Du bist nicht angemeldet.

Herzlich willkommen

im Diskussionsforum der Frauenselbsthilfe nach Krebs.

Unser Forum ist von Betroffenen für Betroffene oder deren Angehörige und dient dem Erfahrungsaustausch. Es ist werbefrei, neutral und unabhängig.

In unserem Forum kann jeder lesen. Wer sich gern an dem Austausch beteiligen möchte, muss sich zunächst hier registrieren.

Hilfe bei der Bedienung des Forums kannst du hier finden.

Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.


Startbild

  • »Urtica« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

registriert seit: 08.03.17

Wohnort:

  • Private Nachricht senden

1

Mittwoch, 8. März 2017, 17:18

Hallo zusammen

Hallo liebe Foris.

Habe mich entschieden mich hier anzumelden, obwohl ich selber nicht krank bin. Aber meine Mutter. Sie ist eher so ein Mensch, der versucht die Gedanken zu verdrängen und so zu tun als wäre alles wie immer, von daher will sie in keine Selbsthilfegruppe oder ähnliches. Ich habe dagegen dass Gefühl, dass ich Unterstützung von den Menschen gebrauchen könnte, die das Selbe durchmachen.

Sie wurde an der linken Brust operiert und hat gerade mit der Chemo angefangen (erst ein Mal hinter sich).
Sie bekommt 4 Mal EC alle 3 Wochen und später 12 mal Taxol jede Woche.
Das erste Mal hat sie aus meiner Sicht gut überstanden, hatte ab dem selben Nachmittag starke Übelkeit, aber ab dem Tag danach ging es wieder.
Seitdem ich erfahren habe, dass sie Chemo bekommen soll habe ich einfach die ganze Zeit furchtbare Angst! Letztens als es mir auf einmal nicht so gut ging bin ich in Panik geraten und hatte Angst nach Hause zu gehen um sie nicht anzustecken.

Zwischen den Terminen soll meine Mutter zwei Mal zur Blutabnahme und ich habe heute die ersten Ergebnisse abgeholt.
Dass die Werte nicht normal sein werden war mir schon klar.. Aber bei einem Wert steht ein Ausrufezeichen hinter, was mir Sorgen macht. Und zwar bei den Monozyten. Normalwert ist 2-12 und sie hat 17.
Hat jemand so was gehabt oder weiß was es zu bedeuten hat?

rose

Moderatorin

Beiträge: 897

registriert seit: 21.08.12

Wohnort: 63

  • Private Nachricht senden

2

Mittwoch, 8. März 2017, 17:49

Hallo Urtica,

herzlich willkommen hier im Forum der Frauenselbsthilfe. Schön, dass Du Deine Mutter unterstützt. Familie ist bei der Diagnose Krebs sehr wichtig. Ich habe auch eine Tochter . Wir Mütter wollen Euch so wenig wie möglich belasten, natürlich ist das falsch, aber ich brauchte auch erst einmal Zeit. Sie ist Dir aber dankbar, wenn Du da bist.

Hier kannst Du schreiben, was Dich bewegt und Deine Fragen stellen. Ich wünsche Dir und Deiner Mutter viel Kraft für die weiteren Therapien und einen guten Austausch

Hier ein Link, wo du Krebsberatungsstellen in deiner Nähe suchen kannst, die sind auch Anlaufstelle für Angehörige: https://www.krebsinformationsdienst.de/w…ungsstellen.php
Viele Grüße rose

Mitglied des Moderatoren-Teams

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Saphira« (8. März 2017, 19:08)


Beiträge: 241

registriert seit: 20.12.16

Wohnort: Düsseldorf

  • Private Nachricht senden

3

Mittwoch, 8. März 2017, 18:45

Hallo Urtica,
erstmal möchte ich dich in diesem Forum herzlich willkommen heißen und wünsche dir einen guten Austausch!
Die genauen Infos zu den Blutwerten sollte dir bzw deiner Mutter der behandelnde Onkologe geben.
Grundsätzlich: Monozyten sind eine Unterart der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Erhöhung der Monozyten kommt u.a. vor, wenn Zellen absterben, was ja im Rahmen der Chemotherapie passiert/passieren soll. Die Krebszellen sollen zum Absterben gebracht werden und die Monozyten räumen dann die Reste weg. Insofern würde mich ein erhöhter Wert nicht so sehr beunruhigen.
Im allgemeinen ist die Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) wichtig, da diese bedeutsam für das Immunsystem sind und bei Verminderung eine erhöhte Infektanfälligkeit besteht. - Dann sollen deine Mutter Menschenansammlungen meiden.
Wie ihr vielleicht nach der ersten Chemo schon erlebt habt, ist das Ganze oft weniger schlimm, als du befürchtest. Viele von uns haben das durchgestanden und können das bestätigen. Deine Mutter hat die erste Dosis ja auch schon hinter sich, und wenn ihr den Ärzten über die Übelkeit berichtet, dagegen gibt's möglicherweise noch stärkere Gegenmittel.
Ich wünsche euch viel Kraft und Durchhaltevermögen für die weiteren Behandlungen!
Lg Katzi 64

  • »Urtica« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

registriert seit: 08.03.17

Wohnort:

  • Private Nachricht senden

4

Freitag, 10. März 2017, 07:03

Vielen Dank für die Antworten und Unterstützung liebe rose und Katzi64!