Du bist nicht angemeldet.

Herzlich willkommen

im Diskussionsforum der Frauenselbsthilfe nach Krebs.

Unser Forum ist von Betroffenen für Betroffene oder deren Angehörige und dient dem Erfahrungsaustausch. Es ist werbefrei, neutral und unabhängig.

In unserem Forum kann jeder lesen. Wer sich gern an dem Austausch beteiligen möchte, muss sich zunächst hier registrieren.

Hilfe bei der Bedienung des Forums kannst du hier finden.

Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.


Startbild

  • »Hasenmami« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

registriert seit: 11.04.17

Wohnort: Nähe Cuxhaven

  • Private Nachricht senden

1

Mittwoch, 12. April 2017, 00:17

Zervixkarzinom - und jetzt?

Hallo,

ich bin ganz neu hier, habe schon ein bisschen gelesen .. und ich habe Angst. ;(

Letzte Woche Dienstag war ich beim Gyn, wo eine Veränderung festgestellt wurde. Er nahm einen Abstrich für einen pap-Test.

Freitag kam das Ergebnis: Zellen eines Plattenepithelkarzinoms, Typ 5-p und seitdem steht meine Welt Kopf.

Nach einem tränenreichen Wochenende hatte ich gestern ein CT, wo der Doc sagte, das Ding hätte noch nicht gestreut, betroffen sind wohl "nur" Zervix und Uterus.

Heute war dann ein Gespräch im Krankenhaus, wo die weitere Behandlung stattfinden soll, dort wurde ein "Geknipsel" gemacht, was jetzt in die Histologie geschickt wurde und wo am Donnerstag das Ergebnis kommen soll.

Für nächste Woche Donnerstag habe ich einen OP-Termin bekommen, wo dann nach der Wertheim-Methode alles großflächig ausgeräumt werden soll.

Aber wie geht sowas vor sich und was kommt danach?

Hier bricht plötzlich sooo viel auf mich ein, dass ich einfach nur völlig überfordert bin und heute beim Arzt gar nicht wusste, was ich ihn fragen soll.

Könnt ihr mir helfen?

Danke und liebe Grüße,

Hasenmami

Beiträge: 399

registriert seit: 07.08.16

Wohnort: Staßfurt

  • Private Nachricht senden

2

Mittwoch, 12. April 2017, 05:48

Liebe Hasenmami,

was genau auf dich zu kommt kann ich dir nicht sagen, da ich von Brustkrebsfraktion bin. Aber dieses Gefühl, dass plötzlich alles anders ist und man nicht weiß, was als nächstes kommt, das hatten wir hier alle. Da gab es schon verschiedene Assoziationen, z.Bsp Drehtüren aus denen man nicht wieder rauskommt, Fahrstühle die halten, wo man nicht hinmöchte u.s.w.

Viele hier schreiben sich die Fragen an die Ärzte vorher auf, damit nichts vergessen wird. Außerdem gibt es den Rat sich jemanden mitzunehmen zu Gesprächen, 4 Ohren hören eben mehr als 2.

Zu dieser Wertheim-Methode gibt es hier schon Beiträge, stöbere doch ein bißchen rum. Deine genauen Therapien werden erst nach der Histologie in einer Tumorkonferenz besprochen.

LG
Kalinchen

Beiträge: 103

registriert seit: 10.08.16

Wohnort: Hamburg

Beruf: Redakteurin

  • Private Nachricht senden

3

Mittwoch, 12. April 2017, 10:02

Liebe Hasenmami,

ich bin aus der Brustkrebs und Zervix-CA-Fraktion.

Was mich ein bißchen wundert bei Dir, Dein Pap ist 5-p, okay, dann machen sie ein Genipsel, wie Du sagst, aber normalerweise machen sie doch erst eine Konisation, bei der sie dann histologisch feststellen können, wie groß Dein Tumor ist, und ob überhaupt eine Wertheim-OP nötig ist. Da würde ich mir an deiner Stelle eine Zweitmeinung einholen. Das habe ich nämlich auch gemacht.
Eine Wertheim OP ist eine große Sache, das würde ich vorher abklären lassen, ob Du das überhaupt brauchst. Die Größe des Tumor können die Ärzte auch erst bei einer Konisation sehen.

Guck doch mal unter meinem Thread Zweitmeinung.

Liebe Grüße
Milli

  • »Hasenmami« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

registriert seit: 11.04.17

Wohnort: Nähe Cuxhaven

  • Private Nachricht senden

4

Mittwoch, 12. April 2017, 10:21

Hallo Milli,

der Tumor war beim Gyn schon durch das Spekulum sichtbar und mit dem Finger tastbar, geht also schon bis in die Scheide.

Und als er bei der Untersuchung mit dem Spekulum dagegenkam, lief ihm gleich das Blut entgegen. Seitdem (letzte Woche Dienstag) blutet der Tumor auch.

Ich war 12 Jahre nicht zur Vorsorge, habs also selber vermasselt. Der Gyn meint, dass das Ding da wohl schon einige Jahre brodelt. ;(

Auf den CT Bildern sieht man, dass die Gebärmutter so groß wie ein Handball ist und "gefüllt" ...womit? Keine Ahnung. ?(

Einerseits möchte ich, dass das "Ding" so schnell wie möglich aus mir rauskommt, andererseits überrollt mich hier gerade alles, das ist so viel auf einmal, dass ich garnicht hinterher komme ... und dann diese ganzen Fremdwörter, die ich nicht kenne. Da muss ich zuhause dann immer erst ins Netz und gucken, was das alles überhaupt heißt.

Liebe Grüße,

Hasenmami

5

Mittwoch, 12. April 2017, 11:00

Liebe Hasenmami,

mit einem Zervix-CA habe ich keine eigenen Erfahrungen. Wohl aber mit den Fremdworten und Fachbegriffen, die für uns als Betroffene oft nur unverständliches Kauderwelsch sind.

Mein Tipp für Dich: Frage Deine Ärzte, wenn Du etwas nicht verstehst. Für die sind diese Fachbegriffe so normal und deshalb kommen sie manchmal nicht auf die Idee, dass wir als Laien gar nicht wissen, was sie meinen. Lass Dir deshalb von ihnen erklären, was sie Dir denn nun wirklich sagen wollen. Du hast ein Recht, zu verstehen, um was es geht, und gut informiert zu werden. Dafür sind unsere Ärzte schließlich auch da.

Ich weiß, es braucht manchmal ein bisschen Hartnäckigkeit, die Herren Doktoren auf Spur zu bringen. Aber nach meiner Erfahrung klappt es in den meisten Fällen. :)

Viele herzliche Grüße und alles Gute für Dich von Flora
Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst.
Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flora« (12. April 2017, 11:26) aus folgendem Grund: Tipper entfernt


Beiträge: 103

registriert seit: 10.08.16

Wohnort: Hamburg

Beruf: Redakteurin

  • Private Nachricht senden

6

Mittwoch, 12. April 2017, 11:07

Liebe Hasenmami,

das tut mir leid, dass klingt ja wirklich nach weiter fortgeschritten. Hast Du denn Vertrauen zu den Ärzten, die Dich operieren wollen? Dann frage Ihnen Löcher in den Bauch. Mein Arzt, der mich operiert hatte, hat sich dafür 2 Stunden Zeit genommen.
Du hast Angst, bist verunsichert, fühlst Dich hilflos. Das ist alles normal, aber Du hast eben auch ein Recht auf Aufklärung, das nimmt einem zumindest die Panik, die man am Anfang hat.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass alles gut läuft. Vor allem klingt es doch schon einmal gut, dass es nicht gestreut hat, dann ist die Prognose doch schon mal gut.

Liebe Grüße
Milli

  • »Hasenmami« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

registriert seit: 11.04.17

Wohnort: Nähe Cuxhaven

  • Private Nachricht senden

7

Mittwoch, 12. April 2017, 13:21

Zu dem Gyn habe ich Vertrauen, der nimmt sich die Zeit für mich, aber gestern dieser Prof., der behandelt mich nur, weil mein Gyn mit ihm befreundet ist.

Der macht auf mich eher den Eindruck, als ob er sich mit normalem "Fußvolk" sonst eher nicht umgibt. :(

Er stellte mir Fragen, ließ mich aber gar nicht erst antworten, sondern unterbrach mich immer wieder gleich ... schmiss dann nach der Untersuchung nur in den Raum, dass nächsten Donnerstag die OP ist und nach der Wertheim-Methode operiert wird ... und dann war er auch schon wieder weg.

Die Krankenschwester hat mir dann erst noch mal erklärt, was das überhaupt ist: Wertheim-Methode. ?(

Abends war ich dann noch wieder bei meinem Gyn, der hatte inzwischen mit dem Prof. telefoniert und mir dann alles etwas genauer über die Methode erklärt. Aber von den Nebenwirkungen hat er auch nichts gesagt, nur dass ich danach wohl eine Bestrahlung kriegen soll, weil die besser wirkt als eine Chemo.

Jetzt hab ich hier schon so viel gelesen von Lymphödemen, Schmerzen und Taubheitsgefühl, dass meine Angst vor der OP immer größer wird. ;(


Und wie ist das mit der Prognose nach der OP, da sagt einem auch niemand etwas dazu.

Im Netz sind überall diese FIGO-Studien, danach hat man mit Typ IV eine 5-Jahreschance von 10 % ..... aber wie ist das dann bei Typ V?

Lohnt sich die OP überhaupt noch, oder kommt der Krebs nach der OP gleich wieder? Kriegen sie überhaupt alles weg?

Wird Typ V dort gar nicht erst aufgeführt, weil es eigentlich eh sinnlos ist? ;(

Und was bedeuten bei euch diese ganzen Buchstaben und Zahlen bei den Tumortypen, (z.B. Adenokarzinom 1b1 N0 L0 G2 R0)? Sowas steht bei meinem Zytobericht nicht drauf. ?(

Liebe Grüße,

Hasenmami

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Saphira« (12. April 2017, 15:04) aus folgendem Grund: Beiträge zusammengeführt.


Beiträge: 103

registriert seit: 10.08.16

Wohnort: Hamburg

Beruf: Redakteurin

  • Private Nachricht senden

8

Mittwoch, 12. April 2017, 14:00

Liebe Hasimami,

mach Dich nicht verrückt. Du hast noch keinen Tumorstatus, weil da noch keine Histologie vorliegt. Was Du hast, das ist ein PAP Vp, das hat erst einmal nur zu sagen, dass das ein Krebs ist.

Guckst Du hier http://www.onmeda.de/behandlung/pap_test…s-v-5823-2.html

Das ist noch kein FIGO-Status, mach Dich also nicht verrückt. ich hatte z.B. ein PAP IV, danach kam die Zytologie und dann erst wurde der Tumor bestimmt. Deshalb steht bei Dir noch nicht viel drauf.


Frag lieber Deinen Arzt, ruf ihn an bevor Du Dich verrückt machst, bitte! Oder ruf beim Krebsinformationsdienst an, Du wirst ja sonst bekloppt.

Bei dem Tumortyp, den Du aufgeführt hast, bedeutet 1b1 die Größe des Tumors, NO: keine Lymphknoten befallen, LO, keine Lymphbahnen betroffen, G2 sagt was über das veränderte Gewebe aus, R0 heißt, dass alles im Gesunden entfernt wurde. Abder das nützt Dir grade nicht viel, weil das bei Dir noch gar nicht bestimmt wurde.

Kopf hoch!!!!!

Liebe Grüße
Milli

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Milli« (12. April 2017, 14:05)


Saphira

Moderatorin

Beiträge: 2 007

registriert seit: 22.08.12

  • Private Nachricht senden

9

Mittwoch, 12. April 2017, 15:53

Liebe Hasenmami,

eine gute Anlaufstelle für die vielen Fragen ist auch der Krebsinformationsdienst (KID). Auf dessen Homepage dort kannst Du Dich z.B. ausführlich über die PAP-Befunde informieren (s. https://www.krebsinformationsdienst.de/t…fen.php#inhalt6 ). Oder Du kannst beim KID anrufen und Dir das, was Du nicht verstehst, nochmals von den Ärzten an der Telefonhotline in laienverständlicher Sprache erklären lassen (z.B. den ganzen Buchstaben- und Zahlensalat, den Du jetzt so gar nicht zuordnen kannst, oder den Unterschied zwischen PAP und FIGO). Die Kontaktdaten findest Du unter https://www.krebsinformationsdienst.de/kontakt.php .

Eine andere Quelle für Informationen kann auch die Patientenleitlinie Gebärmutterhalskrebs sein. Dort findest Du u.a. Themen wie "Die Behandlung planen" oder "Wie kann Gebärmutterhalskrebs behandelt werden?" und gleichzeitig gibt es viele gut verständliche Erklärungen sowie gelbe Kästchen, die Tipps für Betroffene enthalten. Vielleicht hilft Dir auch das, etwas mehr Hintergrundwissen zu Deiner Erkrankung allgemein und zur Behandlung zu bekommen. Diese Broschüre findest Du auf der Seite der Deutschen Krebshilfe Du unter https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Down…lskrebs_WEB.pdf

Und noch ein Wort zu Prognosen: Selbst eine möglicherweise ungünstige Prognose sagt nichts über Deinen ganz eigenen Krankheitsverlauf aus. Denn Du bist ein Mensch, keine Zahl, keine Mathematik - und Du hast immer die Chance, dass Deine ganz persönliche Geschichte trotz eventueller ungünstiger Voraussetzungen, gut endet.

Ich wünsche Dir, dass Du für Dich nützliche Informationen findest, und ganz viel Kraft, für das, was vor Dir liegt.

Viele Grüssles


Saphira
Mitglied des Moderatoren-Teams

Beiträge: 29

registriert seit: 29.08.13

Wohnort: Berlin

Beruf: Textildesignerin

  • Private Nachricht senden

10

Mittwoch, 12. April 2017, 16:06

Zervixkarzinom

Liebe Hasenmami,

was ich Dir nur empfehlen kann: Wenn Du Dich ärztlich nicht gut versorgt fühlst oder kein Vertrauen hast, guck' Dich um, ob es was Besseres gibt. Du hast ein Patientenwahlrecht und darfst jeden Arzt und jede Ärztin bundesweit aufsuchen. Das gilt auch für Krankenhäuser - HH ist ja nicht so weit entfernt. Ich wünsche Dir erstmal viel Mut, Kraft und Durchhaltevermögen - und lass' Dich nicht verwirren von all den Fachausdrücken, frag' direkt nach, wenn so etwas gesagt wird, das macht die Sache nicht so unheimlich.

2012 hatte ich dieselbe Diagnose: Ich war neun Jahre nicht zur Vorsorge und mein Tumor war auch von außen tastbar, sichtbar und blutig.

Alles Gute, alles Liebe,

Grüße aus Berlin,

123

Beiträge: 65

registriert seit: 06.01.17

Wohnort: Bayern

Beruf: Lehrerin

  • Private Nachricht senden

11

Mittwoch, 12. April 2017, 16:42

Hi,
ich hab den Mist auch hinter mich gebracht. Schön ist anders, aber man schafft das definitiv, auch wenn es hart ist!
Die Zahlen V, IV etc beim PAP Test haben gar nichts mit FIGO zu tun. Die FIGO Einteilung bekommst du nach Abschluss aller Vosuntersuchungen (CT, MRT, Ultraschall, Tastuntersuchung, Blutwerte, Pathologie Ergebnisse v Gewebeprobe). Ist aber nur u gefähr, 100% weiß man erst nach der OP. Zu deiner Beruhigung, meine FIGO Einteilung u Befund nach MRT war deutlich "schlimmer" als die Situation im Bauch:-) da sah es erst aus, als ob das vordere obere Scheidendrittel auch befallen wäre, da war dann gar nix u auch in der Gebärmutter waren Strukturen zu sehen, die dann auch nichts schlimmes waren. Ich war zwar regelmäßig bei der Vorsorge, geholfen hats nicht- die Gyn hat nichts erkannt. Mein Tumor war auch schon tastbar u mit bloßem Auge zu sehen. Bemerkt habe ich was, weil ich Zwischenblutungen hatte, die Gyn hat das (wollte eigentlich schwanger werden) immer als Hormonschwankungen abgetan. Bei der letzten Ubtersuchung fing der Tumor massiv an zu bluten u ich kam ins KH, erste OP, dachte noch an was gutartiges. Ergebnis: Krebs, 2. OP (wie Wertheim, radikal alles raus).
Ich habe schon Folgeschäden u die OP u die Zeit danach war hammerhart. Jetzt, ein halbes Jahr danach, geht es mir aber wieder wirklich gut, mit dem Rest komm ich klar! Evtl macht es auch Mut zu hören, dass ich -würde sich mir die Chance bieten- einen Resetknopf zu drücken u alles ungeschehen zu machen, ich den Knopf nicht drücken würde. Ich habe auch so viel Schönes dadurch erleben dürfen, so tolle Menschen kennengelernt, die ich nur getroffen hätte u ich bin auch selbst stärker geworden u lebe mein Leben bewusster.
Falls du Fragen zu Begriffen, Abkürzungen, Erfahrungen hast, kannst du sie mir gerne stellen u ich antworte gerne, wenn ich kann:-)
Mein Prof ist menschlich auch nicht so auf der Höhe...naja, er ist fachlich top, das war mir wichtig, ich will ja kein Date mit ihm;-) wichtig ist, dass man dem Operateur voll vertraut u selbst auch hinter allen Behandlungsschritten steht. In dem KH, in dem ich war, hatte ich super Aufklärungsfespräche mit netten Ärztinnen, mein Prof ist da auch nicht zu gebrauchen. Evtl gibt es bei dir im KH ja auch die Möglichkeit, dass du alles genau mit einem "normalen" Arzt besprechen kannst. Schreib dir vorher alles auf u Frage denen Löcher in den Bauch. Man fühlt sich einfach sicherer, wenn man weiß, was auf einen zukommt.
Wertheim allgemein heißt in der Regel: Gebärmutter, Gebärmutterhals, umliegendes Gewebe, Aufhöngebänder der Organe, Lymphknoten u das obere Scheidendrittel werden entfernt. Das kann minimalinvasiv (nur kleine Löcher, durch die Werkzeuge eingeführt werden) u vaginal genacht werden oder durch einen großen Bauchschnitt. Während der OP ist es üblich, dass die nächsten Lymphknoten od auch nur die Wächterlymphknoten entfernt werden u im Schnellschnitt auf Befall untersucht werden. Je nach Befund wird dann weiter vorgegangen.
Ich hoffe ich konnte dir ein paar erste Fragen beantworten
Liebe Grüße u Kopf hoch, Krone richten, weiter laufen :-)
Alles, was kommen wird, ist noch unklar. Lebe den Augenblick.

Beiträge: 99

registriert seit: 29.12.15

Wohnort: schönes Schleswig -Holstein

Beruf: leider Frührentnerin

  • Private Nachricht senden

12

Mittwoch, 12. April 2017, 17:31

Liebe Hasenmami,

ich kann mich da nur anschließen: mach dich nicht verrückt! Wir alle kennen die Situation des Wartens und wie zermürbent sie sein kann.
Aber wir alten Hasen wissen auch, dass es kein Sinn macht, sich über etwas Gedanken zu machen, was man nicht ändern kann.
Erst recht nicht, wenn die 100%iges Diagnose noch nicht steht. Die OP lohnt auf jeden Fall, da darfst du gar nicht anders denken. Du willst
das Ungetüm doch nicht länger mit dir rum schleppen! Zu wissen im Körper ist etwas, was da nicht rein gehört, dass kann dich später verrückt machen.
Also ran an die OP. Blöd, dass du zu dem Arzt nicht so das Vertrauen hast. Aber vielleicht gibt sich das noch, jetzt wo dein Gyn auch nochmal ein Gespräch
mit dem Arzt hatte. Was die Prognose angeht, da halten sich alle Ärzte zurück, weil das keiner voraus sagen kann. Ich hatte 2010 Brustkrebs, und seit
2013 habe ich mehrere metastasen eines Leiomyosarkoms in knochen und Lunge und keiner weiß genau wo dieser Krebs herkommt. Hat mit dem Brustkrebs
nix zu tun und ist sehr selten mit schlechter Prognose, lt. Internet. Ich kann damit noch 1 Jahr, 5 oder auch 10 Jahre oder wenn Gott will sogar noch länger leben.
Jeder Körper ist anders! Das wichtigste bei dieser Krankheit ist, dass du dich NIE AUFGIBST! !! Kämpfen und mit aller Zuversicht die Therapien und OPS durch stehen.
Ich hoffe, für dich auch, dass du eine Familie und Freunde hast, die dir zur Seite stehen. Geteiltes Leid ist halbes leid! Und wenn man dir Hilfe anbietet, solltest du diese auch annehmen!
Du schaffst das! Wir sind hier im Forum auf jeden Fall da!
Liebe Grüße von der Ostseeküste
Eure Pea1961 :hug: