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  • »Viva« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 10. April 2017, 23:05

Zu wenig Gewicht - jetzt schon?

Während meines Krankenhausaufenthaltes habe ich 4 Kilo abgenommen!
Ich bin immer schon sehr schlank und bringe leider wenig Gewicht auf die Waage.
Mittlerweile wiege ich aber nur noch 62 Kilo bei einer Körpergröße von 1,75 m!
Von 8 Tagen Krankenhaus habe ich mehr oder weniger an 4 Tagen nichts zu essen bekommen,
da ich entweder nüchtern bleiben musste (2 OPs) oder[size=10] [/size]
genau zu den Essenszeiten zu irgendwelchen Untersuchungen musste.

Morgen muß ich schon wieder nüchtern bleiben. :(

Und die Therapien haben noch garnicht begonnen. Ich weiß garnicht, wie ich das machen soll?
Fühle mich so müde und schlapp. Eine 3. OP steht auch noch an. :(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Viva« (10. April 2017, 23:13)


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2

Montag, 10. April 2017, 23:22

Liebe Viva,
Für morgen drücke ich Dir erstmal ganz doll die Daumen und bitte sei nicht zu schüchtern um die Krankenschwestern um etwas zu essen zu bitten!
Das ist kein Problem für sie,Dir etwas zu Essen zu besorgen-auch das Mittagessen kann man Dir aufheben und eben nachmittags servieren!!Die Schwestern haben oft soviel um die Ohren,das sie nicht bemerken,das Du nichts zu essen gehabt hast!
Du kannst sie ruhig darauf ansprechen!Es ist nicht gut,wenn Du vor Chemobeginn schon so arg abnimmst!
--Also trau Dich! Es ist Deine Gesundheit und Dein Körper!!!
Liebe Grüße Annemone

  • »Viva« ist der Autor dieses Themas

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3

Montag, 10. April 2017, 23:36

Hallo Annemone,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort und Dein Daumendrücken. Ich wollte im Krankenhaus nicht immer so lästig sein,
gerade weil ich weiß, welchen Stress die Krankenschwestern haben.
Ganz oft musste ich leider weg zu Untersuchungen, genau dann wenn das Essen kam.
Nachdem bei mir 3 Lymphknoten befallen waren,
hatte ich 1 Tag nach der 1. OP auch wieder viele Untersuchungen.
Beim nächsten Krankenhausaufenthalt werde ich Deinen Rat befolgen.

Gute Nacht,
Viva

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4

Dienstag, 11. April 2017, 07:24

Liebe Viva,

ich bin auch untergewichtig und meine Ärztin hat sich vor der Chemo viele Sorgen gemacht (nach der Chemo sagte sie mir sogar, dass sie Angst hatte, ich überlebe die Chemo nicht).
Aber alles ist gut gelaufen und ich hoffe, bei dir wird genauso.
Alles wird gut trotz Untergewicht!:-)

Ich habe übrigens eine Nahrung aus der Apotheke extra bekommen (Fläschchen ), hat mir aber nicht viel geholfen:-)

Alles Gute dir!

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5

Dienstag, 11. April 2017, 07:41

Hallo Viva,
Du solltest im Krankenhaus die Schwestern auf jeden Fall und notfalls auch mehrfach freundlich auf dein Problem hinweisen. ( Untergewicht, in Klinik weitere Abnahme wegen ausgefallener Mahlzeiten und die bei dir anstehenden Therapien). Sobald sich das in der Schwesternschaft herumgesprochen hat, werden sie bestmöglichst für dich sorgen. Aber sonst gilt leider oft, wer nicht 'meckert' , wird schnell mal übersehen.
Ich habe darüber hinaus bei meinen Krankenhaus - Aufenthalten immer einige Essensvorräte in der Tasche, auch wenn ich z.B. abends noch Hunger bekomme.
Lg Katzi64

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6

Dienstag, 11. April 2017, 08:53

Das mit den Essensvorräten habe ich auch gemacht, besonders weil die Zeit zwischen Abendessen und Frühstück so schrecklich lang ist. Ich esse jetzt im Krankenhaus immer noch direkt vor dem schlafengehen noch was Kleines und manchmal auch nachts.

LG Nordlicht

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7

Dienstag, 11. April 2017, 10:38

Hallo Viva,
ich bin zwar von Untergewicht weit entfernt, aber ich kenne Dein Problem mit der Lebensmittelversorgung im Krankenhaus. Ich schaffe dann auch
mal spontan 5 kg weniger in einer Woche und hab dann Kreislaufprobleme. Insbesondere wenn viele Termine anstehen und man nüchtern bleiben
muss oder eben zur Essenzeit unterwegs ist. Die eine oder andere Schwester hatte mir angeboten dass Essen stehen zu lassen bzw. später auch
aufzuwärmen. Leider gab es dann doch einige andere, die trotzdem abgeräumt haben bzw. mir dann sagte "wieso Frühstück, in einer Stunde gibt es
doch Mittag". Aber in Deinem Fall ist das natürlich was anderes und da sollte allen Schwestern klar sein, dass Du Deine Mahlzeiten dringend brauchst.
Ich habe im Krankenhaus auch ähnliche Erfahrungen gemacht, wie Katzi schon schreibt, ich möchte den Schwestern auch wenig Stress machen und
bleibe lieber ruhig, aber das muss Grenzen haben, sonst merken die es nicht, weil sie mit denen beschäftigt sind, die wegen jeder Kleinigkeit rufen.
Auch ich habe immer was zu Essen dabei, wenn ich im Krankenhaus bin bzw. lasse mir umgehend etwas bringen, wenn ich mal spontan einchecke. Zum
einen bin ich laktoseintolerant und kriege oft erst am 2. oder 3. Tag entsprechende Kost (toll ist wenn man einen Teller vorgesetzt bekommt mit dem
Hinweis "schauen Sie mal, was sie davon essen können" Tja, mit Zutatenliste würde das ja gehen, aber die liegt eben nicht dabei) zum anderen passen mir
die Essenzeiten im Krankenhaus auch nicht, da mag ich dann nicht essen und abends krieg ich Hunger. Da ist es schon gut, was dabei zu haben.
Ich drück Dir die Daumen, dass Du es schaffst, bald wieder etwas zuzunehmen oder zumindest Dein Gewicht zu halten.
Liebe Grüße
Heideblüt

  • »Viva« ist der Autor dieses Themas

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8

Dienstag, 11. April 2017, 14:22

Hallo yyulia, Katzi, Nordlicht und Heideblüte,

lieben Dank für Eure Tipps und Ratschläge und .... v.a. für Euer Verständnis.

Untergewicht habe ich ja nicht, ich befinde mich immer noch im Normalbereich.
ABER - ich finde es halt bedenklich, innerhalb so kurzer Zeit 4 Kilo abzunehmen, wenn man sowieso sehr dünn ist.
Runter ist es bei mir sehr schnell, aber ganz ganz schwer wieder oben.

Ich war vor meiner Brust-OP noch nieee in meinem Leben im Krankenhaus!!
Deshalb war ich total nervös und wie eingeschüchtert, als ich dort ankam.
Ich wusste überhaupt nicht, wie das da abläuft, was man fordern darf und was nicht,
was ich zum Anziehen, zum Waschen usw. mitnehmen soll. Auch mit dem einfach Läuten tat ich mich total schwer.
Auch am 1. Tag nach der OP nicht allein zur Toilette gehen zu dürfen -
sondern jemanden läuten(holen) zu müssen, war seltsam.
Außerdem hatte ich höchstens 3 1/2 Tage geplant. Da ich leider noch eine 2. OP hatte, musste ich dann 8 Tage bleiben.

Bei meinem nächsten Krankenhausaufenthalt (3. OP) weiß ich jetzt besser Bescheid.
Ich werde mich dann - gerade wenn es ums Essen geht - laut melden. :)
Bis dahin muß ich zuhause wieder zulegen. Ostern steht vor der Tür - das könnte klappen! ;)

Ganz liebe Grüße an Euch,
Viva

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9

Dienstag, 11. April 2017, 14:40

Hallo Viva

Es gibt ja auch die Möglichkeit im Krankenhaus sich auf Wunschkost setzen zu lassen oder kalorienreiche Kost setzen zu lassen . Zumindest ist es bei uns möglich. Zu Hausr kannst Du bewusst kalorienreiche Nahrungsmittel wählen oder sie mit Sahne oder Creme fresh anreichern . Es gibt auch im Geschäft kalorienreiche Nahrungsmittel und Getränke , z. B M. M. wenn Du sie vertragen kannst und magst oder verschiedene Joghurts . Ich gehe an vielem oft vorbei , weil mir das zu viele Kalorien hat . Du aber kannst alles ausprobieren. Während der Chemo kriegst Du auch Cortison .
Das macht auch Hunger und Dein Appetit steigt und Du isst mehr . Kann ja sein dass Du während der Chemo etwas zunimmst. Ich habe auch zugenommen,leider etwas mehr als mir lieb ist. Aber egal ich mach mir jetzt erstmal nichts draus. Wer vorher schon sehr schlank war , der schafft es nicht immer zuzunehmen, das ist nicht unbedingt schlimm , aber man muss zusehen dass man nicht weiter abnimmt. Sprich die Schwesterz auf Dein Problem an , manchmal geht das im Zeitmangel unter . Auch sich die Mahlzeiten zurückstellen lassen , ist normalerweise möglich, wenn man so viele Untersuchungen hat, für die man nüchtern bleiben muss . Bei uns geschieht das automatisch. Die Schwestern wissen immer wer nüchtern , bleiben muss und stellen das Essen zurück , auch wenn zwei Mahlzeiten kurz hintereinander folgen . Man kann dann selbst entscheiden was man essen möchte. Lass Dir von Deinen Angehörigen was mitbringen wenn Du noch im Krankenhaus bist . Selbstgekochtes ist immer leckerer als das Krankenhaus Essen. Ich habe auch wochenlang im Januar im Krankenhaus gelegen und habe mir auch oft was mitbringen lassen . Hatte dann auch wenig Appetit . So hatte ich jederzeit was und habe mir das eingeteilt . Habe dann öfter , und etwas weniger gegessen. Das ging ganz gut und das worauf ich Appetit hatte .
Nun drücke ich Dir die Daumen für die nächsten Untersuchungen und Behandlungen,sowie für die anstehende 3 OP . Das wird schon , nur Mut. Hier sind einige untergewichtige die es geschafft haben und Du schaffst es auch . Wir Foris unterstützen Dich virtuell so gut es geht.
Sei lieb gegrüßt und :hug: umärmelt von
alesigmai52
Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
mit dem Unbegreiflichen zu leben
Rainer Maria Rilke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ally« (15. April 2017, 10:44) aus folgendem Grund: Produktname entfernt