ordner zum wegbringen sind und wenn wieder in der Arbeit bist heisst es du bist wieder gesund und das bin ich nicht. Ich frage mich oft wie können manche hier in forum so schnell wieder arbeiten? Ich kann mein linken Arm noch nicht ganz ausstrecken, habe versucht mich zu Strecken aber da blitzt mir in der link Seite rein bis in der Brustwarze und das ist nicht toll. Sogar im Sitzen beim nix machen zieht sich die brustwarze so komisch zusammen und schmerzt für ca 1 Minute dann ist weg. Hat das jemand bei sich beobachten können? Simsti schreibt sie geht zwei mal die Woche zu physio ich muss auch mein HA. fragen ob er mir ein Rezept verschreibt ich glaube das würde mir auch gut tun. Ich habe noch starke Verhärtungen im narbenbereich obwohl ich täglich mit baby Öl schmiere (hat die chefärztin empfohlen) Ist das normal? Bei mir sind 46 g Gewebe entfernt worden der Tumor war nur 2 cm groß und jetzt habe ich eine Delle bei ca 2:30 uhr. Kommen die schmerzen vielleicht weil es so uneben ist? Ich hoffe es wird besser bis zu den Bestrahlungen na ja da sind noch 2 Wochen. Ab wann habt ihr ein Vollbad genommen? Ich trau mich noch nicht obwohl die zweite op am 05.01 war. Die Haut ist noch vom Pflaster und Desinfektionsmittel noch immer ein wenig gerötet (allergische Reaktion obwohl schon lange entfernt)ich bilde mir ein das würde beim Vollbad viel schneller besser werden. Sorry wenn ich so viele Fragen habe vielleicht kann mir jemand ein Tipp geben. Liebe grüße und Gute Nacht oder guten morgen. Nora

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9

Samstag, 28. Januar 2017, 05:56

Liebe Armada,

ich hoffe du konntest noch ein bißchen schlafen. Wie du an der Uhrzeit siehst bin ich ein Kurzzeitschläfer. Meine brusterhaltene Op war am 30.06. 2016 und zippt und zwackt in der Narbenregion manchmal und am rechten Oberarm eigentlich fast immer. Mir wurde gesagt die Narbe braucht bis zu einem Jahr um richtig durchzuheilen und das beim Oberarm kommt ja von den durchtrennten Nerven bei der Lymphknotenentfernung. Bei mir verzieht sich nicht die Brustwarze, aber die Narbe zieht sich zusammen und verhärtet dann für einen Moment. Verhärtungen neben den Narben sind fast ganz verschwunden, aber eben nur fast. Mal sehen, ob sie ganz weg gehen. Schmieren tue ich auch , mit normalen Creme und mit Öl immer abwechselnd. Ich glaube nicht, dass deine Schmerzen von der Delle kommen, das wird der normale Heilungsprozess sein.

Mit dem Vollbad ist das so ne Sache. Die Narben sollen ja noch nicht so lange mit Wasser in Berührung kommen. Aber wenn ein kurzes Vollbad für deine Seele gut ist -warum nicht.

Zu dem wieder arbeiten gehen kann ich nicht soviel sagen, da ich schon vor der Erkrankung zu Hause war. Aber deine Op ist ja nun wirklich noch nicht lange her. Auch die Verarbeitung, dass man nun Krebs hat, braucht seine Zeit. Am Anfang ist man ja im Schockzustand und reagiert nur bzw. lässt die Ärzte agieren. Jetzt hast du Zeit zur Ruhe zu kommen und kannst versuchen das alles zu verarbeiten. Auch während der Bestrahlungen gehen die meisten nicht arbeiten, also nicht sich selber unter Druck setzen. Die meisten hier fangen auch mit dem Hamburger Modell an - also erst stundenweise und nach einiger Zeit(manchmal Monate) dann wieder voll. Kommt auf deine körperliche und seelische Verfassung an und natürlich auf deinen Arbeitsplatz.

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10

Samstag, 28. Januar 2017, 09:28

Liebe Nora :P

mit der Zeit wird es immer besser. Wenn man, wie ich auch vorher keine Erfahrungen mit Foren hatte, dann muss man wirklich erstmal in Ruhe schauen.
Du darfst immer fragen, wenn du etwas suchst, oder nicht weiterkommst!

Ha…die Nerven können schon ganz schön verrücktspielen. Ich sage jetzt einfach mal, du braucht Entspannung. Schaue doch mal, ob das BZ so etwas anbietet.
Oft werden Entspannungskurse von den Psychoonkologen, oder von den Krebsberatungsstellen vor Ort angeboten. Vielleicht hilft auch ein Gespräch damit du
die Gedanken, die dich vielleicht des Nachts nicht zu Ruhe kommen lassen, zu sortieren.
Auch die KK bieten Kurse an…

Vergleiche dich bitte nicht mit Forumsteilnehmer die recht schnell wieder an ihrer Arbeitsstelle sind. Einige haben sehr zuvorkommenden Chefs, so dass diese
Mädels sich die Zeit einplanen können, andere müssen nur delegieren, oder haben einen Arbeitsplatz, der körperlich nicht anstrengend ist????
Ich habe auch schon so einige Rückmeldungen von Pat. bekommen, dass sie das nicht nochmal so durchziehe würden…
Nimm dir die Zeit die du braucht und hab keine schlechtes Gewissen, denn einen Schnupfen hast du nicht!

Der Tipp deiner Chefärzte, dich täglich mit Baby Öl einzureiben und ganz leichten Druck Richtung Narbe dabei auszuüben, den du natürlich gut vertragen kannst,
ist sehr hilfreich.
Vielleicht kannst du eine Narbenbehandlung bis zur Bestrahlung bekommen. Wird von den Physios wie von der Ergos durchgeführt. Da überschneiden sich die Bereiche!
Die Narbengebiete können uns schon ganz schön zusetzten und ärgern. Ein Rezept für die Beweglichkeit ist meist auch sinnvoll. Sprich mit deinen Ärzten :!:

Deine Frage zum Vollbad ist eine sehr gute Frage für deine beh. Ärzte, denn ein Vollbad weicht das Gewebe/Haut stärker auf, als Duschen. Wir sollten auch am
Anfang die OP-Stelle trockentupfen und nicht reiben….

Liebe Nora :hug: du weißt doch…hier bei uns darfst du alles Fragen auch mehrere Fragen auf einmal ist doch kein Problem. Dafür ist das Forum doch da…….
Wünsche dir ein erholsames WE :thumbup:


Grüßle :) ika :)
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h
:thumbsup:

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